Jump to content
Hundeforum Der Hund
sommertanne

Ernährung Labradorwelpe

Empfohlene Beiträge

vor 1 Stunde schrieb BlueMix:

Hallo sommertante,

 

Futter: Als unser Welpe Anfang des Jahres eingezogen ist, hab ich auch unglaublich viel recherchiert. Zum Beispiel wie die Welpenfutter bewertet werden, was ich beim barfen beachten muss, was besser ist trocken oder nass usw... Ich hab dann relativ schnell beschlossen, dass er eine Mischung aus allem bekommt. Das heißt er bekam schrittweise alles mögliche zum bekannten Futter (josera Kids, 2t platzierter Testsieger, ohne Getreide) dazu.

Mit Karotten habe ich angefangen, da die sich positiv auf die körperliche Entwicklung auswirken kann und wurmabwehrend wirken. Keine Garantie dafür, dass es nie Würmer gibt, aber lieber erstmal was biologisches bevor ich die Chemie beim Doc hol.  Darüberhinaus waren die Karotten mega hilfreich beim Zahnwechsel. Eine kalte Karotte zum draufrumbeißen hat er immer gerne angenommen.

Ich hab aber darauf geachtet, dass ich immer ca. 15% unterhalb der Fütterungsempfehlung gefüttert hab und je nach Entwicklungsgeschwindigkeit das Futter dann erhöht hab. Man gibt ja auch leckerlis, ist auch Energie die mit eingerechnet werden muss. Man sieht einfach wann der Hund mehr braucht. Mittlerweile bekommt er alles, Rohkost, Rohfleisch, nass und Trockenfutter, gekocht. Aber nie auf einmal. Also immer entweder oder. 

 

Stubenrein:  unser kleiner war schon 12 Wochen alt und hat nachts nicht raus gemusst. Aber abends um 11 und morgens um 5 spätestens. Und dann sind wir alle 2 Stunden raus, damit er weiß draußen wird gepinkelt. Relativ schnell hatten wir unseren eigenen Rhythmus und konnten anfangen die Zeiten auszudehnen. Also relativ schnell ist ein dehnbarer Begriff. Ich bin von länger ausgegangen 🙈

 

Gassi: wie beim Pipi-Training waren wir dann auch zu Beginn jeweils 10 min und dann nach und nach länger draußen. Ich hab unsere Routen dann so gewählt, dass er erst seine nähere Umgebung kennen lernen darf, mit allem was sich da so bewegt. Als dann das Gelände bekannt war, hab ich den Kreis erweitert. War zwar für mich manchmal echt langweilig, aber er fand am Anfang eben alles spannend. Bei den Zeitvorgaben ist vor allem wichtig, den Hund nicht zu überfordern und ihm Ruhezeiten einzuräumen. Längere Runden haben längere Ruhezeiten. Aber man wächst mit dem Welpen mit und bekommt schnell ein Gespür für ihn bzw bei dir sie.

 

Körbchen/Box: 😅tja dazu kann ich dir nicht viel sagen. Er hatte seinen Platz neben dem Bett und dann eben auf dem Bett. Je älter er wurde je weiter weg vom Bett hat er sich seinen Schlafplatz gesucht und mittlerweile hat er seinen Platz gefunden und bleibt da. Da werden einige, glaub ich, denken wie inkonsequent, aber was soll ich sagen: mein Baby wollte eben nicht alleine schlafen 🙈

 

Ich hoffe die Erfahrungen, die ich gemacht haben, konnten dir weiterhelfen. 

Danke für deinen ausführlichen Bericht :)

 

Die 15 % unterhalb der Fütterungsmenge sind ja erstmal ein ganz guter Richtwert. Die kalte Karotte werde ich mir ebenfalls merken. Auf so eine Fütterungsweise wie du sie betreibst, wollte ich es eigentlich auch hinauslaufen lassen. Ich hoffe, dass sie es gut annimmt.

 

Am Anfang wollte ich eh nicht wirklich lange Strecken Gassi gehen. Wir haben direkt vorm Haus einen sehr kleinen Park und da dachte ich, dass das für den Anfang reicht. Weder zu langweilig noch zu spannend. Wenn sie das Gelände dann gut kennt, würde ich auch weiter weggehen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@sommertanne: Schau Dir bitte den Heimtierausweis genau an, bzw. geh bald mit der Kleinen zum Tierarzt. Schadet eh nicht, den kennen zu lernen, ohne blöde Erfahrungen für die Kleine.

Keine Ahnung, wo Du lebst und wo Hundi herkommt, aber Parvovirose ist leider immer noch Thema.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Was meinst du mit Heimtierausweis? Den Impfausweis?

 

Von der Krankheit habe ich noch nie gehört, aber unser erster Hand wird eh zum Tierarzt führen. Da spreche ich das mal an. Danke für den Hinweis. 

 

Wir wohnen zurzeit in Mexiko. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wir haben jetzt trotz Abratens doch noch mal einen Züchter angeschrieben. Er hätte eine schwarze Labradorhündin da, gerade 3 Monate und 1 Woche alt, hat einen Chip, Stammbaum und einige Impfungen. Dazu hat er mir Fotos geschickt und geschrieben, dass ihre Größe aktuell von der Lende bis zum Boden 22 cm ist und sie 16 kg wiegt.

 

1. Passen diese Angaben überhaupt zusammen? Wenn ich nach Labradorwelpen google, sind die in dem Alter schon ca. 35 cm groß und wiegen weniger. 

 

2. Findet ihr, dass sie wirklich schwarz ist? Auf einigen Fotos schimmert ihr Fell leicht bräunlich. Ist das normal?

 

3. Wir könnten sie frühestens dieses WE abholen. Ist es mit 14 Wochen schon zu spät? Iat sie da noch ein richtiger Welpe und "babyhaft" oder hat man schon "zu viel verpasst"?

 

 

20190701_110509.jpg

IMG-20190701-WA0001.jpg

20190701_110456.jpg

IMG-20190701-WA0002.jpg

IMG-20190701-WA0004.jpg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

1. Das könnte  daran liegen, dass man oft von der Schulter aus misst. 

 

2. Ich finde sie ziemlich schwarz, aber da gibt es Abstufungen. Am Ende muss sie ja dir gefallen. 

 

3. Ich würde sagen, die meisten Welpen profitieren eher von einer langen Zeit mit der Mutter. Es mag ein paar Ausnahmen geben, aber 14 ist auch nicht wirklich lang. 8 Wochen ist die legale Untergrenze, keine Empfehlung. 

Meine kam mit 16 Wochen aus einer reizarmen Umgebung ( Mutter, Geschwister, ein paar andere Hunde, eine Handvoll Menschen, ein Gehege) und hat keinerlei Defizite entwickelt. 

 

Wichtig ist, dass sie auf jeden Fall artgerecht untergebracht ist. Da du im Ausland bist, hier mal die aller niedrigsten Standards, die der Züchter erfüllen sollte

- sie sollte bei ihrer Mutter und eventuellen Geschwistern leben und auch weitere Hunde kennen 

- falls sie draußen lebt, solle sie Rückzugsmöglichkeiten und immer einen Zugang zu Wasser haben. 

-regelmäßiger, positiver  kontakt zu Menschen sollte gegeben sein und sie sollte handzahm sein ( sieht ja auf dem Bild so aus) 

- Impfungen und entwurmungen sind ein Muss 

 

Wenn du dich aber eh damit auseinandersetzen musst, dass der Hund eventuell suboptimal aufgewachsen ist, würde ich gleich was tierschutziges vorschlagen 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich nochmal :)

 

Wir haben die kleine Maus nun seit 1,5 Wochen und sind dabei sie aufzupäppeln. Was mir noch ein bisschen Sorge macht, ist ihr Gewicht. Sie wog mit 8 Wochen 2,8 kg und mit 9 Wochen 3,1 kg. Der Tierarzt meinte, wir sollen von einer Dose Canin Royal die Hälfte geben, das sind dann knapp 200 g pro Tag. 

 

Da ich den mexikanischen Ärzten nicht ganz traue und mir ihr Gewicht so niedrig vorkommt, wollte ich gerne eure Meinung dazu wissen. 

 

Achja, wir haben uns wegen schlechter Meinungen dann doch nicht für den "Züchter" entschieden. 

 

20190712_122709.jpg

Screenshot_20190712-134909_Gallery.jpg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Ruhe/Entspannung über Ernährung/Barf?

      Hallo!   Ich barfe meine Hündin seit etwa 1 ½ Jahren. Sie erhält Fleisch und Gemüse in einem Verhältnis von 75:25. Sie erhält überwiegend Rindermuskelfleisch, aber auch 1x die Woche Lachs sowie ab und zu Lamm und Wild.   In ihrer Gassigruppe wurde mir berichtet, dass sie sehr hyperaktiv ist und schnell speichelt und allgemein, sie schnell aufdreht.   Sie ist fast 4 Jahre alt und ein Cockerspaniel-Mädchen (kastriert). Bei mir ist sie auch immer etwas zappelig.  

      in BARF - Rohfütterung

    • Einstieg Dogscooter - Wie oft, wie lang, Ernährung...

      Nachdem wir heute die erste Runde mit eigenem Dogscooter gedreht haben frag ich jetzt einfach mal nach. Geplant hätte ich für den Anfang erstmal alle 2-3 Tage 2-3km bzw. solang Madame Lust hat. Wenn die schon eher nicht mehr will natürlich kürzer. Sollte man sich an einen Plan halten wie man die Strecke verlängert? Wie häufig sollte man maximal fahren, jeden Tag wär nicht so super, geh ich von aus, von wegen Regeneration und so. Und sollte man beim Futter auf was achten, z.B. proteinreich?

      in Spiele für Hunde & Hundesport

    • Hund hat Pankreatitis - Ernährung?!?!

      Hi,  ich hoffe hier kann mir jemand helfen.  Ich habe einen Jack Russel Terrier, der 5 Jahre alt ist. Haben vor zwei Monaten ein Blutbild gemacht, weil er neuerdings deutlich mehr Aufregung zeigte als vorher und ich da einfach mal die Werte abklären wollte. (Nachdem das Recht plötzlich kam und es sich keiner erklären könnte) Dabek kam raus dass er wohl anfällig für pankreatitis wäre und ich nichts fettiges füttern solle. (Ich hab vorher auch nicht wirklich viel Fettiges gefüttert,

      in Hundekrankheiten

    • Eine interessante Sendung zur menschlichen Ernährung

      In de Sendung wird auch erklärt, warum manche Menschen Probleme mit Brot haben, es ist eben nur selten ein Gluten-Problem    

      in Aktuelles & Wissenschaft

    • Ernährung beim älteren Hund umstellen!

      Hallo zusammen,   mein Australian Shepherd ist mittlerweile 13 Jahre alt geworden. Ein Hundeopa mit Altersproblemen: Hüftgelenksprobleme, dann und wann morgens Galle spucken. Er schlendert gemütlich noch seine 20 Minuten Spaziergang und ist dabei sehr interessiert, seine Umgebung akribisch abzuschnüffeln. Ein Trödelspaziergang halt.   Mein Hund hat mit seiner Tagesration ein konstantes Gewicht - liegt bei 20 - 21 kg und ist für seine Größe Optimalgewicht.   Bis

      in Hunde im Alter

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.