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Hundeforum Der Hund
benno0815

Spaziergang vs. Garten

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Jo, wachen tut Emma im Garten auch, im Gegensatz zu meinen vorigen beiden Hunden. Sie macht morgens erstmal ihren Kontrollgang und wartet dann am Zaun auf ihren Freund, der pünktlich angetrabt kommt. Auch die Fische im Teich müssen täglich von Emma gezählt werden :D 

Sie ist wirklich sehr gerne im Garten, aber wie bei benno0815 freut sie sich jeden Tag wie irre auf die Spaziergänge. Und das auch, wenn wir den ganzen Tag im Garten waren. 

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Es ist defintiv eine andere Freude und ein anderes Highlight richtig rauszugehen.

Ziehe ich den Hunden die Geschirre an, wissen sie genau dass es nicht aufs Grundstück geht und da ist die Freude dann nochmal größer.

Von daher käme es mir nicht in den Sinn darauf völlig zu verzichten, den Hunden würde ganz eindeutig etwas massiv fehlen.

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Ich würde den Garten definitiv auch nicht als Ersatz sehen, aber durchaus als netten Zusatz, in dem Hund graben kann, man kleine Parcours aufbauen kann, frei laufen oder rennen kann. Gerade wenn man mal hündischen Besuch hat, finde ich einen Garten herrlich, oder eben auch bei Läufigkeit und unsere Huskyhalterin hier im Dorf nutzt ihren auch für den Freilauf, weil er sonst eben nicht abgeleint werden kann. Wir haben hier keine offiziellen Hunde oder Freilaufwiesen. Da ist ein angenehm großer Garten vorallem auch für die kleinen Fiffis die nie abgeleint werden und an der Flexi laufen, sehr schön.

Ich denke aus letzter Aussage rührt vielleicht auch die Gartenfloskel. Und ich bin mir relativ sicher, dass bei unseren Tierheimen nicht auf die Gartenfloskel geachtet wird, wenn die Leute sich Mühe geben, den Hund oft Besuchen, mit ihm laufen und einen guten zuverlässigen Eindruck machen. Für ältere oder auch körperlich/geistig eingeschränkte Hunde kann ein Garten ein Segen sein. Ein Ruhepol mit Freilauf. Einige Angsthunde werden daher auch mit dem Vermerk gekennzeichnet, dass sie nur mit gesichertem Garten vermittelt werden, weil sie erstmal auf dem Grundstück ankommen sollen und nicht gleich die halbe Welt um die Ohren geblasen bekommen sollen. Das kann ich sehr gut nachvollziehen, gerade in einigermaßen großen Städten.

 

Grundsätzlich finde ich, dass also die Gartenfloskel ihre Daseinsberechtigung hat. Ob sie aber in jeder Tierschutzeinrichtung richtig interpretiert wird ist wohl die andere Sache.

 

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Ein Garten kann einen Spaziergang nicht ersetzen, aber ich finde ein Garten ist durchaus eine nette Abwechslung für den Hund im Vergleich zur Wohnung. In der Regel sind die meisten Gartenhunde ja doch öfter draussen, als reine Wohnungshunde. 

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Spaziergänge ersetzen auf gar keinen Fall. Wir haben sowieso einen eher kleinen Garten. Trotzdem möchte ich auch in Linnies Sinne nicht darauf verzichten. Sie nutzt den Garten nicht groß fürs Rennen, auch nicht fürs Buddeln. manchmal hat sie im garten ihren 5-Minuten-Abraster, aber die allermeiste Zeit liegt sie im Garten einfach rum. Viel lieber als drinnen, auch im Winter, bei Schnee sowieso und bei regen unter dem Vordach. Ohne Garten - das wäre schon hart für den kleinen Frischluftverfechter :D

 

Trotzdem, überhaupt kein Ersatz fürs Rausgehen. Eigentlich bei uns nicht mal ne Ergänzung. Garten ist so was wie unser erweitertes Wohnzimmer. 

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Bei uns nutzen die Hunde den Garten nur zum Lösen frühmorgens und spätabends.

Kissy legt sich bei Hitze gerne mal in eine  Kuhle.

Die anderen beiden fragen sich, selbst, wenn wir alle draußen sind, was wir da wollen.

 

Ich glaube, es ist für Hunde jeglicher Art ein absolutes Bedürfnis, sich in der Gruppe (Rudel will ich jetzt nicht sagen), sei sie noch so klein (HH plus Hund) zu bewegen auf alten und auf neuen Wegen.

Wobei ich mit Bewegung wirklich "Strecke machen" meine. Auf gar keinen Fall "auf Wiese stehen" (das muss es für den Kontakt zu Artgenossen natürlich auch geben, ersetzt aber nicht die Strecke).

Und ich bin immer noch absolut der Meinung, dass das das Wichtigste an der Hundehaltung ist. Wobei sich unterwegs ja auch Abenteuer anbieten. Aber man keine bieten muss. Und Erziehung auf diesen Wegen nichts zu suchen hat.

Freilauf. Ohne unentwegtes Rufen und auf sich beziehen.

 

 

Das mit dem Grundbedürfnis:

Dieser Gedanke kam mir, als wir in Rumänien bei einem Hotel zu einem Spaziergang aufbrachen und sich spontan eine Gruppe von Hunden, die dort frei leben, uns anschloss.

Sie liefen einfach mit. Begleiteten uns, ohne direkten Kontakt (sie lassen sich in der Regel nicht anfassen), verbellten Hunde, denen wir unterwegs begegneten, blieben zurück, liefen vor, kamen wieder dazu.

Gemeinsam kamen wir dann auch am Hotel wieder an. Sie trollten sich wieder.

Unterwegs wirkten sie ausgeglichen und glücklich.

 

Es gibt dort auch einzeln lebende wilde Hunde, die sich immer wieder mal den durchziehenden Herden anschließen, mitlaufen und dann auf ihr Terrain wieder zurückkehren. Sie werden von den Hunden der Herde geduldet, leissten aber keine Arbeit. Bewegen sich einfach mit. Strecke.

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Ich möchte den Garten nicht missen, weil es schon ein netter Zusatz ist. 

Kann man auch super in Spaziergänge "einbauen" indem man dort gut üben kann was beim Gassi gehen anspruchsvoller ist.

 

Suchspiel, Agility, mit Hütchen arbeiten,.... Lernt meine eigentlich immer erst im ruhigen Garten ohne Ablenkung kennen. 

 

Wenn der Hund Mal aus irgendeinem Grund nicht viel Laufen darf (OP, Zerrung, ...) ist ein Garten ganz schön weil man dann wenigstens Sonne, frische Luft und bisschen was zu schauen bieten kann.

 

Meine Hündin mag den Garten deshalb sehr aber sie fordert trotzdem das wir laufen und ausgiebig Gassi gehen. Ersetzen kann der Garten den Spaziergang sicher nicht. Man möchte ja auch was sehen und erkunden im Leben.

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Ich vermisse den großen Garten nicht. Hier gibt es auch einen, aber den nutze ich nicht (Nachbar hat Kaninchen dort). Die werten Rumse vermissen den Garten offenkundlich auch nicht. Wir haben gleich Wald und Feld vor der Haustür, gelegentlich begleitet ein sogar ein Kalb bis vor diese. 

 

Gartenarbeit ist so mit das erste auf der Liste überflüssiger Dinge für mich. Und mit dem Umzug Anfang 2018 war dieses überleidige Thema abgehakt.

 

Sollte ich was feiern, nehm ich den hiesigen Garten oder laufe die 50m bis zum Grillplatz.

 

so weit

Maico

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Ich halte einen Garten nicht für notwendig wenn man einen Hund hat - ich persönlich würde es aber ohne nicht wollen.

Sei es, um im Notfall nicht erst lange Wege machen zu müssen, oder für Buddel- und Toberunden, oder für Diskussionen mit den Nachbarskatzen, oder ähnliches.

 

Es gab hier schon Situationen in denen ich froh war, daß wir nur aus der Tür raus mußten um draußen zu sein: Hund, der nicht laufen konnte oder durfte, nächtlicher Durchfall, ...und wenn der Hundezwerg einzieht werde ich auch froh sein nachts so wie ich bin nur vor die Tür schlurfen zu können.

 

Während der Brut- und Setzzeit ist das die einzige Tobemöglichkeit, oder bei Hundebesuch auch.

 

 

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Lia ist ja nun ein sehr sehr kleiner Hund mit vielen gesundheitlichen Problemen. Ausgedehnte Spaziergänge sind nicht drin. Im Sommer liebt sie es aber im Garten zu schnuppern und zu buddeln oder einfach zu schauen was wir so machen. Wir gehen mehrmals täglich kleine Runden. Das der Garten Spaziergänge ersetzt, würde ich also nicht sagen, manche Umstände machen es aber vielleicht nötig, dass der Garten mehr genutzt wird, als bei anderen Hunden. Meine erste Hündin konnte mit dem Garten gar nichts anfangen.

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