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Hundeforum Der Hund
Gast

Test Barf-Menü 2019

Empfohlene Beiträge

Da wird mir beim Lesen schon schlecht und ich frage mich zum wiederholten Male, unter welchen Testkriterien hier gewertet wird... :angry:

 

Zitat

Sechs Futter erwiesen sich laut Warentest als sehr gut. Vor allem für kleinere Hunde empfehlen Prüfer die Produkte von Lidl, Aldi Süd, Netto Marken-Discount (Pablo) und Penny. Die Tagesration kostet 1,36 bis 1,58 Euro. Für große Tiere seien die großen, günstigen Dosen von Edeka und Netto Marken-Discount (Sancho) (je 59 Cent) eine sehr gute Wahl.

Bestes Markenprodukt ist Pedigree (1,99 Euro). Billig bedeute dabei nicht minderwertig, lautete das Fazit. Die Prüfer fanden keine Hinweise auf minderwertige Schlachtabfälle. Auch der Eiweiß- und Zuckergehalt stimme. (mit dpa) https://www.waz.de/leben/trend-barfen-warentest-sieht-keim-gefahr-bei-hundefutter-id219307481.html

Hauptsache, der Zuckergehalt stimmt... 😩

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Passend dazu, der Blog-Artikel von Dr.Rückert. Einer der wenigen Artikel, die ich grenzwertig finde. Discounter Futter in irgendeiner Art zu bewerben find ich unter aller Kanone.
 

Zitat

dann kaufen Sie lieber Dosen vom Discounter als irgendwelche BARF-Menüs. Das ist allemal bedarfsdeckender und hygienischer!

https://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=20711

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Ich würde definitiv Discounterfutter vorziehen. 

 

Aber Hauptsache genau die „Argumente“ werden bedient, die Rückert bereits präventiv angesprochen hat. Gottes willen. 

 

Das „gute Futter“ ist halt nicht bedarfsdeckend, Punkt, bewiesen. Und diese Fertigbarfmenüs sind einfach ekelerregend. Gut? Träumt weiter.

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Klärt mich bitte mal auf, ich meine es freundlich und sehr lernwillig.

 

Zu meiner Einstellung: nur Fleisch finde ich für Hunde nicht gut.

(siehe "vollwertiges Futter gleich bedeutend mit sehr hohem Fleischanteil in dem Futter")

Siehe ihre jahrtausend lange Entwicklung vom Wolf zum absolut abhängigen Menschenbegleiter.

Welcher Mensch lies und lässt Hund sein teuer erworbenes Fleisch  vom Hund fressen.

Der Hund war ja  rein anzahlmäßig nicht  hauptsächlich der Begleiter sehr wohlhabener Menschen über seine Entwicklungsgeschichte betrachtet. (Statistik)

Ist Hund durch seine Bindung an den Mensch nicht sehr auf die Essensreste orientiert ?

(Essenreste waren wohl eher Hülsenfrüchte ,Getreide, Gemüsereste ...)

Und natürlich auf die mögliche Jagdbeute, wie Mäuse und so weiter.

Schon die etwas größeren Tiere (wie Hasen,größeres Geflügel)  werden wohl in der Vergangenheit als Jagdbeute nicht erlaubt gewesen sein, siehe Fleischkonkurrenz für den durchschnittlichen früheren Menschen bis hin zum absoluten Jagdverbot in den Wäldern der Herrschaft.

 

Ich sehe Hunde gut ernährt mit viel Gemüse, etwas Obst , Getreideartiges , Hülsenfrüchte, ......und dann Fleisch, bei Mineralien und Vitaminen fehlt mir das Wissen.

Und genau da lasse ich mich auf diese Testergebnisse und Vergleiche , wie von Warentest, eben ein.

Und zum Thema : künstlich erzeugte Mineralien und Vitamine.

Da gibt es Grundbausteine , siehe Periodensystem.

Salz ist nun mal Natriumchlorid, Wasser ist Wasserstoff plus 2malSauerstoff usw..

Wie kann ich also aus Hühnerfedern plus Kartoffeln und dann irgend was chemisch Böses ein gutes Hundefutter zusammen mischen, das bei Warentest besteht???

 

Gut, ich lese gerne weiter mit.

Zu mal ich hier wirklich einiges gelernt habe, von Usern des Polars, danke dafür.

 

Aber ein wirklich gutes, ausgewogenes Futter alleine zusammen stellen für meine Hunde, puh, da trau ich mich nicht ran.

Ich habe diese Ernährungswissenschaft kaum intus,nicht mein Fachwissen.

 

 

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Schon blöd, wenn man auf einer Religionswelle mitschwimmen will, aber zu faul ist, die damit verbundenen "Unannehmlichkeiten" in Kauf zu nehmen. Und dann kommen auch noch so bescheuerte Studierte, die das Ganze von der rationalen und belegbaren Seite angehen. Mist aber auch.

 

Rückert hat völlig Recht: Entweder ich barfe richtig und WEISS was in meinem Futter steckt oder ich lass es. Zumindest im Rahmen der hier oft praktizierten Barfreligion. Die Barfen für Faule "Menüs" sind schlicht Mogelpackungen für Trittbretgfahrer, die gerne im Mainstream mitschwimmen, aber sich nicht gern wirklich mit der Materie beschäftigen wollen oder können.

 

Vielleicht nochmal so zum Überdenken: Barfen hat keinerlei wissenschaftlich belegbaren Nahrungsmehrwert gegenüber vernünftig produziertem Nass- oder Trockenfutter. Bis heute konnte nichts dergleichen nachgewiesen werden. Und dass das gerade von der Barfgesellschaft mit grossen Anstrengungen versucht wurde kann man sich denken. Leider verwechseln viele Behauptungen mit Erkenntnis.

 

Barfen ist nichts weiter als EINE von vielen Fütterungsmethoden. Nicht mehr und nicht weniger. Es gibt aber 2 Dinge die Barfen unter bestimmten Umständen tatsächlich besser macht als andere Fütterungsmethoden: 1. Man beschäftigt sich intensiv mit der Ernährung seines Hundes. Das tun viele HH mit Gemischtfütterung zwar auch, aber die manuelle und richtige Zusammenstellung beim RICHTIGEN Barfen verlangt eine wesentlich tiefer gehende Beschäftigung mit dem Thema Ernährung und 2. Hilft es, da man beim RICHTIGEN Barfen JEDEN Inhaltsstoff der Nahrung kennt, bei Unverträglichkeiten und Allergien. Aber genau DIESE beiden Punkte gehen, wie Rückert richtig schreibt, bei Barfmenüs verloren. Es gibt dann keinerlei Vorteil mehr gegenüber allen anderen Fütterungsmethoden.

 

Aber ja, die Erde ist eine Scheibe, Spinat enthält unheimlich viel Eisen und allen Hunden ohne Barf haben ein elendiges Leben und sterben ganz schnell. Wie schön wäre es, wenn auf die wirklichen Bedürfnisse von Hunden auch nur annähernd so eingegangen wäre, wie auf diese pseudoreligiöse Ernährungsform. 😕

 

 

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Ich hab hier keinen einzigen Beitrag gelesen der besagt dass TroFu Müll ist und Barfen die einzig richtige Ernährung. Hier wird doch nur die Vorgehensweise von Stiftung Warentest kritisiert. Meiner Meinung nach völlig zurecht.

Wenn ich einen Staubsauger kaufen will, dann ziehe ich Stiftung Warentest dazu. Wenn ich ein Lebewesen ernähren möchte, dann informiere ich mich bei Quellen die sich damit auskennen um dann meine eigenen Schlüsse zu ziehen.

Wenn man da mit Sinn und Verstand ran geht, dann fallen die meisten billig TroFus raus, aber eben auch Markenzeugs. Meine Güte, wer verfüttert denn heute noch Pedigree? Da muss man schon arg auf den Kopf gefallen sein um "ZUCKER" hinten auf den Zusatzstoffen zu überlesen.

Wenn ich nen alten Hund habe der nix mehr frisst, dann könnte man da mal drüber nachdenken. Ansonsten mache ich nen Bogen darum.

 

Stiftung Warentest ist einfach nicht dazu ausgelegt eine vernünftige Beratung für Hundefutter raus zu geben. Die schauen nach bestimmten Kriterien die nichts mit guter Ernährung zu tun haben

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Zum Thema Barf-Menüs kann und will ich mich gar nicht wirklich äußern, da ich mich nie wirklich damit beschäftigt habe. Das Einzige was ich durch eine Bekannte weiß, die diese Barf-Menüs füttert, ist, dass da noch Öle und andere Zusätze ans Futter müssen. Also ist es klar, dass die Barf-Menüs nicht besonders gut als Alleinfutter abschneiden, da fehlt ja schließlich noch was. Warum man nun Fertig-Barf statt richtigem Barf füttert, weiß ich nicht, keine Ahnung.

Was mir am Rückert Artikel so aufstößt, ist nicht die Kritik an den Barf-Menüs, sondern das er Discounterfutter anpreist. Ich kenne kein Discounterfutter das ich füttern würde, wirklich keines. Aber wenn da nun ein Hundeneuling auf diesen Blogeintrag stößt, klingt das für den als sei das Futter von Penny, Lidl und co. total super und es gäbe nichts dran auszusetzen. Das finde ich ziemlich daneben.

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"Eine Diskussion des Tests an sich erspare ich mir. Das quasi-religiöse Thema "Ernährung" gehört (zusammen mit Impfen und Entwurmen) zu den Bereichen, in denen viele Tierärzte (auch ich) einfach keinen Bock mehr haben, Fakten zu liefern, die dann doch wieder entweder ignoriert oder als weltumspannende Verschwörung zwischen Tiermedizin und "Big Pharma" verdammt werden."

 

Ich lese da raus, daß Discounterfutter was die Bedarfsdeckung angeht tatsächlich nicht so verkehrt sind und das auch schon öfter mit Fakten untermauert wurde.

Seine Kritik teile ich, lieber bedarfdeckendes und mikrobiologisch unbedenkliches Discounterdosemfutter als nicht bedarfdeckendes und mikrobiologisch oft belastetes Fertigbarf würd ich genau so unterschreiben.

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vor 2 Stunden schrieb Herdifreund:

Es gibt aber 2 Dinge die Barfen unter bestimmten Umständen tatsächlich besser macht als andere Fütterungsmethoden: 1. Man beschäftigt sich intensiv mit der Ernährung seines Hundes. Das tun viele HH mit Gemischtfütterung zwar auch, aber die manuelle und richtige Zusammenstellung beim RICHTIGEN Barfen verlangt eine wesentlich tiefer gehende Beschäftigung mit dem Thema Ernährung und 2. Hilft es, da man beim RICHTIGEN Barfen JEDEN Inhaltsstoff der Nahrung kennt, bei Unverträglichkeiten und Allergien.

Dazu muss man nicht barfen, sondern das Futter selber zusammenstellen- das geht mit Kochen, Reinfleischdosen, ausgesuchten Stärkequellen usw. Das Kochen macht zudem bestimmte Nahrungsquellen noch deutlich besser verwertbar.

Einen weiteren Vorteil seh ich im Vergleich zum Dosen- und vor allem Trockenfutter in der Frische der Zutaten, vor allem beim Gemüse. Bestimmte sekundäre Pflanzenstoffe verlieren an Wirkung bei zu langer Lagerung oder zu starker Verarbeitung.

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