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Hundeforum Der Hund
Fiona01

Klimawandel/Klimaschutz - Fakten und Ideen

Empfohlene Beiträge

vor 2 Stunden schrieb Holo:

Ich glaube wir sind ab einem Punkt angelangt, wo "ich kaufe meine Äpfel ohne Plastiktüte und fahre jeden morgen mit den Öffis" einfach überholt ist. Die großen Wirtschaftskonzerne sind auch die großen Umweltverschmutzer und da müsste angesetzt werden. 

Ich glaube aber nicht, dass es zu großen Veränderungen kommen wird und ich glaube auch nicht, dass Meeresschildkröten und irgendwelche Tiger überhaupt noch zu retten sind.

 

Ich denke auch, dass die großen Konzerne und Umweltverschmutzer etwas ändern müssten, damit eine große Veränderung möglich ist. Warum werden z.B. noch alle möglichen Lebensmittel und anderen Dinge in Plastik verpackt - wo doch mittlerweile mehr als klar ist, dass Plastik kacke ist? Bei uns gibts z.B. Trinkwasser in Plastikflaschen. 6 Plastikflaschen sind zudem nochmal komplett in Plastikfolie eingehüllt. 

Das müsste verboten werden, aber daran hängt natürlich jede Menge Geld. Also wird weiterhin alles in Plastik verpackt.

 

Dennoch habe ich die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben, dass sich etwas bewegt. Ich glaube schon, dass manche Tierarten noch gerettet werden könnten - aber auch hier müsste die Politik neue Regeln aufstellen. Sonst funktioniert es halt nicht - vor allem nicht global.

 

Auch glaube ich, dass jeder von uns hier etwas in Richtung Umweltschutz tut. Das Thema taucht ja hier in einem Hundeforum immer wieder auf. Aber: Wir als Hundehalter in diesem Forum bestellen auch x unnötigen Kram für unsere Hunde. Wubba Nr. 15 wird somit bestellt und durch die Lande gekarrt, damit der Hund etwas zu spielen hat. Im Winter geht die Bestellerei mit Mänteln wieder los. Gleiches mit Leinen, Halsbändern, Körben, Kissen, Decken.... 

Vielleicht sollten wir hier im Hundeforum beginnen umzudenken? Damit schließe ich mich natürlich ein, denn auch ich habe mit der Bestellerei begonnen. 

 

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vor 7 Stunden schrieb Nebelfrei:

 

Ich selber bin bestimmt in vielerlei Hinsicht nicht vorbildlich, aber gewisse Dinge kann man, mit ein klein bisschen Mühe, schon machen.

Wenn jeder ein bisschen, halt das was bei ihn möglich ist, macht, kommt schon was zusammen.

 

 

Das sehe ich genauso und manchmal denkt man auch nur, man sei alleine, aber ist es nicht: 

 

Ich hebe unterwegs oft Müll auf, erst recht auf unseren Waldwegen und da, wo ich sowieso mit Minos laufe. Immer auch mit dem Hintergedanken, wenn dort überall Müll liegt, fällt die Hemmschwelle, da noch mehr Müll hinzuschmeißen, bleibt es da sauber, überlegt der ein oder andere doch, ob er was dazu wirft. (Solche Ärsche, die ganze Müllsäcke, oder anderes Zeug im Wald entsorgen, mal außen vor!) 

 

Kürzlich kam ich vom Einkaufen und fuhr mit dem Rad am Kanal entlang. Jetzt in der Badesaison gibt es dort auch wieder Stellen, wo sich Müll anhäuft. Dann lag da an einer Stelle eine Brötchentüte und darum herum diverser Kleinmüll. Habe ich angehalten und alles in die Brötchentüte gepackt. Als ich das tat, hielt eine Walkerin an und erzählte mir, sie und ihr Mann würden das auch immer wieder mal machen und sie würde sich freuen, dass ich das auch täte, so sei man nicht alleine. 

Und das hat, zumindest bei mir, dann den Effekt, weiterzumachen, weil man weiß, man ist damit nicht alleine. :) 

 

Gebraucht kaufe ich auch, zuletzt waren es Gardinen und ich habe einen Händler gefunden, der Retourenware weiter verkauft. Da ist oft nur der Karton/die Verpackung kaputt,  oder aber auch gar nichts. 

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Komme auf 2,9 da geht bestimmt auch noch was, aber mir fehlen da ein paar Parameter, z.B. beim Heizen- da fehlt die Dämmung, die passive Aufheizmöglichkeit und der Brennstoff natürlich. Und die beheizte Fläche in Relation, wenn ich also in einem 15m² Raum mehr als 22 ° habe (brauche ich unbedingt!) und der sich zum grossen Teil passiv aufheizt, fällt das doch gar nicht ins Gewicht. Küche mit 18° ist in Ordnung, für den Wohnraum finde ich das zu kalt.

Dann fehlen noch so Sachen wie Sebstversorgertum, also inwiefern man Nahrung selber anbaut und herstellt usw. Ich glaube, wenn man das berücksichtigt, wirkt sich das noch einmal sehr auf die Bilanz aus. Auch beim Wegwerfen, da habe ich "kommt vor" angekreuzt, weil ich Früchte mit Blütenendfäue entsorge. Die kämen gar nicht in den Handel...

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vor 9 Stunden schrieb Nebelfrei:

gewisse Dinge kann man, mit ein klein bisschen Mühe, schon machen.

Wenn jeder ein bisschen, halt das was bei ihn möglich ist, macht, kommt schon was zusammen.

 

In der Theorie.... Dass gewaltig etwas im Argen liegt, ist seit Jahrzehnten nichts Neues.

Nur jetzt, wo uns das Wasser bis zum Hals steht, bzw. die Dürre unsere Lebensgrundlagen zu vernichten droht, kommen diese Probleme und der Schrei nach Abhilfe

wesentlich dringlicher als jemals zuvor.

Ich persönlich habe seit Jahrzehnten versucht, meine Beiträge - wenn auch nur im Kleinen - zu leisten. Viele andere ganz sicher auch.

Und - hat sich etwas Greifbares verändert?

Nein, unsere Politik hat alles ausgesessen und alle Umweltprobleme haben inzwischen einen Grad an Dringlichkeit erreicht, dass VIELLEICHT... nur noch der große Wurf vonseiten der politisch Verantwortlichen etwas ändern könnte.

Aber mal ehrlich, ist das realistisch?

Kleinklein ist gut gemeint, ist idealistisch, aber in unserer aktuellen Situation nur der berühmte Tropfen auf den im wahrsten Wortsinn heissen Stein.

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vor 14 Stunden schrieb Eifelkater:

Ich finde es übrigens fast schon ein bisschen unverschämt, das wir Bürger uns immer weiter versuchen einzuschränken, während unsere Politiker im Zeitalter der Videokonferenzen fröhlich durch die Weltgeschichte jetten.

 

Findest du wirklich dass wir Bürger uns immer weiter einschränken? Kann ich echt nicht erkennen. Ich sehe überwiegend große Autos rumfahren und das nicht nur für wirklich notwendige Fahrten, ich komme im Winter in Häuser da laufen alle mit T-Shirt rum weil so gut geheizt wird und jetzt schreien viele nach Klimaanlagen weil es mal 14 Tage zu warm ist. Das mal nur wenige Beispiele, ließe sich lange fortführen mit unnützen Bestellungen usw. usw.

 

Ich habe den Eindruck man sieht die Notwendigkeit etwas ändern aber nicht wenn es um die eigene Komfortzone geht.  

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@Renegade empfindest du die heutige Stimmung nicht ähnlich wie Ende 70er / Anfangs 80er?

Damals waren viele Seen tot, Algenteppiche Fischsterben, vergiftete Flüsse, Abfallentsorgung im Wald, versmogte Städte, verbleites Benzin. Dazu noch der kalte Krieg, wo man jederzeit auf den Ausbruch wartete.

 

Da ist schon was passiert: Abwasserreinigungsanlagen, Abgasfilter, bleifreies Benzin, Katalisatoren, diverse Umweltvorschriften von denen man nie gedacht hat, dass sie jemals greifen werden.

 

Jetzt ist es doch auch wieder so, dass viele denken, es gehe nichts mehr. Aber auch das Unvorstellbare kann werden.

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Die vermutlich beste Leistung ist sicherlich die Kehrtwende in Sachen FCKW. Auch wenn noch immer vereinzelte Emissionen messbar sind, so ist doch eine Regeneration der Ozonschicht vorhanden. Insbesondere bemerkenswert, weil zwischen Ursache und Wirkung einfach einige Zeit vergeht.... und Menschen eigentlich immer nur einen kurzen Aufmerksamkeitszeitraum haben.

Allerdings gab es schnell gute Alternativen zu den eigentlich ansonsten tollen FCKWs...

 

Schon mal angesprochen wurden ja Videokonferenzen. Ich sehe insgesamt in Sachen Digitalisierung einiges an Potential um z.B. Verkehrsbewegungen einzuschränken. Aber wenn eine Ministerin der Bundesregierung sich nicht vorstellen kann, warum 5G an jeder Milchkanne zur Verfügung stehen sollte - nun ja... smilie_denk_17.gif 

 

so weit

Maico

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vor 1 Minute schrieb Nebelfrei:

Schön wäre auch, wenn VIPs weniger Beachtung geschenkt würde, dafür mehr auf NaturwissenschafterInnen und IngenieurInnen.

 

Die sind ja langweilig. smilie_sleep_106.gif

 

so weit

Maico

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