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Hundeforum Der Hund
Mojo_LION18

Hund beißt nach Narkose

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Hallo ihr Lieben ich benötige dringend eure Hilfe. Ich habe einen American Pitbull Terrier er ist 11 Monate alt eigentlich ziemlich lieb und verspielt, doch vor paar Tagen wurde er kastriert die Op verlief ganz gut soweit aber als wir ihn In einer Decke Aus dem Auto tragen wollten fing er das erste mal an zu Knurren ich merkte schon das er schmerzen habe .. ich habe ihn trotzdem hochgetragen nur wiegt der kleine 25kg also war das alles nicht so einfach er knurrte nochmal und schnappte nach meinem Ohrring .. als ich die Treppen hochstieg konnte ich ihn nicht mehr halten der war zu schwer und viel fast runter ich merkte das ich ihn quäle .. meine Schwester kam mir zu Hilfe nur war ihr Gesicht zu nah an Seinem er wurde durch die Schmerzen und das hin und her leicht aggressiv und ich kam an die Wunde und er biss in meine Schwester ihr Gesicht 😓.. sie musste ins Krankenhaus und wurde an 4 Stellen genäht es war schrecklich auch wenn das nicht allzu große Wunden waren war es sehr tief .. kurz danach war er wieder wie benebelt und schlief ein .. ich’ weiß er war nicht bei sich aber ich habe Angst was soll ich tun ? Meine Schwester hat nun Angst vor ihm auch wenn er davor keinerlei Aggressives Verhalten zeigte da er auch in die Hundeschule geht. Bitte ich benötige eure Hilfe wie soll es jetzt weitergehen was soll ich tun .. ich danke euch schon mal im Voraus

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Nach einer Narkose dauert es eine ganze Weile, bis der Hund wirklich richtig wach ist, auch wenn er wach zu sein scheint und sogar schon wieder läuft. Mir ist es auch mal passiert, dass ich meinte (nach einer Narkose, er war sogar schon wieder gelaufen und auf seinen Lieblingssofaplatz gehopst), die Decke unter ihm glattzupfen zu müssen, dass er ziemlich heftig geschnappt hat.

 

In einem solchen Fall solltet ihr ihn in Ruhe richtig wach werden lassen. Was da bei euch passiert ist, sollte euch keine Sorgen machen, euer Hund ist nicht plötzlich aggressiv, er hat mit Sicherheit nicht mal gemerkt, dass er geschnappt hat. Wenn er wieder richtig bei sich ist, wird er sein wie immer und keine Aggression zeigen.

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Mach dir keine Gedanken. 

Die Ursachen für sein Verhalten sind mit Sicherheit zum einen die Nachwirkungen der Narkose und zum anderen der Schmerz, als du die Wunde berührt hast, zurück zu führen.

Einer unsere Havaneser hat meinen Mann in  einer ähnlichen Situation auch mal gebissen.

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vor 20 Minuten schrieb Fricco:

Nach einer Narkose dauert es eine ganze Weile, bis der Hund wirklich richtig wach ist, auch wenn er wach zu sein scheint und sogar schon wieder läuft. Mir ist es auch mal passiert, dass ich meinte (nach einer Narkose, er war sogar schon wieder gelaufen und auf seinen Lieblingssofaplatz gehopst), die Decke unter ihm glattzupfen zu müssen, dass er ziemlich heftig geschnappt hat.

 

In einem solchen Fall solltet ihr ihn in Ruhe richtig wach werden lassen. Was da bei euch passiert ist, sollte euch keine Sorgen machen, euer Hund ist nicht plötzlich aggressiv, er hat mit Sicherheit nicht mal gemerkt, dass er geschnappt hat. Wenn er wieder richtig bei sich ist, wird er sein wie immer und keine Aggression zeigen.

Ich danke ihnen sehr für ihre Antwort bin jetzt etwas beruhigt

Liebe grüße 

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vor 16 Minuten schrieb denny:

Mach dir keine Gedanken. 

Die Ursachen für sein Verhalten sind mit Sicherheit zum einen die Nachwirkungen der Narkose und zum anderen der Schmerz, als du die Wunde berührt hast, zurück zu führen.

Einer unsere Havaneser hat meinen Mann in  einer ähnlichen Situation auch mal gebissen.

Danke für die Antwort muss jetzt nur dafür sorgen das meine Schwester auch keine angst mehr hat wenn er in der nähe ist ...es ist wirklich nicht einfach.

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Natürlich ist es doppelt und dreifach dumm gelaufen, wenn eine solche Sache mit einem so schweren Hund und dann noch  mit einem Hund einer solchen Rasse und mit einem Menschen passiert, der nicht Halter des Hundes ist.

Nun, es ist passiert, es war eine totale Ausnahmesituation. In Zukunft weißt du, dass du da vorsichtiger sein musst.

 

Das Problem ist nun das, was deiner Schwester passiert ist. Du schreibst, du hast Angst. Nun vor deinem Hund?

 

Ich denke, dass deine Schwester Angst hat, ist verständlich. Es ist ein Schock.

Gib deiner Schwester zu verstehen, dass du ihre Ängste verstehst. Lass ein wenig Zeit vergehen. Dann wird man weitersehen.

 

Besteht denn die Gefahr, dass sie euch anzeigt?

Wo / in welchem Bundesland lebst du denn?

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Ich habe beim aufwachen nach einer OP einem Krankenpfleger eine geballert, das seine Lippe geblutet hat und meine Mutter angeschriehen, das sie mich verdursten lässt (ich sollte erst etwas trinken, wenn ich ganz wach war). Dann bin ich aufgesprungen und wollte einkaufen gehen mit so nem Krankenhaushemd, zum Balkon raus. Meine Mutter, der Pfleger und noch zwei gerufene Krankenschwester mussten mich einfangen und niederringen.

Meine Mutter hat dabei die ganze zeit gerufen, eiiigentlich ist sie ein gutes Kind!

bin ich auch. Sprich Narkosen können eine fiese angelegenheit sein und es war einFehler ihn euch mitzugeben, wo er noch nicht wirklich ganz wach war.

Ich wünsche dir ganz viel erfolg, das die Wunde deiner Schwester komplikationslos und ohne sichtbare Schäden wieder verheilt und sich wieder an deinen Hund gewöhnt. Ich würde auf jedne Fall einen Maulkorb trainieren, nciht weil er ihn nun bräuchte, sondern um deiner Schwester im Umgang erstmal die sicherheit zu geben, das sie nicht gebissen werden kann und die beiden sich wieder kennenlernen und rumalbern können.

Es kann aber auch sein, das er sich dunkel an deine Schwester und den Schmerz erinnert, der ihn zumzubeißen gebracht hat. du kannst ihm ja nicht erklären, das es die OP wunde war und du das warst. Also wäre das für mich auch wichtig, um wirklich entspannt zu sein, bei den ersten Begegnungen.

Viel Glück, das ihr das bald alle überwindet

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Tipp fürs nächste Mal: Narkotisierte Tiere entweder mit Maulkorb sichern oder in einer Transportbox transportieren. Viele Tiere haben zusätzlich zu eventuellen Schmerzen ( dagegen sollte er eigentlich ein Schmerzmittel bekommen haben) ziemliche Halluzinationen ( die können auch Menschen nach Ops haben). Eigentlich sollte ein guter Tierarzt darauf schon in Vorfeld hinweisen. 

 

Wie benimmt er sich denn zur Zeit?

Wie alt ist deine Schwester?

Die Idee von Sockensucher finde ich gut.  

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Ich verstehe immernoch nicht warum so viele Tierärzte Hunde in diesem Zustand mit nach Hause geben. Unsere ist da rigoros, ist der Hund nicht gehfähig, bleibt er noch auf Station. Das nützt euch nun nichts mehr, gibt euch aber wichtige Erfahrungen für die Zukunft mit. Das deine Schwester Angst hat, kann ich gut nachvollziehen. Der Hund hat ihr ins Gesicht gebissen und es musste genäht werden. Ich denke das wird etwas brauchen. Bis dahin kannst du mir auf ihre Ängste eingehen, den Hund vielleicht in ihrer Nähe erstmal sichern und alles andere zeigt dann die Zeit.

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Zitat

Und superwichtig: Eine Herausgabe des Tieres an seinen Besitzer noch in Seitenlage ordne ich nicht nur als No-Go, sondern als echten Skandal ein. Steh- und gehfähig, anders verlässt bei uns kein Tier die Praxis! Wird einem als Besitzer bei der Abholung ein Tier in Seitenlage präsentiert, sollte man sofort und mit Nachdruck auf eine Weiterführung der Überwachung durch das Personal bestehen, bis der Patient wieder auf den Füßen ist. Danach muss man sich halt eine neue Praxis suchen, denn ein Russisch-Roulette-Spiel mit dem Leben des Tieres muss nun wirklich nicht sein. Wir erinnern uns: Die Hälfte aller tödlichen Narkosekomplikationen passiert in der Aufwachphase, und ein Patient in Seitenlage hat diese Phase einfach noch nicht hinter sich

 

aus: https://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=20336

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