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Welpen wegen Gesundheitsbefund dem Züchter zurückgeben

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Einen kranken Welpen würde ich auf alle Fälle zurückgeben. Ist es nicht auch rechtlich so geregelt, dass man den Hund bis zum 2. Jahr zurück geben kann?

 

Unser 1. Havi Gismo war sehr krank. Ein Herzproblem hatte er schon mit 2 Jahren. Der arme Kerl hat fast nichts ausgelassen und musste schon sehr früh eingeschläfert werden. 

Wir hatten GsD die finanziellen Mittel, ihm die für ihn optimale Behandlung zukommen zu lassen (fast 16.000 € in 8 Jahren). Abgesehen von der finanziellen Belastung war aber auch die seelische Belastung für uns immens. Das möchte ich nicht noch mal erleben müssen, nicht für mich und schon mal gar nicht für den Hund.

 

Ich finde es daher durchaus legitim, einen kranken Hund zurück zu geben. Zucht ist auch ein Geschäft, das darf man dabei nicht vergessen.  Natürlich bin ich mir als Welpenkäufer darüber im Klaren, dass mein Hund, gerade im Alter, auch mal krank wird. 

Aber ich muss nicht in Kauf nehmen, dass ich einen Hund mit einer ernsthaften Erkrankung, die mich sein Leben lang seelisch und auch finanziell belastet, bei einem Züchter kaufe.

 

 

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Wenn ein Hund bei mir krank wird kriegt er alles was nötig ist. 

Aber ich würde mir nicht wissentlich einen kranken Hund kaufen. 

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Ich würde es wohl nicht übers Herz bringen, einen kranken Hund bzw. Welpen wieder zurück zu bringen. Einziger Grund wäre wohl, dass ich es finanziell nicht schaffen würde.

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Hmm, bei mir käme es drauf an, wie lange ich den Hund schon habe. Nach einem Tag? Da hätte ich wohl kein Problem damit, einen kranken Welpen an einen guten(!) Züchter zurückzugeben, wo ich ihn auch herhaben wollen würde. Vor allem würde der den Hund ja dann auch viel besser kennen als ich und der Welpe wäre wieder zurück in seiner vertrauten Umgebung; der Züchter hätte im Idealfall sehr gute Resourcen, um alles best möglich zu gestalten. Und ich könnte guten Gewissens einer evtl. riesigen emotionalen Belastung entgehen. Es kommt ja immer auf die Krankheit an, aber wenn ich wüsste, der Hund wird nicht alt werden oder kann jederzeit sterben... puh. Wie andere schon geschrieben haben, das ist etwas anderes, als wenn ein Hund später krank wird oder man einen TH-Hund aufnimmt.

 

Nach ein paar Wochen wüsste ich nicht, ob eine Rückgabe für mich überhaupt infrage käme. Wenn der Züchter es von sich aus sehr dringend so möchte vielleicht. Und natürlich wenn ich mir ziemlich sicher wäre, es geht dem Hund da besser als bei mir.

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vor 6 Stunden schrieb MissWuff:

Es kommt ja immer auf die Krankheit an

Also- ich gehe jetzt von einer behandelbaren Krankheit aus, wie ein Shunt oder eine HD oder ED- die Anlagen treten dann nach ein paar Monaten hervor , also innerhalb der "Gewährleistungszeit" auf. Und da würde ich gewiss nicht den Welpen bzw. 6monatigen Junghund zurückgeben und den "Gewährleistungsanspruch" durchsetzen.

Ich glaube auch, dass es utopisch ist, dass  alle Hunde, die anlage - oder geburtsbedingtgesundheitliche Schäden haben bei ihrem Züchter einen Platz finden können. Das wird glaube ich zu leicht behauptet, es sind ja auch nur Familienhunde, die alle ausgelastet werden müssen, mehr als 3 Hunde , also Seniorin, aktuelle Zuchthündin und evtl. ein  Rückläufer ( ob krankheits- oder erziehungsbedingt) können viele nicht halten, ohne dass die Hunde Abstriche machen müssen. Ein Hund, der regelmäßig Phsiotherapie braucht, ist ja noch weitaus zeitintensiver.

Ich glaube das "natürlich WÜRDE mein Züchter den Hund zurücknehmen" ist sehr leicht gesagt. Ich würde wiederum bei einem Züchter, der zuviele Hunde hat ,eher nicht kaufen, weil ich davon ausgehe, dass zuwenig Zeit für den jeweiligen Hund bleibt.

Man hat wie gesagt immer ein Restrisiko, auch wenn man auf Gesundheitszucht achtet, weil man eben bisher nur wenige Gentests hat, die von vorneherein bestimmte Krankheiten ausschliessen können, ganz besonders die polygenetischen.

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Nein, nach einigen Wochen oder Monaten würde ich auch kein Tier wieder zurückgeben. 

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Am ‎21‎.‎07‎.‎2019 um 11:57 schrieb Holo:

 

 

Unsere erste Hündin war schwer krank, einer ihrer Brüder auch (mit unterschiedlichen Problemen). Meine Eltern haben sie damals nicht zurückgegeben (mein Bruder und ich waren noch klein, der Hund schon 2 Monate da...) und was ist passiert? Die Züchterin hat das auf "Pech gehabt" geschoben und mit den selben Elterntieren weiter gezüchtet. Im nächsten Wurf hat von drei Welpen nur Eine ihren  ersten Geburtstag erlebt, und beide Elterntiere sind früh (mit 4 und 6?) verstorben. Sie züchtet imere noch mit dieser Linie, soweit ich weiß. 

Vielleicht hätte sie sich anders entschieden, wenn sie sich mit den gesundheitlichen Problemen aus dem ersten Wurf dieser Eltern hätte rumschlagen müssen. Dann würde sie vielleicht auch mal den "Zufall" der ja in dieser Linie zufällig besonders oft zuschlägt, eliminieren. 

 

 

Zurückgeben würde ich nicht, weil es  halt um Lebewesen geht, aber  gegen eine  Züchterin wie im Zitat erwähnt, würde ich auf  jeden Fall rechtlich vorgehen  und mir dazu auch die  anderen Welpenkäufer  ins  Boot zu holen, wenn bekannt  ist,  dass diese  auch  krank sind.

Je  mehr  Ärger  so jemand  hat, desto  eher lässt  er mMn  das Züchten mit  solchen Linien.

Gebe ich nur  zurück,  verkauft  er den vll  einfach an jmd  anderen....

 

Ansonsten, egal  ob Züchter- oder Tierschutzhund, ist  mir  bewusst,  dass  es  sich um Lebewesen handelt und  ich hatte  und werde  auch in Zukunft  kein Problem damit haben, auch bewusst einen kranken Hund  aufzunehmen. 

 

 

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