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Hundeforum Der Hund
clary2017

Problem Hund aufnehmen

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Hallo Zusammen, 
Ich habe hier ein etwas verzwicktes Problem. Und zwar lebe ich hier in einem Mehrfamilienhaus und meine Nachbarn (Eltern mit 2 erwachsenen Söhnen) haben 2 Hunde einmal eine Hunde Dame (Chihuahua Mops Mix, 4 Jahre) und einen Rüden (Jack Russell Terrier, 2 Jahre)  Die Dame gehört zu den Eltern und der Rüde zu einem der Söhne. Da der Sohn tagsüber arbeitet kümmert sich tagsüber die Mutter von ihm um den kleinen. Ich bin mit allen sehr gut befreundet und weiss daher wie mit dem Rüden umgegangen wird wenn er tagsüber bei ihr ist und ich sehe einfach das sie mit ihm komplett überfordert ist und eigentlich gar nicht weiss wie man mit ihm umgehen muss, der Sohn und halter von ihm macht das mit der Erziehung eigentlich sehr gut. Aber heute gab es einen vorfall der selbst mich geschockt hat! Der kleine Rüde hat heute Mittag die Mutter von ihm angefallen und gebissen in beide Hände und in den Fuß natürlich schreit sie jetzt man soll diesen Hund sofort weg geben da er aggressiv ist. Ich habe mich vorhin mit dem Sohn unterhalten und ihn gebeten das ich mir den kleinen mal sehen kann, ich kenne diesen Hund schon seit er hier ist und mir ist noch nie etwas aufgefallen das er aggressiv war einfach so aus heiterem Himmel er ist sehr lebensfroh und Jack Russell Terrier sind für ihr Temprament sehr berüchtigt. Ich habe diesen Hund heute gesehen und er kam wie immer auf mich zu mit wedeldem schwanz und hat sich sofort vor meine Füße geworfen und sich streicheln lassen, kein knurren, kein Beissen NICHTS!! Gut natürlich frägt man sich warum er gebissen hat obwohl er sonst ein sehr liebenswerter kleiner Hund ist bis mir mein Nachbar verraten hat das anscheinend die Dame läufig ist und er ist nicht kastriert und er schon desöfteren seine Mutter gebeten hat den kleinen dann nicht zu ihr zu lassen. Ist ja klar das er im Hormon rausch auf sie los geht und sie hat natürlich mit tritten reagiert. Unmöglich und dieses Thema beschäftigt mich natürlich sehr. Da ich meinen Hund (flat coated retriver) letztes Jahr mit 11 jahren gehen lassen musste. Eins ist klar dieser hund muss da raus und ich habe mich auch mit dem Halter unterhalten und ihm angeboten das ich den kleinen zu mir nehme. Ich werde demnächst eine andere Wohnung beziehen und hoffe das es klappt mit ihm. Und da ich noch bis nächstes Jahr in Elternzeit bin, habe ich auch Zeit für ihn und er kennt meine Tochter.  Mir geht es auch nicht darum dem Halter seinen Hund weg zu nehmen der Kontakt wird natürlich bestehen bleiben und er wird ihn auch regelmäßig sehen keine frage nur ich will dem kleinen ein schönes zuhause bieten und ihn so fördern wie er es auch verdient. Erstmal danke fürs Lesen und verstehen ja sehr kompliziertes Thema aber erstmal kurz und knapp evtl gibt es hier ja jemand der einen Jack Russell Terrier hat und mir evtl tipps geben kann, zur Hundeschule wird er dann mit mir natürlich auch gehen aber gerade zuhause der umgang ist mir wichtig er sollte noch lernen zur ruhe zu kommen. Schon mal vielen Dank im vorraus!:) 

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Hallo,

Ich finde es ganz toll, dass du den Hund zu dir nehmen willst. Niemand von uns kennt den Hund und kann ihn einschätzen. Natürlich hat er eine Chance bei jemandem verdient, der sich mit ihm Mühe gibt.

 

Aber: Als Mutter würde ich dir abraten. Ein Hund, der einmal gezeigt hat, dass er keine Beißhemmung gegenüber Menschen hat, käme mir persönlich nicht zu einem Kleinkind ins Haus. Du kennst den Auslöser ja nicht. Mir wäre das zu gefährlich und für alle zu stressig. Kleinkinder sind nicht gerade zärtlich mit Hunden und du kannst nicht zu 100% aufpassen. Ich bin hier wirklich sehr vorsichtig, aber trotzdem grabscht das Kind dem Hund mal ins Gesicht. Du kannst es 99 Mal verhindern und einmal passiert es doch. Da darfst du keinen Hund haben, der dann zuschnappt. 

Aber das ist nur meine Meinung. 

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@Freefalling 

Erstmal danke ich dir für deine Antwort. 

 

Ja ich weiss mit einem Kleinkind ist die Sache etwas anderes. Und die Beisserfahrung die er leider gemacht hat ist jetzt auch ein Faktor den man abwiegen muss. Aus diesem Grund werde ich den kleinen auch jetzt erstmal tagsüber betreuen für den anfang ohne meine Tochter eben das er sich erstmal an mich gewöhnen kann und auch vertrauen fassen kann zu mir, ich habe einfach das Gefühl das er keinerlei vertrauen gegenüber Menschen hat außer seinem jetzigen Halter. Wenn das gut klappen sollte und er soweit mir vertrauen zeigt und es nicht nocheinmal zu so einer Situation kommt in dem er beisst werde ich ihn ganz zu mir holen. Ich will einfach nicht das der Kleine in ein Heim abgeschoben wird mit den Worten: "Der Hund beisst und ist aggressiv" Er ist halt einfach nur jung und unsicher. Kein Hund kommt Böse auf die Welt meistens sind die Menschen schuld die ihn einfach falsch verstehen, das gleiche habe ich leider auch mit meinem voherigen Hund durch sie kam auch sehr unsicher und aggressiv zu mir aber mit viel training und verständnis bekommt man auch das in den Griff. 

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Bei vorhandenem Kleinkind würde ich auch abraten.

Kinder sind eben... Kinder 🤷‍♀️

 

Die stolpern, bekommen auch mal einen Wutanfall usw.

 

Da kann selbst ein Hund, der noch nie seine Zähne eingesetzt hat, mal die Beherrschung verlieren und zuschnappen.

 

Ich kann mir auch irgendwie nicht vorstellen, dass der Hund das zum ersten Mal gemacht hat. Dafür ist er meines Erachtens nach gleich zu massiv vorgegangen.

 

Ich verstehe deinen Wunsch, genau DIESEM Hund das Tierheim ersparen zu wollen.

 

Befürchte aber, dass ihr damit, auf viele Jahre gesehen, nicht zu 100%  glücklich werdet.

 

Und Glück haben nunmal du, dein Kind und eben auch dieser Hund verdient.

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Mit kleinem Kind kann ich auch nur abraten. Ein Hund der dermaßen vorwärts geht hat die Strategie in der Regel nicht zum ersten Mal ausprobiert.

 

Ich selbst habe einen Hund der in seinen ersten 1,5 Lebensjahren nachhaltig gelernt hat das seine Zähne durchaus für was anderes als fressen zu gebrauchen sind. Heute 7,5 Jahre später ist er in 99% der Situationen zuverlässig, entspannt und hat viele alternativ Strategien gelernt.

 

Nichtsdesto trotz hatte ich ihn vor kurzem massiv im Arm hängen. Nach 7,5 Jahren miteinander hab ich mal wieder einen neuen Trigger aus alten Zeiten gefunden , der ihn auf der Stelle kippen lassen hat. Solche Trigger hat Naikey haufenweise mitgebracht, an den die mir bekannt sind wurde gearbeitet und desensibiliert. Andere hab ich schlicht bis heute noch nicht gefunden und die sorgen dann für Überraschungen. So einen Hund mit kleinem Kind halte ich für äußerst gefährlich, man kann sicherlich viel managen aber aus eigener Erfahrung weiß ich das man als Halter nicht unfehlbar ist. Gerade wenn der Hund in der Regel lieb ist neigt man schnell zur unvorsicht.

 

Trotzdem schön das du dich für den kleinen Kerl einsetzt, vielleicht kannst du helfen bei der Suche nach einem passenden Zuhause.

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Hat der Hund sich denn gegen Übergriffigkeiten gewehrt oder hat er plötzlich und unkalkulierbar zugeschnappt? Warnt er deutlich (mit Bellen Knurren)?

Daran würde ich es festmachen. Es hat ja auch nicht irgendjemanden getroffen, sondern eine Person, mit der er schon länger ein Konfliktverhältnis hat.

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Ich hab gerade nochmal gelesen... bei dem Halter ist der Hund gut aufgehoben, nur nicht bei der Betreuung (Mutter)? Dann würde eine neue Betreuung doch ausreichen. 

 

Niemand sagt, dass der Hund böse oder grundsätzlich aggressiv oder nicht zu händeln ist. Wenn du sagst, er ist jung und unsicher, dann stimmt das vermutlich auch. Aber trotzdem könnte er beißen. Wenn ein Kind im Spiel ist, wäre mir der Grund “egal“. Aufgedrehter Jack Russel und Kleinkind ist sowieso eine spannende Kombi. Wenn der Hund schon vorher da ist, ok. Dann muss man gucken. Aber ich würde einen Hund nach so einem Vorfall nicht zu einem Kleinkind neu dazuholen. 

Stell dir vor, es passiert was. Dann ist der Hund aber erst recht ein Langzeitkandidat fürs Tierheim. 

 

 

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@gebemeinensenfdazu Also so wie ich die Situation vernommen habe ist es so das er nicht angefasst werden wollte und es auch deutlich gemacht hat mit knurren, sie wollte nicht hören und ab da hat er zu gebissen. Es ist leider seit längerem so das er tritte erlebt wenn er nicht spurt das ist irgendwie ihre "Erziehungsmethode" und natürlich fehl am Platz. Wie gesagt Sie ist sehr überfordert mit ihm und angebote von meiner Seite aus wurden immer abgelehnt erst seit dem Vorfall gestern werden meine Predigten auch mal angehört und angenommen. Er ist nicht aus heiterem Himmel aggressiv sondern nur Missverstanden Signale von ihm werden desöfteren einfach ignoriert. 

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@Freefalling An sich ja eine neue betreuung würde ausreichen nur das Thema ist das sie jetzt angst vor dem Hund hat und sie sich einen Garten teilen. Betreuung von meiner Seite wurde heute schon umgesetzt. Und so wird es auch erstmal bleiben. Es ist jetzt einfach wichtig für ihn mal aus der ganzen Situation raus genommen zu werden da diese Frau diesen Hund nicht versteht da er ihr zu lebhaft ist. Wenn er nicht da oben sein muss ist er auch wie ausgewechselt heute morgen ist er mit mir in den Wald gegangen und es gab keine Vorfälle. 


Ja das es Riskant ist ihn in eine Situation mit Kleinkind zu geben verstehe ich er hat nunmal die beiss erfahrung gemacht und es kann immer wieder dazu kommen. Mir ist jetzt aber doch erstmal wichtig ihn auf eine Gute Spur zu bringen. Und ich versuche dennoch auch dem Halter zu zeigen das er ihn noch richtig erziehen kann ihm tipps geben kann aber es ist leider nicht möglich das er auf längere Zeit hier bleibt und auch der Halter hat durch persönliche Gründe keine Möglichkeit mit ihm weg zu ziehen und entweder ich nehme ihn auf oder ich versuche ihn gut zu vermitteln aber auch das braucht Zeit bis man eine geeignete Person gefunden hat ich würde niemals einen so sensiblen Hund in ungeübte Hände geben. Ich will nicht das dieser Hund im Tierheim endet denn da wird er wahrscheinlich kein geeignetes zuhause finden. 

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@Tina+Sammy Leider bist du in deine Annahme richtig es ist nicht zum ersten Mal passiert er hat immer wieder mal geschnappt aber niemanden ernsthaft verletzt wie jetzt seit gestern. Handeln wollte ich schon vorher aber es wurde mir nie gestattet erst jetzt nehmen sie meine Hilfe in Anspruch. Ja das mit meiner Tochter ist eine Sache sie ist mit ihm aufgewachsen und kennt ihn dennoch alleine würde ich sie nie mit ihm lassen da ist das Risiko zu hoch. Erstmal habe ich ihn ja auch in der Tagesbetreuung und versuche da durch seine Erziehung zu fördern und suche nebenher nach einem passenden Menschen der mit ihm umgehen kann, wenn es Optimal läuft und auch sein jetziger Halter mit macht würde ich ihn auch dauerhaft in die Betreuung nehmen und ihn abends wieder zum Halter zurück geben ich habe eben mehr Zeit für die Betreuung und auch das Wissen dazu. Vielleicht wäre auch das eine Lösung für ihn.

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