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Hundeforum Der Hund
Nuka

Hündin abspritzen

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Als Betty (meine erste und schon-ewig her-Hündin) läufig war, hatten wir auch mal einen uns bekannten Labbi-Rüden im Hof. Der wohnte drei Dörfer weiter. Der muss sich zwischen Hoftor und Zaun durchgequetscht haben. Nach dem Motto: Wo ein Wille, da ein Weg.

 

Mach Dir keine Vorwürfe, Du hast nix falsch gemacht. Am Kritischsten empfand ich während der Läufigkeit immer die Gassigänge. Da gab's öfter mal Rüden, die zwar nicht alleine unterwegs waren, aber sich doch ziemlich vom Halter entfernt hatten und ich mit bereitwilliger Hündin und entschlossenem Rüden allein da stand.

 

Ganz unabhängig von Dir, @Nuka, weil wie gesagt, Du musst Dir keine Vorwürfe machen: Ich verstehe, dass Tierschutzorgas erwachsene (!) Hunde meist nur kastriert abgeben. Man muss es nicht drauf anlegen, aber passieren kann's halt doch.

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Um was es geht wissen alle Rüden, auch die unerfahrenen :)

Sie hat sich immerhin einen ausgesprochen Hübschen ausgesucht und du schriebst, glaube ich, er wäre etwas kleiner als sie ?

Das würde eine mögliche Geburt schon mal ungefährlicher für sie machen .

Züchter lassen ihre Hündinnen zwei- dreimal decken, um sicher zu gehen, dass sie auch aufnimmt. ich kann mir nicht unbedingt vorstellen, dass sie in den 5 Minuten während sie von euch verfolgt wurden, zum Ziel gekommen sind.

Rüden hängen normalerweise mindestens eine Viertelstunde, oft deutlich länger.

 

 

 

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Unabhängig von der letztendlichen Entscheidung:

Die  meisten Tierhalter-Haftpflichtversicherungen decken auch ungewollte Deckakte ab. Wenn der Rüde versichert ist, könnten da also zumindest die Tierarztkosten drin sein. 

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@Nuka: Wie ist's denn bei Euch weitergegangen?

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Ja, das würde mich auch interessieren.

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Oh ja natürlich. Ich habe sie abspritzen lassen, wie vom Tierarzt empfohlen. Ich habe nicht vier Wochen gewartet, sondern nur zwei. Die Läufigkeit war abgeschlossen. Der Tierarztbesuch hat für unsere Verhältnisse gut funktioniert, darüber war ich sehr erleichtert. Das Ganze ist jetzt zwei Wochen her. Von den Nebenwirkungen habe ich nichts gemerkt, aber sie war etwas verhalten und zickig. Wäre sie aber nach der Läufigkeit so oder so. Ich bin immer noch nicht glücklich darüber, habe mich aber soweit wieder eingekriegt. Ich denke immer noch, für uns und unsere Situation war es die richtige Entscheidung. Was ich mir gewünscht hätte, wäre ein Tierarzt gewesen, der mit mir die Risiken besser besprochen hätte. Da habe ich mich nicht sehr gut betreut gefühlt.

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Schön, daß ihr es gut überstanden habt.

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Am 3.6.2019 um 23:27 schrieb Shyruka:

Das würde aber jedem so gehen. Das schockt einfach. Wir haben hier drei Eingangstüren, die eigentlich durch pfiffige Hunde zu öffnen wären. Quinta macht das zum Glück nicht, aber während ihrer Stehtage, könnte das hier durchaus auch vorkommen. Und ganz ehrlich, auch unsere Hecke, oder ein Maschendrahtzaun, wäre kein Hindernis. Und was soll ich im Sommer bei ner Grillparty hier dann machen? Quinta wegsperren, weil hier ja ein Rüde einbrechen könnte?

Ich glaube nicht. Ebenso wenig, werde ich meinen Freund kontrollieren, ob er alle Türen abgeschlossen hat. Zusatzpunkt: Eine Katze kann neuerdings auch Türen öffnen.

Ich würde es an deiner Stelle unter "Scheiße, richtig fett Pech gehabt." Verbuchen.

 

So und nun steinigt mich wegen meiner Leichtsinnigkeit, meinen Hund nicht während der Stehtage im Haus einzuknasten und alles abzuschließen 🙊

Was ist  dein Plan B?

 

Interessiert mich einfach. 

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vor 3 Minuten schrieb black jack:

Was ist  dein Plan B?

 

Interessiert mich einfach. 

Ein paar Beiträge vorher kannst du lesen was ich machen würde. 

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Am 3.6.2019 um 16:08 schrieb Shyruka:

Warum artet das eigentlich immer dahin aus, das man der jeweils anderen Seite, quasi extreme Meinungen unterstellt. 

Es ist doch richtig, dass man sich mit intakter Hündin, durchaus Gedanken über das "Was wäre wenn?" machen müsste. Und ja das ist ein verdammt heißes Eisen. Und man kann da auch nicht jeden Hund über den gleichen Kamm scheren.

Vergleich der Bulldoggenartigen: Da würde ich als Halter auf jeden Fall abtreiben, da das sowieso auf Kaiserschnitt rausläuft. Vorrausgesetzt man bekommt es früh genug mit.

 

Hat man aber eine chronisch kranke Hündin, oder eine die auf viele Medizinische Dinge sehr allergisch reagiert, (MDR1 und spezifische Allergien) überlegt man sich 20 Mal was jetzt das bessere ist.

Ist es besser, die Hündin eine Abtreibung oder Kastration zuzumuten, aus der sie im schlimmsten Fall nicht mehr aufwacht? Oder das andere übel, chronisch kranke oder allergische Hunde zu gebähren und für diese das zu Hause schlechthin zu finden?

Ich wüsste was ich machen würde, habe aber auch genügend Anlaufstellen und Familie mit Hof und Co, die auch mithelfen könnten und würden, so wie selbst Interesse an Welpen hätten. Trotz Allergien. 

Dann muss man sich aber auch den Schuh anziehen, das man vermehrt hat. Dass das definitiv keine gute Sache ist und war, aber man in dem Fall für sich das kleinere übel, nach seinen Maßstäben gesetzt hat. 

 

Ich würde Quinta bei so einer Sache die Welpen bekommen lassen, mich zwar schlecht fühlen, aber nicht so schlecht, als wenn ich im schlimmsten Fall, keinen Hund mehr habe. Sie ist nachweislich auf viele Medikamente allergisch und wenn man sich die Nebenwirkungen durchliest, von den Präperaten, wäre das für mich sehr schlimm zu beobachten.

 

Für mich. Und für mich müsste es tragbar sein, nicht für den Rest der Welt. Für mich, die Hündin und die potentiellen Welpen.

 

Ich bin aber auch froh, diese Entscheidung nicht Fällen zu müssen, wüsste im schlimmsten Fall aber, was ich machen würde.

 

 

@black jack

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