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Hundeforum Der Hund
RomanBC

Border Collie wird schwierig

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Guten Tag,

 

 

Wir haben seit einem guten Jahr einen Border Collie Rüden (ohne Stammbaum und aktuell 15 Monate alt) von einem Hobbie-Züchter. Wir gehen oft und regelmäßig Gassi (teils durch die Stadt, teils durch den Wald oder über Radwege), lassen ihn selten allein (entweder ist jemand von uns zu Hause oder er ist bei meinen Eltern – wo die Mutter in Rente ist), versuchen ihn durch Spielen zu fordern und gehen zwei Mal die Woche zum Begleithund-Training (wo er sogar durch sein Gehorsam im Vergleich zu anderen Hunden gelobt wurde).

 

Anfangs lief alles gut. So konnte ich zum Beispiel ohne Leine mit ihm morgens Gassi gehen. Aber seit er ungefähr 10 Monate alt ist, wird er immer schwieriger was Passanten und andere Hunde angeht. So kommt es zum Beispiel vor, dass wir spazieren gehen und auf einmal fixiert er einen ahnungslosen Passanten an. Wenn wir dann zu nah an diesem vorbeigehen, und der Passant schaut unseren Hund etwas skeptisch an oder zuckt, dann springt er den Passanten an – und zwickt auch mal gerne. Wenn ich ihn dann durch einen kleinen Ruck mir der Leine zur Vernunft bringen möchte, dann wird er grantig. Was sich dann aber innerhalb von Sekunden wieder legt und wir gehen wieder normal weiter als ob nichts gewesen wäre.

 

Was andere Hunde angeht, da ist er generell etwas skeptisch unterwegs. Wenn er jedoch ohne Leine unterwegs ist, geht er direkt auf andere Hunde zu – in der bekannten Border Collie Art – und möchte Schnüffeln. Ist der andere Hund nicht kooperativ, oder selbst angeleint, dann läuft er um ihn rum und meist kommt dann Hektik auf.

 

Ohne Leine Gassi gehen ist aktuell unmöglich geworden da er – wenn er bis auf etwas anderes fixiert ist, sei es ein Passant, Hund, Fahrrad oder was auch immer – dann ist es nur sehr schwer bis unmöglich ihn wieder auf uns aufmerksam zu machen. Diese Situation zehrt aktuell sehr bei mir an den Nerven da, obwohl er in der Wohnung sehr lieb ist (auch wenn er hier manchmal seine Launen hat) das Gassi gehen im Moment voller „Gefahrensituationen“ ist und ich mir viele Gedanken mache ob ich in der Erziehung versagt habe.

 

 

Über einen Rat, Hilfe und generelle Anmerkungen wäre ich sehr erfreut.

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Herzlichen Glückwunsch,

 

Dein hund wird erwachsen, packt rassetypische Verhaltensweisen aus und jetzt kannst Du auf die Grundlagen zurückgreifen,  die Du gelegt hast, als der  Hund noch ein Welpe war.

 

 

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Wie viel lauft ihr denn ungefähr am Tag/seit mit dem Hund aktiv beschäftigt? Was genau wird gespielt?

Wie viele Stunden ruht der Hund? Hat er Trennungsangst oder ist die Pflege durch deine Mutter während ihr abwesend seit, einfach so entstanden?

Was meinst du mit "er hat so seine Launen"?

 

Ich habe selber einen Border.

Kontakt zu Artgenossen, genießen viele gar nicht so sehr. Bzw. am liebsten Kontakt mit anderen Bordern und ansonsten eigentlich wenig Interesse.

Wenn dein Hund unsicher ist und auf "typische Borderhüteart" auf die anderen Hunde zugeht ist es eigentlich klar das die anderen dann auch nicht so positiv reagieren. Das fixierende Anschleichen ist für andere Hund nicht angenehm. Hat er in der Welpenzeit auch Kontakt zu vielen Artgenossen gehabt? Benimmt er sich da auch so?

 

Wenn die Probleme mit 10 Monaten angefangen haben, tippe ich mal auf typische Pubertät. 

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vor 2 Stunden schrieb RomanBC:

dann springt er den Passanten an – und zwickt auch mal gerne. Wenn ich ihn dann durch einen kleinen Ruck mir der Leine zur Vernunft bringen möchte,

 

In solchen Situationen solltest du deinen Hund besser lesen lernen und es durch aktives Umlenken gar nicht erst soweit kommen lassen. Du reagierst hier lediglich, anstatt zeitig und angemessen zu agieren. Mit einem Leinenruck bringst du zusätzlich negative Emotionen in die Geschichte.... unnötig und kontraproduktiv.

 

Vielleicht wäre Zeigen und Benennen für euch eine gute Möglichkeit:

http://markertraining.de/zeigen-und-benennen-wie-vokabellernen-die-kommunikation-verbessert/

 

vor 2 Stunden schrieb RomanBC:

wenn er bis auf etwas anderes fixiert ist, sei es ein Passant, Hund, Fahrrad oder was auch immer – dann ist es nur sehr schwer bis unmöglich ihn wieder auf uns aufmerksam zu machen.

 

Vor`m Fixieren den Hund zu dir holen. Es ist manchmal eine Viertel Sekunde zwischen Wahrnehmung und Aktion -dann lerne, in einer Achtel Sekunde den Fuß in die Tür zu bekommen bzw. dich in den Hundekopf. Das geht, es muss aber trainiert werden :)

 

 

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vor 4 Stunden schrieb Juline:

Mit einem Leinenruck bringst du zusätzlich negative Emotionen in die Geschichte.... unnötig und kontraproduktiv.

 

Ja, da hat Juline recht. Lass das bitte. Dein Hund ist Dein Freund, sei nicht grob zu ihm. Er versteht Dein grobes Verhalten nicht, schlimmstenfalls macht es ihn nur aggressiver. Bleib in so Situationen ruhig und belohne Deinen Hund, solange er noch erwünschtes Verhalten zeigt.

 

Und ich kann's echt nicht mehr lesen / hören: "Hobby-Züchter" ist nur ein Euphemismus für Vermehrer. Da brauchste Dir nichts schönreden.

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Hallo und herzlich willkommen, ich halte es für wichtig,

dass Dein Hund die über Generationen angelegten Eigenschaften,

wie eben das typische BC-Fixieren irgendwie einsetzen kann.

 

Gänzlich unterbinden, halte ich für total falsch, aber lenken,

dosieren, nutzen bei gemeinsamen Spielen, und eben auch Erarbeiten,

wann der stiere Blick nicht gewünscht oder auch abzubrechen ist, kann man schaffen.

 

Der beste Hütehund der Welt, ist eben genau das ja auch weil

der Großteil dieser Hunde richtig gerne seine Möglichkeiten einsetzt.

Wenn Du Lust hast, sieh Dir mal Hütehund-Trials an;

die allermeisten Hunde sind sehr einfach mit anderen Hunden,

denn sie können ihre Neigungen bei der Arbeit ausleben.

 

So ein bisschen ist das sogar bei meinem Cattle Dog so.

 

Und wie @Michelle003 schon so treffend geschrieben hat, Dein Hund ist in der Pubertät,

da ist viel Langmut gefragt. Übrigens habe ich festgestellt, dass intensive Rassen,

wie eben auch die BCs, auch intensiv doof pubertieren können.

Ruppige Maßnahmen verbessern gar nichts, aber zerstören Euer Verhältnis nachhaltig.

Und, richtig kluge Hunde sind unglaublich gute Merker, gerade Border Collies sind

in dieser Hinsicht so ein wenig wie Elefanten.

 

Viel Freude auf Eurem gemeinsamen Weg!

 

Ach ja, Bilder wären schön.

 

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vor einer Stunde schrieb KäptnKörk:

gerade Border Collies sind

in dieser Hinsicht so ein wenig wie Elefanten.

 

Möchte ich gerne unterstreichen. So schnell wie BCs auch lernen, einmal das "falsche" gelernt ist es, für mich zumindest (hier sitzt ein nicht ganz 1 1/2 jähriger BC Rüde), verdammt schwer das wieder umzustricken. Und die übertriebe Pubertät würde ich auch unterschreiben wollen. Meiner kostet mich echt enorm viele Nerven seitdem er etwa 7 Monate alt ist. Zwischendurch gab es dann kurze Phasen wo es "normal pubertär" läuft, sprich mal Ohren auf Durchzug oder neue Ideen entwickeln doch ans Ziel zu kommen, etc. und dann wieder Phasen wo Überlegungen in mir hervorkommen welcher Baum zum anbinden und abhauen der geeignetste wäre 😖

Das kenne ich von den vorherigen Hunden so extrem gar nicht, aber man wächst an seinen Aufgaben.

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Vielen herzlichen Dank für diese vielen Anmerkungen. Ich versuche einmal systematisch zu antworten.

 

vor 14 Stunden schrieb Michelle003:

Wie viel lauft ihr denn ungefähr am Tag/seit mit dem Hund aktiv beschäftigt? Was genau wird gespielt?

Wie viele Stunden ruht der Hund? Hat er Trennungsangst oder ist die Pflege durch deine Mutter während ihr abwesend seit, einfach so entstanden?

Sein typischer Alltag sieht so aus (außer wenn wir so eine Hitze wie die letzten Tage habe): morgens um halb 7 gehen wir von mir zuhause aus los bis zu meiner Mutter, zirka 40 Minuten je nachdem wieviel er schnuffelt, pinkelt, etc. Dann gegen 11 Uhr geht die Mutter mit ihm einen kurzen Rundgang machen. So 30 Minuten ungefähr. Danach wieder so gegen 4 geht sie mit ihm einen längeren Spaziergang machen, oft so 90 Minuten. Und dann abends noch eimal kurz Pipi vorm Schlafen. Zirka 20-30 Minuten. Dazwischen sind Ruhe- respektive Spielpausen (je nachdem was der Hund gerade möchte). Dazwischen sind Ruhe- respektive Spielpausen (je nachdem was der Hund gerade möchte). Trennungsangst hat er keine soweit wir es einschätzen können und bei der Mutti ist er auch echt gerne (was auf Gegenseitigkeit beruht).

 

vor 14 Stunden schrieb Michelle003:

Was meinst du mit "er hat so seine Launen"?

 

Zwei typische Beispiele: 1) Ich kämme ihn (sachte). Anfangs lauft alles gut. Dann fängt er an meine Hand mit dem Maul zu nehmen und lutscht/kaut drauf rum. Wenn ich ihn dann fertig kämmen möchte, dann merke ich, dass er unruhig wird und zeigt auch mal gerne die Zähne. Also nicht mit groß offenem Maul, sondern er hebt die Lippen. 2) Ich muss etwas Karton auf dem Boden zerstampfen. Dann kommt er angeschossen und möchte meine Füße schnappen. (Das hat er schon als Welpe gemacht und hier hoffte ich – offensichtlich vergebens – dass das abklingt.)

 

Generell wird er, wenn er unsicher wird, schnell grantig. Ohne zu beissen, aber er nimmt die Hand und zieht dran.

 

Was soll ich in solchen Situationen machen?

 

vor 14 Stunden schrieb Juline:

 

In solchen Situationen solltest du deinen Hund besser lesen lernen und es durch aktives Umlenken gar nicht erst soweit kommen lassen. Du reagierst hier lediglich, anstatt zeitig und angemessen zu agieren. Mit einem Leinenruck bringst du zusätzlich negative Emotionen in die Geschichte.... unnötig und kontraproduktiv.

 

Vielleicht wäre Zeigen und Benennen für euch eine gute Möglichkeit:

http://markertraining.de/zeigen-und-benennen-wie-vokabellernen-die-kommunikation-verbessert/

 

Vor`m Fixieren den Hund zu dir holen. Es ist manchmal eine Viertel Sekunde zwischen Wahrnehmung und Aktion -dann lerne, in einer Achtel Sekunde den Fuß in die Tür zu bekommen bzw. dich in den Hundekopf. Das geht, es muss aber trainiert werden :)

 

Danke, ich nehme mir das zu Herzen und versuche es jedes Mal umzusetzen. Nur zehrt das bei mir aktuell an den Nerven da die Spaziergänge immer mehr zur Konzentrationsprobe für mich werden. Das Zeigen und Benennen klingt gut für ihn.

 

vor 2 Stunden schrieb KäptnKörk:

Hallo und herzlich willkommen, ich halte es für wichtig, dass Dein Hund die über Generationen angelegten Eigenschaften, wie eben das typische BC-Fixieren irgendwie einsetzen kann.

 

Gänzlich unterbinden, halte ich für total falsch, aber lenken, dosieren, nutzen bei gemeinsamen Spielen, und eben auch Erarbeiten, wann der stiere Blick nicht gewünscht oder auch abzubrechen ist, kann man schaffen.

 

Der beste Hütehund der Welt, ist eben genau das ja auch weil der Großteil dieser Hunde richtig gerne seine Möglichkeiten einsetzt. Wenn Du Lust hast, sieh Dir mal Hütehund-Trials an; die allermeisten Hunde sind sehr einfach mit anderen Hunden, denn sie können ihre Neigungen bei der Arbeit ausleben.

 

Und wie @Michelle003 schon so treffend geschrieben hat, Dein Hund ist in der Pubertät, da ist viel Langmut gefragt. Übrigens habe ich festgestellt, dass intensive Rassen, wie eben auch die BCs, auch intensiv doof pubertieren können. Ruppige Maßnahmen verbessern gar nichts, aber zerstören Euer Verhältnis nachhaltig. Und, richtig kluge Hunde sind unglaublich gute Merker, gerade Border Collies sind in dieser Hinsicht so ein wenig wie Elefanten.

 

 

 

Ich finde du hast Recht und deine Worte machen mir wieder Mut geduldiger zu werden.

vor einer Stunde schrieb nyan:

 

Möchte ich gerne unterstreichen. So schnell wie BCs auch lernen, einmal das "falsche" gelernt ist es, für mich zumindest (hier sitzt ein nicht ganz 1 1/2 jähriger BC Rüde), verdammt schwer das wieder umzustricken. Und die übertriebe Pubertät würde ich auch unterschreiben wollen. Meiner kostet mich echt enorm viele Nerven seitdem er etwa 7 Monate alt ist. Zwischendurch gab es dann kurze Phasen wo es "normal pubertär" läuft, sprich mal Ohren auf Durchzug oder neue Ideen entwickeln doch ans Ziel zu kommen, etc. und dann wieder Phasen wo Überlegungen in mir hervorkommen welcher Baum zum anbinden und abhauen der geeignetste wäre 😖

Das kenne ich von den vorherigen Hunden so extrem gar nicht, aber man wächst an seinen Aufgaben.

 

Ich verstehe dich voll und ganz da ich wohl in der gleichen Situation stecke.

 

Alles in Allem bedanke ich mich und würde mich über weitere Kommentare freuen. Dank eures Wissens und eurer Erfahrung kann ich mich nur verbessern.

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Also beim Kämmen würde ich dann aufhören solange es für den Hund noch angenehm ist. Lieber ein paar Mal öfter an unterschiedlichen Bereichen kämmen, dann ist er auch komplett durchgekämmt als einmal komplett und es endet unangenehm. Ansonsten wird er die Kooperation irgendwann von Anfang an einstellen und assoziiert Bürsten mit Strafe, das will man ja nicht. 

Je nachdem was man für einen Kamm hat und wie verknuddelt das Fell ist, zwickt und zuppelt es ganz schön. Am Anfang geht das ja noch, aber nach einer Weile würde auch jeder Mensch sagen "Stop, ich mag nicht mehr." Manche Bürsten kratzen auch ein wenig auf der Haut (gerade die spitzen Sachen), am Anfang nicht schlimm, aber mit der Zeit wird die Haut natürlich immer empfindlicher wenn man an der Stelle schon ein paar Mal war. 

Was genau benutzt du denn? Vielleicht kann man besseres/angenehmeres Zubehör kaufen. 

 

Das mit dem Karton müsstest du langsam auftrainieren. Ich würde den Hund ins Platz legen und ein paar Meter weg mit dem Fuß den Karton erst nur herumschieben. Bleibt er ruhig liegen, dann loben und Leckerchen hinbringen. Und wenn das sehr gut läuft auch immer mehr den Karton bearbeiten. Viele Border sind sehr geräuschempfindlich und dann reagieren sie auch mal mit Übersprungshandlungen.

 

Vielleicht schaust du auch mal wie viel Stunden dein Hund richtig ruht. Schlafmangel kann nämlich auch zu Verhaltensauffälligkeiten führen. Also wie viel döst er und wie viel liegt er nach wie vor wachsam herum und wie viel schläft er richtig. Je nachdem wie viel bei euch so los ist, kann es sein das er immer irgendwelchen Geräuschen aufmerksam lauscht anstelle einfach zu schlafen/dösen. 

 

PS: Dein Hund sieht echt hübsch aus. 

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vor 18 Minuten schrieb RomanBC:

Zwei typische Beispiele: 1) Ich kämme ihn (sachte). Anfangs lauft alles gut. Dann fängt er an meine Hand mit dem Maul zu nehmen und lutscht/kaut drauf rum. Wenn ich ihn dann fertig kämmen möchte, dann merke ich, dass er unruhig wird und zeigt auch mal gerne die Zähne. Also nicht mit groß offenem Maul, sondern er hebt die Lippen. 2) Ich muss etwas Karton auf dem Boden zerstampfen. Dann kommt er angeschossen und möchte meine Füße schnappen. (Das hat er schon als Welpe gemacht und hier hoffte ich – offensichtlich vergebens – dass das abklingt.)

 

1. zeigt(e) meiner auch. Er wird empfindlicher je näher ich an seine Männlichkeit komme, sprich seine Hoden. Die Hosen ohne Warnung seinerseits kämmen zu können hat mich locker nen halbes/dreiviertel Jahr gekostet, obwohl Fellpflege bereits im Welpenalter begonnen wurde in kleinen Schritten. Mit dem wachsen der Eier, wurde er auch "ungemütlicher" dabei. Unruhig wird er bis heute, aber er "erträgt" es. Ich hab es ihm angenehm gekekst. Sprich: Bürste ansetzen > Keks > einen Zug gemacht > Keks, etc pp. Und Anfangs wirklich auf das allernötigste beschränkt, damit es keine 30 Minuten Aktion wird und darauf geachtet das es möglichst nicht ziept, also nicht direkt oben angesetzt, sondern von den Haarenden langsam nach oben gebürstet und das Fell dabei auch festgehalten (hoffe man versteht was ich meine?).

Ich hatte es auch mit etwas zum knautschen versucht, also nen Spielzeug was er nur dafür bekommen hat, aber das zeigte weniger Effekt, obwohl er sonst für Spielzeuge echt viel machen würde.

Ironischerweise pennt er wiederum ein, solange ich ihn vorne herum bürste.. meine Vermutung ist: einmal tat es weh, weil versehentlich zu stark gedrückt/gezogen/was auch immer und das sitzt dann drin.

Wo meine Hündin (Chihuahua) sich trotzdem dann sofort überreden lässt es dennoch nochmal über sich ergehen zu lassen, ist der Collie misstrauisch und will einfach nicht mehr und zeigt es dann eben auch.

Wir haben das gleiche Problem beim TA. Eine Blutabnahme die er wohl doof fand und seitdem ist jeder TA der größte Feind überhaupt und er kann selbst ne Tastuntersuchung nur mit Maulkorb über sich ergehen lassen. Er droht auch nur noch einmal ganz kurz und geht sofort über in ernst gemeintes Beissen (kein Abschnappen).Selbst ihm gut bekannte Freunde können ihm seitdem nicht mehr beispielsweise kurz in die Ohren gucken, das darf seit dem einen Vorfall nur noch ich, sonst niemand. Wir arbeiten daran... 

 

Zu 2. das ist eine Dynamiksache, in solchen Fällen gibt es von mir ein "Hau ab", was von klein auf geübt wurde und bedeutet das er sich vom "Auslöser/Objekt der Begierde" entfernen soll.

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