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Großes Hunderudel im Familienverband

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Hallo zusammen,

 

Ich möchte euch Mal von unserem Hunderudel erzählen und vielleicht den ein oder anderen neuen Blickwinkel bekommen:

 

In unserer Familie leben insgesamt 5 Hunde. Da wir örtlichen sehr nahe beieinander wohnen sehen sich die Hunde auch trotz unterschiedlicher Haushalte mehrmals die Woche. Ich selbst habe einen Hund(Rüde 7monate), mein Vater 2 (Rüde 8jahre und Hündin 8jahre) und dessen Freundin auch 2 (Hündin 4jahre und Hündin 7monate). Das ganze Rudel ist überhaupt so groß geworden, weil der Rüde meines Vaters zwar chemisch kastriert wurde, die Hündin seiner Freundin aber läufig war, bevor die Kastration überhaupt 100%ig angeschlagen hatte. Also sind unsere Hunde quasi alle verwandt. 

 

Zu den Hunden:

Mein eigener, ist einer der zwei verbliebenen aus dem Wurf. Die junge Hündin ist  also seine Schwester. Die Elterntiere sind einmal ein Samojede-mix(Papa) und ein Labradormix (Mama) und dann gibt es noch unsere Malamut Hündin. Also rein von den Rassen ist schon Mal Action vorprogrammiert.

Die Malamut Hündin ist sehr dominant, der Chef im Ring. Der Samojede-mix ist eher zurückhaltend und ruhig, aber ein Beschützer. Der Labradormix 

eher zurückhaltend aber im eigenen Haushalt sehr aufgedreht. Und die zwei Junghunde unterschiedlicher wie sie nur sein könnten, meiner sehr selbstbewusst, entspannt und ruhig, seine Schwester sehr aufgedreht und zickig. 

 

Die zwei Hunde meines Vaters und meiner sind häufig zusammen Gassi. Problemlos. Vor allem meiner und unsere Malamut-hündin verstehen sich blendet, sie spielen viel und freuen sich immer sich zu sehen. Er darf auch als einziger mit ihr zusammen fressen ohne angemault zu werden. Was mich persönlich alles mega freut, weil die Hündin und ich schon immer eine sehr gute Verbindung haben und pflegen. Man kann quasi sagen meine 2 Hunde vertragen sich blendet. 😄 Auch wenn nur einer tatsächlich mir "gehört". Das Vatertier will einfach seine Ruhe, aber auch er fordert (selten, aber wenigstens überhaupt) meinen zum spielen auf. 

Als die Welpen noch jünger waren, ist die Malamut-hündin auch beschützend und schlichtend vor meinen Welpen getreten, wenn das spielen innerhalb des Wurfes ihrer Meinung nach zu extrem wurde. Klar hat sich meiner das gemerkt und steht dementsprechend auch sehr selbstbewusst neben ihr.  

 

Kommt zu diesem Dreiergespann Mutter und Schwester dazu wird es meistens erstmal sehr stürmisch. Die Junghündin kennt kaum Grenzen und muss ständig ermahnt werden. Egal ob vom Menschen oder den erwachsenen Hunden. Nach einer gewissen Zeit haben sich alle im Garten ausgetobt und es kehrt Ruhe ein. Gassi gehen mit allen 5 können wir allerdings nur sehr selten, da die Unruhe innerhalb des Rudels dann kaum zu bändigen ist. Tatsächlich bekommt man den Eindruck, dass die Freundin meines Vaters es bewusst vermeidet. Ich persönlich empfinde es als sehr schade, vor allem wenn man bedenkt, dass die Freundin meines Vaters und mein Vater zusammen ziehen und die anderen 4 Hunde dann zusammenleben und meiner dann endgültig der Außenstehende ist. Wir dann aber noch mehr Möglichkeiten haben mit allen 5 Gassi zu gehen. 

Laut meinem Vater und seiner Freundin ist mit den 4 aber alles stimmig und ruhig. Nur Gassi gehen sie getrennt von einander. Jeder mit seinen Hunden. Nur sehr selten gemeinsam. 

 

Über die Erziehung der einzelnen Hunde möchte ich mich gar nicht so sehr äußern. Jeder hat seinen eigenen Stil und jeder hat andere Ansprüche. Mein Hund ist zum Beispiel der einzige im Rudel der "Beifuß" laufen muss, bis wir im Park oder an einer Grünfläche sind.

Aber ja es gibt starke Unterschiede, gerade zwischen den 2 Junghunden. Ein großer Unterschied ist zum Beispiel, dass meiner und ich gemeinsam einkaufen gehen, auch in den Geschäften. Das mit seiner Schwester aber nicht geht. 

 

Jetzt zu euch... Ich hab das Rudel so gut wie ich konnte beschrieben. Bin so weit es ging bei den Fakten geblieben. Konkrete Fragen habe ich keine. Mich beschäftigt nur die Tatsache, dass bald 4 von 5 Hunden zusammen leben werden. Und weiß nicht so Recht wie ich es einordnen soll. Mein Bauchgefühl ist da ganz komisch. Deswegen würde ich mich über Anregungen bzw einfach einmal einen anderen Blickwinkel freuen. 

 

 

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