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Hundeforum Der Hund
pixelstall

Ein Experiment und eine Einladung

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Ich möchte euch zu einem Experiment einladen, und euch an meinen Erfahrungen teilhaben lassen.

Angeregt durch ein Seminar indem es u.A. darum ging, das Selbstbewusstsein eines unsicheren Hundes durch abgeben von Kontrolle (ohne ihn jedoch "allein" zu lassen) zu stärken ging, habe ich zu Beginn der Ferien ein kleines Experiment gestartet.

 

Ich lasse Lotti den Weg entscheiden :)  Das Ergebnis war z.T. sehr Überraschend (und manchmal eecht Anstrengend) , denn entgegen der oft geäusserten Ansicht, unsichere Hunde würden eher gleichförmige Abläufe bevorzugen, tut Lotti genau das Gegenteil, sie geht all jene Wege, die ich sonst nicht gehe ( wegen Steigungen und meinem inneren Schweinehund z.B., oder weil ich schwierige Situationen eher meiden würde) und ich muss feststellen, sie hat einen Plan und kennt sich hier verdammt gut aus, z.T. sogar besser als ich. Auch interessant waren ihre Strategien, mit bestimmten Situationen umzugehen, die sie dann auch im Alltag souveräner angewendet und angemeldet hat. Daß ich ihre Kompetenz anerkenne scheint ihr sehr gut zu tun.

 

Wir haben jetzt auch die ersten zwei Innenstadtbesuche (15 Minuten) auf diese Art gemeistert und Lotti war ausgesprochen aufgeschlossen und hat alle Leute die nett guckten anpropellert, das wäre vor einigen Monaten noch undenkbar gewesen, und hätte sie noch total überfordert. Wobei ich nicht behaupten will, daß dies nur das Ergebnis des Experimentes ist sondern auch denke, daß es der allg. Reife geschuldet ist. Lotti ist jetzt 23 Monate alt. 

 

Wen es im Detail interessiert hier die Zusammenfassung der ersten 6 Tage.

https://bergischhund.wordpress.com/2019/07/17/kontrollfreaks-bitte-hier-entlang/

 

 

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Schöner Blog, vielen Dank für den Link! Hab gleich ein Lesezeichen gesetzt. Ist prima, wieder was von euch zu hören. :91_thumbsup:

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Jetzt hab ich den ganzen Blog gelesen und komme zu spät in die Arbeit. Was für ein Glück, dass es hier regnet und ich nur eine kleine Hunderunde gehen muss😎.

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Emma lasse ich auch öfter führen. Anfangs wollte sie aber sämtliche Hügel und Berge hoch, teils auch steile, bei denen ich dann aufgeben musste :D Mittlerweile geht sie lieber durch die Ramblas bei uns (leere Flussbetten) - puh. 

 

Hier in der Bretagne habe ich das bisher einmal gemacht. Fazit: 1 Stunde für noch nicht mal 1/2 km, da sie mich von Kaninchenbau zu Kaninchenbau führte, in die sie hinein schauen muss.

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Ich habe das bisher noch nicht gemacht - mal schauen, was bei drei Hunden dabei raus kommt.

 

Aber ich glaube, es ist wichtig, dass man in Bewegung bleibt. Einer unserer Söhne setzt sich im Wald gerne wohin, liest o.Ä., die Hunde können dann tun, was sie wollen. Irgendwann stehen die Hunde vor ihm, wedelnd, und fragen sich wohl: was ist denn nun.

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Ich mache das auch gern. Mich hat gefreut, dass mein alter Bobby, der nicht so viel kannte, immer genau in unserem Altdorf in einen "Streunermodus" geriet. Ich hab ihn einfach vorlaufen lassen und er wusste genau, wo es lang gehen soll ohne jedes Zögern und auch ohne Leineziehen. Da trabte er dann gleichmäßig und sehr routiniert und locker vor sich hin, als hätte er noch einen längeren altbekannten Weg zu erledigen und checkt so nebenher den Weg nach Neuigkeiten ab. Er bog ganz routiniert in Straßen, die wir noch nie gegangen waren. Damit hatte ich gar nicht gerechnet, denn auf der eher städtischen Seite des Dorfes war vieles unheimlich für ihn. Im Gegensatz dazu gab es im Altdorf kein grelles Licht, selten mal ein Auto und alles war schön begrenzt von Hauswänden und Hecken. Hatte fast den Eindruck, das winklige Dorf erinnert ihn an ein früheres Leben, das er mal geführt hat, aber wahrscheinlich war es einfach nur angenehmer für ihn und er konnte endlich mal halbwegs entspannt den ganzen interessanten Spuren von Hunden und Wildtieren nachgehen.

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Ajan lasse ich auch oft den Weg bestimmen. Leider sucht er meistens ein Opfer, das er hetzen kann.:rolleyes:

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mit meinem Fransentierchen (Marke "Jagdgranate") wäre vermutlich das keine gute Idee!

Die würde sofort kreischend in der Leine hängen und mir die schönsten Spuren zeigen ... 😇

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vor einer Stunde schrieb Schnüffelmaus:

mit meinem Fransentierchen (Marke "Jagdgranate") wäre vermutlich das keine gute Idee!

Die würde sofort kreischend in der Leine hängen und mir die schönsten Spuren zeigen ... 😇

 

Wildpfade können doch auch was Spannendes sein :P (vor allem Rennend) 

 

Aber vielleicht wäre die Streckenplanung auch eine Aufgabe, die von anderen Ablenkt? 

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vor 38 Minuten schrieb pixelstall:

 

Aber vielleicht wäre die Streckenplanung auch eine Aufgabe, die von anderen Ablenkt? 

 

Da kennst Du meine kleine Jagdsau schlecht ...  ;)   

Die ließ mich schon im zarten Alter von etwa 3,5 Monaten stehen und verschwand jodelnd in der Prärie!

(mein Beagle aus jagdlicher Zucht wusste da grade mal, dass der Radiergummi vorne eine Nase ist ...)

 

Die Führung darf das Fransentierchen aber zwei mal in der Woche beim Mantrailing übernehmen!

Wenn sie mich im Training dann durch die Straßen zieht - mit einem Spurlaut der im halben Ort noch zu hören ist -, und alle Leute sich fragen ob wir noch richtig ticken ... das hat was! :D 

 

 

 

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