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Hundeforum Der Hund
Patlican

Wie Saga den Göttern ein Schnippchen schlägt

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Ich habe mich schon gefragt, wie es euch gehen mag - nun hast du ausführlich berichtet, vielen Dank dafür!

Du schreibst so liebevoll, ich litt förmlich mit.

Dass Saga noch schwächelt könnte meiner Ansicht nach schon daran liegen, dass sie offenbar über eienen längeren Zeitraum unbemerkt etwas herumgetragen hat.

Klar, eine Infusion... aber ich denke, ihr werdet so gut betreut, dass sie sicherlich nicht vergessen wird, sollte sie indiziert sein.

Ich bin wie du von Kastration nicht begeistert. Diese Abneigung bezieht sich aber darauf, dass dieser Eingriff häufig aus medizinisch überhaupt nicht indizierten Gründen

vorgenommen wird.

Bei Saga hattest du keine Wahl, ich hätte ganz genauso entschieden - überhaupt keine Frage!

Also mache dir doch keine Vorwürfe, schaut gemeinsam nach vorne und freut euch, dass nun alles überstanden ist.

Lasst der Patientin die Zeit, die sie zur Erholung braucht. Sie wird sich bestimmt schneller erholen, als man direkt nach der OP und dem Aufwachprozedere animmt.

Ihr macht das schon - alles Gute für euch!

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Gute Besserung an Saga! 

 

Was das Futter angeht würde ich vielleicht Morosche Möhrensuppe versuchen. Bei Hodor kommt die immer ganz gut an, auch wenn er eigentlich nicht fressen mag und reguliert den Darm auch ganz gut. Ich koch dann einfach Hähnchenbrust mit den Möhren mit, dann schmeckt das besser. Und Flüssigkeit gibt es auch. 

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Also ich kann es Saga nachfühlen wie das so ist mit einer Bauch-OP. Nicht lustig. 

Ansonsten.... sie geht ja schon mit Verband am Fuß nicht raus. ;) Also alles gut. Es geht ihr schon besser.

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Morosche Möhrensuppe schadet nie :D überhaupt würde ich sie sehr zum Trinken ermuntern... etwa höchstens ganz leicht gesalzene Fleischbrühe, ganz schwach gewürzte Nudelsuppe, mit Leberwurst oder Katzenfutter aromatisiertes Wasser, guck was sie mag. Die Nieren sollten gespült werden, die haben erst unter der körpereigenen Vergiftung durch die Pyometra und dann nochmal durch die Narkose gelitten.

 

Ich wünsche dem schönenSchattenwölfchen eine baldige Besserung!

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Gute Besserung!

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Uiiii, so schnell so viele liebe Antworten und aufmunternde Worte... Ganz ehrlich: Ich freu mich gerade wie ein Schneekönig. 😍

 

Zuerst einmal Neuigkeiten: Kurz nachdem ich eben den Thread eröffnet hatte, schien es urplötzlich, als sei Saga aus einem langen, bösen Traum erwacht. Auf einmal schaffte sie es, die Straße selbst einmal hinauf- und einmal hinunterzulaufen, ohne dass wir sie tragen mussten; als wir wieder in der Wohnung waren, hoppelte sie freiwillig, wenn auch noch ein wenig unsicher auf den Beinchen, schnurstracks in die Küche und bat um Futter, über das sie sich so sehr freute, dass sie fast einen kleinen Ungeduldshopser sehen ließ, und verlangte danach sogar einen Nachschlag; und nach vollendetem Mahle kuschelte sie sich ins Körbchen, begann, zaghaft ihre Öhrchen zu pflegen, und bat charmant um kraultechnische Unterstützung, die sie zu ihrer Freude dann auch erhielt. Immer noch höchst schwächlich, und hat immer noch eindeutig Schmerzen, und trinken mag sie erst recht nicht aus freien Stücken, aber irgendwie wirkt sie, ja, buchstäblich lebendiger, als wäre sie mental endlich wieder etwas mehr im Hier und Jetzt angekommen.

 

Uns hat es so sehr beunruhigt, dass sie so lange so benommen zu sein schien, zumal sie ja, wie @Tina+Sammy sagte, doch noch jung ist - sie wird ja bald erst zwei Jahre alt... Nun ist es tatsächlich so, wie @Freefalling andeutete - wenn mit ihrem Körper etwas nicht recht stimmt, und sei es nur die Tatsache, dass sie plötzlich einen störenden Verband trägt, geht sie als kleiner Sturkopf auch gerne mal vor lauter Traurigkeit in den totalen Weltverweigerungsmodus über. Schwierig also zu sagen, ob die Teilnahmslosigkeit zuletzt noch physischer oder schon psychischer Natur war. Aber angesichts der Plötzlichkeit des Umschwungs eben liegt vielleicht doch die Vermutung nahe, dass die Apathie diesmal tatsächlich mit der Narkose zusammenhing? Oder es ist, wie @Wilde Meute, @gebemeinensenfdazu und @Renegade vermuten, und die Probleme mit der Narkose rührten von einer allgemeinen Schwächung des Körpers durch die vorangegange Krankheit her? Das sprechen wir auf jeden Fall mal beim Tierarzt, spätestens Dienstag beim Nachsorgetermin, an. Es könnte ja auch für zukünftige Behandlungen durchaus noch von Wichtigkeit sein!

 

Bis dahin bin ich jedenfalls erst einmal froh, dass sie sich vor unserem selbstgesetzten Limit, bei Ausbleiben einer Besserung heute wieder den Notdienst der Klinik mit unserer Anwesenheit zu bereichern, berappelt hat. Sie hat große Angst vor der Klinik hier und die Wartezeiten sind im Notdienst grausig lang, das wäre kein Spaß geworden; vor allem nicht, wenn sie für eine Infusion ausgerechnet dort noch ruhig dort hätte liegen bleiben müssen. Aber ich glaube, freiwillig Trinken hin oder her - mittlerweile haben wir sie zu genug Fleischbrühe genötigt, dass wir für heute wohl doch noch auf eine Infusion verzichten können. Die weitere Trinkmenge und den Zustand der Schleimhäute halte ich diesbezüglich allerdings weiter scharf im Auge.

 

Übrigens war die OP vor zwei Tagen; diesen Donnerstag, kurz vor 14.00 Uhr, ging es los.

 

Für morgen nehme ich erst einmal mal eure kulinarischen Anregungen auf, @AlexT und @Juline - wäre doch gelacht, wenn man das Teufelchen dadurch in den nächsten Tagen nicht wieder von den Vorzügen der eigenständigen Flüssigkeitszufuhr überzeugen könnte! - und lese mich mal allgemein zum Thema Nieren und Narkose ein, das interessiert mich als alte Theoretikerin nun aus gegebenem Anlass doch sehr.

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Mit Schmerzmitteln und AB wird sie ja sicherlich abgedeckt sein, oder?

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Jawohl - 1x täglich eine Standarddosis Metacam gegen die Schmerzen und 2x täglich anderthalb Tabletten Antibiotikum (Kesium 500).

 

Im Tagesverlauf scheint die Wirkung der Schmerzmittel allerdings doch merklich nachzulassen, sodass ich mich schon fast darauf freue, ihr endlich die nächste Ladung verpassen zu dürfen. Sie erträgt viel zu viele Schmerzen, ohne einen Mucks von sich zu geben, und wenn sie dann schon Anzeichen von Schmerzen zeigt, muss es wirklich sehr wehtun.

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Wieviel Metacam bekommt sie denn? 1x 2,5mg?

Ist unschön wenn sie trotzdem Schmerzen hat, TA kannst du morgen wahrscheinlich nicht erreichen zwecks evtl. Erhöhung der Dosis?

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Oh, da muss ich gleich mal nachrechnen; ich benutze einfach dumpf nach Anweisung die Dosierspritze... :ph34r:

 

Ich weiß nicht, wer aus der Praxis morgen Bereitschaft hat und ob ich die behandelnden Tierärzte ans Telefon bekomme, aber ich versuche, das morgen mal irgendwie abzuklären. (Saga hat bei der letzten Gelegenheit, bei der sie Metacam bekam, leider sehr empfindlich darauf reagiert, weswegen es damals abgesetzt wurde und wir alle diesmal sehr vorsichtig mit dem Zeug sind. Aber vielleicht wäre ja zumindest eine kleine Erhöhung oder ein punktueller kleiner Nachschlag bei Bedarf dennoch drin.)

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