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Grannen beim Hund

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Kennst du Grannen? Eine unterschätzte Gefahr, die viele Haustierbesitzer nicht kennen und zurzeit Hochsaison hat. Unschuldig aussehende Pflanzenteile mit Widerhaken, die deinem Hund großen Schaden zufügen können. Was kannst du tun gegen den Grannen-Alarm?

 

Vor allem jetzt in der Sommerzeit, wo das Getreide blüht, sind Grannen-Unfälle eine der häufigsten Ursachen für Tierarztbesuche. Eine vermeintlich harmlos aussehende Erhöhung auf der Haut kann das Ergebnis einer vielleicht tödlich endenden Granne sein. Selbst erfahrene Hundebesitzer haben Probleme Grannen zu entfernen.

 

Quelle: https://tractive.com/blog/de/gut-zu-wissen/grannen-alarm-im-sommer-die-gefahr

 

Möchte dieses Thema mal ansprechen da es zur Zeit auch akut wegen der Hitze draußen ist.

Bei Gassi gehen ist es bei uns schon mehrfach passiert das unsere zwei kleinen Yoki sich hingelegt hatten und am Fell daran geleckt oder mit dem Mund gezupft haben. Hierbei habe ich dann diese Grannen im Fell eindeckt und sie auch raus genommen. Sehr oft waren sie auch in den Pfoten zu finden und ich merkte einmal das mein Buddy mit einem Bein nicht richtig lief und am humpeln war. Auch hier war zwischen den Zähen so eine Granne drin was ihn wohl beim auftreten stach.

 

Das schlimmste kam letzte Woche am Samstag.

 

Nach dem Gassi gehen verhielt sich Buddy etwas seltsam und er wollte sich am Auge kratzen. Wir sahen auch etwas von so einer Granne leicht raus stehen und versuchten diese zu entfernen. 

Es war uns aber nicht möglich und dann konnten wir das Teil nicht mehr sehen. Er leckte sich mit der Zunge, er leckte auch die Pfote und wollte sich mit der Pfote am Auge reiben. Da es schon Nachmittag war und unser Tierarzt nicht mehr erreichbar war schaute ich nach welcher Arzt als Notarzt Dienst hatte und fuhren dahin. Dort angekommen hielt Buddy zum Glück still und der Arzt konnte sein Auge untersuchen und ihm auch Tropfen verabreichen. Anscheint war im Auge nichts mehr drin und wir bekamen zwei Salben fürs Auge. Denn die Hornhaut war geschädigt und es war schon eine ernsthafte Sache. 

 

Am Sonntag sah das Auge etwas besser aus, aber ab dem Montag wollte Buddy keine Salbe mehr und wehrte sich heftig.

Das Auge wurde auch schlechter und er konnte das Auge nicht gut öffnen. Er schlief auch oft und wir versuchten weiterhin mit der Salbe vergebens.

Am Mittwoch sind wird dann zu unserem Hausarzt gegangen da das Auge noch nicht besser aussah.

 

Unser Arzt schaute sich das Auge nochmals genauer an und auf einmal zog er mit einer Pinzette eine Granne raus. Der arme Kern hatte das Ding die ganze Zeit immer noch im Auge und wir waren wegen der Aussage des ersten Arztes davon ausgegangen da wäre nichts mehr drin. Unser Arzt meinte auch das sich die Dinger auch manchmal unter der Schleimhaut verstecken und so nicht gut zu entdecken sind. Das Auge wurde nochmals gereinigt und er bekam auch eine Spritze gegen Entzündungen.

 

Zweit Tage später war bereits zu sehen dass das Auge sogut wie komplett verheilt war.

Heute ist nichts mehr von diesem Vorfall zu sehen, aber wenn ich die Gräser draußen beim Gassi gehen sehe wird mir wieder unwohl, denn Buddy war nicht direkt dran und so kann es auch bereits mit dem Wind herum geflogen sein.

 

Wir waren auch am Freitag erneut bei unserem Tierarzt, da er sich das Auge 2 Tage später nochmals anschauen wollte.

Er hat uns auch bestätigt das es sehr gut aussieht und so gut wie verheilt war.

 

Im übrigem hat mein Arzt Buddy sehr gelobt, da er so tapfer war und ohne Narkose still gehalten hat und das dieses sehr selten wäre und meist zur Untersuchung eine Narkose angesetzt werden muss.

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Eine Hundefreundin von mir hatte vor 2 Monaten eine Beule am Bauch des Hundes entdeckt, ist zum Arzt und dieser hat geröntgt. Es sei eine Flüssigleitsansammlung von Narbengewebe... nichts schlimmes. Es wurde punktiert und hat antibiose bekommen. Der Ta meinte nich das es wieder kommen könnte, aber nichts schlimmes sei. Beule kam nach 2 wochen wieder und Hund fing sich an zu kratzen. Das Spiel ging alle 2 Wochen so und sein Frauchen hat dann letzten Donnerstag Op termin, damit endlich ruhe ist. Donnerstag abend bekam ich die Nachricht, dass es eine große Op geworden ist, da eime Granne durch den Körper gewandert ist und wohl teilweise manches gefault war im Körper ( keine ahnung was genau gefault hat). Großer Blutverlust mit Transfusion... dem Hund geht es den umständen entsprechend, Narbe suppt etwas und schmerzen hat sie..  hätte man das nicht auf dem Röntgenbild damals sehen müssen? Bin schockiert was eine Granne anrichten kann

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Ja, damit ist nicht zu spaßen. Der köterling hatte auch schon eine "Grannen-Op". Hatte sie sich ins Bäuchlein gepiekst. Ist auch ein Stück gewandert. Zyste gebildet. Zum Glück früh genug entdeckt und direkt operiert worden. Geröngt wurde bei uns allerdings nicht. Unsere TÄ hat gleich Fremdkörper-Alarm geschlagen und kurz darauf operiert. War auch das Beste! 

 

Seitdem wird der Plüsch des Köterlings genauestens abgesucht!

 

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