Jump to content
Hundeforum Der Hund
KleinEmma

Paradoxa der Hunde-Halter-Beziehung bei Besitzern kurzschnäuziger Hunde - Studienergebnisse

Empfohlene Beiträge

Ich kenne mehrere Halter von französischen Bulldoggen, und die blenden das auch komplett aus. Der Hund ist gesund und hat das süße rassetypische röcheln... :(

 

Mopshaltee kenne ich nur eine etwas näher, aber die hat den Mops aus dem Tierheim und ihn operieren lassen - die ist sich der Gesundheitsproblematik absolut bewusst, wollte eigentlich nie einen Mops haben, aber es hatte halt zwischen ihr und dem Tierheiminsassen gefunkt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich kenne leider auch nur einen franz. Bulldoggen-Halter, der das Gaumsegel und die Nasenflügel hat operieren lassen, nachdem der Hund ausgewachsen war. Eigentlich ein sehr vernünftiger Mensch und ich mag ihn und seinen Hund sehr gern. Er hatte mit seiner Frau eigentlich auch nach langen Schnauzen geschaut, aber der kleine fing trotzdem irgendwann mit röcheln an.

Ich nehme an, dass das die Seltenheit ist. Vielleicht kann man Menschen, die überlegen sich eine franz. Bulldogge zu holen mit freundlichkeit und ein bisschen Aufklärung, so wie vorstellen eines Halters, der die OP gemacht hat nochmal zum umdenken bewegen. Oder zumindest die Augen öffnen, dass man sich das Geld für eine OP zurück hält.

 

Ich kann durchaus verstehen, dass man die Rassen toll findet. Charakterlich sind die echt cool und passen ja grundsätzlich auch in die Ansprüche, die die heutige Umwelt stellt. Also eben rein charakterlich. 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich glaube ja, dass das nicht nur auf Halter kurzschnäuziger Rassen zutrifft.

Im Moment gibt es hier den hype unbedingt irische wolfshunde aufzunehmen. Weist man auf die probleme der rasse hin, bekommt man genauso einen auf den deckel, wie wenn man mopshaltern vermitteln will, dass das alles nicht gesund sein kann.

Aber auch hausgemachte probleme werden meiner meinung nach oft relativiert. Thema Übergewicht zum Beispiel. Wie oft ich von hundebesitzern junger übergewichtiger  (vermehrt labrador) Hunde zu hören bekomme: "die läuft halt nicht so gerne, war aber schon immer so"

Oder auch: "das ist normal bei der rasse"

Was mich bei all dem wundert ist, dass es ja einfach offensichtlich ist und trotzdem übergangen wird, oder halt schön geredet. 

Aber ändern wird man daran wohl so schnell nichts. Ich finde hier sind Tierärzte und auch Züchter und zuchtverbände gefragt um für Aufklärung und gegen qualzuchten zu sorgen. Aber auch hier mangelt es oft an einer vernünftigen objektiven grundeinstellung.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Obwohl ich ja Fan von langnasigen und -beinigen Hunden bin, muss ich gestehen, dass ich mich dem Charme und Wesen von Mops+Bully nicht entziehen kann und schon nachvollziehen kann, wenn man Liebhaber einer dieser Rassen ist...

 

Hier in der Nachbarschaft gab es eine ausgesprochene Mops-Liebhaberin mit zuletzt zweien aus dem Tierschutz.

Nachdem sie bei dem Rüden Tierarztkosten im Gegenwert eines Kleinwagens hatte, um ihm ein einigermaßen Leben zu ermöglichen, hat sie sich schwersten Herzens dazu entschieden, nach den beiden keinen Mops mehr aufzunehmen weil das Risiko einfach unkalkulierbar ist. 

Die Hündin war übrigens ein ausgesprochen lebhafter Quirl, der eine Ahnung davon bot, wie die Rasse auch aussehen könnte, wenn genügend Leute ein Interesse daran hätten, der Zucht eine andere Richtung zu geben.

Dazu müsste sich aber auch mal etwas in der breiten Masse der Kaufinteressenten ändern....

 

Ich rechne nicht mehr damit. Die Probleme der Kurzschnauzen, Riesen und Zwerge sind seit Jahrzehnten bekannt und seither ist es eigentlich immer nur extremer geworden.

Mit menschlicher Einsicht scheint nicht zu rechnen zu sein und so werden wohl nicht wenige Rassen dem Untergang geweiht sein.

Schade drum.

 

Vor einigen Jahren habe ich gehört, dass immer öfter Wolfhounds mit fragwürdigem Wesen auftauchen. (Und das einzigartige Wesen dieser Hunde war m.M.n. immer das Herausragendste an dieser Rasse.) Wem soll man denn dann Hunde dieser Grösse nach Beissvorfällen weitervermitteln ???

Über die Lebenserwartung müssen wir erst gar nicht anfangen......und alles nur um maximale Grösse liefern zu können.

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Deckt sich eigentlich mit meinen Erfahrungen. Sowohl im Training als auch in der Ta-Praxis.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.