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Hundeforum Der Hund
gebemeinensenfdazu

Ängstliche werden öfter gebissen

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https://news.liverpool.ac.uk/2018/02/02/anxious-personality-may-linked-heightened-dog-bite-risk/

 

Das ist ja nicht neu und habe das schon selber erlebt- bin selber bisher nur einmal "gebissen" worden, als ich wegen etwas sehr aufgewühlt, verunsichert, verheult und fertig war- in dem Moment hatte mich der Hund von hinten geschnappt, ich hatte den gar nicht bemerkt. Ich fuhr herum mit einem "Geht's noch" und  war einfach nur tierisch beleidigt , mit dem Hund war nie wieder was.

 

Weiss da jemand Genaueres- also welcher Geruch, welche Hormone da was triggern? Ich glaube nämlich nicht, dass es dabei nur um Mobbing geht, sondern dass potentiell Feindliches damit verbunden wird, was über "was nicht mein Freund ist, ist mein Feind" hinausgeht. "Ängstliche Säugetiere neigen zum Beissen" vielleicht? Also bevor der Ängstliche beisst, wehrt man den lieber ab? Mich würde interessieren, ob es da einen Zusammenhang zur Beissintensität gibt- ob es da statistisch mehr um Festhalten oder wirklich Beschädigenwollen geht.

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Mein bislang unkastrierter Rüde wird sehr oft angegangen.

Abwarten, wie das noch so wird.

 

Ich hoffe, dass er noch so ganz cool wird. So von wegen dicke Eier, hat es nicht nötig, weiter auf einen auf "Rüde" zu machen.

 

vor 16 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Weiss da jemand Genaueres- also welcher Geruch, welche Hormone da was triggern? Ich glaube nämlich nicht, dass es dabei nur um Mobbing geht, sondern dass potentiell Feindliches damit verbunden wird, was über "was nicht mein Freund ist, ist mein Feind" hinausgeht.

 

Bin nun bei Jessica Buschmann, soll Verhaltenstierärztin in Bad Orb sein....

Also bevor bei Dobby die Hoden abkommen, gehe ich vorher zu Jessica Buschmann.

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Bei Artgenossen hätte ich jetzt mehr in Richtung "Mobbingchance" vermutet- ich kann mich auch täuschen. Aber bei meiner Hündin ist es z.B. so, dass sie ängstliche Hunde nicht mobbt- bei Menschen reagiert sie aber darauf, wenn auch unterschiedlich. Wenn diese Leute sich zusammenreissen wollen und ein nettes Wort rausquetschen, dann honoriert sie das, wenn sie dagegen schreiend wegrennen, oder aggressiv werden, eskaliert sie weiter.

 

Oh und ich meinte den Hormonspiegel des Beissopfers...was da hauptsächlich triggert und wo RAGE, FEAR,SEEKING SYSTEM  zum Beispiel.

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vor 7 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Bei Artgenossen hätte ich jetzt mehr in Richtung "Mobbingchance" vermutet- ich kann mich auch täuschen. Aber bei meiner Hündin ist es z.B. so, dass sie ängstliche Hunde nicht mobbt- bei Menschen reagiert sie aber darauf, wenn auch unterschiedlich. Wenn diese Leute sich zusammenreissen wollen und ein nettes Wort rausquetschen, dann honoriert sie das, wenn sie dagegen schreiend wegrennen, oder aggressiv werden, eskaliert sie weiter.

 

Oh und ich meinte den Hormonspiegel des Beissopfers...was da hauptsächlich triggert und wo RAGE, FEAR,SEEKING SYSTEM  zum Beispiel.

 

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vor 4 Minuten schrieb LisaH.:

 

 

vor 13 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Bei Artgenossen hätte ich jetzt mehr in Richtung "Mobbingchance" vermutet- ich kann mich auch täuschen. Aber bei meiner Hündin ist es z.B. so, dass sie ängstliche Hunde nicht mobbt- bei Menschen reagiert sie aber darauf, wenn auch unterschiedlich. Wenn diese Leute sich zusammenreissen wollen und ein nettes Wort rausquetschen, dann honoriert sie das, wenn sie dagegen schreiend wegrennen, oder aggressiv werden, eskaliert sie weiter.

 

Oh und ich meinte den Hormonspiegel des Beissopfers...was da hauptsächlich triggert und wo RAGE, FEAR,SEEKING SYSTEM  zum Beispiel.

 

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Hm, in der Studie wird ja auch spekuliert, was das Ergebnis alles für Gründe haben könnte, darunter auch dass ängstlichere Personen vll. öfter ängstliche Hunde haben.

 

Ich kann mir auch vorstellen, dass ängstlichere Leute öfter z.B. panisch dazwischengehen, wenn ihr Hund sich mit einem anderen beißt. Da spielt bestimmt vieles mit rein.

 

Von meinem Hund kenne ich es nur so, dass wenn jemand sich (ihr gegenüber) ängstlich verhält, sie das als unheimlich/bedrohlich empfindet und wie doof anfängt zu bellen. Sehr doofe Situation, die wir da mal hatten, weil diese Person eh schon Angst vor Hunden hatte und die Idee eigentlich war, ihr Hundi mal vorzustellen (war abgesprochen, dass sie zumindest mal im selben Raum sind)... ja, war wohl nix. Da war aber glaube ich ein großer Faktor einfach auch die Körperhaltung, die Bewegungen, etc.

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Ich glaube am entscheidensten ist der Geruch. Sie merkt wenn Leute cool tun, aber eigentlich Angst haben. Ich hatte es in der Situation noch nicht einmal gemerkt. Vielleicht wirklich sowas wie Angstschweiss Riechen oder Adrenalinpegel wahrnehmen.

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Ich glaube nicht so sehr an den Geruch, eher die komplette menschliche Körpersprache.

 

Aus meiner Sicht fehlt dem Hund dann die Eindeutigkeit und Orientierung und wird dadurch evtl. verunsichert und trifft dann . die falsche eigene Entscheidung.

 

Ich glaube, wenn man selber sehr sicher ist und weder hektisch noch unsicher ist, passiert nichts. Krankheitsbedingt oder Hunde die Mißhandelt wurden ausgenommen.

 

Ich selber sehe das, wenn ich zusammen mit meiner Frau auf Schäferhunde treffe, sie hat einfach Angst davor, die Situationen verlaufen immer suboptimal. Wenn ich alleine bin, gibt es dieses Situationen nicht.

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Meine kann das jedenfalls sicher riechen, sie legt ja auch total viel Wert auf Begrüßungsschnuppern- immer bei jedem. Auf diese "ich bin voll der Souveräne"-Nr. bei vor allem Männern fällt sie nicht rein, sie merkt, wenn die eigentlich unsicher sind, bellt dann entsprechend. Und die waren körpersprachlich unauffällig.

Wobei es mehr ein Anzeigebellen/Hinweisbellen mir gegenüber ist ist, weil es mit einer kurzen Bemerkung von mir schon erledigt ist. Sie will den dann nicht weiter vertreiben oder so.

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Ich hatte früher wahnsinnig Angst, gebissen zu werden - übrigens ohne eine solche Erfahrung gemacht zu haben. Ich gehe davon aus, dass sich in diesen Angstsituationen meine Körpersprache und auch mein Geruch verändert haben und dem Hund signalisierten, dass da was nicht stimmt. Ich bin dann auch tatsächlich gebissen worden, was natürlich meine Angst wiederum verstärkte (self-fulfilling prophecy -> https://de.wikipedia.org/wiki/Selbsterfüllende_Prophezeiung. Als Studentin legte ich mir dann einen Schäferhundwelpen zu und baute so langsam Vertrauen auf und Angst ab. Heute ist alles gut und meine Emma ist ein fast zu angstfreier Hund, eben ein Labrador.

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