Jump to content
Hundeforum Der Hund
Patlican

Wie Saga den Göttern ein Schnippchen schlägt

Empfohlene Beiträge

@Buhund Ich freue mich gerade wie ein Honigkuchenpferd, dass Mademoiselle trotz temporären Böhnchen in den Öhrchen so gut bei dir angekommen ist! ❤️ Was für liebe Komplimente an uns beide, darauf stoße ich sehr glücklich an. Mit einem zünftigen Becher heißer Schokolade!

 

@Juline Eine gute und komplizierte Frage! Sie stößt definitiv auf mehr Ignoranz, tendenziell aber leider zudem vermehrt und heftiger auf Ablehnung als früher. Angesichts der veränderten Hormonlage (und des sicher dadurch auch anderen Geruchs?) hatte ich grob damit gerechnet, dass sie für Rüden uninteressanter wird, aber dafür vielleicht bei der Damenwelt, der sie ja nun keine "Konkurrenz" mehr ist, eher weniger heftige Reaktionen hervorruft als früher und vielleicht schneller als Spielpartnerin akzeptiert würde. Aber so einfach ist es definitiv nicht. Noch kann ich kein ganz genaues Muster ausmachen und nur Richtungen betrachten. Und ich klage auf recht hohem Niveau, denn sie ist ja selbst weiterhin sozial kompetent, weiß also angemessen darauf zu reagieren, findet viele Spielpartner und kommt von daher sicher weiterhin recht gut durch's städtische Hundegetümmel. Kurzum: Zum Opfer oder Außenseiter hat sie die Kastration sicher nicht gemacht! Aber manches scheint eben anders und komplizierter zu sein als vorher.

 

Manch guter Kumpel von früher scheint etwa sehr unsicher darin zu sein, wie er sie "einordnen" soll, was sich in Ignoranz oder innerhalb einer Interaktion z. B. durch (früher nicht in dieser Form gezeigte) Rückzugs-, Flucht- oder Abwehrszenen oder bestenfalls durch Beschwichtigungssequenzen zeigt, und manch einer tritt ihr direkt mit deutlicher Ablehnung entgegen. Das führt natürlich zu Verwirrtheit ihrerseits, die man ihr deutlich ansehen kann, denn sie hat ja nicht wirklich etwas in ihrem Verhalten geändert. Ein Glück ist, dass ihre allerallerliebsten Kumpane bislang nur ihren "anderen" Geruch abgecheckt und sich dann wieder so vertraut und offen mit ihr gezeigt haben, wie wir es kennen... Doch bei vielen anderen guten Hundefreunden, denen wir oft begegnen, zeichnet sich jetzt schon ab, dass die Freundschaft kurz- oder langfristig keinen weiteren Bestand haben wird.

(Ich hatte übrigens erst versucht, es darauf zu schieben, dass sie sich ja lange nicht gesehen haben etc., aber ich fürchte, diese Ausrede geht nicht allzu gut auf, denn Saga ist verletzungsbedingt auch dieses Jahr schon länger am Stück ausgefallen und Verhalten und Verhältnis zwischen ihr und den anderen haben sich da bei der Rückkehr nie verändert.)

 

Um mal ein Beispiel zu nennen, das zwar keine der engsten Kumpels betrifft, bei dem ich aber dafür wegen der zeitlichen Nähe sehr konkretes Verhalten beschreiben kann: Gestern hat Saga sich einer Dreiergruppe von Hunden (zwei mittelgroße Flitzer, mit denen sie das eine oder andere Mal als Trio getobt hat, und eine große, selbstbewusste Hündin, mit der sie öfters freundlich und respektvoll interagierte) genähert. Als sie das Schattenwölfchen bemerkten, rannten sie plötzlich aggressiv polternd auf sie zu, um sie zu vertreiben - so heftig, dass sie vor Schreck meine Nähe suchte (was nur sehr selten geschieht!). Sie hat zum Glück ordnungsgemäß beschwichtigt, und die beiden Kleineren, die erst noch frontal in sie hineingedonnert waren, haben sie dann doch nur beschnuppert und sind anschließend etwas besänftigter weggelaufen. Sie wollten aber im Gegensatz zu früher auch ganz klar nichts weiter mit ihr zu tun haben. Und die große Hündin hat ihr dabei und danach sogar immer wieder wirklich ernsthaft drohend klargemacht, dass sie sich der Gruppe keinen Schritt weiter zu nähern hat, noch während ich die Kleine auf Abstand vorbeilotste. Sagas bedröppelter Blick ging einem richtig ans Herz. :( Das ist natürlich ein bewusst deutliches Negativbeispiel, und vieles läuft gerade mit vormals guten Freunden diffiziler und unterschwelliger ab, aber ich hoffe, man kann die Tendenz dennoch ganz gut ablesen.

 

Nun, ich beobachte all das auf jeden Fall weiter und hoffe, eine nähere Systematik ausmachen zu können, auch damit ich zu Sagas Unterstützung besser gewappnet bin. Aber irgendwie fühlt es sich bislang für mich durch solche und ähnliche Beobachtungen so an, als sei eine gewisse Natürlichkeit bzw. Eindeutigkeit ihrer Ausstrahlung auf andere Hunde schwächer als früher, sodass manch einer erst einmal skeptischer an sie herantritt. Dass somit also neue "Schwierigkeiten"/"Herausforderungen" in der Interaktion mit anderen Hunden aufzutreten scheinen, geht mir natürlich immer wieder nahe und tut mir ziemlich Leid. Aber ich versuche, Schwarzmalerei und Dramatisierung zu vermeiden, so gut ich kann. Wo Türen hinter uns zuschlagen, gehen ganz bestimmt auch viele neue vor uns auf. Und wir haben fest vor, noch sehr viel Neues zu entdecken.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich freue mich mal wieder von euch zu hören.

Vielleicht ist Sagas Hormonhaushalt einfach im Moment noch durcheinander und es ist das was andere Hunde irritieren lässt

Mein Hündin Ishani war auch kastriert und ich hatte nicht den Eindruck dass sie aufgrund dessen mit anderen Hunden Probleme hatte.

Ich denke dass wird sich wieder einpendeln. Außerdem ist Saga so eine Herzensbrecherin, die kommt in der Hund- und Menschenwelt immer super an ❤️

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 25 Minuten schrieb Patlican:

@Buhund Ich freue mich gerade wie ein Honigkuchenpferd, dass Mademoiselle trotz temporären Böhnchen in den Öhrchen so gut bei dir angekommen ist! ❤️ Was für liebe Komplimente an uns beide, darauf stoße ich sehr glücklich an. Mit einem zünftigen Becher heißer Schokolade!

 

Okay, ich stoße mit nen Sektchen an.

 

Nein, jetzt wirklich ... Saga erinnert mich an Ayla in "jungen Jahren" ... Augen zu und durch.

Ich bin teilweise auch verzweifel, aber ... die Zeit (ab 7 wurd's etwas ruhiger) heilt alle Wunden.

 

vor 3 Stunden schrieb Patlican:

 Und Ayla, diese stille, erhabene Lady, war ein verdammt cooler Ruhepol in all dem Trubel. Sehr bewundernswert!

 

Ebenso muß ich mich für Deine Aussage bedanken, s.o.

Das bringt das "Alter " mit sich.

 

Ehrlich gesagt... bei dem Bild wo Ayla und Femo ins Feld gucken, wenn da was aufgesprungen wäre 🙄...

könnte ich nicht meine Hand für Ayla ins Feuer legen.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hm.

Meine Tschuli ist ja auch im April wegen einer Pyometra kastriert worden, und ich kann sagen, in den ersten Wochen danach muss ihr Hormonhaushalt sehr gesponnen haben -da wurden fremde Hunde zum Spielen (!!!! SPIELEN!!! Tschuli spielt NIE mit fremden Hunden) aufgefordert, die sie früher mit hundertprozentiger Zuverlässiigkeit weggeknottert hätte, da wurden Hunde weggeknottert, die sie vorher nicht beachtet hätte etc.

Will sagen, wenn sich dieses Hormonchaos erschnüffeln lässt -wovon ich ausgehe- wundert`s mich nicht, wenn sie von anderen als äußerst suspekt eingestuft wird.

 

Die gute Nachricht: Tschuli war nach einiger Zeit "eingependelt" und wieder ganz die Alte :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Könnte es nicht auch einfach am Alter liegen? Es gibt dich viele Hunde, die im Erwachsenenalter nicht mehr mit jedem spielen, oder dass nicht mehr jeder mit ihr spielen will.

Man muss eben auch aufpassen, dass man nicht jede Änderung auf die Kastration schiebt. Junge (und auch ältere!) Hunde verändern sich lsufend etwas. Zum Glück ☘️

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 4 Stunden schrieb Patlican:

Was sich allerdings partiell geändert zu haben scheint und mich auch manches Mal bekümmert, ist, wie andere Hunde ihr gegenübertreten. Das merke ich vor allem, wenn sie auf alte Hundekumpels trifft und man nun ganz veränderte Dynamiken beobachten kann, die sie selbst auch teilweise irritieren.

Also dann ein Hoch auf Femos beständige Liebesbisse! :D

Nach lediglich einem “riecht anders, scheint aber noch dieselbe bekloppte Nudel zu sein“ kann man ihm ja wirklich nichts vorwerfen. ;)

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 48 Minuten schrieb Nebelfrei:

Könnte es nicht auch einfach am Alter liegen? Es gibt dich viele Hunde, die im Erwachsenenalter nicht mehr mit jedem spielen, oder dass nicht mehr jeder mit ihr spielen will.

Man muss eben auch aufpassen, dass man nicht jede Änderung auf die Kastration schiebt. Junge (und auch ältere!) Hunde verändern sich lsufend etwas. Zum Glück ☘️

Ich beobachte das auch so. Junge wilde Hündinnen sind oft ganz verrückt nach Femo. Wenn sie ca. 2 Jahre alt sind, verliert sich das meist und sie lassen ihn eiskalt abblitzen. Gerade die intakten Hündinnen haben dann oft so eine “Hinfort mit dir, du Rüpel!“-Haltung.

Ich finde das für Femo immer schade, da er ja nunmal ist wie er ist und dann nicht versteht, wieso das erst geliebt und dann nicht mehr erwünscht ist. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Weiber.....😅

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Highland-Saga verfilmt

      Hallo ihr Lieben,   ich glaube so einige von euch kennen noch die Bücher von Diana Gabaldon "Feuer und Stein" und Nachfolger.    Wen es interessiert, heute beginnt um 20.15 Uhr auf Vox die Serie dazu, mit Namen "Outlander". https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&uact=8&ved=0CCEQFjAA&url=http%3A%2F%2Fwww.dianagabaldon.de%2F&ei=Vx1cVYuTB8WuUc62gegP&usg=AFQjCNGX4L8K7hIXO5kAcvfqj0wwGb9lTw   Ich bin schon gespannt, wie

      in Plauderecke

    • Hund schlägt an (2-Familienhaus)

      Liebes Forum,   eine Frage, die das nachbarschaftliche Verhältnis mehr und mehr belastet. Mein Border-Sheltie-Mix und ich leben in einem Zwei-Familien-Haus. Nachdem der Nachbarssohn mittlerweile 18 Jahre alt ist und abends gern unterwegs, hat sich ein Problem ergeben. Und zwar schlägt mein Hund immer an, wenn der Sohn nachts (meist zwischen 1 und 3 Uhr nachts) nach Hause kommt. Er hat es zeitweise sogar schon erweitert auf den Zeitungsausträger, der zw. 3.30 und 4 die Zeitung einwirft.   Ich

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Tollwutgefahr- Münchner Tierheim schlägt Alarm

      Das ist die Überschrift eines Artikels in der Ausgabe des heutigen Münchner Merkur.   Aus aktuellem Anlass - siehe hier im Polar das Thema mit dem Welpen aus der Ukraine, der jetzt in Quarantäne sitzt -   passt der Hilferuf des TH München ganz gut.   Hier: http://www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/tollwutgefahr-tierheim-muenchen-schlaegt-alarm-5604106.html   Was mir da noch fehlt, ist der Hinweis, dass die Welpenmafia inzwischen auch aus dem Wohnzimmer heraus die Welpen verkau

      in Hundekrankheiten

    • Halsentzündung- Antibiotikabehandlung schlägt nicht an

      Chaos hat seit nun fast zwei Wochen eine dicke Halsentzündung. Seit 12 Tagen wird er mit einem Antibiotikum behandelt (Xeden 150mg). Zuerst sollte er es nur 7 Tage bekommen, als es dann aber nicht besser wurde, sollte wir die Gabe fortsetzen. Nun sind wir wie gesagt bei 12 Tagen und vor einer knappen Woche hat sich dann auch Baghira angesteckt. Auch sie wurde dem Tierarzt vorgestellt und bekam Xeden. Auch bei ihr bisher keine Besserung. Dadurch, dass Chaos (wir haben vor einem Jahr ein Antibi

      in Hundekrankheiten

    • Hundehalterin schlägt nach meinem Hund

      Wir haben ein Hund (Rüde / Rasse mir nicht bekannt) in der Hundeschule der immer wieder herumpöbelt. Heute hat er sich meine zweijährige Husky-Dame Skadi ausgesucht - es kam zum größeren Streit zwischen den Hunden, ohne jedoch Verletzungen. Das Problem: die andere Hundebesitzerin ging dazwischen bevor ich überhaupt etwas machen konnte und schlug mit ihrer Leine nach meiner Hündin. Was hättet ihr in diesem Fall gemacht?

      in Hundeerziehung & Probleme

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.