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Hundeforum Der Hund
Caro73

Schleppleine nur im Stand?

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Hallo liebes Forum,

 

nachdem unser Hund so ca. zu 70 % abrufbar ist, kommt sie nun öfter an die Schleppleine. Nun eine Frage. Unser Hundetrainer meinte, dass man mit der Schleppleine NICHT spazieren gehen soll - sondern in Bewegung hat der Hund "bei mir" zu gehen, wenn ich stehenbleibe, kann er den Raum der Schleppleine nutzen und dann soll man sie wieder aufnehmen. Ich kann das nachvollziehen, da ja der Hund schon Leinenführigkeit lernen soll, aber wenn ich z.B. an der Straße sowieso kurz gehe und dann auf der Wiese weiterwandere, dann kann ich die Schlepp doch lang lassen und dem Hund so zumindest ein wenig Freiraum geben. An der Schlepp ist Hundi brav (außer eine Katze kreuzt unseren Weg). Sie wartet, kommt und hört gut auf mich. Ich nutze die Schlepp als Freiheitsersatz. Natürlich weiß mein Hund, dass er trotzdem an der Leine ist, da mache ich mir nichts vor.. aber ist es wirklich nötig, die Schleppleine nur im Stehen lang zu lassen?

 

Danke für eure Tipps!

Caro

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Ich verstehe gerade nicht so ganz worum es geht. Was habt ihr denn bisher gemacht wenn du sagst "jetzt kommt sie öfter an die Schleppleine". War sie vorher besser abrufbar und lief ohne Leine?

Warum sollte dein Hund mit Schleppleine neben dir laufen? Der Sinn einer Schleppleine ist ja, dass man den Hund gesichert hat obwohl er weiter weg ist. Nur so kann man auf Distanz den Rückruf üben. Wenn sie neben dir geht soll sich genau welcher Trainingseffekt einstellen? Dass sie später auch ohne Leine nur neben dir läuft?

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So richtig versteh ich das auch nicht...

Motte ist bei uns im Freilauf auch an der Schleppleine(15m) und mittlerweile achtet sie gut auf uns, so daß wir die Schleppi oft los lassen können. Sie kann dann richtig los flitzen und zum Spielen mit anderen Hunden machen wir sie ab.

 

Unsere Baustellen sind andere Menschen und Radfahrer, gerade im Park. Um einfach die Sicherheit zu haben, das nichts passieren kann(sprich fremde Menschen und Radfahrer anspringen aus Unsicherheit, besonders wenn man Motte direkt angesprochen und angestarrt wird) bleibt die Schleppi so lange dran bis wir das alles soweit gelernt haben, das Motte einfach dran vorbei gehen kann. 

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Also ich versuch es nochmal - wir trainieren Rückruf, aber unsere Dame ist gerade 13 Monate und beschließt nun immer wieder mal im Freilauf auf und davon zu dampfen, wenn gerade z.B. Vögel spannender sind.. Mich verunsichert das sehr, zumal wir zwar Natur haben, aber eben auch Wild, andere Freizeit-Menschen, Hund und Katz auf den Feldern. Der Rückruf hat mal ganz gut geklappt, aber gerade wird es wieder schlechter und ich traue mich nachmittags z.B. nicht mehr, sie komplett laufen zu lassen. Dann bin ich mit Schleppleine über die Felder und sie hatte ihre 10-12 Meter Bewegungsfreiheit und sichtlich Spaß dabei. Nun kam die Info des Hundetrainers, dass man Schleppleine nur dann lang lassen soll, wenn man selbst still steht. D.h. Pause machen, stehenbleiben - Leine lang. Gehen - Leine "bei mir"....

Für mich macht das auch nicht wirklich Sinn, da ich meinem Hund ja den Freilauf MIT mir ermöglichen will, also Spazierengehen mit Sicherheit... und nicht Spazierenstehen.

 

Kennt jemand noch diese Herangehensweise mit dem Stehenbleiben?

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Also das mit dem stehen bleiben und Leine lang lassen, weiter gehen und Leine kurz nehmen macht für mich keinen Sinn wenn ihr den Rückruf festigen wollt...

 

Bitte doch einfach nochmal deinen Trainer dir die Vorgehensweise genau zu erklären bzw was für ein konkretes Ziel er damit verfolgt. Und bei der kleinsten Unverständlichkeit einfach nochmal nachbohren. 

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Nee. Macht für mich keinen Sinn. Schleppleinen werden doch gerade auch zum Radiustraining benutzt. 

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Mir geht es ähnlich wie meinen Vorrednern.

Hier wird auch gerade viel Schleppleine genutzt - das Wild macht momentan in Massen Party bis an den Dorfrand!

 

Ich gehe dabei auch! Warum auch nicht? Hund soll ja durch die Schlepp mehr Freiheit und Handlungsspielraum haben wie an der kurzen/normalen Leine.

 

An der Schleppleine mach ich genauso wie im Freilauf (was sich wiederum aus dem Schleppleinen-Training aufgebaut hat) Distanz-, Rückruf-, Folge-, und sonstiges Signaltraining. Mal bewege ich mich mehr, mal mein Hund und dann wieder wir uns beide gleich. Auch Futterbeutel geht gut an der Schlepp. 

Ist ja quasi (einfach nur) die Sicherung dass der Hund im Fall der Fälle nicht abhanden kommt und sich oder Andere dabei gefährdet. 

 

Wenn man nach der Logik "nur Schleppleine lang wenn du stehst" geht dürftest du deinen Hund ja auch nur ableinen wenn du stehst?!?

 

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Danke euch! Dann mach ich weiter wie bisher und so wie es uns auch Spaß macht. Ich lege wirklich Wert auf Hundeerziehung, aber so ein Würmchen ständig mit Leinenführigkeit und Rudelstellung (also Hund darf nicht überholen) zu gängeln ist ja auch doof. Zumal sie ja im Ort wirklich super läuft, nur auf der Wiese will sie halt auch mal ohne mich Spaß haben...

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Mein Hund ist da so perfekt. Der überholt nie, hat er nicht nötig, der läuft eh vorne. :D

 

Suhna: "Jo, ich bin halt nicht die lahme Ente, ne?jogger_girl.gif.3682e4c5156dfe4da86303449040423d.gif"

 

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Hi. Ich finde das Konzept auch seltsam. Wenn es dem Trainer darum geht, dass die Leinenführigkeit nicht "verlernt" werden soll, gibt's dafür doch eine uralte aber einfache Lösung: Wenn Freizeit oder Schleppleine angesagt sind, Geschirr an. Soll Leinenführigkeit geübt werden, Halsband um. Das lernen die schon zu unterscheiden, wann was angesagt ist.


Wie sicherst Du denn die Schleppleine? Die sind ja in der Theorie nicht dafür gedacht, sie in der Hand zu halten. Somit stellt sich das Problem mit der Leinenführigkeit eigentlich erst gar nicht (Geschirr sollte natürlich trotzdem verwendet werden). Man sollte die eigentlich schleifen lassen und bei Bedarf drauftreten. Ich warne den Hund natürlich vor. Wenn er von allein dann im Leinenradius bleibt, lobe ich. Wenn die Ohren auf Durchzug sind, latsch ich auf die Leine (natürlich nie absichtlich unsanft, passiert aber ab und zu doch, dass Hund etwas unsanft reinkracht - deshalb: Immer Geschirr an!). Das klappt natürlich nicht bei jedem Hund, ich bin bei Chicci inzwischen so bei 50/50 - je nachdem, wo wir sind, schleift die Leine oder ich halte sie fest. Hierbei aber immer bedenken, dass Schultern, Arme, Hände und auch der Rücken eigentlich nicht für starke Ruckartige Belastungen gemacht sind (mein Daumen kann da ausführlich von berichten!!!) und das Festhalten möglichst selten machen und nach und nach abbauen.

Und dieses ganze blöde Alpha-Dominanz-Gehabe gehört schon lange in die Mottenkiste. Wenn Dein Trainer so drauf ist, würde ich mir ehrlich gesagt einen anderen suchen oder auf einen Trainer verzichten. Nach dem, was Du schreibst, ist Dein Bauchgefühl jedenfalls hundert Mal besser, als die komischen Trainingsmethoden. Hör lieber darauf.

 

Meine dürfen laufen, wo sie wollen. Mein Fräulein Volldampf läuft meistens vorn, das Fusselchen schnüffelt sich gern mal an jedem zweiten Grashalm fest und trödelt uns dann so hinterher. Die muss ich ab und zu mal dran erinnern, dass wir auch noch da sind, sonst bleibt die den ganzen Tag irgendwo stehen und träumt vor sich hin. Vorn laufen ist mir eigentlich sogar lieber, dann sehe ich wenigstens, was die machen. Der Hund lernt daraus am Ende überhaupt nix, außer dass Menschen einen an der Waffel haben. Gibt halt welche, die laufen lieber vorn und welche, die laufen lieber hinten. Da braucht man gar nix dran zu ändern, finde ich.

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