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Hundeforum Der Hund
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"gewaltfrei" wird definiert wie?

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Beispiel Haifisch-Angriff : ich reisse meinen golden Retriever schnell am Geschirr aus dem Wasser, während meine Frau hysterisch schreit. Das ist natürlich höchst aversiv, sowohl für den Hund, als auch besonders für den Hai (er zeigt ja völlig normales Verhalten) und auch für mich, weil von dem Gekreische kriege ich immer einen Tinnitus (Hund und Hai wahrscheinlich auch). 

 

Deswegen halte ich es für gerechtfertigt, meinem Hund im Alltag für Kleinigkeiten auch eins vor den Latz zu knallen. 

Leute, die solche Methoden vermeiden, sind Träumer und ein bisschen dumm. Gerne mache ich sie online mit solchen Beispielen darauf aufmerksam, auch wenn sie schon drölfzig mal erwähnt haben, dass es ihnen darum geht, vermeidbare Gewalt zu vermeiden und sie ihren Hund höchstens aus Artenschutzgründen von einem sehr bedrohten Hai  fressen lassen würden, und nicht um einen Aversiv-Reiz zu vermeiden. 

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vor 5 Minuten schrieb Schnüffelmaus:

 

Das ist klar - und macht auch jeder der sich mit seinen Kindern auch nur ein klein wenig Mühe gibt!

Aber das war auch nicht der Punkt ...

 

egal, ich bin raus hier - eine differenziertere Diskussion ist in diesem Forum wirklich nicht möglich!

Man darf hier nur in die allgemeine Empörung einstimmen, sonst wird einem gleich unterstellt man würde Gewalt und Aversiv-Methoden verteidigen ...

 

 

Empört sind bisher ja nur andere. Der Rest geht nüchtern und abgeklärt an die Sache ran.

 

Ich bin es jedenfalls nicht und lese es bei den anderen Kritikern auch nicht raus.

 

Ich kann mich auch gerne raushalten, hab alles Wichtige gesagt. Die Bühne der Empörung gehört ganz euch. ;)

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Ich finde Mensch-Hunde-Vergleiche nicht so problematisch. Selbst als erwachsene Menschen werden wir tagtäglich von allen Seiten nur so mit Markersignalen und Belohnungen überhäuft und manipuliert.

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vor 1 Minute schrieb HansMueller:

Ich finde Mensch-Hunde-Vergleiche nicht so problematisch. Selbst als erwachsene Menschen werden wir tagtäglich von allen Seiten nur so mit Markersignalen und Belohnungen überhäuft und manipuliert.

 

Ich kann dazu nur immer wieder das hier empfehlen: https://www.amazon.de/Science-Consequences-Affect-Change-Impact/dp/1616146621

 

😀

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vor 13 Minuten schrieb Zurimor:
vor 19 Minuten schrieb Fricco:

kann wohl nur jemand sagen, der Keine Kinder hat.

 

Sorry, aber ich hab Kinder. Und positive Verstärkung funktioniert selbstverständlich auch bei Kindern.

 

Das wutbrüllend im Geschäft auf dem Boden liegende Kind bekommt dann sicher auch erstmal einen Keks. 😂

 

Anstatt ihm zu sagen "Ich geh dann schon mal, brüll nur weiter"

 

Vergleichbares funktioniert übrigens auch beim Hund.

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Also meinem Verständnis nach geht es bei positiver Verstärkung (auch) um das adäquate Beibringen von  "du bekommst nicht immer was du willst".
Bevor das Kind (oder der Hund) losbrüllt.

 

Es gab doch erst diesen Thread, wo erklärt wurde was Management ist ... ist heute irgendwie Murmeltiertag?

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vor 35 Minuten schrieb HansMueller:

Ich finde Mensch-Hunde-Vergleiche nicht so problematisch. Selbst als erwachsene Menschen werden wir tagtäglich von allen Seiten nur so mit Markersignalen und Belohnungen überhäuft und manipuliert.

 

Ich stimme Dir da voll und ganz zu!

Aber keine Eltern, denen eine gute Beziehung zu ihren Kindern am Herzen liegt, finden es erstrebenswert die Kinder ganz bewusst durch Überhäufen mit Markersignalen und Belohnungen zu dem von uns gewünschten Verhalten zu manipulieren.

 

Mit dem Hund verhält es sich da natürlich insofern anders, dass wir Hunde nicht dazu erziehen dass sie irgendwann ausziehen und ihr Leben selbst in die Hand nehmen.

Bewusste Manipulation finde ich in der Erziehung bzw. im Umgang mit Hunden deutlich weniger verwerflich als im Umgang mit Kindern und anderen Menschen ... ;) 

 

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vor 5 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Natürlich muss man zwischen Aggression und Gewalt differenzieren.

 

Ich sehe da keine Verwechslungsgefahr. Das sind ja nicht unterschiedliche Qualitäten derselben Kategorie, sondern völlig unterschiedliche Dinge, zwischen denen nur ein Zusammenhang besteht. Man muss ja auch nicht zwischen Blitz und Donner differenzieren.

 

Aggressiv motivierte Gewalt ist auch Gewalt. 

Der Artikel will ja u.a. darauf hinaus, dass Hunde die Motivation bei Gewaltanwendung durch den Menschen erkennen können. Für mich wäre das ja eigentlich eher ein Argument dafür, dass man sich die Handlung auch sparen kann...

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Es muss ja wie beschrieben noch nicht einmal ein Zusammenhang bestehen. Gewalt in der Hundeerziehung geschieht in den meisten Fällen ohne aggressive Motivation, sondern aus "Gewohnheit" und Fehlinformiertheit.

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Weißt du, Schnüffelmaus, dann lass es doch einfach. Bewusst falsch verstehen wollen (offenbar) und dann ignorieren, aber passiv-aggressiv austeilen. Großes Kino. Und so differenziert und sachlich. Ich hätte deine Provokation ignorieren sollen. Musste ich jetzt noch loswerden, Verzeihung. Darf sich weiter empört werden.

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