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Hundeforum Der Hund
Juu

Begleitung für schüchternen Welpen rund um Marburg gesucht

Empfohlene Beiträge

Nachtrag: Als Junghund kam sie auch mit dem Terrier supergut klar.

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vor 11 Stunden schrieb HansMueller:

Apropos, warum man nicht mehr als zwei Welpen miteinander spielen lassen sollte: http://hundemagazin.ch/welpenspielgruppen-aus-verhaltensbiologischer-sicht-2/ 

Und der beliebteste Kommentar in einer Diskussion zu dem Thema: "Ich würde fast schon soweit gehen und sagen, dass Kontakt zu gleichaltrigen Welpen (je nach Hund) eher kontraproduktiv ist. Da muss man auf so dermaßen viel achten und wirklich supergut den eigenen Welpen, die anderen Welpen (sowohl individuell als auch als Gruppe), aber auch die Besitzer der anderen Welpen und sich selbst nebst Sozialverhalten, eigenen Ängsten, Ansichten etc.pp. einschätzen können. Das kann sehr, sehr schnell ein Fass ohne Boden werden. Ich habe für meinen nächsten Welpen beschlossen, dass wir Kontakt zu Gleichaltrigen meiden werden wie der Teufel das Weihwasser, einfach weil ich selbst nicht in der Lage bin all die Punkte oben immer und jederzeit einzuschätzen und mir die Gefahr zu groß ist, mir damit am Hund was zu versauen."

 

Das hier geschrieben kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Meine Kimba und mein Gismo lebten bis zu ihrem 7 bzw. 8. Lebensmonat im TH in einer Welpen- bzw. Jundhundegruppe. Es hat ihnen sehr gut getan und sie haben sich zu sozialen Hunden entwickelt die eigentlich mit allen können.

 

Bei mir lebten zeitweise auch mehrere Pflege-Welpen, meist aus unterschiedlichen Würfen. Ich kann mich nicht erinnern dass ich da in irgendeiner Form einschreiten musste oder einer gemobbt wurde. Ich sehe es eher so,  wenn der Hund mit gleichaltrigen schon nicht mehr agieren kann ist da einiges schief gelaufen bisher (z.B. dass sich der Mensch immer schon zu viel eingemischt hat?).

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@Zenta In dem Artikel und dem Kommentar geht es nicht um Hunde, die zusammenleben. Und die meisten Menschen (inklusive Trainer), die ich persönlich kenne, können das nicht nachvollziehen, weil sie nicht in der Lage sind problematisches Verhalten zu erkennen. Mir selbst gelingt das oft nichtmal nachträglich beim sichten von Filmaufnahmen.

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@HansMueller Auch wenn das damals mit einem anderen Account war (den du aus irgendwelchen zwar wiederaufgemacht aber nicht mehr genutzt hast, den Artikel hast du ja schonmal in einem Thread thematisiert) : Warum geht es dir so sehr darum, dass Menschen nicht einschätzen können - weil es dir schwerfällt?

Wenn die TE ihre Welpengruppe für gut erachtet, kann sie damit doch auch richtig liegen- sie hat sich darüber gefreut, eine gefunden zu haben und sucht nun nach erwachsenen Hunden, weil es da im Alltag Sozialisation keine passenden gibt. Sie hat also ein ganz anderes Problem- wieso noch zusätzlich verunsichern?

 

Spielen unter Gleichaltrigen ist meiner Erfahrung nach am harmonischsten. Idioten gibt es in jeder Altersstufe. Und mit denen spielt man dann einfach nicht, jedenfalls hat mein Hund das so gesehen und signalisiert. Ich habe ihr da demonstrativ beigestanden, hätte es aber gar nicht müssen. Welpen entwickeln sich unterschiedlich schnell, Dobis gehören zu den schnellen, ein Labradormädchen des gleichen Alters war im Vergleich ein Baby.

Es kommt sicher genauso auf den Welpen an, wie es auf die Welpengruppe ankommt. Und den Halter natürlich. Hund und Halter mit Abstand am meisten - eine mittelmäßige Welpengruppe profitiert von einem Halter mit gutem Einschätzungsvermögen, der schlechte Erziehungstile ablehnt und sich getraut einzugreifen und kann so doch noch eine schöne Erfahrung für den Welpen bedeuten. Spielen lernen sie nämlich nicht von Erwachsenen und für den Bewegungsapparat ist es auch nicht wirklich gut, wenn der Gewichtsunterschied zu groß ist.

 

Der Welpe  um des hier geht , hat sonst gerade wenig Freude- die , die er hat im Spiel mit Gleichaltrigen sollte ihm doch bleiben dürfen.

Mein Hund hat definitiv auch davon profitiert, weil wir im Alltag damals nur spielunfreudige, im Schnitt hauptsächlich ablehnende vorwiegend ganz alte Hunde getroffen hatten- das hat sie damals etwas traurig gemacht.

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@gebemeinensenfdazu Ich habe nur diesen/einen Account.

Ich habe in zwei Jahren noch keinen Halter mit gutem Einschätzungsvermögen getroffen, der sich getraut hätte rechtzeitig einzugreifen. Eingegriffen haben immer nur die Trainer, aber auch nur wenn es schon lange zu spät war. Als Hundeneuling fand ich selbst die schlechtesten Spielgruppen toll, obwohl sie für 90% unserer Probleme verantwortlich waren. Dazu kommt noch, daß das menschliche Bedürfnis Hunde "spielen" zu sehen, vor allem von aversiv arbeitenden Trainern ausgenutzt wird. Mit dem Maximal-2-Welpen-Qualitätsmerkmal gelangt man mit hoher Wahrscheinlichkeit an einen guten Trainer.

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Da kann der Hund ja noch nicht einmal wählen, welcher zu ihm passt. Dein "Qualitätsmerkmal" klingt ein bisschen nach Marketingstrategie. Aversiv arbeitende Leute kenne ich übrigens als erklärte Welpengruppenablehner. Die versuchen "Spiel" von Anfang an selber beim Hund zu besetzen, damit sie das für den Sport nutzen können. Der Hund soll bei denen entsprechend in erster Linie andere Hunde für diese Zwecke ignorieren lernen- von Anfang an. Das sind zufälligerweise auch die, die häufig Artgenossenprobleme haben.

Es gibt Leute mit Gespür und auch welche ohne, manche Leute sehen auch mit jahrelanger "Erfahrung" sehr wenig. Ich glaube, dass es wenig Sinn macht zu pauschalisieren.

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vor 9 Stunden schrieb HansMueller:

@Zenta In dem Artikel und dem Kommentar geht es nicht um Hunde, die zusammenleben. Und die meisten Menschen (inklusive Trainer), die ich persönlich kenne, können das nicht nachvollziehen, weil sie nicht in der Lage sind problematisches Verhalten zu erkennen. Mir selbst gelingt das oft nichtmal nachträglich beim sichten von Filmaufnahmen.

 

Ich habe einige Hunde kennen gelernt die ab der Trennung von den Geschwistern keinerlei Kontakt mehr mit Gleichaltrigen hatten. Toben und Spielen mit anderen Hunden gab es so gut wie gar nicht. Diese Hunden hatte später ein absolut problematisches Verhalten bei neuen Hundebegegnungen. Das war sehr deutlich zu erkennen. Keinen dieser Hunde hätte ich haben wollen. Man lässt doch Kinder auch mit Kindern zusammen, da lernen sie doch im Umgang viel mehr als nur mit Erwachsenen.

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vor 4 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Dein "Qualitätsmerkmal" klingt ein bisschen nach Marketingstrategie.

Wäre die schlechteste Marketingstrategie aller Zeiten. Die meisten Menschen finden es toll möglichst viele Welpen miteinander "spielen" zu lassen. Und bei nur zwei "spielenden" Welpen bräuchte man ja keine Welpenspielgruppe mehr, sondern könnte sich auch einfach privat verabreden. 

 

vor 4 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Aversiv arbeitende Leute kenne ich übrigens als erklärte Welpengruppenablehner.

Die gibts natürlich auch. Ich sprach aber von Trainern. Mit Gewalt arbeitenden Trainern, die geldgeil sind. Denn mit Spielgruppen lässt sich ne Menge Kohle verdienen. Kohle auf die auffällig viele gewaltfrei arbeitende Trainer seltsamerweise verzichten. 

Ausnahmslos jede mit Gewalt arbeitende Hundeschule, die ich kenne, bietet Spielgruppen an, während fast jede ohne Gewalt arbeitende Hundeschule, die ich kenne, keine Spielgruppen anbietet. Mit Gewalt sind es meist besonders große Spielgruppen, während, die wenigen ohne Gewalt meist besonders kleine Spielgruppen haben. 

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@HansMueller Ich verstehe nicht warum du nur in schwarz und weiß bei dem Thema denkst?

Ich finde auch dass immer noch unglaublich schlecht geführte Welpengruppen gibt. Aber hast du schon mal ein Spiel zwischen Welpen gesehen die sich mögen? Gerade außerhalb von Spielgruppen, wenn man sich draußen trifft, entstehen unheimlich tolle Kontakte. Welpen lernen sehr gut von Erwachsenen, genauso brauchen die Zwerge aber auch das unbeschwerte Spiel zwischen Gleichaltrigen. Oder würdest du behaupten dass Kindergärten sinnlos sind weil die sich untereinander beschäftigenden Kinder nichts voneinander lernen?

Ich habe jeden netten Kontakt draußen für meinen Welpen genutzt. Egal welches Alter und welche Rasse. Wir hatten sogar mal sch*** Kontakte dazwischen bei dem mein Welpe einen Schrecken bekommen hat und trotzdem liebt mein mittlerweile erwachsener Hund jeden Hund.

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Man muss auch nicht alles erkennen. Für den Durchschnittswelpen in der Durchschnittsspielgruppe ist es völlig okay wenn durchschnittlich oft etwas durchschnittlich schiefgeht.

 

Und ein bisschen ungünstige Situationen sind auch für Hunde eine Möglichkeit zu lernen, wenn zum Beispiel ein anderer Hund die Situation stoppt und nicht die Hundehalter.  

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