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Hundeforum Der Hund
BlueMix

Wasserscheu

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Hallo zusammen,

 

Meine kleine Familie und ich haben uns Anfang des Jahres einen Welpen zugelegt. Dieser Welpe kam aus einem Zufallswurf in der Familie, dementsprechend kenne ich ihn seit er 24 Stunden alt war. Gerade zwischen ihm und mir besteht eine sehr gute Verbindung und so gut wie alles was er gelernt hat, kennt er von mir, da die Erziehung irgendwie bei uns daheim in Frauenhand liegt 😅.

Er ist ein unglaublich toller Hund, sehr kinderlieb und sehr wissbegierig, aber leider auch wasserscheu. 

Theoretisch halte ich es nicht für bedenklich, da er ein Labradormix ist und man manchmal nur Geduld braucht, aber es wird immer schlimmer. Anfänglich konnte ich ihn an der Böschung von der Leine lassen und er ist ans Wasser zum trinken und kam auf Kommando zurück. Also alles entspannt.

Leider war es meinem Freund nicht schnell genug und er hat ihn sehr vehement versucht ins Wasser zu locken. Tja was soll ich sagen, ich bin eben nicht immer dabei 🙄 also landete der Hund im Brunnen. Jetzt hab ich den Salat und er geht keine 2 m mehr ans Wasser. Und bei den kommenden Temperaturen macht mir das tatsächlich sorgen. Und nein ich gehe unter Tag nur 5min raus, es geht um morgens und abends. 

Selbstredend ist, das ich jetzt Plan B in der Tasche habe und ihm das Wasser im Napf hinstellen, auch unterwegs. 

Aber ich will das Problem langfristig anpacken. Und bin ein wenig ratlos. Er muss nicht von heute auf morgen eine Wasserratte werden, aber zu wissen, dass er wieder ans Wasser geht zum Trinken, wäre mir schon ganz Recht.

Also meine Frage: wie kann ich meinem kleinen das Vertrauen wieder geben, dass Wasser keine Gefahr darstellt ohne ihn zu zwingen? Oder soll ich tatsächlich nur warten?

Vom Typ her bin ich eher jemand der positives hervorhebt und Fehlverhalten korrigiert, in dem ich klar und konsequent reagiere. Ich arbeite viel mit Körpersprache und kurzen Kommandos. Gegenseitiges Vertrauen ist in meinen Augen, der wichtigste Punkt in der Erziehung, nicht nur beim Hund 😎

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Zusammen mit anderen Hunden die sehr gerne schwimmen ans Wasser gehen.

Hat bei mir bei jedem Hund geklappt bisher :)

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Ich würde warten, bis er von selbst wieder trinken geht und bis dahin halt Trinkwasser mitnehmen. 

 

Schwimmen ist ja nun nichts, was dringend notwendig ist, zumindest nicht, wenn man 08/15-Hundehalter ist und keinen Rettungsschwimmer braucht oder auf nem Boot lebt :D . Deshalb überlasse ich das immer meinem jeweiligen Hund, ob er ins Wasser will oder nicht. 

 

Meine vorige Hündin war auch wasserscheu. Sie ist auch nicht mit anderen Hunden zusammen ins Wasser gegangen. Der Rüde ging nur bei extremer Sommerhitze ins Wasser. Und meine jetzige Hündin liebt Wasser aller Arten. 

 

Also, ich würde ihn einfach in Ruhe lassen und nix unternehmen, um in ins oder ans Wasser zu locken.

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ich würde ihm erst einmal Zeit lassen ...

In Wassernähe einfach ganz zwanglos spielen und schöne Sachen machen - ohne zu drängen.

 

Wichtig ist nach meiner Erfahrung Wasserstellen zu suchen wo es schön flach reingeht, da trauen sich die Hunde am ehesten ran.

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Ich würde jetzt mit dem Wasser- und Schwimmthema erst mal Ruhe einkehren lassen.

Der obige Vorschlag kann klappen, das ist aber  nicht unbedingt erwartbar. Bei Selma, meiner RR Hündin klappte gar nix.

Als Junghund war sie uns vertrauenvoll ins Wasser gefolgt, schwamm auch ein paar Runden. Und stellte dann, ohne irgendein übles Erlebnis im Wasser gehabt zu haben, dass es nicht ihr Element ist. Wenn ihr heiß war, ging sie vlt. bis zum Bauch 'rein, mehr aber nicht. Muß man akzeptieren, finde ich.

Falsch wäre meiner Ansicht nach irgendein aktives Eingreifen nachdem euer Hund ja offensichtlich schon gründlich verschreckt worden ist.

 

Mit "obigem Vorschlag" war der Post von @Wilde Meutegemeint.

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Unsere sind auch eher Wasserscheu, aber wir haben einen "Pool" (für Kinder so eine Plastiksandkiste) hingestellt, Wasser rein und stehen lassen...irgendwann wurden die ersten neugierig und haben erstmal daraus getrunken, dann fing Struppi mal an mit den Pfoten zu patschen und dann ging er auch schon mal durch den Pool durch.
Und als sie dem Teil trauten, haben wir mal Leckerchen schwimmen lassen, da erwachte auch die die Neugier..reingelegt hatte sich bisher keiner, aber es sind ja schon mal Fortschritte...die die schob Vertrauen haben kann man auch mal reinheben und mit Wasser nass machen, aber es gibt auch Patty die eher wegrennt, sobald man dann auf sie zu geht...bei der geht mit Wasser Garnichts...
Also falls Ihr einen Garten habt oder so dann vielleicht sowas mal versuchen ?

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Nehmt doch einfach Wasser mit und laßt den Hund an Land. Wenn er kein Wasser mag ist es eben so.

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Ich sehe hier keinen Hund der Wasser nicht mag, sondern einen der sich wegen einer negativen Erfahrung nicht mehr traut ans Wasser zu gehen.

Ist für mich ein ziemlicher Unterschied.

 

Ich persönlich finde es wichtig, dass ein Hund ans Wasser geht und auch dass er schwimmen kann.

Insofern würde ich auf jeden Fall versuchen ihm die Angst wieder zu nehmen.

Also das Wasser nicht meiden, sondern weiterhin dort spazieren gehen wo Wasser zur Verfügung steht. In Ufernähe tolle Sachen machen wie zB spielen, oder Schnüffelaufgaben etc. Was der Hund halt so mag.

Bei gegebener Zeit sich einfach ganz entspannt ans Ufer setzen und den Hund wuseln lassen. Er kommt bestimmt mal gucken.

Und natürlich immer mit etwas belohnen, was der Hund als Belohnung empfindet.

 

Und parallel dazu das Training des Freundes nicht vernachlässigen. Da scheint es Bedarf zu geben, denn ehrlich gesagt war das ziemlicher Mist.

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Setz dich doch mal mit einem guten Buch an eine Wasserstelle, lies ein wenig und lass deinen Hund an der langen Leine, vielleicht hast du eine Schleppleine?, einfach nur gucken. Bekommt er das stressfrei hin, kannst du am nächsten Tag vielleicht mal etwas im Wasser planschen. Den Hund dabei wieder nicht beachten. Klappt auch das, kannst du mal eine Leckerchenspur zum Wasser legen. So würde ich mich dem Wasser ganz langsam wieder annähern, aber wirklich zwanglos. Der Hund gibt das Tempo vor.

 

Der Freund von dir bekäme von mir für seine dämliche Aktion mindestens einen nassen Waschlappen im Schlaf ins Gesicht.  ;-)

 

 

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@BlueMix:

wann war das mit Deinem Freund ... ?

 

Als mein kleiner Knallkopf letztes Jahr - noch im Welpenalter - das erste mal aus einem Wassergraben trinken wollte, ist sie selber rein geplumpst.

Sie stellte dabei zwar fest dass man in Wasser schwimmen kann, aber war derart erschrocken, dass sie danach auch erst mal einen Bogen um jenen Graben machte!

 

Aber die Neugierde und der Durst waren nach wenigen Wochen schon wieder größer als dieser Schreck ... :) 

 

Allerdings war es eine große Hilfe, erst einmal an andere Gewässer zu gehen, die mein Fusseltier nicht an ihr unfreiwilliges Seepferdchen erinnert haben!

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