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Hundeforum Der Hund
Caro73

Immer noch Probleme mit Hundebegegnungen

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Unsere Wilde ist nun schon 1,1 Jahre alt. Vieles ist besser geworden - manches auch nicht.

Z.B. was mich persönlich total stresst sind unsere Hundebegegnungen.. sie ist immer noch das totale Haudrauf-Mädl. D.h. wir sehen anderen Hund aus der Ferne und es wird in die Leine gehüpft und gefiept.. Ist der andere Hund näher wird es noch schlimmer. Sie zieht und springt ruckartig in die Leine, fiept, winselt, bellt wie verrückt. Sie hört und sieht nichts anderes und will nur hin zum Spielen. Die anderen Hunde schauen uns nur irritiert an - die Besitzer ebenso. Ich weiß nicht, wie damit umzugehen ist. Ich sage sitz - oft klappt das, aber sie bellt und fietscht weiter und irgendwann kommt auch wieder der Satz in die Leine. Dieser Hund ist so dermaßen unruhig und aufgedreht - nur während der Läufigkeit war sie ruhiger.. aber vom entspannten Erwachsenenverhalten sind wir meilenweit entfernt. 

Wie soll ich mich bei Hundebegegnungen verhalten? Es ist grad zum Verzweifeln...

Danke

Caro

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Vielleicht mal eine Hundeschule besuchen, in der Du das üben kannst?

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Sie ist SCHON 1,1 Jahre alt??? :D

Drin Hund ist weit weg davon erwachsen zu sein. Wenn du schon Probleme damit hast dass sie nur aufgeregt ist bei Hundebegegnungen, dann würde ich dir auch zum Hundetrainer raten. Damit beugst du viel Frust auf deiner Seite vor

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Wir waren in der falschen Welpenstunde wo sie auf dieses Verhalten soz. konditioniert wurde. Nun sind wir in einer richtig guten Hundeschule. Waren auch sehr lange in den Gruppenstunden. Aber für mich artet das in totalen Stress aus, was dann wiederum den Hund noch mehr puscht. Jetzt wechseln wir. Mein tiefenentspannter Mann macht ab und zu Gruppenstunden und ich eher mal Einzelstunden.. aber das konnte dieses Verhalten nicht verändern. Sie denkt sie ist die Allertollste und jeder muss mit ihr spielen wollen..

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@Caro73 keine so gute Spirale 

 

dein Hund ist noch jung, du bist genervt und gibst dadurch keine eindeutige Richtung, Hund wird noch unsicherer, du noch gefrusteter. Das gilt es zu durchbrechen.

 

Such dir andere Hunde und Hundehalter für gemeinsame Runden, die ausgeglichen sind und Ruhe in Eure Handlungen bringen/ Man kann hier nichts erzwingen und in diesem Alter musst du Toleranter werden. Man braucht schon auch mal gute Nerven.

 

Erst mit 2-3 Jahren werden unsere Lieben etwas ruhiger bzw erwachsen. Bis dahin testen sie aus und lernen.

 

Ruhe und Ausgeglichenheit ist der Schlüssel zum tollen miteinander.

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Ajan ist jetzt 21 Monate alt und macht das auch immer. Ich schiebe es auf jugendliche Überschwang und bleibe einfach so ruhig wie möglich stehen. Gar nicht so einfach mit einem 33kg schweren Hund. Möglichst ruhig bleiben, die Leine fest halten und warten, bis es vorbei ist. Noch besser ist es natürlich diese Begegnungen zu vermeiden. 

Ajan beruhigt sich meistens schneller, wenn er den anderen Hund begrüßen darf. Schnupper hin, schnupper her und gut ist.

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Dieses Problem hatten wir auch sehr lange, er war sicher schon über 3 Jahre, bevor das nennenswert nachließ. Wenn wir in einem Straßenlokal saßenn, habe ich ständig die Umgebung gescannt, damit ich möglichst vor ihm sehen konnte, ob ein Hund irgendwo auftauchte. Wenn der weit genug weg war und auch nicht deutlich näher kam, konnte ich ihn mit Quasseln und Keksen genug ablenken. Wenn wir aber nah genug vorbei mussten, oder in der geschilderten Situation der andere Hund nahe genug kam ... naja, wie Gusar schon schrieb, festhalten und warten. Mit dem Begrüßen dürfen war das allerdings meist nicht möglich, denn fast alle Anderen glaubten, dass ein Hund, der so hopst und bellt und in die Leine springt, sei aggressiv ... :(

 

War er aber nicht, ist er bis heute nicht.

 

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Hier sieht es genau so aus. 

Bei Motte kommt hinzu, dass sie immer vor Aufregung/Unsicherheit einen Kamm bekommt. Und bei ihr kann ich die Leute wirklich verstehen, die denken das Motte aggressiv ist.Mit ihrem halben Ohr, dem fehlenden Auge, das schwarze Fell und dem Rabatz den sie macht...was sie aber nicht ist. 

Nach einem Jahr sind wir jetzt soweit, das Motte nicht mehr bellt bei anderen Hunden und wir sie tatsächlich umlenken können, wenn die Entfernung groß genug ist...Motte wird jetzt übrigens zwei Jahre. 

Bei Motte hat es geholfen, Kontakt an der Leine zu zulassen auch wenn sie "Theater" gemacht hat. War auch immer schwierig, das Vertrauen der anderen Halter zu bekommen, aber dank unserer Freundin die jeden mit Hund in der Umgebung kennt, hat Motte meistens einen Vertrauensvorschuss bekommen. 

 

Also ruhig bleiben, weiter üben, sich von anderen nicht verunsichern lassen und geduldig bleiben. 

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Wieviel Freilauf gibt es denn und wieviel Hundekontakte im Freilauf?

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Freilauf gibts so 1/4 der Spazierzeit würde ich sagen. Wo es halt möglich ist. Sie spielt in der Hundeschule und wir haben 2 Hundefreunde (2 und 7) mit denen sie so 1 bis 2 x die Woche spielen darf. Das Problem mit dem "Hinlassen zum Schuppern" ist ja eigentlich, dass sie nicht schnuppert und vorsichtig begrüßt, sondern auf den Hund zuhopst und sofort mit dem "Klammergriff" am Hals startet... 

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