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Hundeforum Der Hund
Miri91

Scheinträchtigkeit - Verhalten und Dauer

Empfohlene Beiträge

vor 5 Minuten schrieb Miri91:

Also die Gebärmutter ist vereitert... Es ist noch nicht dramatisch schlimm, haben es also zum Glück noch rechtzeitig gemerkt.

Sie bekommt jetzt ein Mittel, damit der Eiter weiter abfließt. Und nächsten Mittwoch steht der OP Termin für die Kastration, wenn die Gebärmutter gut aussieht werden nur die Eileiter gekappt (das hoffe ich) und ansonsten muss alles raus. Wird aber halt bei der OP entschieden. 

Die arme Maus, sie hat jetzt wirklich alle blöden Symptome gehabt die bei einer Läufigkeit nur auftreten können. 😢

Und jetzt führt kein Weg mehr an einer Kastration vorbei. 

 

Gut, dass du sie so gut beobachtet hast und jetzt rechtzeitig gehandelt werden kann. Ich drücke die Daumen für die OP. 

Meine Hündin musste auch kastriert werden, obwohl ich das nicht vorhatte. Ihr gehts gut, sie ist munter und fröhlich. Deiner Hündin wirds bestimmt anschließend auch wieder richtig gut gehen. Kopf hoch :)

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vor 20 Minuten schrieb Miri91:

nur die Eileiter gekappt

Das würde bei einer Sterilisation gemacht, sie werden wohl die Eierstöcke entfernen. Aber wenn noch so lange Zeit ist- kann man nicht währenddessen eine ANtibiotika Therapie versuchen? Sie ist doch noch so jung und ein großer Hund und es fließt ab.... ich würde noch in eine Klinik fahren und drücke die Daumen!

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Ich musste heute früh in die Arbeit, mein Partner war mit ihr in der Klinik.

Also vielleicht Eierstöcke und nicht Eileiter. Ich spreche mit ihm erst heute Abend noch mal in ruhe. 

Also Antibiotika wollten die ihr jetzt vor einer OP nicht geben. 

Sie hat aber auch erst vor 2 oder 3 Wochen Antibiotika wegen ihrem Milchstau bekommen und jetzt hat sich ja trotzdem Eiter gebildet...

 

Mit ihrer Züchterin habe ich auch über das Thema gesprochen, sie ist kein Fan vom Kastrieren und alles entfernen aber erfahrungsgemäß kann es bei den nächsten Läufigkeiten mit den Symptomen eher schlimmer werden. Sie hat ja Mama, Oma und Ur-Oma von unserer daheim. 

 

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Gut, daß ihr das jetzt schon geklärt habt. 

Manchmal führt an einer Kastration kein Weg vorbei, das wird schon werden! Alles Gute!

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@Siobhan Vielen Dank! 

Ja ich bin immer ein bisschen hin und her gerissen bei dem Thema. Ist einfach eine schwierige Entscheidung.

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vor 1 Stunde schrieb Miri91:

Sie hat aber auch erst vor 2 oder 3 Wochen Antibiotika wegen ihrem Milchstau bekommen und jetzt hat sich ja trotzdem Eiter gebildet..

Das kommt auf den Erreger an- wurde eine Abstrich gemacht/eine Kultur angelegt?

Ich würde wirklich nochmal in eine Klinik gehen. Die umgekehrte Erfahrung, dass es mit jeder Läufigkeit leichter wird, gibt es eben auch und das ist eigentlich die , dre ich am häufigsten begegne. Wenn , dann würde ich jetzt nochmal eine AB Therapie versuchen, aber wirklich jetzt und wenn es sich nicht bessert operieren lassen. Und bei der nächsten Läufigkeit engmaschig kontrollieren und wenn es wiederkommt gleich kastrieren. Aber dann hat sie wenigstens eine Läufigkeit mehr durch.

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Ja schwierig. Es ist ja zum Glück noch nicht so schlimm gewesen, dass eine Not-OP nötig war. Ewig warten sollten wir aber nicht, es wird eben jetzt versucht mit einem Medikament den Eiter mehr abfließen zu lassen. Wenn das gut klappt, wird auch der Eingriff am Mittwoch kleiner. Ansonsten muss eben leider alles raus. Jetzt mit AB rum zu probieren wäre halt doof wenn es nicht klappt, weil das vor der OP die Blutgerinnung stört.

Leider bemerke ich seit Donnerstag Abend keinen weiteren Ausfluss, aber vielleicht hält sie sich einfach gut sauber. 🤷‍♀️

 

Langsam scheinen aber ihre Hormone nach der ganzen Scheinträchtigkeit (insgesamt 5 Monate!) wieder auf ein normales Level zu kommen. Sie ist wieder viel verspielter, war auch gestern und heute an der Leine mit anderen Hunden deutlich entspannter und ist im allgemeinen wieder viel lockerer. Also aktuell gefällt sie mir vom Verhalten echt gut. 

Den Termin mit der Trainerin wegen Hundebegegnungen haben wir noch nicht gehabt, sondern verschoben bis gesundheitlich wieder alles ok ist. Also die Besserungen sind dann wohl schon Hormonell bedingt.  

Das spricht für mich ganz ehrlich auch für eine Kastration, sie hat sich ja selber mega unwohl gefühlt. 

 

Die Bilder anbei sind von heute, die 2 kennen sich von klein auf (haben nur 1 Monat Altersunterschied) und mögen sich. Aber so nah, wollte meine der kleinen in den letzten Monaten nicht mehr sein. Sie ist dann immer aufgestanden und gegangen und man hat richtig gemerkt wie unangenehm ihr diese Nähe ist. Sie hat sich immer nur in mindestens 2 Meter Entfernung hingelegt. Es ist echt schön zu sehen, dass sie das seit neuem nicht mehr stört. Da merke ich echt einen großen Unterschied zu der Zeit ihrer Scheinträchtigkeit und sie wirkt auch viel fröhlicher. 😊

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https://www.thieme-connect.de/products/ebooks/pdf/10.1055/b-0036-137788.pdf

Ein Abstrich ist ja nicht gemacht worden. Lt. Link ist der häufigste Erreger e. coli, also ein gramnegatives Bakterium, Cumarinähnliche Nebenwirkungen sind aber hauptsächlich von Cephalosporinen und Penicillinderviaten zu erwarten, also fiele nur die Amoxicillin-Clavulansäure Kombination aus, nicht aber die im Link genannten Fluorchinolone.

@Renegades Ridgeback-Hündin wurde nach der Kastration inkontinent, ich kenne eine weitere, bei der das ebenfalls so war, die Rasse ist prädisponiert dafür.

Wenn es ihr sogar wieder besser geht, würde ich auf jeden Fall eine konservative Therapie noch einmal erwägen.

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Den Link kann ich nicht öffnen. 🤷‍♀️

Es wurde ein Ultraschall gemacht um festzustellen wie stark eben die Gebärmutter betroffen ist.  

Das mit der Inkontinenz ist mir bekannt, das ist auch meine größte Sorge. Bevor aber was schlimmeres passiert, wäre dass das kleinere Übel. 

Ich finde bisher nicht wirklich viel Erfolgversprechendes eine Pyometra mit AB zu behandeln.

 

Und ob es ihr wirklich besser geht lässt sich jetzt am Verhalten ja nicht feststellen. Ich gehen davon aus, dass nachdem jetzt 3 Woche her sind seit dem sie das Medikament gegen den Milcheinschuss bekommen hat, eben langsam die Hormone wieder einen normalen Pegel haben. 

Die alte Hündin meiner Eltern war an ihrem Todestag super drauf und beim Spaziergang fit. Da wäre niemand zum Tierarzt gefahren, aber sie hatten zufällig einen ganz normalen Vorsorgetermin. Da wurde festgestellt, dass sich seit dem letzten Termin ein Milztumor gebildet hatte und schon der ganze Bauchraum voller Blut war... Also Hunde zeigen nicht immer wie es ihnen wirklich geht und halten mehr aus als man denkt.  

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Das kannst du nicht miteinander vergleichen. Eine fortgeschrittene Pyometra ist mit einem deutlich supprimierten Allgemeinzustand verbunden, ein Milztumor wird in den meisten Fällen erst symptomatisch, wenn er platzt  das macht ihn so gefährlich.

Im Link musst du auf die zweite Seite der Voransicht gehen, da wird sich zur konservatien Therapie und dem Erreger geäußert.

Dass die konservative Therapie durchaus auch Erfolge bringt ist hier

https://edoc.ub.uni-muenchen.de/11298/1/Hahn_Nina.pdf

nachzulesen. Selbst wenn es sich in der nächsten Läufigkeit wiederholen würde- sie hat dann eine Läufigkeit mehr durchlaufen (die ersten drei ind die wichtigsten) und kastrieren kann man dann immer noch.

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