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Hundeforum Der Hund
Samyx101

Angst vor anderen Hunden

Empfohlene Beiträge

vor 30 Minuten schrieb Samyx101:

 

In unserer alten Heimat hatten wir ein paar Hundekumpels, die Shiva auch gut leiden konnte. Da habe ich dann von weitem immer schon freudig zu Shiva gesagt "Guck mal wer da kommt!", da hat sie sich dann von weitem schon gefreut bzw. war in freudiger Erwartung.

 

Also wenn ich das richtig verstehe, reagiere ich am besten so:

Anderer Hund ist zu sehen, ich sage freudig "Guck mal wer da kommt!" (da sie das ja kennt und positiv verknüpft). Dann merkt sie, dass es gar kein Hundekumpel ist, fängt an zu knurren. Dann rede ich trotzdem positiv auf sie ein, gebe ihr nen Keks und wir laufen aneinander vorbei.

Oder?

 

Bzw. wenn es ein lieber Hund ist stehen bleiben und ihr zeigen, dass gar nix passiert?

Wenn sie sich entspannt hat dann weiterlaufen und loben.

Gefühlt würde ich nicht "Guck' mal wer da kommt" sagen, obwohl eine freudige Erwartungshaltung positiv wäre.... EInfach weil sie wahrscheinlich noch früher erkennt, dass das kein Kumpel ist, bzw. falls nicht ansonsten noch das Frustrationsmoment (ist ja gar kein Kumpel) bleibt. Ich würde also ein neues signal konditionieren, das auf alle Hunde anwendbar ist.

 

Wie gesagt, vom Gefühl her. Mein Hund mahnt allerdings auch immer an, wenn ich falsch benenne, z.B. wenn ich eine Person verwechsele- dann hört sie nicht auf mich zu warnen. Sie würde das irritieren , wenn ich etwas Unbekanntes als bekannt benenne und irgendwann würde sie auch an meinem Einschätzungsvermögen zweifeln, was sie wiederum dann nur noch mehr alarmiert und auch überlastet, wenn sie sich nicht mehr auf mich als Teampartner verlässt.

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vor 12 Minuten schrieb Zurimor:

Wenn ich irgendwann mal keinen "normal" großen Hund mehr halten kann, dann eben gar kein Hund. Mir deswegen dann einen Klein- oder Kleinsthund anschaffen werd ich weder mir noch dem Hund antun.

 

Das finde ich ziemlich abwertend uns Kleinhundebesitzern gegenüber.

Genauso wie der Klassiker "Das ist doch kein Hund!"

Habe ich oft genug gehört, deshalb schmunzel ich dann nur und denke mir meinen Teil.

 

Aber sowas begegnet einem Kleinhundebesitzer immer wieder, da bekommt man über die Jahre ein dickes Fell 😉

 

Mir genügt es, immer wieder einige unerzogene "normal große Hunde" zu sehen, um dann stolz auf meinen wohlerzogenen "Kleinsthund" runterzuschauen 😁

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vor 4 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Gefühlt würde ich nicht "Guck' mal wer da kommt" sagen, obwohl eine freudige Erwartungshaltung positiv wäre.... EInfach weil sie wahrscheinlich noch früher erkennt, dass das kein Kumpel ist, bzw. falls nicht ansonsten noch das Frustrationsmoment (ist ja gar kein Kumpel) bleibt. Ich würde also ein neues signal konditionieren, das auf alle Hunde anwendbar ist.

 

Wie gesagt, vom Gefühl her. Mein Hund mahnt allerdings auch immer an, wenn ich falsch benenne, z.B. wenn ich eine Person verwechsele- dann hört sie nicht auf mich zu warnen. Sie würde das irritieren , wenn ich etwas Unbekanntes als bekannt benenne und irgendwann würde sie auch an meinem Einschätzungsvermögen zweifeln, was sie wiederum dann nur noch mehr alarmiert und auch überlastet, wenn sie sich nicht mehr auf mich als Teampartner verlässt.

 

Stimmt, das könnte natürlich sein.

Werde das auf jeden Fall probieren in nächster Zeit 🙂

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@Samyx101 Und ich find's schlimm den Hunden gegenüber, daß viele in ständiger Angst/Unsicherheit größeren Hunden gegenüber leben.

Kann man dran arbeiten, machen viele Halter aber nicht oder es ist einfach nicht erfolgreich.

Mir tun solche Hunde von Herzen leid, aber Hauptsache Mensch hat einen Hund.  Auch mal an das Tier denken und wie die Welt aus seiner Sicht aussieht finde ich alles andere als verkehrt und ich stelle da das Tier und sein Wohlergehen über meine eigenen Bedürfnisse.

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vor einer Stunde schrieb gebemeinensenfdazu:

 

Was unabhängig davon hilft, wäre ein Hundekumpel, der souverän im Artgenossenkontakt ist und den sie während des Spaziergangs beobachten kann (aus gut zu tolerierender Entfernung)

 

Sowohl Carlos als auch Kissy sind souverän mit anderen Hunden.

Wobei Kissy lieber keinen Kontakt will und Carlos immer. Dann aber sehr gut den anderen lesen kann und selbständig Bögen läuft um dann zurückzukommen, wenn der andere nicht gut drauf ist.

Das hat leider auf Phoebe nicht abgefärbt. Ich hätte es mir gewünscht.

 

Was aber auch für den Hund wichtig ist, ist, nicht immer vom Schlimmsten auszugehen. Gewappnet zu sein. Aber auch positiv denkend.

In diesem Falle nicht die Meinung des Hundes zu teilen.

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Ich denke mal, jeder kann sich einen Hund halten wie er mag, ob so klein wie ein Hamster, oder so gross wie ein Pferd.Klar kann man das auch diskutieren aber:

 

@Zurimor bitte hilf doch einfach einem neuen Forum Mitglied mit hilfreichen und konstruktiven Tipps, auch wenn du deine Meinung hast, die wir doch auch respektieren.

 

Man kann neuen Mitgliedern hier auch einfach nur mal helfen denke ich.

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Gerade eben schrieb Zurimor:

Mir tun solche Hunde von Herzen leid, aber Hauptsache Mensch hat einen Hund.

 

Das trifft wohl bei allen Hunden zu - es leiden sicher genausoviele "normal große Hunde" darunter, in den falschen Händen zu sein. Das hat nichts mit der Größe des Hundes zu tun. Ein kleiner Hund ist nicht grundsätzlich ängstlich.

 

Mit meiner Hündin kann ich alles machen, überall hingehen. Sie ist der entspannteste Hund den ich kenne, hat weder Angst bei Gewitter, an Silvester noch sonst was.

Die Angst vor Hunden kam durch das ein oder andere unschöne Erlebnis mit bösen anderen Hunden. Dasselbe kann einem auch mit "normal großen Hunden" passieren.

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vor 28 Minuten schrieb Zurimor:

@Schnüffelmaus Ach, es gibt doch auch noch viele andere mögliche Gründe, warum ein Hund nicht hört. Läufige Hündin in der Gegend, Wildspur, Hund hat sich erschrocken, soll ich tatsächlich alle aufzählen? Es ist nunmal so, daß man immer in Situationen kommen kann, in denen ein Hund ohne Halter rumläuft.

 

Das ist mir alles völlig bewusst! :) 

 

Ich schrieb, dass wenn man weiß, dass der Hund nicht hören kann, man ihn besser sichern sollte,

und im Übrigen sich zumindest entschuldigen kann, wenn der Hund nicht gehorcht und andere belästigt/geängstigt hat. 

Ist das zu viel verlangt ... ?

 

 

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Das Problem, daß solch kleine Hunde völlig unabsichtlich verletzt oder gar getötet werden können bleibt trotzdem bestehen und dem könnte man ja ganz einfach aus dem Weg gehen durch die Wahl eines "robusteren" Hundes.

Das Thema hatte übrigens der TE aufgebracht, ich hab nur darauf geantwortet. :)

 

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vor 15 Minuten schrieb Samyx101:

Das trifft wohl bei allen Hunden zu - es leiden sicher genausoviele "normal große Hunde" darunter, in den falschen Händen zu sein. Das hat nichts mit der Größe des Hundes zu tun. Ein kleiner Hund ist nicht grundsätzlich ängstlich.

 

Ja, auch Chi's können große Hundepersönlichkeiten sein!

 

Ich kenne einen "scharfen und gefährlichen" Polizeihund, ein stattlicher Malinois-Rüde, der sogar schon vom hauseigenen Chihuahua gebissen wurde!

Der Mali hat nur doof geguckt und dem Chi kein Härchen gekrümmt ... 😜

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