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Angst beim Hund

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Wir haben einen 5 jährigen Labrador der durch einen anderen Hund in seinen jungen Jahren sehr dominiert wurde.Wenn der andere Rüde sich vor ihn gestellt hat,hat unser Hund am ganzen Körper gezittert.Wir haben diese Situation gelöst aber leider ging das zwei Jahre lang und aus einem lustigen lieben Hund wurde ein ängstlicher angespannter Hund.Wir konnten diese Situation wirklich nicht ändern nur dazwischen gehen.Der andere Hund ist vor 3 Jahren verstorben aber diese Zeit hängt noch in ihm.Wir haben seit 2 Jahren noch einen anderen kleinen Rüden..beide sind kastriert..es gab schon einige böse beissereien,deswegen war auch schon ein Hundetrainer über Wochen bei uns .Es hat sich einigermassen gelegt aber beste Freunde werden sie leider nicht.Ich würde diese schlechte Erfahrung ,diese festsitzende Last gerne mit Bachblüten bei ihm lösen.Manchmal schlägt seine Unsicherheit auch in Aggresivität um wenn er sich eingeengt fühlt.Leider hat er mich auch schon in so einer Situation gebissen.Hat jemand Erfahrungen gemacht mit Bachblüten oder ähnlichem..?

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Ohne dich kritisieren zu wollen, aber bitte lies dir das hier durch:

https://www.netzwerk-homoeopathie.eu/kurz-erklaert/134-was-sind-eigentlich-bachblueten

 

Bei solchen ernsthaften Auseinandersetzungen mit Biss-Verletzungen brauchst du einen sehr vernünftigen Trainer oder noch besser Verhaltenstherapeut.

Da helfen keine Bachblüten, Homöopathie oder drei Mal bei Vollmond um den weißen Stein laufen. Bisse sind ernst zu nehmen und können unter Umständen und vor allem mit falschen Maßnahmen noch mehr Schäden machen. Auch an anderen Menschen, wie Kindern oder aber Tieren. 

 

Und ehrlich gesagt hätte ich bei der Problematik niemals einen zweiten Hund dazu geholt. Es gibt Hunde, gerade mit solchen Erfahrungen, die lieber allein sind, oder Fremdkontakt ausreichend ist.

Wenn da wirklich nichts an Hundetrainern und Therapie mehr hilft, dann gib einen der beiden Hunde lieber in ein geeignetes Zuhause ab. Das ist auf lange Sicht dann für alle Beteiligten besser.

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Wir haben ein Rudel von 5 Hunden,jedes Alter vertreten.Wir haben viel mit dem Hundetrainer gearbeitet und sind schon an einem guten Punkt angekommen.Ich will ihm nur mit Naturheilmittel die letzen Anspannungen nehmen.Mag jeder glauben was er will.Ich bin da nicht abgeneigt und offen für alles.Und ich werde bestimmt keinen meiner Hunde abgegeben.Ich lebe im Ausland und das sind überwiegend ausgesetzte Hunde.Aber danke für deine Antwort.

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Naturheilmittel haben aber Wirkstoffe.

Homöopathie und dazu zählen Bachblüten und eine viiiielzahl an Globuli, haben absolut keinen Wirkstoff. Die sind auch klar von Naturheilmittel zu differenzieren und gehören in die Esoterik. 

Wenn du den Link liest, wirst du lesen, dass der gute Mann seine Mischungen durch "göttliche Eingebungen" zusammengepanscht hat.

Ich kann jetzt auch eine Spaghetti an die Kühlschranktür werfen, das war dann eine göttliche Eingebung und diese in Wasser verdünnt für 5€ verkaufen. Heilt die nun? 

 

Zu den Naturheilmitteln: Baldrian kann beruhigend wirken und so einige Heilpflanzen auch.

Der Tierschutz in Ehren, aber bei dem Glauben an Homöopathie bei ernsthaften Beißereien, wird an der falschen Stelle "geschützt".

Aber das war es jetzt von mir. Google lieber nach Heilkräutern, wenn du es damit versuchen willst, die bringen zumindest im Zweifelsfall was.

 

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Warum haben denn die Bedürfnisse Deines Hundes keinen Vorrang? Würdest Du mit einem Menschen in einer WG wohnen wollen, mit dem Du absolut nicht klar kommst?
Der Hund ist 2 Jahre traumatisiert worden und wird es jetzt wieder? Nur weil ihr ganz bestimmt keinen abgebt?

Sorry, aber das finde ich total egoistisch und für mich alles, aber keine Liebe zum Tier. Ein Hund soll sein Leben in permanenter Angst und Stress verbringen? Was ist das für ein Leben?

Das wird auch kein Hundetrainer richten können, wenn die Konstellation nicht passt, dann ist da die Ursache allen Übels.

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Sagt mal gehts jetzt hier ab oder was? Die Bedürfnisse meiner Hunde sind mir sehr wichtig.Die Hunde kommen alle klar miteinander.Es gab am Anfang nur halt ein paar beissereien weil der kleinere noch jung und unkastriert war.Ich habe das mit einem Trainer in den Griff bekommen und habe nur nach ein paar Naturheilmitteln hier gefragt.Also ehrlich.Ihr wisst doch ausser meinen Infos rein garnichts über meine Hunde also woher nehmt ihr euch das Recht raus mich hier so anzugehen.Die beiden spielen sogar miteinander.Trotzdem merke ich ihm manchmal noch seine Anspannung an und mehr wollte ich hier nicht fragen, ob jemand Erfahrung mit Bachblüten gemacht hat.

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Luciity, lese Dir doch in Ruhe nochmals Deinen eigenen Eingangsbeitrag durch. Das klingt wirklich nach keinen schönen Leben für den Labrador. Die ersten 2 Jahre massive Probleme durch sagen wir mal Mobbing und die 3 Jahre seines Lebens danach traumatisiert durch die ersten zwei Jahre PLUS  Probleme mit einem neuen Rüden. So schlimm, dass er sich nun sogar nicht anders zu helfen weiß, als DICH zu beißen.

Ich finde, Du redest Dir die Situation schön. Sei nicht sauer. Hättet Ihr dem Labrador wirklich Rückhalt gegeben und - wie Du schreibst - die Situation gelöst, würde er nicht aggressiv gegen Dich gehen und Dich beißen.

Und ob das von Dir so benannte Spiel zwischen den Hunden wirklich Spiel ist ... ich bezweifle das.

Falls Du nun denkst, ich laber nur so daher: Wir haben 13 Jahre mit einem bissigen (Löcher bei Menschen beißend und schlimmer) Terrier zusammengelebt und seit mehreren Jahren leben 4-6 Hunde aus Italien bei uns. Aber es gab noch NIE eine Beißerei zwischen den Hunden.

Mit tut der Labrador Deinen Worten nach wirklich sehr leid. 5 Jahre klingt vielleicht gar nicht so viel, aber umgerechnet sind das bei einem Menschen vielleicht 30 Jahe - heftig!

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@segugiospinone Danke für deine Antwort ohne mich gleich anzugreifen.Ich habe es vielleicht im oberen Text etwas dramatisiert und jetzt denkt jeder was ich für eine schlimme Hundehalterin bin.Fakt ist ,er wurde stark dominiert und litt auch unter dieser Situation.Trotz alledem hat er auch gute Zeiten mit diesem Hund gehabt und nicht alles war schlimm.Jetzt wo der andere Hund verstorben ist denkt er sich natürlich bevor du mir was tust bin ich schneller.Und er hat mich auch nicht böse gebissen sondern nach mir geschnappt als er auf dem Boden lag und ich vorm ihm rumgeputzt habe .Er hat sich eingeengt gefühlt und mich mit seinem Schnappen gewarnt.Mehr nicht..und das war das erste und einzige mal das er gebissen hat.Mein Hundetrainer sieht das alles nicht was ich sehe.Er sagt das er ein ganz ruhiger und entspannter Hund sei und deswegen lag sein Fokus auf der Erziehung des kleinen Rüden.Der ist nämlich auch nicht ohne gewesen.Das haben wir mit gutem Training verbessert.Die beiden leben gut zusammen aber ich muss immer amein Auge auf beide haben.Eigentlich wollte ich doch nur fragen ob es etwas wie Bachblüten oder ähnliches gibt.Ich hab doch keine Ahnung ob jemand hier vielleicht gute Erfahrungen gemacht hat oder garkeine.Aber hier wird man ja direkt angegriffen was ich doch für eine egoistische Person sei..wie ich das meinem Hund antun könnte.Sowas hat mir den Schlaf geraubt ..wirklich.Ich habe seit 15 Jahren Hunde und kümmer mich liebevoll um alle.Vielleicht hat der eine oder andere es etwas falsch verstanden oder ich habe es nicht richtig auf den Punkt gebracht und zu sehr dramatisiert.Aber so ist es nicht...

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vor 2 Stunden schrieb Luciity:

Die beiden leben gut zusammen aber ich muss immer amein Auge auf beide haben.

 

Auch ich glaube, dass deine Hunde kein entspanntes Zusammenleben haben, was auch obiger Satz bestätigt. Ich war vor Jahren in einer ähnlichen Situation mit 2 Rüden und da half auch keiner der vielen Trainer und keine homöopathischen Mittel. Es gibt einfach Konstellationen die passen nicht und das sollte man dann im Sinne der Hunde auch akzeptieren. Wie soll sich ein Hund entspannen und sein Leben genießen können wenn immer einer in der Nähe ist dem er nicht vollständig vertraut. Ich habe meine 2 Rüden damals 1,5 Jahre vollständig getrennt gehalten, weil ich mir nicht vorstellen konnte einen abzugeben. Dann habe ich zufällig für einen der Beiden einen super Platz gefunden und da lebt er immer noch. Es war die schwerste Entscheidung die ich je treffen musste, aber sie war richtig. Bei mir leben auch jetzt mehrere Hunde aber eine so angespannte Situation, dass ich immer ein Auge auf die Hunde haben muss, damit keiner übergriffig wird, wird es bei mir nie mehr geben. Da finde ich andere Lösungen, im Sinne der Hunde.      

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@ZentaDanke für deine Antwort.Das war bestimmt keine leichte Entscheidung für dich aber zum wohle der beiden Hunde.

Als der kleine Rüde zu uns kam haben sich beide wirklich gut verstanden.Sie sind durch den Garten gerannt wie die verrückten.Wir standen immer auf der Terasse und haben uns so gefreut wie der Labrador den anderen annimmt.Und ja, sie haben gespielt.Und nicht wie andere hier das beurteilt haben.Der labrador war so locker und entspannt.Hat sich auf den Rücken geschmissen vor Freude und mit dem kleinen gespielt.Und nein, das war keine Unterwürfigkeit..bevor das jetzt wieder kommt.Aber als der kleine dann in die Pubertät kam dann ging es halt langsam los.Wie jeder sich vorstellen kann.Auch nach der Kastration wurde es nur gering besser.Aber wie schon gesagt,Wir haben viel getan um die Situation zu ändern und sind noch dabei.Es ist nicht so das wenn beide sich sehen das sie sich am liebsten an die Gurgel gehen wollen.Es gibt da auch nur bestimmte Situationen wo ich Aufmerksam sein muss.Aber das der kleine jetzt immer hier bleibt ist auch noch nicht ganz klar.Meine grosse Tochter will bald ausziehen und sie würde dann den kleinen mitnehmen.Aber deswegen habe ich die Diskussion hier auch nicht angefangen.Meine Frage war ja eigentlich ob jemand Erfahrungen mit Bachblüten oder ähnlichem gemacht hat.Es war nicht meine Frage was hier einige davon halten oder mich gar als egoistische Hundehalterin hinstellen zu lassen.Wenn jemand wie du ähnliche Erfahrungen mit seinen Hunden hatte dann freue ich mich über deine Antwort aber mir sagen zu lassen das meine Hunde nicht glücklich sind und das das nichts mit Tierschutz zu tun hat ist am Thema vorbei und unverschämt. Damit meine ich nicht dich.Ich wünsche mir sehr das mein Labrador in vielen täglichen Situationen lockerer wird.Auch der tägliche Spaziergang ist nicht locker.Wir gehen immer den gleichen Weg am morgen,es sind immer die gleichen Hunde hinterm Zaun und trotzdem sind die ersten 10 minuten anstrengend für ihn und für mich.Deswegen habe ich etwas gesucht was ihn etwas lockerer macht.Was natürliches, keine Medikamente.Wenn jemand das alles für pusselmuck hält dann ist das seine Meinung und das respektiere ich .Aber dann sollen andere auch meine Meinung respektieren wenn ich solche Heilmittel probieren möchte.Ich schade meinem Tier damit ja nicht.So jetzt habe ich merfach erklärt was ich hier gesucht habe, damit bitte nicht der nächste kommt der meint wie schlecht es meinen Hunden geht.Ihr kennt mich nicht und habt kein Recht zu urteilen.Danke

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