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Hundeforum Der Hund
KäptnKörk

Lernt Euer Hund eher ernst oder eher kasperig?

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Unsere Jungs sind sehr ernsthaft dabei, jeglichen Lernfortschritt zu verweigern. :no:

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Kommt immer drauf an, was ich gerade versuche ihr beizubringen. Da scheint sie irgendwie zu unterscheiden.

Tricks sind so langweilig (und irgendwann super frustrierend), da wird richtig rumgekaspert und alles ausprobiert. Wenn das nicht klappt, kaspert sie noch mehr. Schadet dem lernen da aber leider eher.

Beim apportieren hilft das kaspern dagegen sehr. Und beim Trailen hat sie irgendwie direkt begriffen, dass das nur funktioniert, wenn man nicht kaspert und ernsthaft bei der Sache ist.

Die Konzentration auf mich lenken, beim rufen und so, funktioniert aber eher, wenn ich aich den Kasper auspacke.

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Wenn Emma (8 Jahre) lernt, ist sie anfangs hoch konzentriert. Die Konzentration lässt dann so nach 15 Minuten Übungen nach und kann nach ca. 30 Minuten wieder aufgebaut werden. Seit 2 Jahren klappt es sehr gut ohne Futterbelohnung und das will was heißen, denn Emma ist eine Fressmaschine (Labrador). Sie lernt sehr gerne, zeigt aber auch deutlich, wenn es ihr reicht und ich habe gelernt, diese Mitteilung zu akzeptieren. Anfangs hatten wir ein Problem mit der Ablenkung (Menschen, Gerüche, Geräusche), was sich inzwischen aber gelegt hat. Der Ablenkungsfaktor nimmt zu, wenn die Übungen zu lange dauern. 

 

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Femo ist eifrig bei der Sache und hochmotiviert. Allerdings wird er sofort sehr nervös, wenn es nicht gleich klappt. Es ist undenkbar, länger als ein paar Minuten etwas zu üben. Und das geht auch nur beim Wiederholen. Rumkaspern tut er dabei nicht, für ihn ist alles ernst. 

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Zyra lernt mit Leidenschaft und hat dabei so eine Mischung von " hochmotiviert" und  "aufgeregt". Sie lernt sehr gerne, bekommt von uns aber leider zu wenig Gelegenheiten.

 

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Erfolgsmeldung/Lernerfolg von heute:

 

... seit 4 Tagen läuft Emma beim morgendlichen Joggen (ca. 5 km) im Freilauf vor uns (manches Mal so zügig, dass wir - recht geübte Läufer - Probleme haben, mitzuhalten), wie erlernt. Sie läuft, nachdem sie sich erleichtert hat, die gesamte Strecke ohne abzuweichen. Andere Hunde, Menschen und auch Gerüche hat sie jetzt/momentan im Griff und wir hoffen, dass es so bleibt. Wir haben ca. 3 Monate mit ihr trainiert/gelernt und hatten dabei so einige Misserfolge, von daher möchte ich jetzt nicht allzu sehr jubeln. Es war schon nervig, wenn sie beim Laufen versuchte, ihr eigenes Ding zu machen und ich hatte sie mit der Laufleine immer um den Bauch ;)

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Meine Dame benötigt eher etwas Konzentration zum erlernen und ausführen. Es ist bei uns eher getrennt, sie und ich sind bei Übungen eher in so einer Art Trainingsmodus, dann erwartet sie auch, dass Aufgaben kommen, gekaspert wird aber dann danach.

 

Da ich ja viel Apportiertraining gemacht habe, braucht man hier evtl. auch, man mss geduldig sein, gut aufpassen beim verstecken oder Spur legen für die Nase, vielleicht liegt es daran.

 

Mit kaspern oder rumtollen klappt es bei uns nicht so, dass ist dann eher das Spiel danach oder zwischendurch, dann  können wir die Apportel auch gerne zerren oder ich laufe dann hinter meinem Hund her 😀

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Phoebe ist ein Kasper und lernt gar nicht. Sie albert sich aus jeder Situation heraus, in der was von ihr verlangt wird und sie es nicht leisten will. Sicherlich ist auch fiddlen (im Sinne von Übersprungshandlung)  dabei, aber sie ist sehr gut im Ausweichen und manipulieren. Als Welpe, wenn irgend etwas Erzieherisches kam wie "Sitz" oder so, völlig harmloses Zeug, hat sie sich auf den Boden geworfen und sich juchzend auf dem Rücken über den Teppich gerobbt.

Erst mit Leckerlies ist sie zur Konzentration auf etwas, was man von ihr will, zu überreden.
So konditioniert sie uns, nicht wir sie.

 

Carlos ist sehr ernst. Er macht etwas oder er macht es nicht. Wenn er was nicht will, geht er.

 

Kissy will immer alles richtig machen.

Wir wären begeistert, wenn sie mal kaspern würde. So ein ernsthafter Hund.

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Wenn ich übermitteln kann, was ich von Minos möchte, dann ist Minos bei der Sache, stelle ich mich blöd an und werde undeutlich, fängt er das Kaspern an. ;) 

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Da ich mit Spock das eine Extrem meiner Fragestellung an der Seite habe,

möchte ich noch ein paar Worte über das andere Extrem, das mich über 13 Jahre begleitet hat,

verlieren:

Mein Border Collie Chap war die canide Entsprechung der Muppet-Show-Figur "Sam der Adler".

Wenn wir trainiert haben, war dieser Hund immer voll konzentriert, ganz gleich ob andere Hunde, Menschen oder sonstwas

um ihn herumsprangen. Chap und ich sind mal für eine kleine Vorführung zu einem PON-Treffen eingeladen worden,

viele Leute, viele PONs, anderes ein wenig wie ein Volksfest aufgemachtes lautes Umfeld,

aber das hat Chap kein bisschen gejuckt, es hat alles genauso geklappt wie zuhause.

 

Allein, man kam sich ziemlich oft etwas blöd vor, wenn man gealbert hat und der eigene Hund

einen vorwurfsvoll mit der Frage in den Augen, "ist das auch Kultur?", ansah.

Futterbelohnungen haben diesen Hund null interessiert, das etwas-Gemeinsam-machen stand über allem.

Ich habe noch einige BCs mit diesem Charakter kennenlernen dürfen.

Diese Hunde bezaubern mich auch heute noch.

 

Dazu, wie ich es bei (Hüte-)hunden so sehr mag, mutig ohne Agression, eine bei Hund und Mensch seltene Tugend.

 

Genug geschwärmt.

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