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Hundeforum Der Hund
KleinEmma

Ist es unmoralisch Hunde zu halten?

Empfohlene Beiträge

vor 1 Stunde schrieb mikesch0815:

 

Ich vermute mal, ein milchtrinkender Zuchthundhalter ist kurz neben dem Antichristen zu finden. ;) 

 

so weit

Maico

 

Klar! Ich trinke nicht nur Milch, ich esse auch Fleisch...und ich find warm ja generell super, von daher passt das mit dem Antichrist schon...außerdem ist da die Musik auch besser...

 

Wobei ich mir gerade überlege, ob die Tatsache, dass meine Katzen eigentlich alle irgendwie Notfelle sind (bis auf den Senior) mir jetzt den Schnitt versaut? :ph34r:

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Muß ja schön sein, so überlegen zu sein.

Und werden dann die Hunde auch nur vegan ernährt? sonst sind die doch auch unmoralisch 😉

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Ich beginne Menschen zu hassen, die sich moralisch mit dem, was sie für sich als wertig erachten und andere nicht machen, über andere stellen wollen. 

Muss man in dieser Welt wegen allem und jedem und von allen möglichen Menschen ein schlechtes Gewissen untergejubelt bekommen?

Gut, man muss sich den Schuh auch nicht anziehen, aber der vielleicht auch gut versteckte Hintergedanke, den ich jetzt einfach mal unterstelle, wird so nicht transportiert, was ja ausgesprochen blöde ist. 

 

Na egal, ist mir dann auch zu hoch, mich da noch reindenken zu wollen. 

 

 

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Ist doch sehr konsequent, wenn man Tiere mag. Gilt dann hoffentlich auch für die Versklavung und Bevormundung von Menschen. Genauso konsequent wäre auch der freiwillge Verzicht auf Autos, Mobilität (kein Urlaub!), großen Wohnraum, überflüssigen Luxus und eigene Nachkommen - aus Vernunftgründen. Diese Moraltheorie bezieht sich ja auch auf jeden Menschen, also die gesamte Weltbevölkerung, die Moral der Regierenden und Unternehmensleitungen. Ich find's gut. Ist nur dort, wo es wirklich Not gibt, etwas seltsam, wenn Juraprofessoren aus dem Luxusgürtel der Welt verlangen, dass Menschen ihre Viehherden und das Hausschwein abschaffen sollten, weil das unmoralisch ist.

 

Menschen können sich doch frei aussuchen, wie sie ihr Leben gestalten - zumindest theoretisch und auf lange Sicht, als Zukunftsvision, für die man werben kann ... Ich finde das jetzt nicht absurd oder anstößig. In der Philosophie und anderen Wissenschaften gibt es aber mit Sicherheit auch Theorien, die den menschlichen Lebensstil völlig legitim finden und Sklaverei und Ausbeutung genauso vernünftig begründen. Mir ist es deshalb wurscht, was Philosophen als "vernunftgemäße" Moral verkünden. "Vernunft" ist für mich ist immer nur ein hinterher geschobener Legitimierungsversuch für eine letztlich immer irrationale Weltanschauung: Menschen setzen sich das Ziel "Raubbau" oder "Nachhaltigkeit" oder was auch immer, ob das nun vernünftig oder nützlich ist oder nicht. Wenn man über das reine Überleben hinaus ist, kann man aber wählen, wie man sich organisiert und lebt.

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Aus der Philosophie verlinke ich mal den Philosophen Singer. Erinnere mich gerade an das Geschrei wegen seiner Theorien. Ende der 80er.

https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Singer

"Sein 1975 in englischer Sprache erschienenes Buch Animal Liberation gilt als maßgebliches Werk der zeitgenössischen Diskussion über den moralischen Status von Tieren in der Tierrechtsbewegung und ethischen Diskussion. Gemeinsam mit Tom Regan gilt Singer daher als Begründer der modernen Tierethik. In diesem Buch beschreibt er eine Diskriminierung und Ausbeutung von Tierarten aufgrund eines angenommenen Vorranges der Spezies Mensch."

 

Wenn man anfängt etwas rational zu begründen, kommt man manchmal auf ziemlich unangenehme Schlussfolgerungen. Aber man kann das auch als Anlass nehmen, mal darüber nachzudenken, was eine philosophisch schlüssige Argumentation ist und ob Ethik eine Wissenschaft sein kann oder sollte.

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In der Moralphilosophie wird sich doch eh keiner einig. 😆 Singer... ja, der kommt echt zu einigen schrägen Schlussfolgerungen. Auch was Menschen angeht und gerade Menschen mit Behinderung. Da hat er zu Recht extremen Backlash bekommen und er schreibt echt einige ekelhafte Sachen. So viel dann zu moralischen Verhalten.

 

Was Tierrechte angeht, war mir früher Mark Rowlands ganz sympathisch, aber jetzt wo ich generell die Debatten mehr verfolgt habe auf allen Seiten, weiß ich nicht, ob ich das immer noch so sehen würde, würde ich mich wieder in seine Theorie einlesen.

 

Die Idee, dass Hunde halten unmoralisch ist, klingt für mich indessen sehr nach PETA (die die Hunde dann lieber töten...) und scheint mir einfach absurd.

 

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Ich fand das Schweitzer'sche Geschwurbel ja immer ganz nett. Bis ich einen Text von ihm gelesen habe, in dem das Haustier-Wildschwein getötet und gegessen wird, weil es zu oft die Messe gestört hat. 

 

 

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Da hat Mal wieder jemand das ungeheure Grundbedürfnis sehr wichtig zu sein.  :D

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Ist es unmoralisch Hunde zu halten?

 

Wenn man es gut macht, NEIN.

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Da wurde aber wieder lange gegraben um eine "vegane Bedrohung" auszumachen. Ist jetzt nicht so, dass irgendjemand unter ihren Forderungen leidet, auch wenn sich einige wieder so verhalten, als wäre ihnen gerade ihr Salamibrötchen geklaut worden.

Sollen sie sich doch um die Hunde kümmern, vegan essen und wenn es ein paar Leute inspiriert ist das sicher eine gute Sache. Es ist ja keiner gezwungen davon inspiriert zu werden.

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