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Hundeforum Der Hund
Caro73

Schleppleine nur im Stand?

Empfohlene Beiträge

vor 16 Stunden schrieb Gerhard:

Super Hundetrainer. Das ganze Geschisse mit Schleppleine kann man sich schenken. Bring dem Hund bei auf Ruf zurück zu kommen und gut ist. Dafür brauchts nun wirklich nicht länger als 2 Tage.

Du hast ein wirklich sonniges Gemüt. Klar versteht ein Hund relativ schnell, was ich von ihm möchte. Ich möchte aber den Hundebesitzer sehen, dessen Hund nach 2 Tagen zuverlässig, immer und sofort bei Fuß steht, wenn man ihn ruft. Das gehört für mich in den Bereich der Utopie.

 

Frage: Hast du Kinder? Wenn ja, sitzt bei denen der Rückruf auch nach 2 Tagen?

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vor 4 Minuten schrieb denny:

Du hast ein wirklich sonniges Gemüt. Klar versteht ein Hund relativ schnell, was ich von ihm möchte. Ich möchte aber den Hundebesitzer sehen, dessen Hund nach 2 Tagen zuverlässig, immer und sofort bei Fuß steht, wenn man ihn ruft. Das gehört für mich in den Bereich der Utopie.

 

Frage: Hast du Kinder? Wenn ja, sitzt bei denen der Rückruf auch nach 2 Tagen?

😉 sagen wir es so - zwischen verstehen und wirklich danach handeln liegen Welten.. ich seh meinem Hund an, dass er mich genau gehört hat und auch wüsste, was zu tun ist.... Aber achGott der Vogel flattert soo toll... 😉

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@Caro73 wem sagst du das? :lol:

 

Mein Denny war sehr pfiffig und hat recht schnell kapiert, was ich von ihm wollte.

 

Aber: " Wie, ich soll kommen? Bist du dir wirklich sicher"

          " Was ich noch sagen wollte, Ich geh denn mal!"

          " Der Busch hier riecht so gut, ich muss unbedingt hierbleiben! Tut mir leid, aber es geht nicht anders."

          " Hast du echt nicht bemerkt, wie nett der Kumpel hier ist?"

          " Ich muss mich hier wälzen! Dieser Duft..."

          " Diese Waldstück muss ich ganz dringend einer näheren Betrachtung unterziehen."

 

Diese Liste könnte ich beliebig verlängern. Obwohl Denny recht gut erzogen war, begleiteten mich seine Kapriolen sein Leben lang.

 

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@denny 

 

Genau!

Und trotzdem sind es Hunde, die man frei laufen lassen kann.

 

Anders ist es natürlich, wenn der eigene Hund agressiv auf andere Hunde reagiert. Oder Jogger jagd. So unbeliebt möchte man sich ja nun ungern machen.

Doch einem gewissen pubertären und auch sonstigen Überschwang oder auch Eigensinn darf man durchaus einmal Raum geben.

 

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vor 17 Minuten schrieb gatil:

@denny 

 

Genau!

Und trotzdem sind es Hunde, die man frei laufen lassen kann.

 

Anders ist es natürlich, wenn der eigene Hund agressiv auf andere Hunde reagiert. Oder Jogger jagd. So unbeliebt möchte man sich ja nun ungern machen.

Doch einem gewissen pubertären und auch sonstigen Überschwang oder auch Eigensinn darf man durchaus einmal Raum geben.

 

 

Steht doch nirgendwo dass dem Hund kein Raum gegeben wird?

Nuka hatte in der Pubertät immer mal wieder die Schleppleine dran. Er konnte sich ja noch genauso frei bewegen wie vorher, aber ich hatte die Sicherheit seinen blöden Ideen zuvor zu kommen. In dem freien Raum fahren ja eben auch Autos, laufen andere Menschen usw.

Da muss sich gerade in der Pubertät nicht etablieren "Ich kann meine eigenen Ideen alle umsetzen, egal was Frauchen sagt".

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@sampower 

Da bin ich doch genau deiner Meinung.

Es kommt ja immer darauf an, wo man sich bewegt.

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Ich find die Erwartungshaltung des zu 100% immer und in jeder Situation gehorchenden Hundes ja amüsant.

Zeigt mir das Kind, das das macht und ich werde mit meinem Hund daran üben. Solange das nicht passiert lebe ich damit, daß ein Hund nunmal ein Lebewesen ist und entsprechend auch einen eigenen Willen hat.

Den abzutrainieren kann doch wirklich nicht erstrebenswert sein.

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Dem Hund seinen freien Willen lassen kann man ja an anderer Stelle machen. Solang ich nicht irgendwo in Sibirien lebe, wo es bis zum nächsten Nachbarn 100 km sind, ist für mich der Rückruf das allerwichtigste, was so ein Hund können muss. Das hat mir auch kein Hundetrainer erzählt, denn ich war noch nie bei einem und es ist - für mich - auch keine Mode, denn ich sehe das schon seit 20 Jahren so.

Ich finde es sehr gut, wenn das, wie hier, jemand übt und ernst nimmt. Sicher klappt das nicht immer sofort und in allen Situationen - dafür übt man es ja. Aber ich hab zu Hauf Erfahrungen mit Hunden die mal hören und mal nicht und ausgerechnet, wenn sie MAL (*ironie!!*) nicht hören, uns beim Training in den Seilen hängen. Nicht lustig. Es passiert immer wieder und oft sind es auch immer wieder die gleichen Hunde. Sie hören halt MAL nicht... Die Leute dazu lernen es erst, wenn wirklich was passiert und deren Versicherung sagt, bei Doofheit dürft ihr selber zahlen, wenn ich im Krankenhaus liege.

Meine dürfen nicht überall hin, wann immer sie wollen, damit müssen sie leben. Dafür haben sie ein Sofa, jeden Tag (hoffentlich) leckeres Essen, Beschäftigung, dürfen im Bett schlafen und sind einfach die Prinzessinnen hier. Ich glaube nicht, dass es ihnen schlecht geht, weil sie nicht frei entscheiden dürfen, dass sie JETZT zum kleinen Wuschel über die Straße rennen wollen. Es ginge ihnen jedenfalls mit Sicherheit schlechter, wenn sie das machen und mit einem Auto kollidieren (Fussel hat sich mal vor irgendeinem Gespenst erschrocken und sich losgerissen und ist geradewegs über die Straße gerannt - das möchtet ihr nicht selbst erleben, wirklich!!!!).

Ich denke mir immer so, außer mir und meinen Hunden gibt es noch andere Leute (und Hunde) auf dem Planeten, die vielleicht gerade keinen Bock auf meine Spitzohren haben und deshalb gehört der Rückruf zum ersten, was meine Hunde lernen und ist eigentlich auch das einzige, was sie wirklich können müssen. Zu 100% wird das sicher nie klappen, aber das ist zumindest ein Ziel, das man sich stecken kann. Einen Hund, von dem ich schon erwarte, dass er nicht hört, läuft bei mir nicht frei. Punkt. Es kostet unter Umständen doch ein oder zwei Tage mehr als Gerhard meint ;) (das wissen wir anderen natürlich alle) und manchmal auch viel Geduld und Spucke, aber mir sind meine Hunde zu lieb, als dass ich sie einfach rennen lasse, obwohl ich nicht weiß, ob sie wiederkommen.

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Meine Hunde dürfen/durften dahin, wo es ihnen gefällt, wenn ich die Situation so beurteile, dass ihnen keine Gefahr droht und sie niemanden belästigen.

Und ja, weil Enya sich bei passender Gelegenheit dem Hetzen verschrieben hat, geht sie bei mir in unübersichtlichem Gebiet an der Schleppleine. Und die halte ich - ja nach Bedarf  - mehr oder weniger aufgewickelt sogar in der Hand. Mit Handschuhen, weil meine Fingergelenke keine großen Belastungen mehr verkraften und ich auch keine Lust auf Verbrennungen habe.

Auf dem Sofa liegen dürfen oder mit im Bett schlafen dürfen ist bei uns kein unabdingbares Wohlfühlkriterium. Für den Hund - meine ich...;)

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@Zurimor Ich finde hier den Vergleich mit Kindern nicht passend. Hunde haben nunmal nicht die moralische und gesellschaftliche Vorstellung wie man sich zu Verhalten hat. Kinder wachsen damit auf, Hunden muss man ebenfalls daran führen. Aber sie werden nie dieses Verständnis dafür entwickeln wie Kinder es tun.

Deswegen sind bestimmte Kommandos einfach unheimlich wichtig und dazu zählt der Rückruf. Trotzdem weiß ich ja dass ich keine 100%ige Verlässlichkeit erwarten kann. Das kann man von keinem Lebewesen. Aber daran zu üben dass es im Alltag funktioniert sollte für jeden selbstverständlich sein.

Oder man kann halt mit dauerhafter Leinenpflicht leben (geht, ich lief jahrelang mit zwei Hunden an der Schlepp spazieren)

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