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Hundeforum Der Hund
Tanja15

Lahmheit vorne seit 2 Jahren ohne Diagnose

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Hallo erstmal,

 

wir haben eine süße Labbi Mix Hündin (6,5 Jahre alt), die unser Herz während eines Türkei Urlaubs gestohlen hat. Seit nunmehr 2 Jahren humpelt unsere Maus, zuerst nur vorne rechts, mittlerweile vorne links, oder links und rechts ?? Man kann es  garnicht sagen....die Lahmheit ist auch nicht immer gleich, das kann stündlich wechseln. 

Ich berichte mal von Anfang an, was alles unternommen wurde :

 

August-November  2017 : Schmerzmittel, Kortison, Neuraltherapie - keine Besserung

 

Seit Januar 2018 sind wir bei einem Orthopäden in der Tierklinik Asterlagen in Behandlung ....dort wurde

 

-Die Bizepssehne geschallt und nach einer erfolglosen Unterspritzung schliesslich operativ durchtrennt - keine Besserung

 

-Röntgen der Schultern, Ellbogen, HWS, Rücken ....nix zu sehen, evtl. leichte Arthrose oder FCP in beiden Ellbogen. Links deutlicher zu sehen als rechts...obwohl rechts die Lahmheit ist.

 

-CT mit anschliessender Arthroskopie des rechten Ellbogens - kleines Fragment entfernt, das aber nicht die Ursache für die Lahmheit gewesen sein soll.

 

-Kontroll CT nach 6 Wochen, da bei 1. CT die Lymphknoten im Mediastinum angebildet waren, Verdacht (meinerseits) auf Nervenwurzeltumor....wurde aber zum Glück ausgeschlossen.

 

- Röntgen Ellbogen, Carpalgelenke....

 

Danach waren wir Alle erstmal geheilt von OPs, Vollnarkosen und der stundenlangen Warterei und wollten unserem Hundi die Chance geben sich zu erholen.

 

-Im Mai 2018 haben wir dann auch noch mit Physio und mit einer Tierärztin, die Chiropraktik macht angefangen.....leider auch Alles ohne Erfolg.

 

- Ach ja....Tresor (so heisst unser Schatz) hat eine Schilddrüsenunterfunktion, wir geben seit 2 Jahren Forthyron, mittlerweile 800 mg pro Tag...

 

- zahlreiche Tests auf Mitelmeerkrankheiten ergaben auch keinen positiven Befund.....die Ergebnisse waren weit unter den zulässigen Grenzen.Trotzdem haben wir 4 Wochen Doxy gegeben, einfach um zu sehen ob sich an der Lahmheit etwas ändert.

 

So....ich könnte noch stundenlang weiterschreiben - möchte Euch aber nicht zu sehr verwirren, ich hoffe ihr werdet aus meinem Roman schlau ;-))

 

Der Status Quo ist momentan Folgender : Nachdem Tresor im Mai mehrere relativ gute Phasen hatte, ist es seit letzter Woche ( und speziell nach dem Ganzkörper CT vor 3 Tagen) wieder sehr schlimm geworden. Das Ct hat übrigens das Gleiche ergeben wie die anderen beiden....NIX, ganz dezente Veränderungen in den Ellbogen, mehr nicht.

 

Der Orthopäde sieht es genau wie ich, daß Tresor vorwiegend vorne links humpelt......sie fällt auf das rechte Bein, ihr Kopf geht rauf und runter....und gestern wollte sie aus dem Sitz aufstehen und ist mit rechts weggeknickt und hat sich aufs Schnäutzchen gelegt.

 

Der Orthopäde ist jetzt endgültig am Ende mit seinem Latein, so einen Fall hätte er noch nie gehabt......neurologisch sei alles ok, ansonsten hätten sich schon Muskeln zurückgebildet.

 

Ich höre jetzt erstmal auf zu erzählen.....Bin für jeden Tip dankbar....wir würden für unsren Hundi unser letztes Hemd geben, aber so langsam verlieren wir die Hoffnung daß sie jemals eine Diagnose bekommt und man ihr helfen kann :-(((

Ganz liebe Grüße

Tanja

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Hüfte, Knie, Sprunggelenke?

Frage deshalb weil der Hundefreund von meinem bei ähnlichen Problemen am Ende Hüfte und Knie hatte. Blieb Jahre unentdeckt, er galt als austherapiert. Bis das entdeckt wurde. Durch Schonhaltung war er aber vorne so sehr über- und Fehlbelastet dass er vorne komplett lahm war!

 

Was mir noch einfällt: Pfotenballen und kleine Zehengelenke? Arthrose oder sonstige Veränderungen da tun scheilbar richtig weh und führen zu bösen Lahmheiten.

 

Andere Klinik? Osteo/ neuer Physio? Zweit- und Drittmeinungen sind oft nicht verkehrt (auch fachspezifisch).

 

 

Ansonsten hoffe ich dass ihr das bald hinter euch habt. 

 

 

..... vielleicht reichen ja die minimalen Veränderungen am Ellenbogen schon aus? Schmerzempfinden ist ja sehr individuell. Und dann noch blöd wo aufgetreten dazu?

 

Traumeel + Zeel schon mal probiert?

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Danke für die schnelle Antwort und die vielen Tips ☺️

 

Hab unseren Orthopäden schon x-mal gefragt ob es denn nicht auch vom Rücken, von der Hüfte oder den Hinterläufen kommen könnte - er hat es verneint, aber sich auch alle Gelenke mehrmals per Röntgenbild und vor einigen Tagen noch per CT angeschaut.

Im Bezug auf Schmerzen ist Tresor sehr leidensfähig.....beim TA erträgt sie alles ohne den kleinsten Mucks....das macht die Sache ja leider nicht einfacher.

Ballen und Zehen wurde auch schon durchgeknetet und die Veränderungen an den Ellbogen sollen wirklich nur minimal sein , das waren die Worte des Arztes, daß er nicht glaubt dass die Ellbogen die Ursache sind....und die OP hat ja auch nix gebracht.

 

Die Chiropraktikerin sagte, daß sie noch nie SO einen verspannten Hund gesehen hat. Trotz mehrerer Behandlungen konnte sie uns aber auch nicht helfen oder irgendwelche Blockaden lösen.

Aktuell bin ich jetzt tasächlich auf der Suche nach einem Osteopathen, leider gibt es da nicht allzu viele in der Nähe von Moers....und eine Zweitmeinung wäre bestimmt nicht verkehrt.

Wie stelle ich das denn an ? Kann ich bei einer anderen Klinik anrufen, alle Befunde und Röntgenbilder, CT'S mitnehmen und die gucken sich das nochmal an ?

 

Traumeel und Zeel habe ich zusammen noch nicht probiert ( nur Traumel alleine) - alle anderen Schmerzmedis schon, meinst du, daß die trotzdem wirken könnten ?

 

 

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Wenn Schmerzmittel nicht wirken und nix zu finden ist, würde ich sie doch nochmal einem Neurologen vorstellen, auch wenn der Orthopäde sagt, das kann nicht sein. Er ist ja kein Neurologe. Wie sind denn die Stellreflexe? Das kannst Du ganz einfach zu Hause testen. Wenn die verzögert sind, ist das zumindest schonmal ein erster Hinweis auf ein neurologisches Problem. Ob man das dann beheben kann ist die andere Frage.

Treten die Probleme auf allen Untergründen gleichermaßen auf oder sind sie z.B. auf Asphalt schlimmer als auf der grünen Wiese? Auf seine alten Tage hatte mein Schnuffi irgendwelche neurologischen Probleme in allen Pfoten (Arthrose hatte er keine, wurde geröngt). Er konnte nicht mehr auf harten Böden laufen. Das Problem gelöst haben wir mit Hundeschuhen von Ruffwear, also solche mit richtiger Sohle.

Es gibt auch bei Menschen viele neurologische Erkrankungen, die schwer diagnostizierbar sind. Ich stelle mir das bei Hunden noch deutlich schwieriger vor. Für die Diagnostik ist ja die Geschichte und das Feedback des Patienten auf die Tests enorm wichtig. Hunde kann man halt nicht fragen, ob irgendwas piekt oder kribbelt. Manche dieser Erkankungen haben im Alltag wenig Auswirkungen und zeigen sich z.B. nur bei ungewohnter Belastung. Also nicht alle davon sind super schlimm.

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Traumeel plus Zeel zielt auf Artrose ab. 

Durchkneten hilft nix wenn er Arthrose in den Zehengelenken hätte...... kann man bei einem Hund den ich kenne und der das hat auch! Trotzdem hat er Schmerzen beim Gehen!

 

Ein derart verspannter Hund - wen es so ist - ist ein Fall für einen GUTEN Physiotherapeuten. Der arbeitet über Mukulatur und kann an den Verspannugen und "Blockaden" Arbeiten. Der will dann aber sicher alle Aufnahmen sehen! Ich habe bisher immer alle AUfnahmen bekommen wenn ich danach gefragt habe - für Physiotherapie.

 

Aus dem was ich vom Hund meiner Freunde mitbekommen habe würde ich echt nochmal nachhaken was die Hinterhand angeht. Und auch Cauda Equina und Spondylose abchecken lassen. Und das in einer anderen TK.

 

... Ballen meinte ich ob die "dick" genug sind. Mein Stinker hat an einem Zehenballen eine alte Verletzung - wahrscheinlich ne Brandblase oder so. Immer wenn er sich die dünn gescherrt oder gelaufen hat, tritt er ungern auf. Vor allem wenn er länger lag oder beim Laufen auf bestimmten Untergründen. Schuh drauf für einige Zeit und gut ist.

 

Schon die leichteste Schonhaltung kann sich über längere Zeit zu richtigen Muskelverhärtungen ausbauen...... und die führt wieder zu Schonhaltungen und Krampfmuskeln, etc...... 

..... schon öfter bei Pferd und Hund miterlebt. Und das kann mal winzige Ursachen gehabt haben. 

..... Fazit: eine Kombination aus gutem TA und gutem Physio ist Gold wert!

 

Ich würd mich echt noch mal umkucken an deiner Stelle...... und zur Not auch mal weiter Fahren.

 


 

 

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CT ist ja schonmal Goldstandard. Also ich würde mich da wirklich auf die verspannungen konzentrieren und wie erwähnt nach einer guten Physio suchen und dann dauert das bis massagen die verspannungen verbessern, durch übungen die schonhaltung verändert wird, die muskeln sich anpassen und der Körper hoffentlich wieder ins Lot kommt. Meine ist nun durch eine KnieOp verspannt, wenn man gesehen hat wie schlimm sie vor und wie sie nach schon einer massage lief, denkt man fast an Wunderheilung. Aber das muss eben woche für Woche abgefangen und durch stetiges Üben wieder verbessert werden, was sie sich an Schonhaltung angewöhnt hat.Und das gute ist, selbst wenn es letztlich nicht die Ursache sien sollte, wird ihr das trotzdem helfen, weil ein weniger verspannter Körper in jedem Fall guttut.

 

Viel Glück für eure Maus!

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Ihr seid super !!! Vielen Dank für die ganzen Anregungen-----ihr glaubt ja nicht wieviele Stunden, Tage, Wochen ich schon mit googeln verbracht habe😿

 

Die Stellreflexe sind ganz normal, die Ballen sind auch ok, und das Humpeln ist leider auf allen Untergründen gleich----bergab ist aber schlimmer als bergauf.

 

Ich habe irgendwie von Anfang an ausgeschlossen, daß es ein orthopädisches Problem bei ihr ist, die Arthroskopie hat ja auch nix gebracht. Hüfte und Kreuzbein sind im letzten CT vor einer Woche auch befundfrei gewesen. Hab immer auf ein muskuläres Problem getippt, zumal sie auch an beiden Schultern Stellen hat, die man nicht zu feste anpacken-geschweige denn massieren darf.

Da geht ein Zucken und Zittern durch den ganzen Körper und es ist ihr furchtbar unangenehm. Habe diese Stellen meiner Chiropraktikerin, meiner Physio und dem Orthopäden gezeigt....alle haben nur mit den Schultern gezuckt und fanden das nicht weiter schlimm.

 

Das Schlimme ist, daß sich das Humpeln im Laufe von jetzt fast 2 Jahren verändert hat....und sich immernoch verändert......man weiß morgens nicht ob es ein besserer oder schlechterer Tag wird. 

 

Sowohl meine Tierärztin (gleichzeitig auch Chiropraktikerin) als auch meine Physio wollten die Röntgenbilder und CT Befunde NIE sehen.....beide kennen den behandelnden Orthopäden und schätzen seine Kompetenz und vertrauen ihm ....und wenn er nichts findet wird da auch wohl nichts sein.

 

Habe gerade versucht ein kurzes Video hochzuladen....hat aber leider nicht geklappt, hat da vielleicht Jemand einen Tip für mich ? Das Video ist vom Handy aus aufgenommen und ist im VID Format.

 

Könnt ihr mir denn eine gute Tierklinik empfehlen ? Ich überlege schon in die Schweiz zu Orthovet zu fahren...weiß nicht ob ihr die kennt, die Videos und Fallbeschreibungen sind der der Hammer !!!! Meist sind es nur Kleinigkeiten, die die ganze Balance des Hundekörpers durcheinander bringen....schade daß es sowas in Deutschland nicht gibt.

 

Also Entfernung ist kein Thema ;-)))

 

 

 

 

 

 

 

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Neuen Physio suchen! Meine (beiden) wollen IMMER alles Bilder/Aufnahmen sehen. Und wenn ein Tier so massiv berührungsempfindlich ist, nur mit den Achseln zucken????? Das klingt irgendwie nicht gut.....

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Ja, habe gerade die Anfrage an den BVFT losgeschickt...Danke nochmal 🙂

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Hier ist das Video ....vielleicht könnt ihr euch dann besser vorstellen wie es aussieht....das war allerdings ein "besserer Tag"...

 

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