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Hundeforum Der Hund
Bangy

Hund und Katze

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Guten Morgen zusammen, 

 

Ich habe mal wieder eine Frage. 

Wie mache vielleicht noch wissen habe ich vor zwei Wochen eine Katzen Mama mit ihrem drei Kitten gefunden. Da es hier leider niemanden gibt der sich um die vier hätte kümmern können bleiben sie bei mir bis die Babys alt genug sind um in eine neue eigene Familie zu ziehen. Die Mutter wird wenn alles gut geht bei uns bleiben dürfen. 

 

Jetzt kommt auch schon mein Problem, bis letzte Woche waren die vier in einem Raum isoliert von allen andern Tieren damit sie ankommen können und geklärt werden konnte wie es gesundheitlich aussieht. 

 

Da die vier aber soweit gesund sind (die Mutter sehr sehr untergewichtig) möchte ich das alle zusammen bei mir in der Wohnung sich bewegen können. Bangy kennt Katzen und interessiert sich herzlich wenig dafür, er ignoriert sie und hat kein Problem damit wenn die sich hier frei bewegen, solang keiner in seine Box geht. Da hatte er deutlich geknurrt Sodass ich seine Box ins Schlafzimmer gestellt habe, da die Katzen da nicht rein dürfen. (war für ihn auch okay, danach war er deutlich entspannter. Die Box ist für ihn heilig) 

 

Die Mutter Katze (Bella) ist da schon schwieriger, sie duldet nicht das Bangy sich frei bewegt. So ist momentan die Regelung, dass wenn ich arbeiten bin die Katzen im Katzenzimmer sind. Bangy ist dann bei der Tagesmutti. 

Nach der Arbeit darf Bangy dann essen, spielen und mit mir kuscheln. Nach zwei Stunden ca hole ich dann die Katzen hoch ins Wohnzimmer. 

Momentan habe ich Bangy dann an einer dünnen Leine, da er nicht versteht warum er nicht in die Ecke im Wohnzimmer darf wo der Katzenkorb steht. 

 

Ich halte die Leine nicht permanent fest sondern nutze sie nur wenn er zu nah dran geht und Bella anfängt zu knurren oder fauchen (er sieht und hört schlecht, merkt also nicht immer direkt das er besser einen Schritt zurück geht). 

 

War jemand von euch schon mal in so einer Situation und hat eine Idee wie ich das ganze entspannen kann, damit Bella merkt dass Bangy ihr nix tut? Ist das separieren zwischendurch eine gute Idee, oder meint ihr das macht alles nur schwieriger? 

 

Mit Futter zu arbeiten ist übrigens fast unmöglich, da Bella extrem Futterneidisch ist. Sie macht alles um an Essen zu kommen, egal ob sie gerade 200gr gefressen hat und satt sein müsste. 

Wenn ich beiden was zu essen gebe frisst sie ihres sofort auf und macht dann alles um an Bangys essen zu kommen. 

 

Über Ideen freue ich mich sehr :)

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So sehen die kleinen übrigens mittlerweile aus ;)

 

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Katzen, besonders erwachsene, brauchen eine Weile bis sie sich an den Hund gewöhnen. Solange sie lediglich faucht finde ich läuft es dem Lesen nach ganz okay. Keiner Verkriecht sich oder greift an. 

Du könntest vielleicht kleine Hapser verteilen um Bangy positiv erscheinen zu lassen. Aber solange sie Kitten hat weiß man noch nicht wie sie ohne reagiert. Katzenmamas wachsen über sich hinaus wenn ihre Babies da sind. 

 

Eine schöner Katzenbaum als sicheren Rückzugsort mit Schlafmöglichkeit kann auch helfen. Reicht auch ein mittelgroßes Regal mit Decken ausstatten. Groß genug das Hund nicht hochkommt und im Stand (auf 2Beinen)  den Kopf auch noch nicht bis ganz oben recken kann. .

 

Nachts noch separieren finde ich nicht problematisch. Ich halte das auch immer so wenn sich eine Partei tendenziell unwohl fühlt. 

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@Michelle003 Danke für deine Antwort!

Die Katzen haben einen Kratzbaum und einen Schrank auf den zumindest die Mama rauf kann. Die kleinen verstecken sich bei Gefahr(wenn der Hund nießt ist das wohl eine sehr große Gefahr in deren Augen) lieber unter dem Schrank (mal gucken wie lange das noch passt 😅)

Da mein Hund nicht mehr wirklich springen kann oder sich irgendwo dran hoch stellen kann, ist der Schrank für ihn nicht einsehbar. Er versucht es auch nicht, lediglich das Körbchen indem Bella mit den kleinen schläft wenn sie im Wohnzimmer sind ist für ihn recht interessant.

 

Mit den kleinen Happen hatte ich auch schon versucht, aber das ist echt einfach nur anstrengend. Sie möchte dann beides haben und sucht noch ob der Hund seins wirklich gegessen hat. Und so lange sie sich nicht sicher ist, dass alles weg ist, ist die Stimmung sehr angespannt.

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Man kann Katzen einiges schönfüttern....und wenn der Hund die Signale der Katze nicht wahrnimmt ist es sicher gut, da mit der Leine zu unterstützen.  

 

Solange die Kitten da sind würde ich noch nix versuchen. Karzenmamas können da echt fies werden. Pass auf den Hund gut auf, dass der keine schlechten Erfahrungen macht. Wenn die Kitten älter und selbstständiger sind löst sich das Problem womöglich von alleine, da die dann in der Regel ohnehin auf den Hund zugehen.   

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@AlexT Danke für deine Antwort 😊

 

Die kleinen sind schon echt fit mit ihren ca 4 Wochen unterwegs, eigentlich sind auch alle drei kleinen freundlich auf den Hund gestimmt. Lediglich der kleine Tiger findet den Hund unglaublich unheimlich. Die erste Begegnung war bei denen beiden leider nicht ganz so optimal.

Die zwei sind aufeinander zu, beide total interessiert und neugierig. Bangy hat dann ausgiebig an dem kleinen Tiger gerochen und hat dabei wohl ein Haar in die Nase bekommen und musste Niesen.

*ich muss gestehen, ich habe echt sehr lachen müssen*

Der kleine Tiger ist dann ein ganzes Stück zurück geschreckt, hat einen Katzenbuckel gemacht und gefaucht. Bangy ist dann total geschockt auf seinen Platz gegangen^^

Seitdem haben die zwei voreinander ein wenig Respekt. Der Tiger weicht dem Hund aus, und Bangy geht wenn der Tiger ihm zu nah kommt 🙈

 

Es ist irgendwo schon ein echt lustiges Bild, wenn ein 400gr Kätzchen durch einen Blick den 20kg Hund einfach weg schicken kann 😅

 

Aber wenn der Tiger den Hund nicht ganz so geheuer findet ist das halb so wild. Der kleine hat schon einen tollen Platz bei meinem Onkel in Aussicht, wo kein Hund lebt 😉

 

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Wenn du meinst das schönfüttern zu viel Stress birgt, dann kannst du stattdessen vielleicht stattdessen streicheln oder nur der Katze was geben (ich denke da an was zu schlecken, das dauert für sie lange - dem Hund kann man vielleicht was ganz kleines weiches unterjubeln sodass sie es dann nicht merkt). 

Gerade wenn sie jetzt untergewichtig ist und noch Kitten zu versorgen hat, kann Futterneid natürlich auch mal extremer sein. 

Einerseits kreiert es vielleicht Stress, andererseits ist Futter eine sehr hoch gestellte Ressource daher eine super Belohnung. Das kannst du besser abschätzen als ich.

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Wie lange bleiben die Kitten noch bei dir? Ich denke dadurch kommt für die Katzenmama nochmal viel mehr Stress auf. Könntest du nicht bis zum Auszug der Kleinen deinen Wohnbereich so abtrennen dass die Katzen zwar viel vom Alltag mitbekommen aber dennoch getrennt vom Hund sind? Mit einem Kindergitter vielleicht?

Ich denke eine Zusammenführung danach ist für alle Seiten entspannter

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@sampower

Die kleinen bleiben bis sie 16 Wochen sind bei uns. Für eins haben wir noch kein gutes Heim gefunden, das wird auch bleiben bis jemand tolles kommt oder ggf ganz bei uns bleiben. 

Das abtrennen ist leider nicht möglich, oben habe ich nur Wohnzimmer, Bad, Flur und Küche. Der Hund hat in der Küche sein trinken stehen und muss um dahin zu kommen durch Flur und Wohnzimmer. Das Trinken woanders hin stellen geht nicht, da Bangy sehr dement ist und ich froh bin wenn er überhaupt sein trinken findet bzw dann den weg zurück auf seinen Platz. 

 

Aber ja du hast recht, das würde alles sicher sehr viel entspannter machen. Ich wüsste nur echt nicht wie ich das organisieren könnte. Danke aber für deine Idee! 

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Ah okay, dann macht das keinen Sinn. Ich drücke dir die Daumen dass die zwei Großen sich bald aneinander gewöhnt haben. Vielleicht macht es auch einfach die Zeit :)

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Es haben ja mehrere User schon geschrieben, wie Katzen drauf sind, wenn sie Junge führen. Von daher finde ich, dass es unter den gegebenen Umständen ganz zivilisiert zugeht und denke, es besteht Anlass zur Hoffnung, dass Bella sich vollends mit Bangy arrangiert, wenn die Kitten aus dem Haus sind.

Jetzt würde ich es einfach so lassen, wie du es handhabst. 

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