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Hundeforum Der Hund
BerlinGuy

Frage zu einem Welpen

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Hallo,

ich bin seit 2 Wochen stolzer Hundepapa und frage mich nun natürlich, ob ich alles „richtig“ mache...

Die Kleine ist nun knapp 14 Wochen alt und hat in den 2 Wochen bei mir bereits ihren Namen gelernt sowie Sitz und Platz. Stubenrein ist sie bzgl. des großen Geschäfts zu 100%, bzgl. Pipi ca. 80%.
Sie ist total verspielt und folgt mir auf Schritt und Tritt in der Wohnung. Ich bin gerade dabei, "Bleib" (am Platz) mit ihr zu üben. Wenn ich kurz weg muss (habe aktuell zwar Urlaub, aber Einkäufe und Co stehen ja trotzdem an; es passt dann jemand auf, die Kleine ist NIE alleine) heult sie und kratzt an der Tür, hört dann aber nach ca. 10 Min. auf und schläft.

Nun meinte eine Freundin, dass wir ein „Autoritätsproblem“ hätten, da das Heulen ein Anzeichen dafür sei, dass sie unter Trennungsangst leide. Außerdem würde sie nicht gut genug hören, da sie eben noch verspielt ist und nicht an ihrem Platz bleibt und mir überall hin folgt. Laut Freundin ist sie dominant und kontrolliert mich bzw. (ver)traut mir nicht...

Ist das mit 14 Wochen nicht eigentlich normal und etwas viel verlangt von einem Welpen? *KOPFKRATZ*

Ich sage z. B. bei Sachen, die sie nicht darf, immer wieder NEIN, warte kurz und gebe ihr etwas anderes. Ich ignoriere sie manchmal und ich zeige zu dolles Spielen mit AUA an.

Ich will erst im Alter von ca. 4-5 Monaten das wirkliche Allein-Sein trainieren und sie jetzt erst einmal ankommen zu lassen. Und dass sie nicht sofort aufhört, nur weil ich etwas will, und dass sie nicht immer sofort kommt oder auch mal in die andere Richtung läuft finde ich jetzt nicht sooo dramatisch. Sie knn doch nicht von Anfang an zu 100 % funktionieren, tue ich ja auch nicht... LACH

 

Im Großen und Ganzen lernt sie meiner meinung nach schnell und ist recht brav, ein Welpe eben...

Meine Frage daher: Bin ich wirklich zu lasch? Darf sie zu viel? Bzw. traut sie mir nicht? Ich empfinde das ganz anders...

Bin gespannt auf Antworten von Hunderfahreneren. Meine Bekannte ist auch nur Laie und hat nicht mal einen Hund. Allerdings ist sie früher mit Hunden auf einem Hof aufgewachsen... ;-)

Besten Dank im Voraus!
 

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Hallo,

Du machst alles richtig. Lass dich nicht verunsichern. :)

Pass auf, dass sie keine Trennungsangst entwickelt. Auch ein Einkauf kann zu lang für so ein Welpchen sein. 

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Hör auf dein Bauchgefühl, das machst du gut!

Ihr habt ein Baby, keine Maschine. Du kannst ruhig schon anfangen dass alleine bleiben zu üben. Aber das fängt eben damit an dass du die Tür zu machst wenn du ins Bad gehst, kurz zum Briefkasten gehst und so weiter.

Dieses Dominanzgequatsche ist völlig veraltet. Holt euch doch mal ein aktuelles Hundebuch. Z.B Hundeverstand von John Bradshaw,

 

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Mach dir keine Gedanken, du machst das prima und kannst ruhig weiter auf dein Bauchgefühl hören. :)

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Kann mich den anderen nur anschließen, Deine Freundin ist ein schlechter Ratgeber :(
 

vor 45 Minuten schrieb BerlinGuy:

Ich will erst im Alter von ca. 4-5 Monaten das wirkliche Allein-Sein trainieren und sie jetzt erst einmal ankommen zu lassen.

Das würde ich nicht tun, es ist verschenkte Zeit, trainiere sofort, gerade jetzt, wenn sie noch nicht allein bleiben muss, ist die perfekte Zeit für ein Training.
Du kannst in diesem Alter wunderbar Rituale einüben, beginne mit sehr kleinen Zeitintervallen und steigere diese nach ein paar Tagen. Dann wird es für die Kleine ganz normal, allein zu Hause zu bleiben.
Viel Spaß mit Deiner Hündin, genießt die Zeit des Aufwachsens 🙂

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Ich glaube deine Freundin hat ein Dominanzproblem....

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vor einer Stunde schrieb benno0815:

Das würde ich nicht tun, es ist verschenkte Zeit, trainiere sofort, gerade jetzt, wenn sie noch nicht allein bleiben muss, ist die perfekte Zeit für ein Training.
Du kannst in diesem Alter wunderbar Rituale einüben, beginne mit sehr kleinen Zeitintervallen und steigere diese nach ein paar Tagen. Dann wird es für die Kleine ganz normal, allein zu Hause zu bleiben.

Bei einem scheinbar unsicherem Junghund/ Welpen der sich sogar in Fremdbetreuung nicht wohlfühlt würde ich wie der TE auch eher zu ankommen und Sicherheit finden lassen tendieren, als jetzt zu glauben man könnte irgendwas erreichen. Wenn sie sich nicht sicher fühlt, wird sie auch keine 30 Sekunden stressfrei alleine bleiben.

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Deine Freundin ist auch eine der Personen, die noch glauben, dass jeder Hund, offensichtlich auch so junge Welpen, die Weltherrschaft an sich reißen will.

Das sieht man heute völlig anders.

Das Buch von Bradshaw ist sehr gut, ebenso "Das andere Ende der Leine" von Patricia McConnel und "Es würde Knochen vom Himmel regnen" von Clothier.

 

Wenn du sie aus hast, darf sich deine Freundin das sicher auch mal zu Gemüte führen.

 

Der Hund ist ein soziales Wesen, wie der Mensch. Auch er strebt ein gutes Miteinander an.

 

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vor 51 Minuten schrieb Holo:

Bei einem scheinbar unsicherem Junghund/ Welpen der sich sogar in Fremdbetreuung nicht wohlfühlt würde ich wie der TE auch eher zu ankommen und Sicherheit finden lassen tendieren, als jetzt zu glauben man könnte irgendwas erreichen. Wenn sie sich nicht sicher fühlt, wird sie auch keine 30 Sekunden stressfrei alleine bleiben.

Ich habe nirgendwo gelesen, dass der Welpe unsicher sei?

Selbst wenn, trennungsübungen, die ganz kleinschrittig geübt werden, sind überhaupt nichts schlimmes, ganz im Gegenteil ☺

Gerade in dieser Zeit lernen Hunde so rasant, dass es völlig normal ist, dass der Mensch mal kurz weg ist. ☺

Jetzt lernt er ja auch, dass der Mensch immer da ist, warum also warten, bis er dies als Normalzustand ansieht?

 

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vor 3 Stunden schrieb BerlinGuy:

Wenn ich kurz weg muss (habe aktuell zwar Urlaub, aber Einkäufe und Co stehen ja trotzdem an; es passt dann jemand auf, die Kleine ist NIE alleine) heult sie und kratzt an der Tür, hört dann aber nach ca. 10 Min. auf und schläft.

Klingt für mich schon nach einem unsicheren Welpen, der seine Bezugsperson bei sich braucht. 

 

aber egal, viele Wege führen nach Rom. 

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