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Hundeforum Der Hund
Estray

Medikamentencocktail als Ursache für Nierenversagen

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Klar DARF das nicht passieren. Ist aber eben Realität. Ich habe einen Epilepsiehund, der schon dreimal tot wäre, hätte ich mich nicht selber informiert. Alle diese Tierärzte und es waren vier handelten nach bestem Wissen und Gewissen, aber sind eben halt nicht überall top fortgebildet und denken eben in ihren Schemata.

Mein Hausarzt, lieb und nett, schaut zwar immer brav in seine Datei, hat mich aber noch NIE gefragt, was ich mir denn so rezeptfrei einwerfe, das sag ich ihm dann mit der Frage nach wechselwirkungen. Tut sicher nicht jeder und dazulernen tut er auch nicht. Tja, er ist nunmal der einzig annehmbare Arzt in der Nähe und ich habe eine gute Apotheke, die fragt IMMER!

Man muss sich einfach realistisch von der Annahme verabschieden, dass TA schon alles richtig machen. Und klar sollte die TA für ihren Fehler geradestehen bei der Kombination und der Dosierung hat sie Mist gebaut. Das hat sie sicherlich nicht zum ersten Mal und dieses Mal hatte der Hund nicht so viel Glück. Ich hoffe sehr, sie erholt sich wieder!

Und die Geschichte hier einzustellen ist eine Super Sache, denn es sollte uns alle dran erinnern nach Wechselwirkungen zu fragen! Damit im Hirn vom TA Lichter angehen, die im Trott eben längst nicht mehr blinken.

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Ich kenne die Halterin nicht...habe nur in einer Gruppe verfolgt, wie sie voller Lob von ihrem tollen Tierarzt geschwärmt hat, der den Hund so gut betreut hat während des Nierenversagens und irgendwann stellte sich die Frage, wie es dazu überhaupt kam und da schrieb sie die Medikation für den Kreuzbandriss und ich bin fast aus den Latschen gekippt. Konnte mir dann nicht verkneifen darauf hinzuweisen, dass der tolle Retter vermutlich auch der Verursacher des Ganzen ist und dann recherchierte sie und war geschockt.

 

Vllt äußert sie sich ja morgen hier mal selbst. Der Hündin drücke ich alle Daumen, das darf einfach nicht das Ende sein.

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Wie geht's der Maus denn inzwischen? Ist sie über den Berg?

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Am 7.8.2019 um 21:52 schrieb Naschkatze:

Nur mal spaßeshalber gegoogelt, da der TA ja alle Schuld von sich weist.

 

Das sind schon vernünftige Quellen.

 

Wenn man bspw. einen Tierarzt verklagt, dann müsste im ersten Schritt der Sachverhalt aus Laiensicht dargelegt und die daraus resultierenden Folgen beschrieben werden.

Das Gericht wird dann zumeist nach §358a ZPO, noch bevor eine mündliche Verhandlung stattfindet, einen Beweisbeschluss erlassen und einen Sachverständigen beauftragen, der dann folgende Fragen zu klären hat:

 

a) liegt ein Verstoß gegen die tierärztliche Kunst (= lege artis) vor? 

b) wenn ja, handelt es sich um grobes Verschulden?

c) resultiert daraus z.B. vorliegend das Nierenversagen

 

Kann c) nicht geklärt werden, greift die Beweislastumkehr. Der Tierarzt gerät in die Haftung, obwohl letztlich nicht geklärt werden kann, ob sein Fehler die Ursache des Nierenversagens darstellt.

 

Die Beweislast ist eine "Last" - wer sie trägt hat zumeist schon zu 2/3 verloren.

 

Dann stellt sich die Frage nach Schadensersatz. Dieser umfasst: Kosten für den Tierarzt, die bereits beglichen wurden, weitere Tierarztkosten, die wg. des Nierenversagens notwendig werden, Medikamente, Fahrten zum Tierarzt oder zur Tierklinik, teureres Diätfutter etc.

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Am 7.8.2019 um 16:42 schrieb Estray:

Kaputte Nieren machen sich doch ab einem gewissen Stadium immer bemerkbar und tun sie das nicht, sind sie auch nicht so leicht zu schrotten durch ein bißchen Metacam. Dieser Cocktail kann mit ziemlicher Sicherheit der Auslöser gewesen sein und eigentlich sollte jeder Tierarzt wissen, dass man das so nicht verabreichen darf..erst recht nicht ohne intensive Überwachung. 

Die Halterin wird das nicht auf sich beruhen lassen und das ist auch gut so. 

 

Meine TÄ gibt keinem Hund mit einem bekannten Nierenschaden Metacam da es ihr zweimal passiert ist, dass ein Hund (allerdings nach OP)

nach Metacam-Gabe ein akutes Nierenversagen erlitten hat.

Also doch, auch "ein bisschen Metacam" kann "Nieren schrotten".

 

Nierenschäden machen sich auch erst sehr spät bemerkbar.

 

Ist halt hier bei dem Fall die Frage wie es mit dem SDMA vorher ausgesehen hat.

Die Kombi an Medikamenten finde ich aber auch völlig übertrieben und ist mir selbst bei einem akuten Kreuzbandriss nicht untergekommen.

Keine Ahnung was der TA sich dabei gedacht.

 

Für die Hündin werden alle Daumen gedrückt!

 

Edit: ich sehe in diesem Fall aber das Problem nun nicht beim Metacam alleine sondern dass gleich 3 Entzündungshemmer auf einmal gegeben wurden.

Nicht nachvollziehbar, zumal ich mich frage wie diese bitte ein vermeintlich kaputtes Kreuzband heilen sollen??

 

Edit2: Und was das Apis dazwischen soll? Globuli + Cortison sind eh Blödsinn und dieses Mittel ist auch absolut nicht für

das Krankheitsbild geeignet.

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Gibt es was Neues zum Gesundheitszustand der Hündin?

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Ich weiß nur, dass sie leider noch in der Klinik bleiben musste. Also noch keine Entwarnung. :( 

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Es sieht wohl sehr schlecht aus...der Kreatinin sinkt nicht mehr trotz Infusionen und wird vermutlich wieder streigen ohne Tropf. Die Halterin ist pessimistisch :( .

Was ein Horror. 

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