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Hundeforum Der Hund
benno0815

Hund beißt Katze und wird erschossen

Empfohlene Beiträge

vor 10 Minuten schrieb Zurimor:

Naja, so völlig egal find ich den Grund nicht. Wenn der Hund provoziert oder bedrängt wurde  und die Ursache im Verhalten des Menschen lag, sehe ich keine Indikation für Maulkorb und Leine. Man kann von Hunden doch nicht erwarten, daß sie jedes noch so unangemessene menschliche Verhalten einfach hinnehmen und über sich ergehen lassen.

 

Wo wurde in diesem Fall ein Hund bedrängt???

 

 

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@KleinEmma Na, du schriebst "wenn ein Hund Kinder anfällt und beißt ist der Grund scheißegal", so ganz allgemein.

Und das seh ich nicht so, vollkommen unabhängig davon was die Gesetzgebung sagen mag. Der richtige Weg kann einfach nicht sein, daß ein Hund jedes menschliche Verhalten klaglos hinnehmen muß auch wenn's derzeit leider ganz massiv in die Richtung läuft. Um so wichtiger finde ich es bei Beißvorfällen ganz genau hinzuschauen, was der Gebissene evtl. falsch gemacht hat und nicht automatisch davon auszugehen, daß jeder Hund, der beißt, gefährlich ist. Manchmal hat ein Hund durchaus gute Gründe dafür.

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Es gibt auch noch andere Möglichkeiten jenseits von "die verantwortungslose Tante lässt ihre beisswütigen Köter einfach ohne Maulkorb frei herumlaufen ". Tragisch ist das mit den Kids , das stellt dadurch doch niemand in Frage und natürlich wüncht man, dass möglichst wenig Narben zurückbleiben.

Aber das soll Einen doch nicht hindern, veröffentlichte Informationen zu sammeln und sich ein Bild zu machen.

Ich mache das allein schon aus Präventions- und Interventionsgründen.

Was versuche ich meinem Kind  zu vermitteln, wie kann man im Vorfeld erkennen (falls man die frau vorher mal getroffen hätte mit ihren Junghunden), wie intervenieren, wenn man zufällig vor Ort ist usw. Für mich ergab sich ein differenziertes Bild  als ich das mit den Junghunden (gleichaltrig?) gelesen hatte. Beim hier verlinkten Bericht hatte ich erwachsene DSH vor Augen und das war offensichtlich nicht richtig.

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vor 1 Stunde schrieb BVBTom:

Macht es bitte nicht, Rassen  gegeneinander aufzustellen hilft niemanden.

 

Und macht es bitte nicht, Opfer von Beissvorfällen gegeneinander zu stellen.

Was ist nun schlimmer? Hund, Katze, Wild,  Mensch, erwachsen, halbwüchsig, Kind....?

Da hat wohl jeder so seine eigene Ansicht.

Aber dieser Ansatz hilft niemandem. Er stiftet nur Unfrieden.

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vor 4 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Es gibt auch noch andere Möglichkeiten jenseits von "die verantwortungslose Tante lässt ihre beisswütigen Köter einfach ohne Maulkorb frei herumlaufen ". Tragisch ist das mit den Kids , das stellt dadurch doch niemand in Frage und natürlich wüncht man, dass möglichst wenig Narben zurückbleiben.

Aber das soll Einen doch nicht hindern, veröffentlichte Informationen zu sammeln und sich ein Bild zu machen.

Ich mache das allein schon aus Präventions- und Interventionsgründen.

Was versuche ich meinem Kind  zu vermitteln, wie kann man im Vorfeld erkennen (falls man die frau vorher mal getroffen hätte mit ihren Junghunden), wie intervenieren, wenn man zufällig vor Ort ist usw. Für mich ergab sich ein differenziertes Bild  als ich das mit den Junghunden (gleichaltrig?) gelesen hatte. Beim hier verlinkten Bericht hatte ich erwachsene DSH vor Augen und das war offensichtlich nicht richtig.

 

Und was hat es damit zu tun, ob das nun junge oder ältere Hunde waren? 

 

Grundsätzlich können alle unsere Hunde zupacken. Ich würde niemals meine Hand komplett für Emma (oder auch nicht für meine vorigen Hunde) ins Feuer legen. Es sind Tiere. Sollte mein Hund ein Kind beißen, wäre für meinen Hund die Freiheit beendet. 

 

Und wenn ein Hund ein fehlgeleitetes Beuteverhalten hat, ist das schon vor solch einem Vorfall erkennbar. Dann gehört der Hund an die Leine.

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vor 23 Minuten schrieb Zurimor:

@KleinEmma Na, du schriebst "wenn ein Hund Kinder anfällt und beißt ist der Grund scheißegal", so ganz allgemein.

Und das seh ich nicht so, vollkommen unabhängig davon was die Gesetzgebung sagen mag. Der richtige Weg kann einfach nicht sein, daß ein Hund jedes menschliche Verhalten klaglos hinnehmen muß auch wenn's derzeit leider ganz massiv in die Richtung läuft. Um so wichtiger finde ich es bei Beißvorfällen ganz genau hinzuschauen, was der Gebissene evtl. falsch gemacht hat und nicht automatisch davon auszugehen, daß jeder Hund, der beißt, gefährlich ist. Manchmal hat ein Hund durchaus gute Gründe dafür.

 

Ich würde ja gar nicht mal sagen, dass sich der Hund falsch verhalten haben muss, wenn es zu einem beißvorfall kommt, sondern der Halter. Er hat dann die Situation oder seinen Hund nicht richtig eingeschätzt oder hat vielleicht versäumt seinen Hund vor anderen zu schützen. Gibt viele Gründe. Vielleicht ist der Hund auch sehr schwer für den Halter einzuschätzen, zum Beispiel weil er direkt nach vorne geht anstatt zunächst ander seinen Konflikt zu kommunizieren (z.B. Weil ihm Knurren verboten wurde). Letztlich egal, wenn ein Halter nicht in der Lage ist, seinen Hund richtig einzuschätzen, dann gehört für mich der Hund mit Maulkorb gesichert (und der Mensch in eine vernünftige Hundeschule).

 

Ich würde darum @KleinEmmas Satz vielleicht ein bissl umformulieren (obwohl es auf das gleiche Ergebnis hinausläuft): Wenn der Halter es zulässt, dass ein Hund Kinder (oder auch erwachsene) anfällt und beißt, ist der Grund scheißegal, dann muss der Halter seinen Hund sichern (Leine, ggf. Maulkorb), bis der Halter gelernt hat seinen Hund und die Situationen richtig einzuschätzen, so dass es nicht zur Eskalation kommt. 

 

Edit: Natürlich ist mir klar, dass keiner Hellseher ist und immer was völlig unvorhergesehenes passieren kann - in dem Fall müsste man sich dann halt für vergleichbare Situationen in der Zukunft wappnen.

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@Annali Wir hatten neulich die Situation, daß uns Spaziergänger entgegen kamen und einer Suhna im Vorbeigehen plötzlich von oben auf den Kopf fassen wollte. Ich hab da wirklich alles Verständnis, wenn ein Hund in solch einer Situation beißt oder zumindest abschnappt. Manch ein Hund erschrickt bei sowas sicher oder fühlt sich bedroht und als Halter gibt's da auch wenig, wie man das verhindern könnte. In solchen Fällen würd ich da wirklich sagen "selbst schuld", von Hundehaltern erwarten, daß sie ihren Hund gegen jede mögliche Dummheit sichern find ich ganz schön viel erwartet.

Früher wurde in solchen Fällen oft auch gar kein großes Trara gemacht, da hieß es dann "Es sind halt Tiere" und das Thema war durch. Das war früher tatsächlich besser, das Bewußtsein, daß Tiere wie Tiere handeln und man selbst sich dementsprechend verhalten muß ist anscheinend vielen abhanden gekommen.

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vor 48 Minuten schrieb Zurimor:

Früher wurde in solchen Fällen oft auch gar kein großes Trara gemacht, da hieß es dann "Es sind halt Tiere" und das Thema war durch. Das war früher tatsächlich besser, das Bewußtsein, daß Tiere wie Tiere handeln und man selbst sich dementsprechend verhalten muß ist anscheinend vielen abhanden gekommen.

Oh ja. Und ein wesentlich differenzierteres. "Zähne Einsetzen " war nicht gleichbedeutend mit "Beissen". Gab sicher auch früher Leute, die das nicht wussten, aber mir war das schon in der Kindheit geläufig. Und wenn ein Hund aggressive Kommunikation zeigte, dann war das keine "Bestie" sondern eben einen Hund, den man nicht streichelt und mit dem dann nichts weiter zu tun hat.

Und wenn ein Hund wirklich mal gebissen hat, dann wurde der auch nicht, wie es früher angeblich immer so gewesen sei -heimlich erschossen, sondern man hat geguckt, dass das nicht mehr passiert (zugegebenermassen nur mit reinen Managementmassnahmen, da ist man heute weiter).

 

 

@ZurimorWir hatten es mal, dass wir an einem Vater mitca. 13 jährigen Sohn vorbeigelaufen sind- die kamen uns entgegen. Sohn lief ganz normal ruhig unterhaltend neben dem Vater und hat direkt als sie auf gleicher Höhe waren neben dem Hund auf einmal angefangen die Arme zu rudern (also nicht gestikuliert, sondern so ein weit ausholendes Langeweilearmerudern). Mein Hund hätte den Ärmel festgehalten, aber ich habe vorher die Hand dazwischengehalten. Das meine ich mit der Unterscheidung "Zähne Einsetzen" und Beissen - hat mit den AHH nichts zu tun, aber fiel dazu ein.

vor einer Stunde schrieb Annali:

Natürlich ist mir klar, dass keiner Hellseher ist und immer was völlig unvorhergesehenes passieren kann - in dem Fall müsste man sich dann halt für vergleichbare Situationen in der Zukunft wappnen.

Und das ist eben ein Punkt, der bei "unter einem Jahr" und "zwei Hunde kommen gleichzeitig in die Pubertät" eben doch leichter greift. Dann sind Kinder bis dato völlig egal gewesen und auf einmal eben gar nicht mehr.

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vor 3 Stunden schrieb Zurimor:

Wir hatten neulich die Situation, daß uns Spaziergänger entgegen kamen und einer Suhna im Vorbeigehen plötzlich von oben auf den Kopf fassen wollte. Ich hab da wirklich alles Verständnis, wenn ein Hund in solch einer Situation beißt oder zumindest abschnappt. (...)

 

Ja, aber abschnappen ist ja nicht beißen... dennoch: wenn mein hund bei so etwas mit abschnappen reagieren würde, dann würde ich dort und so gehen, dass niemand ihm auf den Kopf fassen kann. Geht das nicht, wäre mein Hund(zeitweise) mit Maulkorb gesichert - zumindest wenn Kinder im Spiel sind. 

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vor 8 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Der größte Feind der Voreingenommenheit ist die Analyse

 

Ganz klare Analyse: diese Hunde, auch wenn es Hütehunde sind, dürfen mE nicht mehr ohne Maulkorb raus.

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