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Caro73

Immer noch Probleme mit Hundebegegnungen

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vor 18 Minuten schrieb Caro73:

ist ja eigentlich, dass sie nicht schnuppert und vorsichtig begrüßt, sondern auf den Hund zuhopst und sofort mit dem "Klammergriff" am Hals startet...  

 

Daran sollte man natürlich arbeiten, dass geht nicht immer gut. Meine Dame würde es sich nicht gefallen lassen. Macht ihr in der Hundeschule Begrüßungen und  geht an anderen Hunden an der Leine vorbei? Das würde ich üben, gebe dir zwei Beispiele. Hunde sitzen oder liegen mit gutem Abstand auf der Wiese mit HH, einer geht dann mit Leine, später auch ohne eine Runde an allen vorbei, so im Zickzack, kann man gleich Leinenführigkeit gut einbauen. Unter Berücksichtigung der Individualdistanz der anderen Hunde geht man ohne so viel zu kommunizieren, Lernen das man halt nicht überall hin kann und soll, dazu gibts ja das toben und Freilauf. Natürlich klappt das in dem Alter noch nicht so toll, aber man sollte es üben.

 

kennen lernen, aber die Menschen, die Übung sehe ich nicht so oft, finde sie aber gut. man begrüsst halt andere Menschen mit Hunden, ohne das der Hund jetzt im Mittelpunkt steht. Zu Beginn mit Abstand, 5 m oder auch 10. Man bleibt stehen, Hund an der Leine neben sich ins Sitz oder Platz, warten und Ruhe ist hier das Thema, dann winkt ihr euch zu und sagt euch einfach mal was, dann tschüss sagen und seitlich raus aus der Übung. Ziel ist es , dass man sich treffen kann, die Hunde an  der Leine, man gibt sich die Hand, unterhät sich, Hund darf schnuppern, aber nicht jetzt toben, er ist jetzt mal gerade nicht Mittelpunkt der Welt. Ist ein Fernziel aber alle lernen dadurch sehr viel. Wichtig ist dabei, dass man aus der Nummer wirklich so raus geht, nicht direkt danach los und spielen, ein paar Meter seitlich wieder raus, danach kann gerne wieder getobt werden. Irgendwann muss man halt diese Regeln üben und aufbauen.

 

Wenn das alles so gar nicht geht, würde ich hier so mit 5-7 Hunden und HH die schon weiter sind zwei Übungen mal machen. sie stehen mit Hunden auf der Wiese, Hunde an der Leine neben sich ruhend. Dann darf dein Hund dazu im Freilauf. Kommt er ruhig zu den anderen Teilnehmern, darf er das, schnuppern, begrüssen ja, aber wenn er so stürmisch auf einen los schießt, gibts vom anderen HH ein hey, er wird nicht zum anderen Hund gelassen. Wie reagiert er dann? lässt ers ich so beeindrucken oder ist ihm der andere Mensch egal und er stürzt auf den anderen Hund? Hier braucht man ein paar Leute die sich durch Ihre Körpersprache eindeutig zeigen können.

 

Ich würde mit vielen anderen Hunden und HH üben und die Regeln klar definieren, dazu gehört ganz sicher auch Ruhe lernen, für beide und auch mal warten, wenn andere eine Übung machen. Klar ist das im Hibbelalter schwer, aber es wird sich verändern wenn man übt.

 

Vielleicht konnte ich dir damit den einen oder anderen Hinweis geben.

 

Aber du liest auch, du bist nicht alleine, viele haben auch vergleichbarere Themen gehabt. Es st aber, ohne dich und den Hund zu kennen immer schwer so eine Ferndiagnose,

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Dass Klammern nicht geht, kann sie ja nur im Umgang mit anderen geeigneten Hunden lernen- auch wie eine höfliche Begrüßung abläuft. Bei meiner würde sie auch erstmal angegrollt, wenn nicht zuerst eine ordentliche Annäherung und ein Schnüffelaustausch stattfindet. Danach darf auch aufgedreht werden- aber das kommt zuerst, da legt sie Wert darauf.

Ich würde sie wesentlich mehr im Freilauf ausführen und mehr Kontakte mit anderen Hunden zulassen (nach vorheriger kurzer Absprache, die der Hund erst abwarten lernen muss). So lernt sie, wie es zum guten Kontakt kommen kann, aber auch, dass nicht jeder Kontakt lohnt, weil es garantiert Hunde geben wird, die kein grosses Interesse an ihr haben.

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Meine Freundin hatte auch das Problem, dass der Hund bei Begegnungen mit anderen Hunden total das Theater veranstaltet hat. Sie hatte schon keine Lust mehr ihn mit in die Stadt zu nehmen. Sie war mit ihm in der Hundeschule und hat super Tipps bekommen. Ich glaub sie sollte dem Hund mehr Rückhalt geben. Er hat immer gedacht er könnte alles selber entscheiden. Jetzt ist wieder alles gut. Sie hat aber schon ein paar Einzelstunden nehmen müssen. 

LG 
Lisa 

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Wir üben Hundebegegnungen in der Gruppe, genau wie BVBTom schreibt. In der Hundeschule ist es am Anfang echt stressig - also in der Gruppenstunde. Nach ca. einer halben Stunde hat sie sich meist beruhigt und macht gut mit - immer noch in Habacht Stellung *leicht überdreht*, aber zumindest ruhiger. Aber das nützt mir bei spontanen Begegnungen eben nicht viel, da sie sich auf die Schnelle nicht beruhigen lässt.

 

Ich weiß, vergleichen ist doof - aber der Hund einer Freundin ist 1 1/2 und er ist nur auf sein Frauchen bezogen. Da kann meine anstellen was sie will. Wenn Frauchen zu ihm sagt, komm her - sitz. Dann sitzt er ihr auf dem Fuß und schaut nur sie an. Ich zerfließe vor Neid.

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Madame durfte zu anderen Hunden sofern möglich immer hin. Ging das nicht durfte sie zumindest auf sie warten und schnüffeln.

Sozialverhalten können Hunde nur im Kontakt mit anderen Hunden lernen.

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vor 2 Stunden schrieb Caro73:

Ich weiß, vergleichen ist doof - aber der Hund einer Freundin ist 1 1/2 und er ist nur auf sein Frauchen bezogen. Da kann meine anstellen was sie will. Wenn Frauchen zu ihm sagt, komm her - sitz. Dann sitzt er ihr auf dem Fuß und schaut nur sie an. Ich zerfließe vor Neid.

 

Du hast ja selbst schon geschrieben dass Vergleichen blöd ist.

Kein Hunde-Mensch-Team ist wie das andere. Und glaub mir, auch die Streber haben ihre Problemchen. Anstatt andere zu beneiden guck auf euch und sei Stolz auf jeden Schritt in die richtige Richtung. An den Problem ist gut zu arbeiten und du wirst sehen dass es irgendwann bei deinem Hund Klick macht.

Mein erster Rüde ist ein Leinenpöbler gewesen. Die blöden Sprüche im Dorf hab ich irgendwann ausgeblendet. Ha, haben die alle doof geguckt als wir auf einmal ganz entspannt an denen vorbei gehen konnten :)

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vor 2 Stunden schrieb Caro73:

Ich zerfließe vor Neid.

Das ist glaube ich dein Problem- falsche Erwartungshaltung. Was du über den Hund deiner Freundin schreibst, halte ich dagegen für bedenklich. Ein junger Hund SOLL eigene Interessen entwickeln und sich ausprobieren (ein Älterer natürlich auch).

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vor 3 Stunden schrieb Caro73:

Aber das nützt mir bei spontanen Begegnungen eben nicht viel, da sie sich auf die Schnelle nicht beruhigen lässt.

 

noch ein Hinweis, leider geht so gut wie nie was auf die Schnelle und dies Erwartungshaltung ist leider dann die Falsche.

 

Bitte vergleich nie mit anderen, ist so wie bei Kindern in der Schule, sollte man nicht machen. Ich habe viel Apportiertraining gemacht mit meinem Jundhund, da dachte ich auch zu Beginn, entweder bin ich blöd oder mein Hund, die anderen machen das viel besser. Heute apportieren wir mit Freude 4,6  oder  mrhr  Apportel nacheinander auf Anzeigen, es halt bei uns halt nur etwas gedauert.

 

Ich kennen das auch von Hundeschulen, da klappt das alles, aber zu Hause geht nix. Versprochen, dass ändert sich mit der Zeit .

 

Ihr werdet euren Weg finden.

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vor 3 Stunden schrieb Caro73:

Aber das nützt mir bei spontanen Begegnungen eben nicht viel, da sie sich auf die Schnelle nicht beruhigen lässt.

 

Dann beruhigt sie sich eben nicht schnell 😉 Nimm dir selbst den Druck, dann ist es für deinen Hund vielleicht auch ein bisschen einfacher. Wichtig ist nur, dass du selbst bei unvorhergesehenen, holladihopp-Begegnungen ruhig bleibst. Klar erschreckt man sich, aber trotzdem ist das ja kein Weltuntergang und das Management letztlich immer das gleiche. Abwarten, aussitzen, weitergehen. Solange man niemanden gefährdet ist es doch erstmal egal wie lange der Hund braucht, um sich wieder zu fangen. 🙂

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Wenn ich an unsere Colliehündin zurückdenke...1-jähr. aus dem Tierheim geholt:

Die wäre völlig ausgetickt, wenn sie nur 1-2mal pro Woche mit anderen Hunden hätte spielen dürfen und 3/4 der Zeit an der Leine hätte gehen müssen.

Die lief so viel wie möglich frei und durfte mit absolut jedem Hund spielen, der sich dafür hergegeben hat. Parallel hat sie so gelernt, dass eben nicht jeder Bock dazu hat und es dann auch einen Anschiss geben kann oder, wenn sie andere nervt, aus der Situation genommen wird und wir weiter gehen oder blöd an der Leine rumstehen muss, solange Frauchen sich noch unterhält.

Dieses entspannt rumstehen und sich mit einem netten Hundehalter unterhalten hat übrigens auch bei Ice gut geholfen, die in ihrer Anfangszeit eher auf Krawall gebürstet war.

Da hat die Leine eher Sicherheit bedeutet und wenn sie sich dann irgendwann entspannt hat und die anderen Hunde ebenso in der Gegend rumgeschnüffelt haben, konnte ich sie ganz nebenher frei lassen und sie konnte nach und nach anfangen entspannt zu kommunizieren.

Ein ganz entscheidender Faktor scheint mir dabei Entspanntheit und ruhige Zuversicht zu sein.

Sehr gut möglich, dass ihr beiden euch gegenseitig anstachelt mit eurer Unruhe/Angespanntheit

Vielleicht könnte dein Mann öfter mit ihr gehen, wenn ihm die Ruhe leichter fällt ?

Und immer dran denken: Hat sich erst mal eine Unsitte eingeschlichen, gibt es i.d.R. keine schnellen Lösungen

Auch wir können uns nicht von heut auf morgen von schlechten Angewohnheiten lösen....

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