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Hundeforum Der Hund
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Hund bei Hitze eher schlapp und nicht aktiv

Empfohlene Beiträge

vor 3 Stunden schrieb Zurimor:

Bei Hitze an die Grenzen zu gehen tut niemandem gut, sondern ist potentiell gesundheitsgefährdend. Ärzte raten auch davon ab, sich bei hohen Temperaturen körperlich übermäßig zu betätigen.

 

Ich bin übrigens schon ganz froh, dass auch im Sommer die Müllabfuhr, der Gärtner, die Post und die Paketdienste kommen und die gefühlten zehntausend Baustellen hier im Umkreis werden auch nicht fertig, wenn die Bauarbeiter jetzt alle Sommerpause machen. Das ist alles sehr anstrengend und muss halt trotzdem gemacht werden, ob nun Hitze ist oder nicht. Hitzefrei gibt's zumindest hier bei uns ja nicht für die draußen-Berufe.

Kleiner Tipp: Gärtner, Postboten und Paket-Lieferanten usw. freuen sich bei Hitze meistens über ein Eis. (Bauarbeiter sicher auch, aber wenn ich an einer Baustelle vorbeikomme hab ich meistens gerade keins im Gepäck ^^).

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Wenn man seine Grenzen öfter Mal auslotet fühlt sich das auch gut an. :) Deswegen machen es die Leute ja. Aber es dauert bis man dahinkommt das man es als angenehm empfindet.

 

Wie als Neuhundehalter wo das ganze Gassi gehen und dran denken dass man dann und wann mit dem Hund raus muss noch eine herausfordernde Aufgabe ist jnd es manchen vielleicht nervt das der Alltag nun so getaktet sein muss. Irgendwann ist es so Teil des Lebens das man es sich anders nicht vorstellen kann.

 

So auch beim Sport. Am Anfang nicht immer spaßig und kostet Überwindung gerade wenn die Muskeln brennen (da ist Hund haben schon gleich angenehmer :D ). Dann findet man seinen Rhythmus und kann es sich nicht mehr wegdenken. 

 

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Ich war heute morgen auch eine gute Stunde spazieren, Brienne hat nicht mehr gehechelt als sonst. Seitdem war ich eigentlich durchgängig draußen am rödeln, Frau Hund knallt sich in die Sonne (trotz genug Schattenmöglichkeiten und der Möglichkeit rein zu gehen).

Und was sagt mir das jetzt? Genau gar nix. Aragorn wäre bei dem Wetter heute freiwillig nicht viel draußen gewesen. Wärme war nicht sein Ding, Regen war allerdings noch schlimmer, egal bei welcher Temperatur. 🤣

 

Ich fühle mich erst bei Temperaturen über 25 Grad wirklich wohl, aber auch das kann ich doch nicht als Maßstab anlegen. Es gibt doch kein: bei der Temperatur geht es allen so oder so. Ich achte darauf wie ich mich fühle, ich beobachte was der Hund so macht, und danach regeln wir unsere Aktivität. Nicht danach was das Thermometer sagt (ich hab nichtmal eins)

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vor 37 Minuten schrieb Brummkreisel:

Ich bewege mich sehr gern in meinem Wohlfühlbereich. Da fühl ich mich einfach wohl 😁 Deswegen so oft wie möglich.

Ach, und den Hund gleich mit. Weil, da fühlt der sich am wohlsten 😎

Ich hab Null Motivation Grenzen auszuloten. Befriedigung erfahre ich bei anderen Dingen. Wohlfühlen und so 🤣

Nichtsdestotrotz belaste ich mich und den Hund von Zeit zu Zeit ganz natürlich.

 

Sehe ich ganz genau so. 


 

Als Mensch kann man ja ausloten und Grenzen testen wie man will, das nennt sich Eigenverantwortung. Wenn jemand bei Mittagshitze joggen geht ist mir das auf gut deutsch wuscht. 
Aber für meinen Hund habe ich die Verantwortung und muss im Rahmen meiner Möglichkeiten - da man nicht in den Hund hineinschauen und horchen kann - entscheiden was gut und richtig ist. Da hinterfrage ich halt einfach mehr und im Zweifelsfall drücke ich eher auf die Bremse, als zu viel zu fordern. Ein Hund hat eine ganz andere Hitzeregulierung als wir Menschen, ein Hund kann sein Fell nicht einfach ausziehen. 

Nicht jeder hat einen See oder Fluss in der Nähe, nicht jeder hat einen eigenen Garten. Bis ich zum nächsten Schatten komme, muss ich 15 Minuten auf Teer laufen - das ist u.U. halt schon zu viel, da pack ich den Hund auch lieber ins Auto (ohne Klimaanlage) und fahre paar Minuten.
Ich hoffe mal jeder kennt seinen Hund am besten und entscheidet danach mit besten Wissen und Gewissen. 
Hecheln ist nicht gleich hecheln und ich kann bei meinen Hunden gut unterscheiden, wanns zu viel wird. Mir reicht das völlig aus. 

 

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Ich denke, die Belastbarkeit ist schon abhängig vom müssen oder wollen.

Ich betreibe eine Werkskantine und einen Partyservice.

Im letzten Sommer war es abartig heiß in der Küche.

Neben dir knallt die Fritteuse, hinter dir die Kippbratpfanne und vor dir ballert das Wasserbad fürs Mittagessen.

 

Und das nicht 1,2 Stunden, sondern 4-6.

 

Ich bin da nach 8-10 Stunden quasi raus gekrochen, hab mich zu Hause in der Bude verbarrikadiert und meine schlechte Laune ob des miesen Wetters gepflegt 😜

Jede Woche hab ich auf den Wetterbericht gelauert und jede Woche wieder wurden diese höllischen Temperaturen angesagt.

Nach 4 Wochen war mir ernsthaft nur noch zum Heulen...

 

Das Ganze dauerte von Mitte April bis Ende September und ich bin am Schluss wirklich auf dem Zahnfleisch gegangen.

 

Von Gewöhnung keine Spur, zum Umfallen blieb aber auch keine Zeit 🤪😁

 

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vor 32 Minuten schrieb Tina+Sammy:

Von Gewöhnung keine Spur

 

Wiewviel Grad hat es bei dir in der Küche?

 

Ich arbeite immer draußen und gewöhne mich an ziemlich hohe Temperaturen. Im Frühjahr kippe ich bei 25 Grad in der Sonne fast aus den Latschen und jetzt im Sommer sind 32 Grad und mehr kein Problem, allerdings reicht`s mir nach 6 Stunden.

 

Und Tschuli... ich bemerke da durchaus auch Gewöhnung. Sie hängt zwar den ganzen Tag im Schatten rum, während ich arbeite, hechelt aber im heißen Sommer recht wenig, finde ich, im Vergleich zu der Hechelei an den ersten warmen Tagen im Frühjahr.

Oder im Winter! Wenn`s mal 15 Grad hat, die Hunde hecheln und suchen Schatten!

 

Letzten Mittwoch, 30 Grad, frühabendliches Training Hoopers im Baumschatten: sie wollten laufen, alle. Nicht rumrasen, aber was machen. Wer keine Lust hat, darf sich irgendwo ablegen und wird in Ruhe gelassen, das wissen sie und machen auch Gebrauch davon, wenn sie k.o. sind oder bei Regen  :D ... mit will-to-please oder Triebigkeit hat das bei unseren Oldies also nix zu tun.

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Ganz vergessen, was ich sagen wollte: dass ich schon Gewöhnung an ziemlich extreme Temperaturen  bemerke, aber immer gucke, dass es allen Beteiligten gut geht dabei. An meine Grenze gerate ich gelegentlich arbeitsbedingt -meinem Hund mute ich das nicht absichtlich zu. Wenn er es selbst will -bitte, aber auch hier: ich hab das Auge darauf, dass es ihm dabei gut geht, sonst beende ich das Ganze. Das abzuschätzen traue ich mir zu, täte ich das nicht, wäre ich wohl auch vorsichtiger.

 

 

P.S.und ja, Gärtner lieben Eis :D

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Letzten Sommer hatten wir in der Spitze 48 Grad. Feucht-warm 🙈

 

Gegenüber von der Küche ist die Schmelzerei. Meine Kantine ist in einem Werk für Alufelgen.

Die hatten als höchste Temperatur knapp über 60 Grad.

Da sind Leute, die seit knapp 30 Jahren dort arbeiten. Auch die sagen, dass sie sich an sowas niemals gewöhnen werden.

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Wahnsinn.

Nein, das liegt deutlich außerhalb des "normalen" Temperaturbereichs.

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Ich stehe ja auch jeden Samstag 4 Stunden aufm Hundeplatz in der prallen Sonne.

 

Wir haben hier keinen Schatten. Das macht mir deutlich weniger aus.

Aber hier muss ich auch nicht tonnenweise Ware verräumen, Kisten mit Geschirr zum Auto tragen usw :D

 

Koch/Köchin ist ein ziemlich harter körperlicher Beruf. Viele können sich das in der Form gar nicht vorstellen :)

 

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