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Hundeforum Der Hund
Herbstsonne1709

Hund ist wild, wenn er andere Hunde sieht

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Mein Hund,  13 Monate alt, ist immer so wild, wenn er andere  Hunde sieht. Er zerrt und reißt so doll an der Leine, dass ich ihn kaum halten kann. Er legt sich immer erst ganz flach auf den Boden und auf einmal will er losspringen. Dann kann ich ihn kaum halten. Er will unbedingt zum anderen Hund. Und wenn die denn auch noch ohne Leine unterwegs sind,  habe ich richtige Probleme 🤔

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Wieviel Freilauf und Spiel mit anderen Hunden bekommt er denn?

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Hallo,

wir hatten dieses "Problem" auch in den etwa ersten 1,5 Jahren. Mein Hund wollte zu jedem anderen Hund. Sie hühüpfte wie wild, im Freilauf sprintete sie wie wild zu den anderen Hunden und war nicht ansprechbar. War ein anderer Hund da oder in der Nähe, war ich abgeschrieben.

Ich habe versucht, es konsequent zu unterbinden. Keine Begrüßung mehr. Vor allem nicht an der Leine. Kein Hühüpfe mehr. Nur, wenn ICH es erlaube. Wenn das Hundetier meint, es selbst regeln zu wollen, wird es unterbunden. Meist mit "schau" oder "schau, was ich da habe" und wenn ich die Aufmerksamkeit auf mich lenken kann, gibt es Bestätigung. Das haben wir so weit gebracht, dass immer, wenn ein anderer Hund in Sicht kam, sie mich anschaute und Bestätigung wollte. Anfangs gab es Leckerchen, mittlerweile reicht ein Lob.

Und heute schaffen wir es, ohne Leine an anderen Hunden vorbeizugehen. Hier genügt ein: "Denk nicht mal dran." ;)

Üben, üben und nochmals üben.

 

Das heißt, versuche doch gleich, wenn Du auch schon den anderen Hund siehst, die Aufmerksamkeit Deines Hundes auf Dich zu lenken. Sei interessanter als der andere Hund. Dreh Dich um, geh in die andere Richtung. Lock mit Spieli, mit Leckerchen, mit Ansprache. Renn mit Deinem Hund los - natürlich nicht in die Richtung des anderen Hundes.

Das ist ein Lernprozess. Der Hund soll ja merken, dass andere Hunde toll sind, aber man nicht zwingend immer sofort und gleich dort hinrennen muss, weil Frauchen ist ja viel toller.

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Andere Hunde sind in dem Alter für viele Hunde das Größte. Würd ich einfach unterstützen und ihn wenn möglich dahin lassen. Auch der Hund kann davon profitieren, viele unterschiedliche Hunde kennen zu lernen.

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@Herbstsonne1709 erst mal willkommen hier im Forum,

 

ich bin ja auch ein bekennender Anhänger von Hundekontakten, eher nicht so an der Leine, eher auf geeigneten Flächen. Hundekontakten sind für mich sehr wichtig, Freilauf sowieso.

 

Ich kenne so viele Situationen bzw. Hunde wo gesagt wurde, hmm, der mag keine anderen Hunde und auf der passenden Wiese mit geeigneten Partner lernen sie voneinander so viel.

Spielen, Grenzen, korrektes annähern, es ist für mich immer wieder schön dies zu beobachten.

 

Auch das zuschießen auf einen anderen Hund, aber auch das hinlegen und warten auf die Artgenossen wird hier sehr schnell kommuniziert und erlernt auf hündisch.

 

Man, also der Hundehalter, muss sich auch mal trauen. Am besten mit geeigneter Unterstützung von anderen Hundehaltern, die den Neulinge willkommen heissen.

 

An der Leine oder an der Strasse würde ich es auch mit Aufmerksamkeit umlenken und größere Bogen laufen versuchen.

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Viele jüngere Hunde zeigen dieses Verhalten. Auch ich bin der festen Überzeugung, dass man dies (natürlich möglchst kontrolliert, sprich mit Hunden die man kennt z.B. aus einer Hundegruppe) zulassen, bzw. unterstützen sollte. Zwar kann man einen Hund durchaus umkonditionieren, was aber nicht im Geringsten dabei hilft, den Hund wirklich an den Umgang mit anderen Hunden, bzw. eine gewisse Gelassenheit zu gewöhnen.  Auch wenn hier wieder mal geschrieben wurde, dass man völlig nonaversiv und mit viel Können, ein "Hundetier" dazu bringen kann sich wie ein völlig Artfremdes Lebewesen zu verhalten, gehen sehr viele Versuche dieser Art, derbe in die Hose. Statt eines gelassenen Hundes, der ehrfürchtig zum Halter schaut, während er völllig entspannt an jedem anderen Hund vorbeiläuft (ohne Leine versteht sich), ist Leinenaggression eine der viel häufiger anzutreffenden Ergebnisse solcher Konditionierungen. 

Dazu kommt, dass sich dieses Verhalten mit zunehmendem Alter meist von selbst in die gewünschte Richtung entwickelt. Zum einen weil der Hund bei vielen Kontakten lernt wie, bzw. wie er sich besser nicht verhalten sollte, zum anderen tut das Alter das Seinige dazu. Das kann man dann wunderbar positiv unterstützen. 

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Ich bin ja ein Verfechter der "Kein Kontakt an der Leine" Fraktion, von daher lernt das hier jeder Hund von Anfang an "das geht uns nichts an"

WIchtig ist natürlich, daß es offline Hundekontakte, spielen kennenlernen etc. gibt.

 

Mit genug Abstand das anzeigen belohnen hat sich hier bewährt.

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Ich bin ja Verfechter von "klar Kontakt an der Leine". Madame ist oft angeleint und gäb's keinen Kontakt an der Leine gäbe es auch wenig Hundekontakt. Ich find's unsinning, Hunden das zu verbieten, wichtig finde ich, daß die Leine lang genug ist und die Hunde genügend Handlungsspielraum haben.

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Um sich  zu verknoten, verheddern  ?

 

Wenn  ein Spiel  beginnt  in die Leine  zu springen  ?

 

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Kein Kontakt an der Leine hätte die Leine völlig verleidet.

Hunde sind übrigens intelligent und fangen kein Leinenspiel an der Strasse an, zuwenig Platz, zuwenig Bewegungsfreiheit. Spielaufforderungen werden bei uns eigentlich nur da gemacht, wo man auch ableinen kann (was wir auch machen).

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