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Hundeforum Der Hund
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Molosserrüde meets Ridgebackrüde

Empfohlene Beiträge

Die Rückenhaare waren bei meiner nie von Interesse - ich habe jedenfalls nichts davon gemerkt.. Gang, Haltung, Ohren, Mimik und Geruch dagegen schon.

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vor 3 Stunden schrieb BVBTom:

was mich wundert, es hat noch keiner den Ridge angesprochen, ist das kein Thema?

 

Es wird doch oft gesagt, dass andere Hunde die den Ridge Streifen nicht so kennen, es als Kamm, deuten.

Den sieht der Brackel von da unten nicht, hat der RR Glück gehabt.

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Der Ridgeback ist auch eine der Rassen, die nicht weiter gezüchtet werden sollten:

"Der Ridge bezeichnet einen Haarkamm, bei dem das Fell entgegen der normalen Haarwuchsrichtung wächst. Er bildet das auffälligste Merkmal der Rasse. Neben dem Rhodesian Ridgeback gibt es nur zwei weitere Hunderassen, die dieses Merkmal ebenfalls aufweist, den Thai Ridgeback und den Phu Quoc Ridgeback. Medizinisch handelt es sich beim Ridge eigentlich um eine milde Form der Spina bifida (offener Rücken), die eine Prädisposition für einen Dermalsinus darstellt. Daraus können sich Komplikationen ergeben, da sich Hautinfektionen entlang des Sinus bis ins Rückenmark ausbreiten können."

https://www.curo-rhodesian-ridgeback.de/der-rhodesian-ridgeback/

 

Muß man doch echt nicht haben, und wenn's nur 0,1% beträfe, wären das 0,1% zu viel.

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Freunde von uns haben einen Ridgeback ohne Ridge. Gibt es auch. Und wenn, dann billiger, fehlt ja was.................

 

Der Ridgeback mit Ridge:

Auch wieder ein Hund, der von Artgenossen missverstanden werden kann aufgrund seiner aufstehenden Haare.

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Welche  Rasse hat  keine  genetische Problematik  ?

 

Ich  bin    sicher  kein Verfechter  optische Merkmale  zu züchten  .

 

Das Argument  greift nur  so nicht. 

Den Malamut  dürfte  man  zb  auch nicht züchten. 

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Zumindest  im VDH  braucht  es die  Untersuchung wg der Polyneuropathie ,aber wieviele werden  ausserhalb  des  Verbands gezüchtet/produziert. 

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vor 18 Stunden schrieb Zurimor:

Medizinisch handelt es sich beim Ridge eigentlich um eine milde Form der Spina bifida (offener Rücken), die eine Prädisposition für einen Dermalsinus darstellt.

 

Der Ridge ist kein offener Rücken. Das ist doch Quatsch. Der Ridge ist nichts anderes als ein Streifen anders herum wachsenden Fells. Er wurde, soweit mir bekannt, dominant vererbt von den Hottentotten Hunden, die zusammen mit diversen anderen Rassen die Grundlage zu der noch jungen Rasse des RR bildeten.

Ja, der Dermoid Sinus kann beim RR vermehrt auftreten und es KANN , wenn dieser nicht operiert wird, eine Verbindung des Dermoid Sinus zum Rückenmark auftreten

 

Zitat

Ridge

Beim sogenannten Ridge handelt es sich dagegen nicht um einen Farbunterschied. Hier liegt die Ursache für die Besonderheit im Fell darin, dass Haarfollikel nicht nach hinten (dorsal), sondern zur Seite (lateral) orientiert sind. Die Vererbung erfolgt autosomal dominant: Alle Hunde mit einem R-Allel entwickeln einen Ridge. Ein Ridge tritt bei drei miteinander verwandten Hunderassen auf: Rhodesian Ridgeback, Thai Ridgeback und Phu Quoc Ridgeback. Beim Rhodesian Ridgeback gibt es einen Zusammenhang zum Auftreten von Dermoid Sinus, das beim Menschen dem Dermalsinus entspricht. Es handelt sich dabei um eine röhrenförmige Hautöffnung, die bis zum Rückenmark reichen kann und ein Infektionsrisiko birgt. Während man Hunde mit der Allelkombination R/R und R/r anhand des Rigdes nicht unterscheiden kann, ist bei R/R-Hunden die Prävalenz für den Dermoid Sinus deutlich erhöht.[3]

 

entnommen aus Wikipedia

 

Das ist etwas völlig anderes als du schreibst.

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@black jack Es ist doch bitteschön ein Unterschied ob eine Erkrankung auftreten kann (AMPN wird übrigens rezessiv vererbt, es müßte also schon beide Elternteine Träger des Gens sein)

oder ob eine krankhafte Veränderung wie im Falle des Ridge erwünschtes Merkmal einer Rasse ist und Folgeerkrankungen billigend in Kauf genommen werden.

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Beim Malamut müssen beide Eltern Träger sein. ....stimmt aber da es ja Leute gibt die  sich  einen Malamut zulegen wegen seiner  "Merkmale "(ohne Untersuchung der Eltern ) sehe ich den Unterschied nicht. 

 

Man nimmt wissentlich in Kauf das der Hund eine Beeinträchtigung hat,in beiden Fällen. 

 

 

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@Renegade 

"Was ist ein Dermalsinus?

Der Dermalsinus ist eine Minimalform der Spina bifida, bei dem nur ein kleiner Gang zwischen Hautoberfläche und Rückenmarkskanal besteht. In der Regel zeigt sich der Dermalsinus bei der Betrachtung des Rückens als kleine Pore oder Einziehung. Auch wenn hier meist kein Rückenmarkswasser entweicht, besteht für die Kinder ein hohes Risiko für das Eindringen von Bakterien und damit Hirnhautentzündung (Meningitis) oder Abszeßbildung. Dies kann zu massiven bleibenden neurologischen Schäden bis hin zur Querschnittslähmung führen. Durch die Anheftung des Rückenmarks an der Gangstruktur wird beim Wachstum des Kindes das Rückenmark gedehnt und kann hier zu Schmerzen, Fehlwachstum der Wirbelsäule und chronischen Rückenmarksschäden führen (sog. Tethered Cord Syndrom). Vor allem die schleichende Entwicklung eines Tethered Cord Syndroms (TCS) kann noch im Erwachsenenalter zu einer schweren neurologischen Störung, Schmerzen und Lähmungen führen.

Häufig wird die Erkrankung unterschätzt und kein Verschluss durchgeführt, obwohl dies weit über den ästhetischen Aspekt hinaus geht. Es ist in jedem Fall die genaue Diagnostik (MRT), pädiatrisch-neurochirurgische Beratung und operative Versorgung notwendig. Die ausführliche Beratung und Indikationsstellung durch einen erfahrenen Kinderneurochirurgen ist hierbei wesentlich, um zwischen einer harmlosen Veränderung und einer gefährlicheren Rückenmarksanheftung mit neurologischem Risiko für ihr Kind zu unterscheiden."

 

"Eine Spina bifida (Offener Rücken, Myelomeningocele) ist eine Neuralrohrfehlbildung, die unterschiedliche Ausprägungen haben kann und sich entsprechend unterschiedlich schwer auswirkt."

 

http://www.kinderneurochirurgie-leipzig.de/schwerpunkte/fehlbildungen-und-spina-bifida/dermalsinus/

 

Was völlig anderes als ich schreibe, aha...

Es ist genau das, was ich schreibe.

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