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Hundeforum Der Hund
Dalmino

Schulterprobleme

Empfohlene Beiträge

Erstmal möchte ich mich kurz vorstellen, mein Name ist Eva und ich komme aus der Nähe von Köln.

Ich habe schon des öfteren in diesem Forum gestöbert und viele Tipps und Erkenntnisse erhalten.

Da ich momentan mehr als Verzweifelt bin, habe ich mich nun angemeldet und hoffe von euch evtl. Erfahrungen, Tipps und Meinungen zu bekommen.

Mein Anliegen wird nur leider etwas länger….

Im Sommer letzten Jahres ist mein Dalmatiner beim Toben mit seiner Freundin voll mit der linken Schulter vor einem Baum gekracht, ich war so erschrocken und dachte nur „oh NEIN“! Humpelnd sind wir dann nach Hause, am nächsten Tag lief er allerdings schon wieder richtig gut. Puh, dachte ich, nochmal Glück gehabt. Nach ca. einem Monat fing er dann allerdings nach dem Ruhen an, links zu humpeln. Da dies immer ausgeprägter wurde bin ich in eine Klinik in der er geröntgt wurde und ein ausführliches Ultraschall gemacht wurde. Diagnose, Entzündung und Einengung der Supraspinatussehne und Bicepssehne. Der Arzt sah ihn nicht als OP Patient und verordnete absolute Schonung und Physiotherapie, desweiteren im Zeitraum von 6 Wochen insgesamt 3 Kortisoninjektionen. Gesagt, getan, Schonung, Schonung, Schonung (was bei einem jungen Hund von 19 Monaten nicht einfach ist!) und neben der Physio habe ich mir in der Zeit auch neue Haustiere in Form von Blutegel angeschafft. Alles lief soweit gut und ich war voller Hoffnung, nachdem wir dann nach 10  Wochen bei einer Stunde Spaziergang an der Leine waren, sollte ich ihn für eine Woche 10 Minuten, die nächste Woche 20 Minuten, dann 30 und dann 40 Minuten ohne Leine laufen lassen. (Natürlich ohne toben mit anderen Hunden oder irgendwelchen Ballspielen etc.) Am 3. Tag bei 20 Minuten fing er dann wieder an zu humpeln, die Welt ist für mich zusammengebrochen!!! Da ich nicht in die gleiche Klinik wollte habe ich mir einen Spezialisten gesucht und einen Termin gemacht.

Diagnose dort nach Röntgen, Ultraschall und Athroskopie: Knochenfragment am hinteren Schulterblatt im Bereich der Gelenkfläche, welches er dann entfernt hat. Aussage des Arztes bzgl. der Sehnen, die seien soweit in Ordnung. Ich dachte nur, Hurra, der Grund ist gefunden und entfernt, jetzt muss es nur noch heilen. Nun hieß es 8 Wochen nochmal verschärfte Schonung, nur 10 Min. an der Leine raus, den Rest quasi nur in der Box.  Dann sollten wir wieder mit dem Aufbautraining an der Leine beginnen mit 10 Min. pro Woche mehr bis wir auf 60 Minuten sind und dann wieder die 10 Minutengeschichte ohne Leine. Ich war diesmal der Überzeugung und absoluter Zuversicht mit ihm bald wieder ein normales Hundeleben führen zu können, aaaber, am 6 Tag mit 20 Minuten freilauf wieder das gleiche Spiel, er hat nach dem Ruhen wieder gehumpelt. Er ist mittlerweile fast 8 Monate nicht mehr gelaufen, hat mit keinem Hund gespielt, einfach nix, er tut mir sooooooo unendlich leid und ich weiss nicht, wie viele Tassen ich in der Zeit geheult habe. Kommenden Dienstag habe ich wieder einen Termin bei dem Arzt (dann ist die OP 4 Monate her), erstmal bin ich gespannt was er dazu zu sagen hat, zum anderen bin ich am überlegen ein MRT machen zu lassen, weil ich auch Angst habe, das die wieder was übersehen haben, die Frage die ich mir stelle, mach ich das bei dem selben Arzt oder suche ich mir quasi eine dritte Anlaufstelle. Ich drehe langsam wirklich durch, ich will doch nur einen gesunden Hund!!!! Auch denke ich mir die ganze Zeit, er muss doch bei der Athroskopie eigentlich alles gesehen haben!!?? Dauert die Heilung wirklich soooooo lange??  

Ich kann einfach nicht mehr…

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Das hört sich ja wirklich schlimm an. Leider kann ch dir nur die Daumen drücken und alles gute wünschen.

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Ich kenne mich da beim Hund leider auch nicht aus.

Drücke aber fest die Daumen das euch geholfen werden kann. 

 

Bei mir hat man nach einer Schulter Luxatuion, über ein Jahr lang trotz MRT, eine angerissene Sehne übersehen. 

Erst beim MRT mit Kontrastmittel, haben sie das dann entdeckt und endlich operiert. 

Danach ging es mir schnell besser.

Ich weiß natürlich nicht,  ob so etwas auch beim Hund passieren kann. 

Aber eventuell mal nachfragen. 

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@Ferun @Ferun @Simona1711 danke für das Daumen drücken und die guten Wünsche

vor 1 Stunde schrieb Simona1711:

Das hört sich ja wirklich schlimm an. Leider kann ch dir nur die Daumen drücken und alles gute wünschen.

 

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Danke for deinen Hinweis Ferun, aber genau darauf habe ich ja nach der ersten Diagnose hingewiesen, die Sehnen, der Arzt meinte jedoch nach der Athroskopie ..... wo er ja freien Blick auf alles hatte, die wären in Ordnung, werde es aber trotzdem nochmal ansprechen... das schlimme ist , das man von den Ärzten so abhängig ist😣 und den richtigen zu finden ist offensicht Glückssache 

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Ich war für mich, bei einem Schultergelenk Spezialisten, ein Jahr lang etwa 2 mal im Monat und hab jedes mal gesagt,  das ich schlimme Schmerzen habe und da was mit den Sehnen nicht stimmt. Wurde ignoriert. 

Der Arzt hat mich nicht einmal wirklich untersucht und jedes mal nur gesagt, Schulter dauert eben. Ein Jahr lang unnötige Schmerzen und Einschränkungen. 

Ich wünsche dir und vor allem deinem Hund , das du einen Arzt hast der zuhört und ganz genau geschaut hat.

 

Daumen werden gedrückt. 

 

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Hallo Zusammen,

wollte mal ein Update geben:

Nachdem ich am 11.06. beim Arzt war, und ihm das Video vom humpelnden Hund gezeigt

habe, meinte dieser, er würde jetzt rechts humpeln…… beim genauen hinsehen, … ich war ja die ganzen Monate nur noch linksfixiert, musste ich einsehen, das er nun tatsächlich auf der rechten Seite humpelt. 🙄

Nach reiflicher Überlegung haben wir uns dazu entschlossen, nun diese Seite zu Röntgen, CT und Athroskopie machen zu lassen….. vor allem, wie schon erwähnt, ich will verdammt nochmal endlich, das er wieder laufen, spielen und ein glücklicher Hund sein kann. Einen Dalmatiner, einen Laufhund der 2 ½ Jahre ist nicht laufen und spielen lassen zu können ist der absolute Alptraum!!! 😥

 

Ergebnis: Arthritis in der Schulter und im Ellbogen

Scheinbar hatte er die rechte Seite überbeansprucht um die linke zu schonen, wobei ich mir denke, bei der ganzen Schonerei die er hinter sich hat….??

Oh mann, das ist alles nicht mehr zu ertragen.

 

Hat vielleicht jemand Erfahrung oder kennt jemanden mit einem jungen Hund der Arthritis hat?

 

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Ach herrjeh, das ist ja eine böse Sache :(

 

vor 10 Stunden schrieb Dalmino:

kennt jemanden mit einem jungen Hund der Arthritis hat?

 

Ja, ich kenne eine Elo-Hündin, die Polyarthritis hat. Es ist bei ihr autoimmun bedingt, die sog, immunvermittelte Polyarthritis. Es fing an, als sie etwa 1,5 Jahre alt war, zahlreiche Untersuchungen, verschiedene Medikamente ausprobiert... nun wird sie 7 und bekommt als Dauermedikation Prednisolon und Azathioprin in sehr geringer Dosis (zeigt keine Symptome von Cushing), damit ist sie vollkommen beschwerdefrei. Läuft am Fahrrad, rennt, spielt.

Es gab aber in den ersten Jahren einige Rückfälle durch zu niedrige Dosierungen /probeweises Absetzen des Cortison.

 

Die TÄ meinte übrigens, dass so etwas durchaus ein Impfschaden sein kann!

 

Was sagt denn dein TA zu der ganzen Sache? Und welche Therapie schlägt er vor?

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Der Tierarzt meinte, es käme durch die Schonhaltung der linken Seite, als Therapie …. und das ist das, was mich so verunsichert, hatte er aufgrund der Athroskopie 5 Tage Antibiotika und 10 Tage Metacam bekommen…. und ich soll jetzt 3 x am Tag ca. 20 Minuten mit ihm gehen, wobei er sich kontrolliert bewegen soll (also kein Laufen, springen etc.)!! …. nicht, das wir an diesem Punkt in den letzten Monaten schon öfter waren …. meine Haustierärztin war übrigens der gleichen Meinung.

 

Hab mir doch extra nen „Spezialisten“ gesucht, nachdem die ersten 4 Monate nach der Diagnose der ersten Klinik nix gebracht haben!!!!!

 

Ich denke mir halt nur, dass wenn ich jetzt wieder anfange zu steigern mit 10 Minuten an der Leine, dann geht das wieder so lange gut, bis er wieder läuft…. es ist wirklich zum bekloppt werden, er MUSS doch irgendwann mal wieder laufen!!!!!

 

Momentan setze ich ihm Blutegel, gebe ihm Zusätze ins Futter (barf) wie z. B. Collagen, Hagebuttenpulver, Brennessel, Ingwer, Braunhirse, MSM, Glucosamin, Chondroitin .

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... ach ja, Impfschaden kann ich mir nicht vorstellen..... bin kein "geh jedes Jahr zum Impfen" Typ 😉 Außer die Grundimmuniesierung als Welpe hatte er keine Impfung mehr

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