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Hundeforum Der Hund
RomanBC

Border Collie wird schwierig

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Was mir gerade noch einfällt. Das in die Leine springen bei random Passanten, das Problem habe ich bei Kindern. Er hatte mit 5 Monaten eine für ihn gruselige Begnung mit einem Kleinkind und seitdem hat er einen Trigger: Kinder die ihn angucken und auf ihn zugehen.

 

Ich kann völlig entspannt mit ihm am Spielplatz vorbei gehen, Kinder ansich sind ihm total egal. Aber sobald nen Kind auf ihn zugeht (es reich wenn es einfach an nem schmalen Weg an uns vorbei will) und ihn auch nur kurz anguckt, dann springt er los. Wir hatten den Fall erst vorgestern. Ich stehe an der Kasse und zahle, kommt eine Frau, die ich noch gesehen habe. Hatte die Leine, weil hinter mir nicht viel Platz war, bereits sehr kurz genommen. Ich zur Verkäuferin gewandt am Portemonnaie rumnmachen, springt auf einmal der Collie mit Gebell in die Leine. Da kam wohl paar Sekunden nach der Frau noch ein etwa 8 jähriger Junge hinterher, der aus nem Raum rauskam und ich daher nicht gesehen habe. 

Passiert ist dank vorsorglich kurzer Leine nix, aber das Problem bereitet mir arge Kopfschmerzen, da die Situation in den allermeisten Fällen vollkommen unvorhersehbar ist. Aktiv dran arbeiten kann ich nicht, da ich keine "hundefesten" Kinder kenne geschweige denn Eltern die bereit dazu wären (ich kann es absolut nachvollziehen).

 

Wir arbeiten in vielen Dingen mit Umorientierung, würde ich dabei auch gerne, aber bislang habe ich noch keinen Ansatz gefunden. Dienstag hab ich diesbezüglich Einzelstunden beim Trainer, mal gucken ob da noch Input kommt. Sie hat es auch geschafft eine Kundin mit Grundschulkind dazu kommen zu lassen. Ich bin gespannt.

 

Andere Hunde fixieren hatten wir immer mal kurz phasenweise, ebenfalls Autos. Das klappt aber mit Umorientierung sehr gut. Das schleichen und fixieren darf er gerne machen wenn die Hunde spielen, gehört ja letztlich zum Jagdspiel dazu (zumindest für viele andere Rassen auch), aber für den Erstkontakt halte ich es für schwierig.

Blöderweise zeigt mein Border dieses Verhalten an Schafen wiederum bislang nicht/kaum (er wird dahingehend ausgebildet).

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Oh total toll, ein Blauauge!!

 

Mein BC hatte auch ein blaues Auge,

er war auch nicht einfach, bis er erwachsen war,

hat mir dann aber unvorstellbar viel über Hunde und auch über Schafe beigebracht und

hätte sehr wahrscheinlich bei IQ-Tests gegen einige Freunde und auch gegen mich gewonnen.

 

Ihr werdet Euc schon zusammenraufen!

Und nicht vergessen, kluge Hunde sind schwieriger, nicht einfacher!

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Vll wäre Treibball eine gute Möglichkeit seine Ressourcen in geordnete Bahnen zu lenken. Einfach mal danach googeln, gibt bei you tube auch tolle Videos. 

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Am 29.6.2019 um 10:41 schrieb nyan:

Was mir gerade noch einfällt. Das in die Leine springen bei random Passanten, das Problem habe ich bei Kindern.

 

Ich stehe an der Kasse und zahle, kommt eine Frau, die ich noch gesehen habe. Hatte die Leine, weil hinter mir nicht viel Platz war, bereits sehr kurz genommen. Ich zur Verkäuferin gewandt am Portemonnaie rumnmachen, springt auf einmal der Collie mit Gebell in die Leine. Da kam wohl paar Sekunden nach der Frau noch ein etwa 8 jähriger Junge hinterher, der aus nem Raum rauskam und ich daher nicht gesehen habe. 

Passiert ist dank vorsorglich kurzer Leine nix, aber das Problem bereitet mir arge Kopfschmerzen, da die Situation in den allermeisten Fällen vollkommen unvorhersehbar ist. Aktiv dran arbeiten kann ich nicht, da ich keine "hundefesten" Kinder kenne geschweige denn Eltern die bereit dazu wären (ich kann es absolut nachvollziehen).

 

Wir arbeiten in vielen Dingen mit Umorientierung, würde ich dabei auch gerne, aber bislang habe ich noch keinen Ansatz gefunden. Dienstag hab ich diesbezüglich Einzelstunden beim Trainer, mal gucken ob da noch Input kommt. Sie hat es auch geschafft eine Kundin mit Grundschulkind dazu kommen zu lassen. Ich bin gespannt.

 

Wir machen aktuell genau die gleichen Erfahrungen. Kommt ein Passant von weit uns entgegen dann fixiert der Border Collie den Passanten. Wenn ich ihn dann nicht gekonnt ablenke oder ihn so führe, dass ich zwischen Passant und Hund bin, dann kommt es ganz gerne zum Sprung (mit oder ohne Zwicken, mit oder ohne Bellen). Das macht normale Spaziergänge anstrengend, da er sich dieses Verhalten ohne mir ersichtlichen Grund angewöhnt hat und ich immer in Angst lebe, dass er einen Passanten beisst.

 

Dieses Verhalten zeigt er aber lediglich wenn wir außerhalb vom Training unterwegs sind. Auf der Trainingswiese haben wir genau solche Situationen geübt und da klappt alles tadellos - mit und ohne Leine. Sind es aber Fremde, dann gehen bei Ihm die Alarmglocken an – obwohl nie ein Passant ihm was angetan hat.

 

Sind es aber Passanten, die ganz offensichtlich mit Hunden klarkommen und sich aktiv zu ihm hinbücken, dann setzt er sich meistens einfach vor sie und möchte am Kopf gekrault werden.

 

@nyan sag mir wie es beim neuen Training ausging.

 

Am 29.6.2019 um 13:22 schrieb KäptnKörk:

Oh total toll, ein Blauauge!!

 

Mein BC hatte auch ein blaues Auge,

er war auch nicht einfach, bis er erwachsen war,

hat mir dann aber unvorstellbar viel über Hunde und auch über Schafe beigebracht und

hätte sehr wahrscheinlich bei IQ-Tests gegen einige Freunde und auch gegen mich gewonnen.

 

Ihr werdet Euc schon zusammenraufen!

Und nicht vergessen, kluge Hunde sind schwieriger, nicht einfacher!

 

@KäptnKörk gerne würde ich weiter über deine Erfahrungen kennen lernen, wenn du möchtest.

 

Am 29.6.2019 um 13:56 schrieb Eifelkater:

Vll wäre Treibball eine gute Möglichkeit seine Ressourcen in geordnete Bahnen zu lenken. Einfach mal danach googeln, gibt bei you tube auch tolle Videos. 

 

Danke, ich mache mich mal schlau.

 

Vielen herzlichen Dank für die zahlreichen Beiträge!

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vor einer Stunde schrieb RomanBC:

Dieses Verhalten zeigt er aber lediglich wenn wir außerhalb vom Training unterwegs sind. Auf der Trainingswiese haben wir genau solche Situationen geübt und da klappt alles tadellos - mit und ohne Leine. Sind es aber Fremde, dann gehen bei Ihm die Alarmglocken an – obwohl nie ein Passant ihm was angetan hat.

Ich würde sagen, er macht es, weil es Fremde sind (braucht man nicht...) und weil er es kann. Der Horizont erweitert sich eben- Sachverhalte werden versucht einzuordnen, Beurteilungsraster angelegt und der Hund ist groß genug, dass er merkt, dass er Eindruck hinterlässt.

Der Hund sortiert eben in "Gut und brauchbar" bzw. "Soll Abstand Halten", macht meiner zumindest, allerdings ohne Zwicken, sie verscheucht nur, wenn man zu spät reagiert. Das Zwicken ist rassetypisches Kontroll-/Massregelungsinstrument- schlechte Kombi .... Dem Hund signalisieren, dass man den Fremden gesehen hat, bzw. Anzeigen Lassen Üben (dass der Hund duch Fixieren anzeigt, dass er emanden gesehen hat) Belohnen, Umlenken, Alternativverhalten, Hund auf die andere Seite nehmen, Ausweichen, Spielbelohnung.

Das muss man ziemlich lange durchziehen, bis dieser neue "Job" uninteressanter geworden ist.

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Zitat

@RomanBCSind es aber Fremde, dann gehen bei Ihm die Alarmglocken an – obwohl nie ein Passant ihm was angetan hat.

 

Hast Du die Möglichkeit das oder andere Verhalten, die Dich stören zu filmen oder filmen zu lassen?

 

Das wäre toll, denn man kann aus der Distanz schlecht beurteilen,

ob bei Deinem Hund tatsächlich Alarmglocken bimmeln oder ob fremde Menschen bloß

ein willkommener Auslöser, um Quatsch zu machen und etwas Action zu bekommen, sind.

 

Und wenn Dein Hund Dir zeigt, dass Du jetzt mal aufhören sollst ihn zu bürsten,

indem er Deine Hand in sein Maul steckt, solltest Du aufstehen und grußlos weggehen,.

Solch ein Verhalten gehört sich nicht, also einfach abbrechen.

 

Das muss ich unbedingt noch loswerden:

Ganz oft wird gerade beim BC der Hütehundcharakter auf einen großen "Will to please"

heruntergebrochen, dabei ist die Sache unendlich komplexer. Ich mag diesen Begriff nicht so sehr,

Vergessen wird gerne, dass alle Hütehunde, auch BCs einen starken Willen brauchen,

um ihre Arbeit ausüben zu können. Kann man gerne selbst überprüfen und mal versuchen ein Mutterschaf

und ihr Lamm irgendwohin zu treiben. Je nach Rasse Pflaster und Verbandszeug mitnehmen.

Aus meiner Sicht sind die in der Jugend etwas anstrengenderen BCs

die talentierteren Hunde. Die Kunst ist mit dem Hund zu einem Team zu werden.

 

 

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vor 7 Stunden schrieb KäptnKörk:

Und wenn Dein Hund Dir zeigt, dass Du jetzt mal aufhören sollst ihn zu bürsten,

indem er Deine Hand in sein Maul steckt, solltest Du aufstehen und grußlos weggehen,.

Solch ein Verhalten gehört sich nicht, also einfach abbrechen.

 

Den Teil versteh ich nicht. Macht Madame durchaus mal beim Unterwolle rauskämmen, wenn's ihr langt, ich find das völlig in Ordnung. Ist doch nichts anderes als wenn ein Mensch die Hand greifen und wegschieben würde um zu sagen "Jetzt langt's aber mal", warum sollte ein Hund das nicht dürfen?

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Zitat

@ZurimorMacht Madame durchaus mal beim Unterwolle rauskämmen, wenn's ihr langt, ich find das völlig in Ordnung. Ist doch nichts anderes als wenn ein Mensch die Hand greifen und wegschieben würde um zu sagen "Jetzt langt's aber mal", warum sollte ein Hund das nicht dürfen?

 

Du hast recht, muss man vom Individuum abhängig machen.

Bei einem jungen Border Collie, der sich nicht scheut auch mal Fremde knipsen zu wollen

und sein Gebiss auch beruflich einsetzen soll, würde ich mir nur ungern auf diese Weise erkären lassen wollen,

dass es genug ist. Ganz sicher sind die Übergänge von einer sanften Erklärung bis zur massiven Abwehr fließend,

aber wie soll man das bewerten, ohne es gesehen zu haben oder den Hund zu kennen?

Deshalb bin ich im Text lieber vorsichtig.

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