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Hundeforum Der Hund
Zenta

Plötzlich kurzfristig Schmerzen

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vor 14 Stunden schrieb Shyruka:

 

Was ich damit sagen will: Ich würde auf Wirbel, Nerven und Sehnen tippen und ihn gründlichst durchfühlen lassen. Wie genau da der spezielle Beruf heißt weiß ich leider nicht. Quasi Knochenbrecher und Masseur. Vielleicht ist das wirklich "nur" eine Blockade. Gerade wenn ihr tierärztlich alles andere schon abgecheckt habt, habt ihr da ja eigentlich nicht wirklich etwas zu verlieren und bekommt vielleicht noch ein paar Tipps zur Hüfte.

 

Ich denke inzwischen auch dass es eine Blockade war und die sich evtl. durch das Kreisen in der Box oder schon beim letzten langen Schrei selbst behoben hat.

Die Wirbelsäule wurde eigentlich 2x abgetastet. Wäre aber sicherlich kein Fehler das von einem Spezialisten nochmals machen zu lassen. Ich war letzte Woche mit zwei anderen Hunden bei einer Osteopathin. Die hat mir einen guten Eindruck gemacht und auch die Faszien gedehnt oder massiert oder wie auch immer man das nennt. Mal sehen wann ich dort wieder einen Termin bekommen. Die Hüfte wird geröngt wenn er wegen der notwendigen Zahnsanierung eh in Narkose gelegt wird. Ich lasse die Hunde nur erst mal gerne ankommen bevor so ein Eingriff vorgenommen wird.

 

Das Gute an diesen Klinikbesuchen war, dass seine Blutwerte gestern gecheckt wurden und ich heute die Nachricht bekommen habe dass diese alle ok sind. So könnte ich zumindest ohne Bedenken Metacam geben bei Bedarf.      

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Da es die letzten 2 Tage eine Fortsetzung dieser Schmerzen gab, schreibe ich hier weiter.

 

Vor 6 Wochen wurden die Zähne von Anton saniert und dabei die Wirbelsäule und die Hüfte geröngt. Der Befund war alles andere als gut. HD und Spondylose im hinteren Rückenbereich. Damit war klar woher die Schmerzen damals gekommen sind. Seit dem hatte er aber keine solche Schmerzattacken mehr und ich konnte auch beim normalen Laufen keine Schmerzen erkennen. Er lief nie lahm. Also habe ich ihm auch keine Schmerzmittel gegeben.

 

Vorgestern schrie er dann beim Aufstehen wieder mehrmals kurz auf und er pieselte ohne das Bein zu heben. Normalerweise sieht er da noch recht beweglich aus. Ich habe ihm Metacam gegeben und ich hoffte dass es ihm am nächsten Tag wieder besser wird. Laufen konnte er an diesem Tag noch recht gut. Leider wurde es aber gestern noch deutlich schlimmer. Er schrie nicht nur beim Aufstehen sondern auch nachdem er auf war. Es war schrecklich. Ich habe ihm gleich morgens Metacam gegeben und dann die TÄ bei der ich um 9°° mit Maya war gefragt was ich tun könnte. Sie schrieb mir ein Rezept mit Novalgin raus und sagte das 3x täglich wirkt besser. Ich hatte keine Ahnung wie lange so ein Spondyloseschub dauern kann. Mittags habe ich dann noch in der Klinik angerufen und abends bin ich dann noch zum TA gefahren, damit diese ihm etwas spritzt. Mir war wieder Angst wie er den Transport überstehen soll wenn er sich doch fast nicht bewegen kann. Und es war wie beim ersten Mal, er hat in der Box kein einziges Mal geschrien und auch danach nicht mehr. Es ist wirklich mehr als seltsam. Am Telefon sagte man mir auch es könnte sein, dass ein Nerv eingeklemmt ist. Könnte sich das wirklich durch das Kreisen in der Box lösen? Vor der Praxis sind wir noch etwas rumgelaufen weil wir warten mussten. Auch das schien im gut zu tun. Gespritzt hat die TÄ ihm dann nichts, da sie sagte Kortison würde sich nicht mit den zwei Schmerzmitteln vertragen. Zuhause hat er dann die nächste Schmerztablette bekommen und heute auch schon 2. Er ist aber seit gestern Abend wieder total normal. Kein einziger Schrei mehr. Hebt auch das Bein wieder.

 

Was wirklich total erstaunlich und toll war, wie lieb er ist. Die Arzthelferin dort ist auch Physiotherapeutin und hat ihm die Wirbelsäule sehr vorsichtig abgetastet. Ich habe den Kopf gehalten. Man hat ihm zwar angemerkt ab welcher Stelle er Schmerzen hat, aber keinerlei Gegenwehr die ich sehr gut verstanden hätte.    

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vor 55 Minuten schrieb Zenta:

Und es war wie beim ersten Mal, er hat in der Box kein einziges Mal geschrien und auch danach nicht mehr. Es ist wirklich mehr als seltsam. Am Telefon sagte man mir auch es könnte sein, dass ein Nerv eingeklemmt ist. Könnte sich das wirklich durch das Kreisen in der Box lösen? Vor der Praxis sind wir noch etwas rumgelaufen weil wir warten mussten. Auch das schien im gut zu tun.

 

Hm... ja, möglicherweise. Mein Ömchen hatte auch ganz übel mit Spondylose zu tun... dem Alter entsprechend eben, als Labrador-Mix mit 18 Jahren war sie sowas von über der Zeit... 

 

Öhmchen hatte bei unseren Spaziergängen (also so 20-Minuten-Runden, die ein gesunder Hund in 5 Minuten locker abläuft) oft solche Einbrüche, in denen sie keinen Meter mehr laufen konnte. In meiner Panik habe ich sie am Anfang getragen. Nun wog das Öhmchen trotz altersbedingter Abnahmen immernoch 20kg. Das trägt man nicht ewig. Aber was ich feststellen konnte war, dass sie nach dem tragen plötzlich wieder laufen konnte und wenn es dann immernoch nicht ging, haben wir "Pause gemacht". Sie sollte dann sitzen... wenn sie lieber liegen wollte, habe ich sie dazu genötigt, weiter zu sitzen. Keine Ahnung, was da passiert ist und was sich in dem Augenblick entspannt/ gedehnt/gelockert hat, aber wenn sie gesessen hat, eine kleine Weile... dann konnte sie ganz allein den Rest des Weges nachhause laufen. Dass sie sitzen muss habe ich mir aber von ihr selbst abgeschaut in den Zeiten, als es noch nicht so ganz übel war. Da hat sie das von ganz allein gemacht. 

Ich glaube, die alten Genossen wissen ganz von selbst, was Erleichterung schafft, und irgendwann vergessen sie es selbst wieder. Dann  muss man sie ein bisschen daran erinnern und vor allem motivieren. Wer rastet, der rostet! Daran glaube ich immernoch! Man muss sie einfach in Bewegung halten und wenn man Glück hat und/oder es mal zufällig gesehen hat, was Erleichterung verschafft, sollte man das fördern, wann immer es geht. 

 

Spondylose ist total übel, aber letztendlich kann man überhaupt nichts dagegen tun. Das Gute daran ist, dass es "nur" schubweise Probleme bereitet. Sind die Wirbel erst mal verknöchert, tut es ja auch gar nicht mehr weh. Sieht eben nur doof/ unbeholfen aus, wenn der Hund damit läuft, also mir steifer/ verknöcherter Wirbelsäule. Aus meiner Erfahrung heraus würde ich sagen, dass so ein Schub durchaus ein paar Tage andauert, vielleicht so 3-8 Tage und dann wird es wieder besser... 

 

 

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vor 4 Stunden schrieb Lissy-und-Missy:

Spondylose ist total übel, aber letztendlich kann man überhaupt nichts dagegen tun.

Im fortgeschrittenen Stadium, also wenn bereits viel verknöchert ist, kann man insbesondere beim alten Hund weniger ausrichten, im Anfangsstadium bringt es sehr viel die Wirbelsäulenmuskulatur zu stärken. Die Wirbel werden somit entlastet und der Verschleiss lässt nach.

Bei HD liegt es meist daran, dass die Hunde mit Hüftschwung die Hüfte schonen wollen, aber damit die Wirbelsäule überbeanspruchen.

Ein Versuch mit Übungen und regelmäßigen Massagen ist sicher nicht verkehrt-lässt sich ja mit der Ärztin besprechen. Auch eine Dauerkurkumingabe (mit Pfeffer) kann die Schmerzbehandlung unterstützen.

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Wenn die Schmerzen von der Wirbelsäule kommen, kann es vielleicht Erleichterung verschaffen,

ein Handtuch unter dem Bauch durchzuziehen und leicht nach oben anzuheben.

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In dem Moment wenn er die schlimmen Schmerzen hat versuche ich ihn gar nicht anzufassen. Er müsste ja in diesem Moment nicht aufstehen und wenn er es doch will soll er es nach seinem Tempo und wie es für ihn noch am erträglichsten ist machen. Als ich ihn in die Box bekommen musste habe ich mit Wurst gelockt und fressen wollte er immer, trotz Schmerzen. 

 

Es hat wieder "nur" knapp 2 Tage gedauert, dass war alles wie vorher und ich merke ihm keine Schmerzen an. Die TÄ hat geraten ihm dauerhaft Schmerzmittel zu geben damit er sich nicht verspannt und mehr bewegt. Bin mir noch unsicher ob ich das mache. Wenn er Schmerzen hätte keine Frage, bin ich aber nicht sicher. Ich werde ihn jetzt mit einer niedrigen Dosis Schmerzmittel genau beobachten und dann entscheiden.

 

Vermutlich wurde der Schub durch die ersten kalten Nächte ausgelöst.

 

Ich habe ihm jetzt ein orthopädisches Hundebett gekauft. Richtig begeistert war er nicht als ich ihm das gestern gezeigt habe. Heute lag er schon recht gemütlich drin und wollte gar nicht raus.

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Wenn du ein Balance-Kissen oder großes Trampolin hast, kannst du ihn sich ausbalancieren lassen (mit dem Kissen), bzw. das Trampolin in Bewegung halten und er muss sich darauf ausbalncierem bzw. laufen- stärkt die kleine Wirbelsäulenmuskulatur, die die Knochen entlasten kann. Davon hat er sehr wahrscheinlich viel zuwenig und die könntest du ggf. mit Schmerzmittelgabe (und vielleicht auch unter kurzfristigem Einsatz von Muskelaufbaupräparaten) so nachhaltig aufbauen.

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