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Hundeforum Der Hund
sommertanne

Ernährung Labradorwelpe

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Hallo, ich habe mich zwar schon ein bisschen durchs Forum gewühlt, allerdings noch keine Antworten auf meine Fragen gefunden.

 

Wir bekommen nächste Woche unseren Hund. Die Kleine ist dann 8 Wochen alt und ein Labrador, wobei ich davon ausgehe, dass sie nicht reinrassig ist.

 

Nun zu meinen Fragen:

1. Woher weiss ich, wieviel ich ihr zu Fressen geben kann? Kann ich mich wirklich bedenkenlos an den Angaben auf den Futterpackungen orientieren oder muss ich noch mehr beachten?

2. Ich habe gelesen, dass es zum stubenrein werden am Anfang am praktischsten ist, wenn der Hund neben einem in einer (Transport-)Box schläft. Dort wird sie nicht reinmachen, sich aber melden, wenn sie muss. Ist das für den Hund überhaupt bequem? Ich hatte eigentlich an ein Körbchen gedacht.

3. Man soll maximal 5 min pro Lebensmonat Gassi gehen und das ca. 4-5 mal am Tag. Darf sie dann auch den restlichen Tag am Anfang kaum laufen? Wenn ja, wie unterbindet man das? Darf ich sie trotzdem zusätzlich im Garten spielen / toben lassen?

 

Ich hatte als Kind zwar schon mal einen Hund, aber an die ganze Welpenzeit und wie man was gemacht hat, kann ich mich leider kaum noch erinnern bzw. haben das zum größten Teil ja meine Eltern übernommen.

 

Vielen Dank schon mal für eure Antworten :)

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Herzlich willkommen und viel Spaß mit dem Zwerg!

 

Futter: ich würde am Anfang das füttern, was der Züchter gibt und auch mit ihm absprechen wann es wieviel mehr gibt. 

 

Schlafplatz: du wirst in diesem Forum viel Gegenwind gegen die Box kriegen. Meine Welpen hatte ich immer in den ersten Nächten  (und werde das auch mit dem nächsten so machen) in einem Laufstall direkt neben meinem Bett, mit Decke und Wasser. Auch das ist in diesem Forum verpönt. Wenn du ein Körbchen möchtest nimm das doch. Oder das Baby mit ins Bett, dann merkst du auch wenn er unruhig wird. 

 

Bei der 5 Minuten Regel geht es um gehen an der Leine. Freispiel im Garten, auf der Wiese etc. wird da nicht mitgerechnet, das darf der Zwerg natürlich auch. Er muß ja die Welt erkunden und auch seinen Körper kennenlernen, und das kann er nur wenn er ihn ausprobiert. 

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Hallo sommertante.

Ich wünsche euch eine ganz tolle Welpenzeit :). Genieß sie, selbst wenn du ein kleines Monster hast. Sie wird so schnell vorbei sein. 

 

Beim Fressen ist es sehr kompliziert, im Zweifelsfall kannst du dich aber einfach mal ein wenig darüber informieren, auch hier im Forum. Viele Futter haben leider keine so tolle Zusammensetzung. Wenn dann noch Fragen bestehen, kann man dir sicher weiterhelfen. Ich würde mich dabei nicht auf die Züchterin verlassen (Züchter fütter irgendwie meist Trockenfutter, wahrscheinlich weil es dann nicht so eine Schweinerei ist, was für mich z.B. keine dauerhafte Option wäre) und auch nicht auf Tierarztempfehlungen (die schließen leider häufig schon während des Studiums Prämienverträge mit Futterherstellern ab, um etwas dazu zu verdienen). 

 

Bei der Box...ich würde es lassen. Du brauchst keine Box und es ist nicht okay, sein Tier ohne Wasser die ganze Nacht einzusperren. Am Anfang wird wohl hin und wieder etwas daneben gehen, aber eigentlich bekommst du es auch so mit, wenn Welpi raus muss. Ansonsten eben alle 2 Stunden Wecker stellen und kurz raus, wenn du Pfützen auf jeden Fall vermeiden möchtest. Ein Körbchen reicht voll und ganz aus, ich gebe dir aber den nett gemeinten Tipp, kein teures zu nehmen. Wahrscheinlich wird es die Welpen- und Junghundphase eh nicht überstehen. 

 

Welpen können gerne spielen, es gibt allerdings auch Welpen die selbst nicht merken, dass sie müde werden. Wenn sie im Haus rumtappert ist das okay und wenn du damit kein Problem hast, ist z.B. auch ein bisschen zergeln am Abend völlig okay und muss nicht ausgerechnet werden.

Musst du ein bisschen ein Auge drauf haben. Es geht einfach darum, dass du ihn nicht von Anfang auf lange Wanderungen mit nimmst, oder auf einen 5 Stunden-Ausflug in die Stadt. Zu viel Input können die Kleinen nicht verarbeiten. Lange Spaziergänge kommen später. 

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Super, danke schon mal für eure Antworten. Dann kann ich mir das mit der Box ja wirklich noch überlegen. Auf der einen Seite finde ich es auch blöd die Kleine da einzusperren, auf der anderen Seite will ich natürlich nicht, dass sie das ganze Schlafzimmer vollmacht. In mein Bett kommt sie jedenfalls nicht.

 

Woran erkenne ich, dass sie erschöpft vom Spielen ist, falls sie es selbst nicht merkt? Wird sie dann irgendwie tollpatschig, taumelt oder so?

 

Mit dem Futter ist so eine Sache. Ich wohne nicht in Deutschland und dem "Züchter" - es ist halt kein echter Züchter, sondern ihre Hündin hat halt Babys bekommen - kann und möchte ich bezüglich der Futtermenge nicht wirklich vertrauen. Ich dachte auch schon daran den Tierarzt zu fragen, aber wenn die Verträge mit Futterherstellern abschließen, ist das vielleicht auch suboptimal. Wobei ich halt nicht weiss, wie das hier ist.

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Man sagt zu recht, nach müde kommt blöd. Das wirst du beim Hundekind schon merken 🙂

 

Zur Fütterung: überleg dir, ob du lieber roh oder Trockenfutter oder Dose füttern willst, oder selber kochen, oder eine Mischung aus allem. Dann guck was es da für brauchbare Futtersorten gibt. Und dann ob der Hund das verträgt. Übrigens werden nicht alle Tierärzte von der Futterindustrie gesponsert.

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vor 47 Minuten schrieb Juline:

Für einen Gesamtüberblick zu (fast) allen Fragen zur Fütterung finde ich dieses Buch ziemlich gut:

 

https://www.amazon.de/Hunde-richtig-füttern-Jürgen-Zentek/dp/3800159600/ref=sr_1_5?keywords=meyer+zentek&qid=1561752525&s=books&sr=1-5

Danke, das gucke ich mir mal an. Ich wollte mir eh einige Bücher aus Deutschland mitbringen lassen, aber das wird halt erst Ende Juli was und bis dahin muss ich der Kleinen ja schon irgendwas gefüttert haben :D

 

vor 33 Minuten schrieb Siobhan:

Man sagt zu recht, nach müde kommt blöd. Das wirst du beim Hundekind schon merken 🙂

 

Zur Fütterung: überleg dir, ob du lieber roh oder Trockenfutter oder Dose füttern willst, oder selber kochen, oder eine Mischung aus allem. Dann guck was es da für brauchbare Futtersorten gibt. Und dann ob der Hund das verträgt. Übrigens werden nicht alle Tierärzte von der Futterindustrie gesponsert.

Zunächst möchte ich erstmal Trockenfutter und Dose geben, um da einfach auf der sicheren Seite zu sein und ein Gefühl für den Hunger meiner Hündin zu bekommen. Später kann ich mir durchaus vorstellen, auch immer wieder selbst zu kochen, aber ich glaube nicht, dass ich das ausschließlich machen werde. Am Anfang traue ich mir das aber nicht zu.

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Hallo sommertante,

 

Futter: Als unser Welpe Anfang des Jahres eingezogen ist, hab ich auch unglaublich viel recherchiert. Zum Beispiel wie die Welpenfutter bewertet werden, was ich beim barfen beachten muss, was besser ist trocken oder nass usw... Ich hab dann relativ schnell beschlossen, dass er eine Mischung aus allem bekommt. Das heißt er bekam schrittweise alles mögliche zum bekannten Futter (josera Kids, 2t platzierter Testsieger, ohne Getreide) dazu.

Mit Karotten habe ich angefangen, da die sich positiv auf die körperliche Entwicklung auswirken kann und wurmabwehrend wirken. Keine Garantie dafür, dass es nie Würmer gibt, aber lieber erstmal was biologisches bevor ich die Chemie beim Doc hol.  Darüberhinaus waren die Karotten mega hilfreich beim Zahnwechsel. Eine kalte Karotte zum draufrumbeißen hat er immer gerne angenommen.

Ich hab aber darauf geachtet, dass ich immer ca. 15% unterhalb der Fütterungsempfehlung gefüttert hab und je nach Entwicklungsgeschwindigkeit das Futter dann erhöht hab. Man gibt ja auch leckerlis, ist auch Energie die mit eingerechnet werden muss. Man sieht einfach wann der Hund mehr braucht. Mittlerweile bekommt er alles, Rohkost, Rohfleisch, nass und Trockenfutter, gekocht. Aber nie auf einmal. Also immer entweder oder. 

 

Stubenrein:  unser kleiner war schon 12 Wochen alt und hat nachts nicht raus gemusst. Aber abends um 11 und morgens um 5 spätestens. Und dann sind wir alle 2 Stunden raus, damit er weiß draußen wird gepinkelt. Relativ schnell hatten wir unseren eigenen Rhythmus und konnten anfangen die Zeiten auszudehnen. Also relativ schnell ist ein dehnbarer Begriff. Ich bin von länger ausgegangen 🙈

 

Gassi: wie beim Pipi-Training waren wir dann auch zu Beginn jeweils 10 min und dann nach und nach länger draußen. Ich hab unsere Routen dann so gewählt, dass er erst seine nähere Umgebung kennen lernen darf, mit allem was sich da so bewegt. Als dann das Gelände bekannt war, hab ich den Kreis erweitert. War zwar für mich manchmal echt langweilig, aber er fand am Anfang eben alles spannend. Bei den Zeitvorgaben ist vor allem wichtig, den Hund nicht zu überfordern und ihm Ruhezeiten einzuräumen. Längere Runden haben längere Ruhezeiten. Aber man wächst mit dem Welpen mit und bekommt schnell ein Gespür für ihn bzw bei dir sie.

 

Körbchen/Box: 😅tja dazu kann ich dir nicht viel sagen. Er hatte seinen Platz neben dem Bett und dann eben auf dem Bett. Je älter er wurde je weiter weg vom Bett hat er sich seinen Schlafplatz gesucht und mittlerweile hat er seinen Platz gefunden und bleibt da. Da werden einige, glaub ich, denken wie inkonsequent, aber was soll ich sagen: mein Baby wollte eben nicht alleine schlafen 🙈

 

Ich hoffe die Erfahrungen, die ich gemacht haben, konnten dir weiterhelfen. 

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vor 18 Stunden schrieb sommertanne:

Die Kleine ist dann 8 Wochen alt und ein Labrador, wobei ich davon ausgehe, dass sie nicht reinrassig ist.

 

Ist also nicht vom seriösen, sprich irgend 'nem Verband zugehörigen Züchter. Tierschutz? Hm, da bekommt man sie selten mit schon acht Wochen. Wenn Ups-Wurf zahlst Du hoffentlich nicht mehr als die Impfungen und Entwurmungen, die die Kleine selbstverständlich schon haben sollte.

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vor einer Stunde schrieb LisaH.:

 

Ist also nicht vom seriösen, sprich irgend 'nem Verband zugehörigen Züchter. Tierschutz? Hm, da bekommt man sie selten mit schon acht Wochen. Wenn Ups-Wurf zahlst Du hoffentlich nicht mehr als die Impfungen und Entwurmungen, die die Kleine selbstverständlich schon haben sollte.

Ich wohne wie gesagt nicht in Deutschland und hier ist es mit Züchtern etwas schwierig. Auch da kann man sich nicht sicher sein, dass man dann wirklich einen gezüchteten Hund bekommt, deswegen gleich die Variante. Und nein, wir zahlen nicht sehr viel.

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