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Hundeforum Der Hund
KäptnKörk

Was hat Eure Begeisterung und Euren Umgang mit Hunden geprägt?

Empfohlene Beiträge

Alles was wir je gesehen haben, verbleibt in unserem Gehirn,

nur haben wir nicht ständig den Zugriff auf Alles.

Welche Erlebnisse, Filme, Bücher und was-weiß-ich-noch haben Eure Sicht auf die "Hunde-Sache" geprägt?

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Bei mir ganz klar die Arbeit mit Frau Feltmann. Ich war von Anfang an hoch beeindruckt, mit welcher Ruhe und auch Hingabe sie mir das Thema 'Hund' näher gebracht hat.

Sie hat ein fundiertes Wissen, dass sie sich u.a. aus Beobachtungen  mit Wolfs - und Dingowelpen und natürlich auch Hundewelpen und erarbeitet hat. Die Wölfe und Dingos hatte sie bei sich zu Hause. 

 

Alles, was sie uns gezeigt hat, war wunderbar auf unsere Hunde anzuwenden, was uns die Erziehung enorm erleichtert hat. Sie war immer ansprechbar für unsere Probleme und ich habe  sehr viel von ihr gelernt. Dadurch wurde auch mein Interesse für die weitere Arbeit mit den Hunden geweckt. 

Sie war auch mal zu einem Leinenführigkeitsseminar bei uns. Es wurde mit 6 an der Leine austickenden Havanesern gearbeitet. Am 1. Tag haben die alles angebellt, was nicht bei '3' auf dem Baum war. Am 2. Tag herrschte himmlische Ruhe. Es war ganz deutlich zu sehen, dass die kleinen Monster eigentlich nur darauf warteten, klar und deutlich angesprochen zu werden.

 

Ich selbst hatte Einzelunterricht und habe zusätzlich noch Seminare von ihr besucht. Sicherlich bin ich keine absolute Fachfrau, aber so ein bisschen was habe ich schon mitgenommen.

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Meine Begeisterung für Tiere im Allgemeinen habe ich von meiner Großmutter. Auch die Ansicht das man Tiere ohne Gewalt, mit viel Ruhe und Geduld, Liebe und Fürsorge behandeln muss. Obwohl es damals sonst bei niemandem üblich war, ging sie bereits mit Katzen zum TA und fütterte sie mit richtigem Katzenfutter. "Viele Tiere viele Sorgen", hat sie mir immer gesagt, wenn man nachts wach blieb um ein krankes Tier zu versorgen. 

Also da habe ich mit Sicherheit meine Grundeinstellung her. :) 

 

Ich habe auch viel von meinem Hundetrainer aufgeschnappt, der selbst auf Hütehunde spezialisiert war und immer den fairen Umgang betonte. 

 

Bei Anne Krüger (um auch mal jemand bekanntes zu nennen :D ) hat mich inspiriert wie leise sie kommuniziert. Das fand ich toll.

 

Eine weitere die mich inspiriert hat war ein junges Mädchen aus einer Border-Trail-Doku, die den Wettbewerb im Kampf der Nachwuchstalente (die jungen Hunde) mehrmals gewonnen hat und viele ältere Herren ausgestochen hat. Sie meinte sie sei mit Dusty so erfolgreich weil sie sie behandelt wie einen Freund, deshalb mache die Hündin alles für sie und gebe sich Mühe wohingegen die anderen ihre Hunde behandelten wie Werkzeug das die Arbeit erledigen muss. 

Das ist mir im Kopf geblieben. 

 

Was mich für Hunde begeistert hat kann ich gar nicht sagen. Ich mochte sie schon immer. 

Vielleicht die kleine Westiedame die ein paar Jahre in direkter Nähe gelebt hat. Die war toll. Nur mit Katzen ging es nicht, das fand ich schade. Ansonsten fand ich sie perfekt.

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vor 38 Minuten schrieb Michelle003:

Was mich für Hunde begeistert hat kann ich gar nicht sagen. Ich mochte sie schon immer. 

 

Das ist bei mir ebenso. Mich hat keine bestimmte Person, kein bestimmtes Buch geprägt, sondern eher der Umgang mit Hunden selbst. Auch manche Hundehalter oder besser gesagt manche Mensch-Hund-Teams haben mich geprägt und begeistert.

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Monty Roberts Bücher haben mich als Kind sehr geprägt. (Ich weiß, dass der viel Kritik verdient hat und ich arbeite nicht nach seinem Konzept mit Tieren). Das war das erste Mal, dass ich bewusst wahrgenommen habe, das jemand sagt, dass es nicht okay ist sich mit Gewalt gegen Schwächere durch zu setzen. 

 

Diese Bestätigung  war glaube ich sehr wichtig für meine Persönlichkeitsentwicklung. 

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Die Hunde waren da seit ich denken kann. 

Als ich 8 war kamen Pferde dazu.

Am Anfang  der  Pubertät hörte ich  auf  Fleisch zu essen. 

Mein Pony stand auf einem Hof ua.mit Kühen.

Die  fand und finde ich einfach absolut toll. Da war das Thema  Fleisch erledigt. 

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Ich wollte  schon als Kind  immer  einen Hund. Wie  das kam, weiss ich gar   nicht mehr. Wir  hatten in der engeren Familie eigentlich  nie  wirklich einen, evtl  bei meinem Uropa  aufm BauernHof ? "grübel" 

Damals  schon immer mit fremden Hunden unterwegs gewesen, jedes Buch aus der Bibliothek ausgeliehen...

Den ersten  Familienhund gabs  als Teeny, mein Ein und Alles, leider mit 2 Jahren überfahren worden...Damit fing  meine  und auch  die Hundekarriere in meiner Familie an. Mind 1  gabs immer in der Familie...Bei Familientreffen waren immer auch mehrere  Hunde anwesend. :D

 

Wirklich richtig intensiv ins Hundethema, auch  was Lerntheorie, Verhalten uä  angeht,  kam ich  aber  erst  mit dem Internet. So ab 2002.

2003  hatte  ich   dann  einen junge große Auslandshündin, wo natürlich JEDER meinte "Da muss du aber  mit  zur Hundeschule"  und das hab ich auch getan  und  war  da  gleich in  der  Schnupperstunde geflasht  vom Clickertraining,  bzw wie  toll und  begeistert die  GoldenHündin der Trainerin mitgearbeitet  hat.  

Diese Schnupperstunde habe und werde  ich nie  vergessen....

 

Tja  und  seitdem  auch immer weiter informiert, andere Methoden angesehen und auch probiert .Seminare  besucht....

Es gab  noch son paar  andere AHA-Momente, auch was  ich nicht bereit  bin anzuwenden,  aber den Clicker, bzw  das Lernprinzip,  nutze  ich  immer noch gerne.

 

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Hunde fand ich immer toll und wollte früh selbst einen haben. Im gegensatz zu anderen tieren, hatte ich auch immer das Gefühl ich habe einen draht zu den Vierbeinern (katzen zum Beispiel mag ich, aber die mich irgendwie nicht 🤔😂)

Geprägt wurde ich im umgang eigentlich nur von meiner tante. Ich fand es immer toll, wie gelassen sie mit ihren hunden umgeht und vor allem, dass der hund immer als wesen mit eigenem kopf gesehen wurde. 

Merke ich bei uns halt einfach auch. Padme darf zu hause und im freilauf grundsätzlich machen worauf sie  lust hat, solang sie sicher abrufbar ist. Vieles im umgang ist halt aber auch meiner Persönlichkeit und meiner persönlichen Einstellung geschuldet. Was Bücher etc. angeht, habe ich nie etwas gelesen. Werde ich vermutlich auch erstmal nicht. Weil es für uns bisher einfach sehr gut funktioniert.

Meinen trainer, den ich aufgrund ihrer Ängste hinzugezogen habe, kenne ich persönlich und ich weiß, mit welchen menschen ich etwas zu tun haben möchte und mit welchen nicht. Und selbst da, habe ich immer selbst entschieden, was mir und meinem hund vermeintlich gut tut und das richtige ist. Aber natürlich habe ich die für mich nützlichen sachen mitgenommen. 

Ich mache viel aus dem bauch raus und bin froh, dass es wohl der richtige weg ist, zumindest bei diesem hund.

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Ich fand Hunde als Kind auch immer ganz toll und wollte immer zu unseren Nachbarinnen, die Hunde hatten. Das hat mir zum damaligen zeitpunkt auch wohl gereicht. Ganz besonders einprägsam fand ich eine damalige Familienfeier, die zum ersten mal bei meiner Patentante und damaligen partner stattfand. Die hatten eine sehr liebe  altdeutsche Schäferhündin, die aufgrund des ganzen Besuchs, auch nciht mit rein durfte. Da ich den jüngeren Teil meiner Familie (ich war 6-7 und der Rest schwankte zwischen 7 und 16) nicht mochte und irgendwie auch noch nie so gerne mit denen spielen mochte, hab ich mich damals mit der Hündin beschäftigt. Wenn ich dann rein gehen "musste" wegen Tee und Kuchen, hatte ich ihr gesagt, dass sie vor der Tür warten soll und ich gleich zurück komme. Da saß sie dann auch und wartete :D

Leider ist sie recht jung gestorben. HD/ED.

 

Eine weitere Geschichte an die ich mich gerne erinnere, ist die vom Tag der offenen Tür im Schäferhundverein. Da wir nicht so viele Kinder waren, hatte dann jeder einen "Ausleih"-Hund bekommen. Eigentlich waren das alles kleine Hunde, wie Jack-Russel und Co und ich hatte Jona, eine belgische Schäferhündin bekommen, nachdem amn mich zig Mal gefragt hatte, ob ich Angst vor großen Hunden hätte und ob ich mir das zutrauen würde. Eigentlich war das ganze so Rückblickend nur ein bisschen Hundebespaßung mit ein paar Hürden und Bringseln, und wenn ich mich recht erinnere, hat man uns auch einfach auf dem großen Platz machen lassen ohne großartige Anleitung.

Aber an eines erinnere ich mich noch ganz genau. Das Jona abgegeben werden sollte und meine Mutter gefragt wurde, ob wir sie übernehmen wollten. Sie lehnte leider ab, was zu damaliger Situation auch wol das beste für den Hund war. Zweiter Stock im hellhörigen Altbau, wäre wohl nicht gerade ideal für einen Malinois.

Ansonsten erinnere ich mich an viele Lieblingsfilme aus meiner Kindheit, die mich sehr geprägt haben, oder auch in Buchform. Win Dixie ist einer diese wunderbaren Filme/Bücher. Dann haben wir noch "Wolfsblut", den ich an die dutzend Mal gesehen habe und "Mein Partner mit der kalten Schnauze". Letzerer hat mich mit Welpen-Quinta schon zu einem großen Grinsen verleitet, als sie meinen vollen Teller Chilli con Carne vernichtet hat, während ich auf dem Klo war.

Hachiko kam später noch dazu, das war eigentlich der Film, der meinen Wunsch einen Hund haben zu wollen und gut zu behandeln, bestätigt hatte. Und es war der erste Film bei dem auch mein Freund wirklich sehr geheult hat. Daraufhin hab ich mir noch Rassehundbücher über Akitas geholt, aber für mich festgestellt, dass das keine Rasse für mich ist. Umso beeindruckender fand ich aber in der wahren geschichte die Tatsache, das diese selbstständige Rasse sich so auf sein Herrchen hat prägen lassen, das er 10 Jahre lang immer dorthin gegangen ist und gewartet hat.

 

Wolfsfan war ich schon seit dem Kindergarten-Alter und hatte dutzende Bücher über Wölfe, Wolfsverhalten und natürlich massiv viele Dokus. Gefestigt hat sich das ganze Wissen aber erst, als ich Quinta dann bei mir hatte und ich auch eher zwischen richtigem und falschen Wissen unterscheiden konnte (mit Hilfe des Internets und vielen Fachkursen in der Hundeschule). Irgendwann kam dann auch der Tag, als ich von Tierschützern gefragt wurde, ob ich mich an die Labor-Kangale wagen würde, die gerettet wurden und bisher nur via Sedierung ihre Medikamente und Behandlungen über sich ergehen lassen konnten. Das war vor gut vier Jahren und hat die Sache mit der positiven Verstärkung und Vertrauensarbeit nur noch mehr gefestigt.  Herdenschutzhunde sind schon sehr speziell, aber auch enorm beeindruckend und faszinierend. Ich war damals sehr sehr traurig darüber, als so viele böse Worte über Kangale und allgemein Herdenschutzhunde in den Medien gefallen sind, nur wegen des einen der einfach nur fatal falsch gehalten und ohne Kenntnisse angeschafft wurde.

 

Da war bestimmt noch ganz viel mehr, aber ich bin der festen Überzeugung das auch noch ganz viel kommen wird, der meinen Umgang mit Hunden prägen wird.

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