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Hundeforum Der Hund
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Hund bei Hitze eher schlapp und nicht aktiv

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@Nebelfrei Bei Hitze an die Grenzen zu gehen tut niemandem gut, sondern ist potentiell gesundheitsgefährdend. Ärzte raten auch davon ab, sich bei hohen Temperaturen körperlich übermäßig zu betätigen. Leistungssportler sind wegen sowas schon gestorben.

Und das hat nichts mit sich an Worten aufhängen zu tun, sondern damit, daß solche Ansichten potentiell gefährlich sind. Und das sollte man auch klar und deutlich äußern.

Jedem Hund würd ich da absolut nicht vertrauen, viele Hunde sind allzu bereit zu tun was immer ihre Halter fordern oder kennen selbst ihre Grenzen nicht. 

Ich bin heut morgen mit Suhna spazieren gegangen, kein Rumtoben, kein Rennen, einfach nur gegangen.

Auf dem Rückweg war Madame schon merklich am Hecheln und setzte sich zwischendurch sogar hin.  Und wir waren nur etwa eine Stunde gegangen,  fast immer im Schatten. Das würde ich als Anhaltspunkt nehmen, wo die Grenzen von Hunden bezüglich Hitze liegen, die meisten Nordnasen kennen die ihrigen nämlich recht gut.

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vor 1 Stunde schrieb Nebelfrei:

Bestimmt ist es so, dass auch mal Hund oder Menschen durch die Hitze zu Tode gekommen sind, viel mehr sterben aber durch zu viel Schonung und ewige Verzärtelei.

 

Das ist ein Witz, oder? 

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"An seine Grenzen gehen"... sind die Grenzen denn bei allen gleich und damit klar definierbar?

Empfindet jeder "seine" Grenzen gleich? Jeden Tag? Bei den verschiedensten Begleitumständen?

 

Ja, es gibt die, die Härte von sich fordern und von seinen Hunden auch.

Und es gibt auch die, die erst mal gar nichts machen, weil es könnte ja zu heiß, zu kalt, zu naß, zu gefährlich sein....

Für den Menschen und für den Hund.

Für mich liegt die "Wahrheit" irgendwo zwischen diesen beiden Extremen.

Wenn ich mich z.B. nicht gut fühle, erkältet bin, Schmerzen habe  oder Ähnliches, dann raffe ich mich trotzdem auf, weil ich weiß, dass man Hund seine tägliche Bewegung möchte und auch braucht.

Man sollte sich vor dem Phänomen der Übertragung hüten.

So in etwa: mir ist zu heiß, zu kalt, zu....... also muß es meinem Hund genauso ergehen.

Und ja, bei diesem Gedanken rechne ich schon ein, dass ein Hund anders "tickt" als ein Mensch.

 

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vor 42 Minuten schrieb Zurimor:

Ich bin heut morgen mit Suhna spazieren gegangen, kein Rumtoben, kein Rennen, einfach nur gegangen.

Auf dem Rückweg war Madame schon merklich am Hecheln und setzte sich zwischendurch sogar hin.  Und wir waren nur etwa eine Stunde gegangen,  fast immer im Schatten. Das würde ich als Anhaltspunkt nehmen, wo die Grenzen von Hunden bezüglich Hitze liegen,

 

Dann hast du deinen Hund eben überfordert. Soviel zum Thema "Grenzen". Individuelle Grenzen.

Und dies hier trifft absolut nicht zu:

Zitat

Und wir waren nur etwa eine Stunde gegangen,  fast immer im Schatten. Das würde ich als Anhaltspunkt nehmen, wo die Grenzen von Hunden bezüglich Hitze liegen,

 

Du hast gelernt, was Suhna zu viel ist. Das kannst du nicht generalisieren.

Enya und ich sind zum Beispiel heute auch 1 Stunde gelaufen, sogar mit 2 ausgelassenen Apportiersequenzen. Gestern hätten wir das wegen der Temperaturen nicht gemacht,

heute sind diese gemässigter.

Enya hatte große Freude an der Bewegung, rannte begeistert herum und hechelte nicht mehr als sonst auch.

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Wer bietet mehr? Tuuli war in Lappland bei bis zu -36°C und hat hier schon Sommer mit 35°C erlebt - eventuell knacken wir am Mittwoch den Punkt Hitze...

 

Tuuli: "Und Cheffe kennt Lappland bis -49,6°C und heizt dort eine Sauna über 100°C... merkt man an seinem Dachschaden smilie_girl_121.gif"

Minyok: "Können wir nicht einfach alle ganz relaxt im Web surfen und z.B. Wubbas bestellen? smilie_denk_17.gif"

 

so weit

Maico

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Als ich meinen Viertelmarathon lief war die Mindestemperatur des Tages 14,7 und die Maximaltemperatur  31,2 Grad an dem Ort.

Wir sind nachmittags gelaufen, es war sehr warm man schwitzte schon im stehen. Anfangs ging es in der prallen Sonne einen Berg rauf, später erst Wald.

Es gibt also doch genügend Sportler die verrückt genug sind auch bei um die 30 noch zu laufen, es war Nachmittag als wir gestartet sind . ;) Waren auch mehrere hundert Leute und keiner ist umgekippt. 

Man kann Hitze schon aushalten, wenn man genug Flüssigkeit zu sich nimmt und den Kopf schützt. Ich glaube viele kenne die Grenze nach oben gar nicht so sehr weil sie es auch gar nicht probieren (ich meine hier bei sich selbst nicht am Hund). ;) Aber klar gibt es angenehmeres Wetter dafür. Und andere waren so heftig drauf und sind den Halbmarathon gelaufen. :D 

 

Was ich sagen will damit. Die absolute Wohlfühlzone ist schnell überschritten, ob nach unten oder nach oben. Selten jedoch ist das Überschreiten dieser Grenze sofort bedrohlich für die Gesundheit. :) Und das Überschreiten der Wohlfühlzone ist ja das was den Sportlern den Kick gibt, weil gerade das Strapazieren mancher Belastungsgrenzen Ausdauer und Kraft erhöht. Wobei ich beim letzten Satz eher die Belastung von der Muskulatur meine. ;) 

 

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Ich hab die letzten zwei Sommer draußen gearbeitet, also auch den letzten wirklich langen, heißen! Ich gehöre, wie schon geschrieben, auch zu den Leuten, die vor allem bei schwüler Hitze gern mal umkippen. Die Arbeit draußen war auch wirklich körperlich ziemlich anstrengend, den ganzen Tag auf den Beinen, in Bewegung. Aber ich bin nicht einmal umgekippt und hab alles bestens überstanden. Natürlich hatte ich immer sehr viel zu trinken dabei und hab mir in der Mittagspause auch noch reichlich Nachschub besorgt. Es kam nicht selten vor, dass ich allein auf der Arbeit vier Liter getrunken habe. Davon abgesehen hab ich die Arbeit in der Hitze super gut überstanden und bin fast ein bisschen traurig, dass ich jetzt nur noch drinnen arbeite. Ich trage im Sommer bei Sonnenschein übrigens fast immer ein Basecap, nachdem ich mir einmal einen richtig üblen Sonnenstich eingefangen habe. Das hilft ungemein. Nach dem letzten Sommer hab ich jedenfalls selbst die Erfahrung gemacht, dass es sehr wohl eine Konditions- und Trainingssache ist, ob man bei dem Wetter draußen was leisten kann oder nicht (ich musste ja, sonst kein Geld auf dem Konto).

Wenn ich mit den Hunden länger unterwegs bin, versuche ich natürlich möglichst im Schatten zu laufen, wie gehen auch nicht schnell bei den Wetter und ich habe immer ziemlich viel Wasser dabei, nicht nur zum Trinken für uns alle, sondern auch, um die Hunde immer mal wieder damit nass zu machen. Finden die zwar nicht so witzig, aber es hilft ziemlich gut gegen die Wärme. Das mach ich schon seit hundert Jahren so, schon mein Rotti damals wurde auf längeren Touren bei Wärme regelmäßig mal "geduscht". Leider hatte ich nie so Wasserfanatiker, freiwillig gehen die in kein Gewässer, um sich abzukühlen. Pausen gibt's dann natürlich auch immer wieder, wo ich ihnen immer was zu Trinken anbiete.

Vorgestern war es gegen Abend bei uns auf ca. 19, 20 Grad abgekühlt, da sind wir auch ein Stück geradelt, weil das für uns einfach die bequemste Art ist, zum Startpunkt für eine schöne Runde zu gelangen, auf der ich mit Chicci z.B. Freilauf üben kann. Sonst hätte ich 2 km mit dem Auto fahren müssen, was ich für Unsinn halte, und zu Fuß hätten wir fünf mal so lang dorthin gebraucht, weil sie dann überall stehen bleiben und schnüffeln (dürfen sie dann machen, wenn wir am Ziel angekommen sind, da ging es dann ja noch ein bisschen zu Fuß weiter). Fussel war am Rad die meiste Zeit im Freilauf und Chicci hab ich gebremst. Alle leben noch.

Also ja, man muss auf seinen Hund achten und zusehen, dass es ihm gut geht. Aber bei Hitze darf so ein Hund auch mal hecheln, das ist einfach normal. Hunde fühlen sich doch nicht grundsätzlich unwohl, wenn sie hecheln. Man darf nicht die Kühlfunktion mit dem Stresshecheln in einen Topf werfen und dann davon ausgehen, dass es einem hechelnden Hund immer schlecht geht. Mir geht's auch nicht gleich schlecht, wenn ich mal in Schwitzen komme.

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vor 4 Stunden schrieb KleinEmma:

 

Das klingt schon etwas arg danach, dass du die Aussagen anderer Hundehalter nicht wirklich ernst nimmst. 

 

Nein, ich finde nur, dass es nicht gut ist, aber mir ist es egal was andere machen.

 

vor 1 Stunde schrieb mikesch0815:

Wer bietet mehr? Tuuli war in Lappland bei bis zu -36°C und hat hier schon Sommer mit 35°C erlebt - eventuell knacken wir am Mittwoch den Punkt Hitze...

 

 

Hat Tuuli doch gutgetan, oder nicht?

 

Man kann mir ja wirklich viel vorwerfen, tu ich mir ja auch ständig, aber dass ich an irgendeinem Wettbewerb teilnehme.

 

Ich vergleiche nicht mit anderen, weder bei Hund noch beim Mensch.

Mir geht es tatsächlich nur darum, dass man sich, und auch dem Hund, durchaus auch Strapazen zumuten soll. Oder wenn 'soll' zu brutal tönt, halt 'kann'.

 

Meine Erfahrung, und ja ein paar Jahre habe ich, ist es auf Dauer wesentlich befriedingender gelegentlich solche Grenzen auszuloten, als sich immer persönlichen Wohlfühlbereich zu bewegen.

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vor 4 Minuten schrieb Nebelfrei:

Hat Tuuli doch gutgetan, oder nicht?

 

Nö. Ab - 25°C war sie ohne Mantel unglücklich, und ab 20°C ist sie ohne Klimaanlage unglücklich. Snoti hingegen fand die -36°C absolut dufte. 

 

so weit

Maico

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Ich bewege mich sehr gern in meinem Wohlfühlbereich. Da fühl ich mich einfach wohl 😁 Deswegen so oft wie möglich.

Ach, und den Hund gleich mit. Weil, da fühlt der sich am wohlsten 😎

Ich hab Null Motivation Grenzen auszuloten. Befriedigung erfahre ich bei anderen Dingen. Wohlfühlen und so 🤣

Nichtsdestotrotz belaste ich mich und den Hund von Zeit zu Zeit ganz natürlich.

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