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Hundeforum Der Hund
gebemeinensenfdazu

Welpen wegen Gesundheitsbefund dem Züchter zurückgeben

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Daran bin ich hängengeblieben, aber in dem anderen Thread hat die Sache nichts zu suchen...

Zitat

Heute ist die Wurfabnahme, danach nehm ich sie mit. Wir müssen zwar morgen noch den Lebershunttest machen, und sollte der auffällig sein ginge sie wieder zum Züchter, aber das ist extrem unwahrscheinlich

Und das ist etwas, was ich wohl nicht machen würde, weil- was passiert dann mit dem Welpen?

Was ich sehr sinnvoll fände, wäre ein geringerer Kaufpreis und Kostenbeteiligung des Züchters zur Behandlung.

Ein gewisser Prozentsatz kranker Welpen ist immer dabei, auch wenn auf Gesundheitskriterien gezüchtet wird. Gerade wenn man versucht, auf Ahnenvielfalt zu züchten- bei der sich Heterozygotie in den meisten Fällen sehr positiv auswirkt- kann es eben auch zu Genkombinationen kommen, die es aufgrund getrennter Linien schon lange nicht mehr gab und die als weggezüchtet galten. Dieses Risiko hat man und geht man meiner Meinung nach ein, auch beim guten Züchter.

Bei einer Rückgabe leidet dann nur der Hund, wenn es keine Leute gibt, die einen Hund nehmen, der nicht gesund ist, aber therapierbar und dennoch ein schönes Leben führen könnte.

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Da es um meinen Zwerg geht: Der Züchter würde den Welpen behandeln und selber großziehen und behalten. Sie hätte dort einen Platz auf Lebenszeit und ein gutes Leben. 

 

Es kommt in meinen Augen auf die Art der Einschränkung an. Bei manchen Erkrankungen würde ich deine Variante wählen, das wird ja teilweise auch gemacht. Hier hätte ich gar keine Wahl, mein Züchter würde einen Shuntwelpen nicht rausgeben. 

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Dann ist das auf jeden Fall ein verantwortungsvoller Züchter, der wohl eher Bedenken hat, dass der Käufer nicht für ausreichende Therapie sorgt. Das ist leider nicht die Regel, ich kenne eher den umgekehrten Fall- leider.

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Ich würde das machen. Die hier immer hochgelobten "guten" Züchter haben ja hoffentlich die Ressourcen, sich um die wenigen von der Natur benachteiligten Welpen die sie produzieren zu kümmern. 

 

Unsere erste Hündin war schwer krank, einer ihrer Brüder auch (mit unterschiedlichen Problemen). Meine Eltern haben sie damals nicht zurückgegeben (mein Bruder und ich waren noch klein, der Hund schon 2 Monate da...) und was ist passiert? Die Züchterin hat das auf "Pech gehabt" geschoben und mit den selben Elterntieren weiter gezüchtet. Im nächsten Wurf hat von drei Welpen nur Eine ihren  ersten Geburtstag erlebt, und beide Elterntiere sind früh (mit 4 und 6?) verstorben. Sie züchtet imere noch mit dieser Linie, soweit ich weiß. 

Vielleicht hätte sie sich anders entschieden, wenn sie sich mit den gesundheitlichen Problemen aus dem ersten Wurf dieser Eltern hätte rumschlagen müssen. Dann würde sie vielleicht auch mal den "Zufall" der ja in dieser Linie zufällig besonders oft zuschlägt, eliminieren. 

 

Sie war übrigens wirklich eine seriöse Züchterin. Hat alle Zuchthunde bis zu ihrem Lebensende behalten, HD untersuchen lassen, nur alle 1- 2 Jahre einen Wurf gehabt. der Rüde war extra aus dem Ausland importiert, um den Genpool groß zu halten...

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vor 9 Minuten schrieb Holo:

und beide Elterntiere sind früh (mit 4 und 6?) verstorben. Sie züchtet imere noch mit dieser Linie, soweit ich weiß. 

 

vor 9 Minuten schrieb Holo:

Sie war übrigens wirklich eine seriöse Züchterin. Hat alle Zuchthunde bis zu ihrem Lebensende behalten, HD untersuchen lassen, nur alle 1- 2 Jahre einen Wurf gehabt. der Rüde war extra aus dem Ausland importiert, um den Genpool groß zu halten.

Das widerspricht sich aber deutlich! Wenn Lebensende 4-6 Jahre heisst und ganze Würfe früh versterben, dann züchtet man mit solchen Linien nicht!

An HD stirbt kein Hund und man kann wenigstens in den meisten Fällen therapeutisch sehr viel erreichen, bei organischen Krankheiten sieht das leider oft anders aus. Dein Beispiel erinnert mich eher an skrupellose Züchter, die mit DCM Linien züchten und bei denen ganze Würfe umkippen. Und ich glaube, dass solche Leute einen kranken , zurückgegebenen Welpen eher nicht behalten und (gesund)pflegen, die gehen sehr wahrscheinlich nur einmal mit dem zum Tierarzt.

Eine Kostenbeteiligung zur Behandlung wäre für ihre weitere Züchtertätigkeit wahrscheinlich deutlich positiver wirksam.

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Nukas Bruder hatte bis kurz vor Abgabe nur einen Hoden der runter gewandert ist. Die Züchterin hätte ihn dann einfach für weniger Geld raus gegeben, die Besitzerin wollte den Rüden aber auch auf jeden Fall haben.

Ich hätte Nuka wegen absolut nix zurück gegeben. Ich denke auch, es gibt trotz Gesundheitsnachweisen usw. immer wieder kranke Hunde im Wurf. Das Risiko gehe ich ja auch bei einem Tierheimhund ein.

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vor 2 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

 

Das widerspricht sich aber deutlich! Wenn Lebensende 4-6 Jahre heisst und ganze Würfe früh versterben, dann züchtet man mit solchen Linien nicht!

An HD stirbt kein Hund und man kann wenigstens in den meisten Fällen therapeutisch sehr viel erreichen, bei organischen Krankheiten sieht das leider oft anders aus. Dein Beispiel erinnert mich eher an skrupellose Züchter, die mit DCM Linien züchten und bei denen ganze Würfe umkippen. Und ich glaube, dass solche Leute einen kranken , zurückgegebenen Welpen eher nicht behalten und (gesund)pflegen, die gehen sehr wahrscheinlich nur einmal mit dem zum Tierarzt.

Eine Kostenbeteiligung zur Behandlung wäre für ihre weitere Züchtertätigkeit wahrscheinlich deutlich positiver wirksam.

 

 

Sie hatte noch einige ältere Hunde,  zum Beispiel eine 12 jährige Hündin und einen 10 Jahre alten Rüden. Das seriös bezog sich auf den Zeitpunkt, als wir einen Welpen kauften. Sie hätte die Hündin auch zurückgenommen. Ich denke auch, dass sie unsere Hündin auch gut behandelt hätte.Das war keine Geldgierige oder bösartige Frau. Die Behandlung unserer Hündin war übrigens finanziell ein Loch ohne Boden, ich glaube kaum, dass sie sich daran beteiligt hätte ohne den Hund zu besitzen. Hätte ich bei den Summen auch nicht gemacht.

Es war auch kein DCM-Fall, sondern alle Hunde hatten unterschiedliche Probleme. Unsere Bauchspeicheldrüse, der Bruder aus dem selben Wurf hatte was mit dem Kiefer und dem Herzen, bei den nächsten waren es auch irgendwelche komplexen Sachen, die sich nicht auf eine gemeinsame Ursache zurückführen ließen. Der Vater ist an einer Immunschwäche-Geschichte gestorben und bei der Mutter weiß ich es nicht mehr. Alles ein bisschen verdächtig, aber ohne bewiesenen Zusammenhang. (Ja, sie hat da nachforschen lassen).

 

Da war halt der Glaube an die Großartigkeit dieser Linie viel größer als die Realität, dass da offensichtlich doch gesundheitlich einiges im Argen liegt. Und neue Welpenkäufer konnten das nicht sehen, weil kein kranker Hund da war, den man hätte sehen können. Die Buddys im Zuchtverein wussten wahrscheinlich auch nicht so viel davon, weil auch sie ja die kranken Nachkommen nicht gesehen haben.

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Ich würde a) keine 1500 Euro oder mehr für einen kranken Welpen bezahlen und b) auch keinen Shuntwelpen kaufen.

Warum soll ich einen Hund kaufen, der für immer krank ist, den ich noch gar nicht kenne und ich von vornherein weiß, dass viel Schmerz und Leid auf uns zukommen wird?
Nein, ich würde das nicht tun.

Etwas anderes ist es, wenn ich ein Überraschungspaket aus dem Tierheim/ Tierschutz aufnehme, da rechne ich mit allem und das ist dann eben persönliches Pech, wenn der Hund eine Erbkrankheit mitbringt.

Ich habe auch schon einen Hund abgelehnt, von dem bekannt war, dass er Epilepsie hat, einfach weil ich weiß, dass ich die Voraussetzungen für die Betreuung nicht habe. Ich würde keinen Hund abgeben, der an Epi erkrankt, aber es wäre ein Riesenproblem für mich, eine Rundumdieuhr-Betreuung zu organisieren.
Daher habe ich schon beim ersten Gespräch mit der PS abgelehnt, der Hund hat dann einen anderen Besitzer gefunden, der bessere Voraussetzungen hatte.
Ich finde das voll in Ordnung, wenn sich jemand, der viel Geld für einen gesunden Hund bezahlt, gegen einen kranken Hund entscheidet und auf einen gesunden Hund eines anderen Wurfes wartet.

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Die  Züchter  die  ich  kenne  würden  einen  kranken Welpen nicht  hergeben. 

 

 

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Ich finde es völlig legitim einen Welpen nicht zu nehmen, wenn plötzlich gesundheitliche Probleme aufkommen.

Wenn ich beispielsweise bei einem Dalmatinerzüchter einen Welpen ausgesucht hätte (oder für mich ausgesucht worden wäre) und in der 5.Woche stellt man beim Audiotest eine beidseitige Taubheit fest, dann muss ich mir schon überlegen ob ich einen solchen Hund übernehmen kann und will (wobei das dank seriöser Zucht wirklich sehr selten vorkommt, aber leider kann es eben vorkommen). Wenn ein Kunde daraufhin vom Kauf zurücktritt, finde ich das eine völlig legitime Entscheidung. Außerdem gehe ich auch schwer davon aus, dass der Welpe ein gutes Leben beim Züchter haben wird. Seine Zuchthunde haben dort ja auch ein schönes Leben. Wer da Bedenken haben sollte, sollte bei einem solchen "Züchter" ohnehin keine Welpen kaufen. 

 

Genauso halte ich es auch im Tierschutz. Ich halte mich beispielsweise fern von Hunden die eine schlechte Hüfte haben und auch von Mischlingen/Hunden, die einer Rasse angehören die bekannt ist öfter schlechte Hüften zu haben (DSH zum Beispiel). Ich würde auch da überlegen eine Röntgenaufnahme für einen Tierheimhund zu bezahlen und dann zu entscheiden ob ich den Hund nehme oder nicht. Einfach um mich im Vorfeld ein bisschen abzusichern. Wenn ich den Hund habe und es kommt irgendwann eine Erkrankung auf, Hüfte oder sonstiges, dann werde ich die Pflege übernehmen und den Hund natürlich behalten. Aber sehenden Auges einen womöglich intensiven Pflegefall zu nehmen, davon schrecke ist selber zurück. 

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