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Hundeforum Der Hund
Juline

Erfahrungen mit Luminal?

Empfohlene Beiträge

vor 43 Minuten schrieb palisander:

Ich kann dir leider nicht weiterhelfen, rufe aber mal den @DerOlleHansen

 

Ich habe Pavel übernommen, als er schon jahrelang auf Luminal eingestellt war, daher kenne ich den Anfang nicht.

Pavel wiegt 13-14 kg und bekommt alle 12 Stunden 1/2 Tablette (50 mg).

Ja, Luminal ist schon ein heftiges Zeug ... aber ich kann keine Nebenwirkungen erkennen - habe aber auch keinen Vergleich, wie es ohne war.

Pavel ist ein fröhliche Hund und er ist so agil, dass ihm kaum jemand seine 10 Jahre glaubt.

 

Anfälle gibt es trotzdem in recht regelmäßigen Abständen, aber sie sind sehr schwach und kurz und danach ist sofort wieder alles in Ordnung.

Man bekommt selber ein Gefühl für diese Zeitabstände und man erkennt winzigste Vorzeichen eines Anfalles. Ich weiß daher eigentlich immer den Tag, an dem wieder ein Anfall kommen wird. Das ist besonders wichtig, wenn ich mit dem Faltboot unterwegs bin. Als es jetzt so heiß war, konnte ich  Pavel ja nicht noch seine (wärmende) Schwimmweste (mit Trage-/Rettungsgriff) anlegen. (Werde mir ein dünnes, leichtes Geschirr besorgen, das der Hund kaum spürt, das mir aber die Möglichkeit gibt, Pavel mit einem Griff wieder ins Boot zu ziehen, falls er doch einmal kraftend über Bord geht ...)

Aber ich lag mit meiner Einschätzung im letzten Urlaub fast immer richtig und an solchen Tagen durfte Pavel nur hinten bei mir sitzen.

Ich fahre einen 2er, dort sitzt/liegt er sonst vorne: 

 

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Seit einigen Jahren gibt es eine neue Verordnung, die besagt, dass Tiere keine Medikamente für Menschen verschrieben bekommen dürfen, daher verordnen die Tierärzte "Luminal VET". Das ist exakt die gleiche Dose, exakt der gleiche Inhalt, nur 10 € teurer. Ich habe einen Arzt (für Menschen), der mir das Luminal auf Privatrezept verschreibt, da er meinen Hund und die Situation kennt; so spare ich wenigstens die 10 €.

 

P.S.: Wer errät, wo wir im Urlaub unterwegs waren?

 

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Ich kenne Luminal noch von unserer alten Schäferhündin. Die bekam im Alter, wahrscheinlich auch aufgrund von Metastasen, heftige epileptiforme Anfälle.

 

Mit dem Medikament hatten wir zwar die Anfälle einigermaßen im Griff aber nach der Gabe war der Hund nur noch wie betäubt,

konnte keine Treppen mehr laufen und lag nur rum.

Wir hatten den Zustand etwa ein Jahr, es war für den Hund nicht schön.  :(

 

Ich wünsche euch alles erdenklich Gute!

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Danke euch für die Erfahrungsberichte, auch wenn sie zum Teil recht schrecklich klingen, und für die lieben Worte.

 

vor 1 Stunde schrieb Tina+Sammy:

Würde es nicht Sinn machen, zuerst mal zu schauen, woher die Anfälle so plötzlich kommen?

Ist ja nicht so das typische Alter dafür.

 

Kurz bevor wir die Tumore in der Lunge entdeckten, war im großen Blutbild alles in Ordnung, auch SD Profil war gut. Deshalb ist es mehr als wahrscheinlich, dass da Metastasen oder sogar der Primärtumor im Kopf sein Unwesen treibt :(

 

Weitere Diagnostik möchte ich ihr nicht zumuten, sie hat fürchterliche Angst vor Praxis und TÄ ... die selbst sagt, sie rät in diesem Stadium davon ab, weiter zu diagnostizieren oder gar den Hund auf links zu drehen. Es bringt uns keinen Vorteil, im Gegenteil, der Stress belastet das Immunsystem -die einzige "Waffe" die wir gegen den Kebs haben.

Es wird jetzt nur noch auf Symptome reagiert, und mit dieser Epilepsie bleibt uns ja keine andere Wahl.

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Wir hatten damals auch diagnostisch nichts mehr gemacht da wie bei euch der Verdacht leider einfach sehr nahe lag.

Das Luminal hat sie immer Abends in der hohen Dosis bekommen und morgens weniger und noch was anderes. Irgendwie so, es ist schon lange her.

 

Ich kenne aber auch Hunde, die damit einigermaßen gut klar kommen.

Den Versuch muss man einfach machen, ich hoffe bei euch reicht vielleicht noch eine relativ niedrige Dosis.

 

Diazepam-Spritzen hatten wir auch für Anfälle, die haben das Krampfen wirklich schnell gelindert.

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Ach... Das mit den Lungentumoren habe ich nicht mitbekommen, entschuldige :(

 

Ich kann euch nur alles erdenklich Gute wünschen.

Mir fehlen gerade die Worte...

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@Juline Bei Lara wurden damals keine Erkrankungen festgestellt, die Ursache für die Epilepsie wurde nicht gefunden.

Daher kann es bei Eurer Diagnose "mit Tumore in der Lunge" bzw. "Primpärtumor im Kopf" ganz anders sein.

Ich drücke Euch alle Daumen und hoffe das Beste

 

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Unser Fienchen (vom Foto) hat mit vier Jahren ihren ersten Anfall gehabt. Damals lebten wir noch in NRW und hatten eine super Klinik.

Fiene bekam auch Luminal in niedriger Dosis, das wurde immer dann angepasst, wenn sich die Zahl der Anfälle häufte.

Sie ist 16 Jahre alt geworden, die letzten drei davon war sie dement. Ob das am Luminal gelegen hat kann niemand sagen, ich persönlich glaube es nicht.

All die Jahre hat sie nie Nebenwirkungen gezeigt. Sie war immer überaus aktiv und hat ihren Rüden mächtig unter der Knute gehalten. Dement wurde sie, als unser Rüde starb.

Über Luminal selbst kann ich also nur gutes berichten, aber anscheinend bin ich da ziemlich alleine.

Trotzdem, alles erdenklich Gute für Euch in dieser traurigen Zeit.

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vor 17 Stunden schrieb Juline:

 

War das Luminal, weißt du das noch?

 

Danke @palisander

Mein Hund bekam Phenoleptil, die letzten Jahre eine 1/2 Tablette.

Und wie gesagt, er hat es sehr gut vertragen.

Er hatte manchmal einen ganz leichten Anfall, den andere warscheinlich gar nicht bemerkt hätten.

Ich habe ihn dann sofort hinlegen lassen, und nach kurzer Zeit war es vorbei.

Der Wirkstoff ist - glaube ich  -gleich wie bei Luminal.

 

Mein Tierarzt sagte damals (ist allerdings einige Jahre her) die 100 % Ursache könnte nur gefunden werden, wenn man während eines Anfalles eine Untersuchung macht. Und das ist ja nicht ganz einfach.

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vor 2 Stunden schrieb Simona1711:

Der Wirkstoff ist - glaube ich  -gleich wie bei Luminal.

 

Ja, ist er, hab gerade geschaut.

Das ist doch mal ein positiver Erfahrungsbericht, danke :) ...mit leichten Anfällen könnten wir wohl alle gut leben.

 

vor 3 Stunden schrieb Waldklee:

Über Luminal selbst kann ich also nur gutes berichten, aber anscheinend bin ich da ziemlich alleine.

 

Nein, es waren ja jetzt ein paar Leute, die sich positiv geäußert haben! Danke auch dir!

 

Meine Tschuli ist heute -nach der 2. Gabe von Luminal- wie eine Uroma hinter mir her geschlappt, wir waren im Park, ich konnte ein bisschen Dummy mit ihr spielen (im Wald suchen -das liebt sie :) )

-nun frage ich mich, ist diese Schlappheit körperlich bedingt, fehlt ihr die Kraft? Überanstrenge ich sie, wenn ich länger laufe? Oder ist das psychisch bedingt, sozusagen Lustlosigkeit?

 

Andererseits läuft sie bei warmem Wetter öfters mal uromalike ...und auf dem Hundeplatz donnert sie dann los wie ne Rakete :D

Morgen ist ihr Lieblingstraining, Longieren, bin gespannt wie das wird.

 

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Meine bekommt auch Phenoleptil und die Nebenwirkungen waren anfangs übel. Allerdings waren wir dann bei 78 Anfällen im Monat (trotz Medi) angelangt und mit dem Rücken an der Wand, so dass wir erhöhen mussten. Sie wiegt 25 Kilo und bekommt das doppelte. Jeder Hund reagiert auch anders, das ist das Ding mit Epi. ässt sich shclecht vorhersagen. Meine bekommt auch Levetiracetam. das würde ich mir verschreiben lassen zur Unterbrechung von Serienanfällen, damit musste meine nicht in die Klinik. Leve hat bei vielen viel weniger Nebenwirkungen und wird relativ neu eingesetzt, so dass noch längst nicht alle TA bescheid wissen. Hab eben mal grob gegoogelt da scheint Leve Pheno vorgezogen zu werden ... Leve kann man auch eher wieder ausschleichen als Pheno ... Meine jedenfalls hatte durch das Leve nur positive Effekte, es dämpft den Mörderhunger den Pheno auslösen kann ...

Diagnostik würde ich auch nicht machen lassen. Bringt auch nichts, die Medikamente, die zur Verfügung stehen sind begrenzt und bei jeder Lage muss ausprbiert werden, was etwas bringt. Ich drücke euch alle Daumen für noch viele schöne Momente!

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