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Hundeforum Der Hund
gebemeinensenfdazu

Sammlung: Welche Aufgaben soll ein Mod haben

Empfohlene Beiträge

vor 3 Minuten schrieb Nebelfrei:

 

Ein Mod müsste sich eben nicht nur nach der Mehrheit richten... sondern eben moderieren...

 

Oh je, dieses Forum ist einfach voller Missverständnisse. Ja, das weiß ich - natürlich soll der Mod sich nicht nach der Mehrheit richten. Ich meinte eher die unterschiedlichen Ansichten/Idealvorstellungen. Der eine findet Moderation über PNs toll, der nächste findet das blöd, einer befürwortet Threadschließungen, der nächste gar nicht,... Das meinte ich.

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Gerade eben schrieb Schnüffelmaus:

 

ich schlage noch einmal @mikesch0815 als Mod vor!

:D 

Falscher Thread!!!111!!!elf!!

 

 

Meinem Empfinden nach schaukeln sich in diesem Forum immer die üblichen Themen zwischen in paar (durchaus wechselnden) Usern hoch, dann fühlt sich eine noch größere Gruppe genervt, die ursprünglich gar nicht wirklich beteiligt war, ('einmal eine vernünftige Diskussion hier führen!') 27 andere User äußern, dass sie sich wegen genau so was nicht mehr äußern, 5 Nebenschauplätze werden eröffnet, zwischendurch finden sich noch 3 User die da schon aktiv über die Moderation unglücklich sind und das zum Ausdruck bringen, irgendjemand entscheidet sich das Forum zu verlassen, dies wird in 12 weiteren Threads kontrovers erörtert, am Ende herrscht zwei Wochen allgemeine Genervtheit. 

 

In diesen Auslösethreads würde ich eine frühere Beendung der "Spezial-Diskussion" für sinnvoll halten. Es sind ja auch selten neue Themen und neue Positionen, sondern eher Sachen die eh schon alle langweilen ( nicht, das man Positionen nicht auch erneut anbringen kann. Nur hier gibt es immer so Spiralen die sich aus diversen Umständen ergeben, die einfach nicht konstruktiv sind). Als Beispiele würde ich da jetzt die Tieschutz/Züchter Thematik oder das Aversiv-Thema nennen. 

 

In meiner Wahrnehmung haben die User, die gegangen sind, auch oft eher zu wenig und zu späte Moderation bemängelt. Aber das kann ich auch falsch in Erinnerung haben. Natürlich sind die jetzt weg, aber ich würde mir auch ein Forum wünschen in dem auch zart besaitetere Gemüter sich wohlfühlen.

Mir ist bewusst, dass ich durchaus auch über die Stränge schlage, aber wenn ich selbst analysieren sollte wann ich das tue, würde ich sagen, dass ich das vor allem aus Genervtheit heraus mache. 

 

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Themen abzuwürgen, weil sie schon hundert mal besprochen wurden, fänd ich verkehrt. Der, der es nicht lesen will, klickt nicht rein. Der, der mitdiskutieren will, kann das tun. Nicht jeder ist seit X Jahren angemeldet und möchte vielleicht seine eigenen Fragen, Gedanken und Ratschläge loswerden und nicht auf uralte Diskussionen verwiesen werden, in denen Gäste miteinander diskutieren und schwer nachvollziehbar ist, wer denn nun was geschrieben hat. Problematisch sind Threads in meinen Augen nur, wenn sie entgleisen, was in der Regel bedeutet, dass es persönlich wird.

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Puh. Also jetzt mal aus Ex-Mod-Sicht...

 

Was nicht gut funktioniert (hat):

- Einigkeit von mehreren Mods über das Handeln in eskalierenden Threads. Zu langsam, man streitet sich untereinander. Man vergeudet Zeit in Threads über Threads.

- PN-Ermahnungen statt öffentliche Moderation. Artet immer aus und ist öffentlich nicht nachvollziehbar und fühlt sich unfair an.

 

Was gut funktioniert, wenn zum richtigen Zeitpunkt:

- Abtrennen von OT, solange es nur OT ist und nicht ausgeartet. Aber nicht jeden Kram abtrennen.

- Neutrales Schließen von Threads, wenns zu bunt wird. Mit neutral meine ich: dann, wenn ich es sehe. Und nicht nach einem bestimmten User o.ä. 

- Sanktionen nur in den schlimmsten Fällen und wenn Moderation ignoriert wird (zeitlich begrenzte Schreibsperre).

- TE-Moderation bzw -Absprache (wurde wenig genutzt, aber war dann zielführend).

 

Man kann es nie allen recht machen, aber mit diesen Dingen waren die meisten User in meiner Mod-Zeit zufrieden. Es hat sich für mich bewährt, wenig einzugreifen, aber WENN das Eingreifen neutral zu halten und max. eine Erklärung abzugeben. Keine endlose Rechtfertigung.

Wenn in nem anderen Thread nachgetreten wurde, hab ich das ignoriert und dann hörte es von selbst auf. ;) Aber nicht weitersagen. 

 

@Holo

Zurimor und ich sind nicht wirklich ein Alter. Auch wenn mein Schreibstil mich älter macht. *hust* 

 

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Ihr seid zumindest auf Kommunikationsebene beide eher mein Alter (Ich bin noch kein vierteljahrhundert alt), darauf wollte ich hinaus. 

Ich finds super, dass du hier auch noch mal Input gibst.

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vor 4 Minuten schrieb Holo:

 

 

Ihr seid zumindest auf Kommunikationsebene beide eher mein Alter (Ich bin noch kein vierteljahrhundert alt), darauf wollte ich hinaus. 

Ich finds super, dass du hier auch noch mal Input gibst.

Dich hätte ich aber doch älter eingeschätzt. Du warst so Mitte 40 für mich 😅

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vor 3 Stunden schrieb Holo:

 

Meinem Empfinden nach schaukeln sich in diesem Forum immer die üblichen Themen zwischen in paar (durchaus wechselnden) Usern hoch, dann fühlt sich eine noch größere Gruppe genervt, die ursprünglich gar nicht wirklich beteiligt war, ('einmal eine vernünftige Diskussion hier führen!') 27 andere User äußern, dass sie sich wegen genau so was nicht mehr äußern, 5 Nebenschauplätze werden eröffnet, zwischendurch finden sich noch 3 User die da schon aktiv über die Moderation unglücklich sind und das zum Ausdruck bringen, irgendjemand entscheidet sich das Forum zu verlassen, dies wird in 12 weiteren Threads kontrovers erörtert, am Ende herrscht zwei Wochen allgemeine Genervtheit. 

 

In diesen Auslösethreads würde ich eine frühere Beendung der "Spezial-Diskussion" für sinnvoll halten. Es sind ja auch selten neue Themen und neue Positionen, sondern eher Sachen die eh schon alle langweilen ( nicht, das man Positionen nicht auch erneut anbringen kann. Nur hier gibt es immer so Spiralen die sich aus diversen Umständen ergeben, die einfach nicht konstruktiv sind). Als Beispiele würde ich da jetzt die Tieschutz/Züchter Thematik oder das Aversiv-Thema nennen. 

 

In meiner Wahrnehmung haben die User, die gegangen sind, auch oft eher zu wenig und zu späte Moderation bemängelt. Aber das kann ich auch falsch in Erinnerung haben. Natürlich sind die jetzt weg, aber ich würde mir auch ein Forum wünschen in dem auch zart besaitetere Gemüter sich wohlfühlen.

Mir ist bewusst, dass ich durchaus auch über die Stränge schlage, aber wenn ich selbst analysieren sollte wann ich das tue, würde ich sagen, dass ich das vor allem aus Genervtheit heraus mache. 

 

 

Du wünschst dir also die eierlegende Wollmilchsau... Wo keiner beleidigt sein darf, wo keiner sich am Post eines andern Users stören darf.

Ja, kannst du ja.

Aber was du da oben beschreibst ist einfach "Forum". Ein Platz, wo eben keine handverlesenen Menschen miteinander kommunizieren.

Da geht es halt manchmal rund.

Aber dir muß ich das ja nicht erzählen, unbeteiligt bist du daran auch nicht.

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@Renegade

 

Naja träumen darf man ja. Ich fände es Schade, wenn ein Moderationskonzept durchgesetzt wird, das den lautesten (ja da zähle ich mich auch zu) am allerbesten passt. 

 

Es wird sich immer jemand finden, der sagt "Ach, der Ton stört mich nicht, dass ist schon okay." Aber es sind halt auch viele tolle und interessante User weg gegangen in letzter Zeit, weil es für sie eben nicht mehr okay war. 

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Und ich mag noch einwerfen, dass "mehr Moderation Fordern" vor allem in Verbindung mit einem demonstrativen Forumsabschied nicht notwendigerweise mit "sensibles Gemüt" zusammenfallen muss. Es wurde in der Vergangenheit oftmals dazu genutzt um nachhaltig Druck zu machen.

 

Nach allem, was ich bisher gelesen habe, komme ich zum Schluss, dass beides wohlausgestattet mit Kompetenzen- Mods und Usermoderation- wohl am besten wäre, weil dann jede*r den Kanal nutzen kann, der ihm am nächtsten steht , um etwas zu bewegen. Das ginge aber auch eigentlich nur, solange nicht uneinvernehmlich geschlossen wird, weil sich bei geschlossenen Threads schlecht was bewegen lässt.

@Freefallinghat  in meiner Erinnerung eigentlich nur bei agathas thread s geschlossen- insgesamt jedenfalls sehr selten. Und ich glaube, dass es nur aufgrund der Seltenheit eine "funktionierende" Massnahme war.

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vor 10 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

nur bei agathas thread s geschlossen- insgesamt jedenfalls sehr selten. Und ich glaube, dass es nur aufgrund der Seltenheit eine "funktionierende" Massnahme war.

Das war schon ein paar Mal öfter. Sie ist aber irgendwann als es sehr schlimm wurde und die Sticheleien in anderen Thread weitergeführt wurden, dazu übergegangen den Trash-Thread zu benutzen. Den fand ich auch relativ sinnvoll. Allgemein mag ich eigentlich die offene Art die hier gelebt wird. Das nicht einfach jeder gesperrt wird, der bei seinem empfindlichen Thema ein bisschen zu sehr Feuer und Flamme ist. Gleichermaßen kann das natürlich auch total nervig sein, wenn es 20 Seiten lang nur um eine klitzekleine Kleinigkeit geht, die von allen Seiten betrachtet wird und jeder trotzdem auf seiner Ansicht stecken bleibt und sich das ewig im Kreis dreht. (Dafür war Trash echt super)

Ich finde aber, dass das in letzter Zeit wieder besser geworden ist und momentan eigentlich ein sehr angenehmes Klima herrscht mit einer Aktivität die sich auf mehr als fünf User beschränkt ;) Momentan schreibe ich hier wieder gerne, weil es nicht mehr so toxisch wirkt und man nicht den Gedanken haben muss, das gleich irgendetwas, was man geschrieben hat, in der Luft zerrissen wird.

 

 

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