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Hundeforum Der Hund
Waldklee

Leistenbruch bei älterer Hündin

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Hallo zusammen,

wir haben unsere Mozda nun im dritten Jahr und eigentlich geht es ihr ganz gut. Mittlerweile wird sie ca 12 Jahre alt sein (Tierschutzhündin aus der Tötungsstation) und wir genießen unser Leben so gut es geht.

Da sie weder Kontakt mit anderen Hunden sucht oder wünscht, nicht spielt und wegen ihrer Blind/und Schwerhörigkeit fast nur an der Leine läuft, darf sie durch hohes Gras laufen. Da sie ein Jack Russel ist, verschwindet sie fast im Gras, aber das ist nun mal ihre große Leidenschaft.

Nun hat sich meine Befürchtung bewahrheitet, dies Verhalten bringt natürlich jede Menge Milben ins Spiel. Sie kratzt und leckt ihre Bauchregion rot. Eigentlich hoffte ich, dass die Advantix Pipetten auch davor schützen, unsere anderen Hunde kannten nämlich keine Milben bei ähnlichem Verhalten.

Die Tierärztin hat Montag eine Tabl gegeben und wir warten auf die Wirkung, das soll eine Woche dauern. Die Nebenwirkungen wie Brechreiz und weicher Stuhlgang haben sich schon eingestellt. und nun ist sie auch ruhiger, verfolgt mich nicht dauernd und läuft auch die Treppen nicht mehr rauf und runter.

Eigentlich würde mich das freuen wenn sie ihre kurzen Beinchen schonen würde, aber ich weiß auch seit Montag dass sie einen Leistenbruch hat. Das ist bei den vielen vorherigen Arztbesuchen nie erwähnt worden,da "könnte man später darüber reden" hieß es jetzt.

Was nun, hat Mozda Schmerzen durch den Bruch wenn sie die Treppe läuft? Oder ist ihr Verhalten nur durch die Milbenpille verursacht?

Sie ist ein kleiner Hund von 5-6Kilo und ca 12-13 Jahre alt.  Ich habe Angst vor der Narkose, andererseits soll sie natürlich ihre letzten Jahre so schmerzfrei wie möglich verbringen.

Was meint ihr dazu, hat jemand Erfahrung in einem ähnlichen Fall?  Sollen wir uns voll auf die Ärztin verlassen? Wie gesagt, Montag haben wir wieder einen Termin.

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Was war denn das für eine "Milben-Pille"?

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Es ist mir nicht ganz klar, welche Milben es denn sein sollen?

Grasmilben?

Gegen die hilft keine Pille.

 

Krätze? Die kriegt man aber eher nicht durch das Laufen durch Gras. Die breitet sich eher aus, wenn das Immunsystem geschwächt ist (alter Hund).

 

Es könnten aber auch Allergien sein.

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Die Tablette heißt Simparica. Ich hatte das so verstanden, wenn die juckenden Stellen  nach einer Woche nicht mehr jucken, waren es Grasmilben.

Wenn es weiterhin juckt, wollte man etwas anderes probieren.

 

Falls ich heute nicht antworte, liegt es am Gerät. mein gar nicht so altes Paßwort wird nicht angenommen. Das nächste auch nur für den ersten Beitrag. Für diese Antwort habe ich das dritte Paßwort gebraucht. Vielleicht ist es morgen wieder besser 😳

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So, nun bin ich mit dem 4. Paßwort wieder hier und hoffe, dass mir das diesmal erhalten bleibt.

 

Zu meinem eigentlichen Thema, vom Milbenbefall habe Ich geschrieben, weil die Nebenwirkungen des Mittels nicht unerwähnt bleiben sollten.

Ich weiß ja nicht, ob ein Leistenbruch beim Hund wirklich so problemlos abläuft, da ein Hund bekannterweise seine Schmerzen gut verstecken kann. Außerdem wäre da noch die Gefahr das sich der Darm einklemmen könnte. Mozda ist ein Terrier und als solcher sehr lebhaft, wenn man die blauen Flecke sehen könnte die sie von ihrer Toberei sicherlich hat, wäre sie wohl bunt gescheckt.

Die Frage bleibt also, hat jemand eigene Erfahrungen mi einem kleinen, lebhaften, älteren Hund mit Leistenbruch ?

Ist das Narkoserisiko größer als die Gefahr das der Darm sich abschnürt ?

Vielleicht kann mir jemand etwas dazu sagen ?

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Hallo,

meine Schwester hat seit Anfang d.J. eine kleine Hündin aus Spanien, auch sehr lebhaft. Sie hatte auf beiden Seiten einen Leistenbruch. 

Bei ihr war es so, dass sich der Darm eingeklemmt hatte. In dieser Nacht ist die kleine Maus an einer Not-OP vorbei gekommen. Die behandelnde Ärztin hat den Darm unter Narkose zurück drücken können und meine Schwester konnte Stella mit Vorbereitung in einer entsprechend eingerichteten Tierklinik operieren lassen. Bis zur OP und natürlich auch danach, musste schon extrem aufgepasst werden, dass sie nicht zu viel springt. Stella ist ca 8 Jahre alt. 

 

Ich kann nicht sagen, welches Risiko größer ist. Meine Schwester hatte wirklich Glück, dass sie den TA - als der Darm eingeklemmt war - erreicht hat. Wenn sie noch kilometerweit hätte fahren müssen, wäre es wahrscheinlich anders ausgegangen. Danach hätte sie auch noch warten können, aber ihr war das Risiko zu groß, dass sich der Darm nochmals einklemmt und sie in der Nähe keinen erreicht oder dann eine Not-OP notwendig wird. So konnte sie die OP und die nicht einfache Zeit nach der OP planen. 

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Hallo Petra,

 

vielen Dank für diese Antwort, das hat mir schon sehr geholfen.

Vor allen Dingen habe ich über die "Kilometer weite Fahrt nachgedacht. Da wir sehr ländlich wohnen, ist das praktisch immer so. Die besser erreichbaren Ziele sind die Haustierärztin mit typischer Landarztpraxis, und die im Moment zuständige Urlaubsvertretung mit Kleintierpraxis/Klinik.

Zum Glück ist unsere frühere Klinik nach ca dreijährigem Umbau wieder zum Notdienst bereit, auch nachts. Leider heißt das im Falle einer notwendigen Nachtfahrt von 45min, der größte Teil davon durch kaum beleuchtete Emsauen.

Nach dem heutigen Telefongespräch sind wir so verblieben, dass ich Montags einen Vorstelltermin mache und danach eine geplante Op mit möglichst kleinem Risiko.

Ich weiß um das Narkose - Rest - Risiko, aber erstens vertraue ich den Ärzten dort und alles ist besser als diese Ungewissheit ob / bis etwas schlimmes passiert und dann evtl noch diese gruselige Nachtfahrt.

🐶 Danke und einen Extragruß von Mozda

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