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Hundeforum Der Hund
LisaH.

Heisser Asphalt und Hundepfoten

Empfohlene Beiträge

@Gerhard würde mich sehr interessieren, da ich es nicht weiß. ist es nun dramatisch, oder ist es wie du es schreibst.

 

Gibt es darüber offizielle Studien?

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vor 11 Stunden schrieb LisaH.:

 

Na, dann lass' ich's doch gleich ganz.

 

Wen soll ich nun anschreiben, um den Thread zu löschen @sampower?

 

Ach je und ich dachte schon immer mir bekommt die Hitze nicht :unsure:

Hab nirgendwo erwähnt dass du es lassen sollst....

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Ich  hatte  mit Jule einmal  das Problem  Risse in den Pfoten, im Schnee.

Tatsächlich  noch nie  einen Hund  der Probleme mit  Asphalt hatte .

Auch  noch nie  aufgeschürfte oder  sonst verletzte. 

 

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vor 2 Stunden schrieb BVBTom:

 Meine Dame hat damit kaum Probleme, meine Beagle Dame war da viel empfindlicher. Ob es hier eine Pauschalaussage gibt? Ich denke,  es ist  von Hund zu Hund, bzw. die Unterschieder der Pfoten recht entscheidend. Oder?

 

es gibt auch noch einen anderen Zusammenhang:

kleinere Hunde bewegen sich mit ihrem ganzen Körper viel dichter über dem heißen Untergrund der diese Temperaturen abstrahlt ... ;) 

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Mach Dir nichts draus. Es gibt immer Leute, die nicht von 12 bis Mittags denken können. 

 

Die Rückert Methode ist nichts weiter als die abgewandelte 7 Sekunden Regel. Man muss ja im Gespräch bleiben (Anfangs waren seine Aussagen ja wenigstens fundiert oder tatsächliche Erfahrungswerte. Mittlerweile scheint er aber vor Allem zu bloggen um im Gespräch zu bleiben. Echt schade.)

 

Fakt ist: Die Temperatur von Asphalt beträgt materialbedingt bei direkter Sonneneinstrahlung leicht das Doppelte der Lufttemperatur. Beträgt die 25° kann Asphalt leicht 50° heiss werden. Bei 30° schon 60°. Bei Beton  es weniger. Man könnte seiben Hund also trainiwren, bei hohen Temperaturen von Beton zu Beton zu springen.....

 

Und ob Hunde 40° Minus aushalten, hat nichts mit der Hornhaut, sondern mit einer entsprechen angepassten Durchblutung und dem besonderen Aufbau der Blutgefässe in Hundepfoten zu tun.  Eine Menge Hunde würden bei - 40 ° allerdings  Erfrierungen davontragen. Da das dahinter stehende Prinzip aber nichts mit Hitzeverträglichkeit zu tun hat (Hunde können warmes Blut in ihre Pfoten leiten, verfügen aber nicht über Kühlflüssigkeit wie Klimaanlagen), ist das ein Apfel mit Birnen Vergleich. 

 

Und ja, man kann Hunde (auch unbewusst) dazu erziehen, Schmerzen zu unterdrücken und sie einfach zu ertragen. Allein ein " Bei Fuss" oder eine anerzogene Nähe zum Halter kann da einen "Gehorsam gegen Schmerzen" Konflikt auslösen. Mal ganz davon abgesehen, dass viele Hunderassen eine ohnehin wesentlich höhere Schmerztoleranz haben als Menschen. Die reagieren erst wenn schon ein Schaden vorliegt, nicht wenn er entsteht.

 

Warum aber muss man sowas überhaupt in eine Erklärung packen? Jeder halbwegs empfindungsfähige und sein Tier liebende HH WEISS, dass es für den Hund ab einer bestimmten Temperatue unangenehm und irgendwann schmerzhaft wird. Was ist man für ein Mensch, wenn man da um einzelne Grade schachert um sich seiner Verantworrung nicht zu stellen? Es geht d8och darum, MÖGLICHEN  Schaden von seinem Hund abzuhalten. Und das geht nicht, wenn man sich immer im Grenzbereich bewegt.  So eine Diskussion ist ähnlich dumm, wie die ab welcher Temperatur genau ein Hund im Auto stirbt. Schon weit vorher leidet er und will man das? 

 

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Am ‎26‎.‎07‎.‎2019 um 09:40 schrieb BVBTom:

@Gerhard würde mich sehr interessieren, da ich es nicht weiß. ist es nun dramatisch, oder ist es wie du es schreibst.

 

Gibt es darüber offizielle Studien?

Studien wüsste ich aus dem Stehgreif jetzt nicht, dazu müsste ich selber recherchieren.
Aber ich kann dir das aus meiner Behördenerfahrung sagen.
Natürlich sind Empfindungen eine individuelle Sache, ebenso Körperreaktionen. Davon abgesehen habe ich allerdings in der Masse keinen Hund mit derartigen Problemen gesehen. Selbst in Afghanistan hat keiner unserer eingesetzten Hunde damit Probleme gehabt. Und dort waren teilweise bis zu 50 Grad Lufttemperatur. Die Hitze auf Straßen oder auch felsigen Untergründen kannst du dir da vielleicht vorstellen. Ich erinnere mich nur an einen Diensthund, dem wir Schutzschuhe anzogen. Aber der hatte halt auch eh fast durchgelaufene Ballen und war deshalb logischerweise empfindlich.
Dennoch würde ich keinen Hund unnötig auf heißen Böden laufen lassen. Ich suche bei dem Wetter zum Spazierengehen eher schattige Umgebungen und weichere Untergründe. Aber ich hätte jetzt auch keine Sorge, wenn meine Hunde kurzfristig auf Straßenbelag laufen müssten.

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Öhm, Wüsten würd ich da als Argument aber nicht gelten lassen. Wüstensand verhält sich doch wesentlich anders als Asphalt, schon allein weil Wüstensand nur in der obersten Schicht heiß ist. Ein paar Zentimeter in die Tiefe ist der kalt.

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Die Felsen sind knüppelheiß. Da gibt's wenig Wüstensand.

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Hunde reagieren auf Hitze allgemein und auf heisse Bodenbeläge recht unterschiedlich. RR Selma war unglaublich empfindlich und eierte schon auf mittelheissen Feldwegen so herum als müsse sie auf eingeschalteten Herdplatten laufen.

DSH Jolly steckte alles weg.

Ich glaube, das könnte daran liegen, dass in Jollys Zehenzwischenräumen und um den Ballen herum reichlich Fell wuchs.

Selmas sehr robust wirkende Pranken waren nackt.

Enya, obwohl auch kurzhaarig, ist da nicht so empfindlich. Doch ich probiere da auch nichts aus. Die Erfahrung mit Selma und Jolly sollten ausreichen.

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Am 26.7.2019 um 09:22 schrieb Bangy:

Lieber man warnt die Leute einmal zu viel als zu wenig, wenn damit auch nur einem Hund geholfen wird hat es doch schon was gutes bewirkt :)

 

Darum ging's mir, @Bangyhat's gut gesagt.

 

Blöderweise ging ich halt von aus, dass etliche Leute hier mitlesen, die sich darum noch nie Gedanken gemacht haben.

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