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Hundeforum Der Hund
Andreas8822

Hund geht alleine nicht mehr an die Näpfe

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Hallo, 

wir haben eine Mischlingshündin aus dem Tierheim. Wir haben sie im März letzten Jahres bekommen, damals war sie ein halbes Jahr alt. Also jetzt fast zwei. 

Wir hatten Anfangs die "typischen Probleme", hat sich aber ganz gut an alles gewöhnt. Ist oft noch Ängstlich dem ein oder anderen gegenüber, aber alles in einem guten Rahmen. 

 

Wir haben es früher oft so gemacht, dass wenn wir gegangen sind, dann hat sie noch ein Leckerchen bekommen. Irgendwas, wo sie sich eine Zeit mit beschäftigen kann. Kaustange oder Pansen. 

Irgendwann haben wir das auch langsam abgesetzt, so dass sie jetzt nur noch ab und zu sowas bekommt, wenn sie mal länger alleine bleiben muß (was sie übrigens sehr gut kann). 

 

Vor einigen Monaten hat sie dann aber aufgehört das Leckerchen anzunehmen, wenn sie wusste, dass wir im Aufbruch sind (bzw. der letzte) und hat es einfach liegen gelassen. Sobald man dann wieder in die Wohnung kommt, stürzt sie sich aber drauf, bzw. holt es sich von da her, wo wir es hingelegt haben. Auch sowas wie Pansen, wo ein Hund ja eigentlich gar nicht von lassen kann. 

Ich habe das bisher nicht als bedenklich angesehen, aber mir ist auch schon aufgefallen, dass sie sich mit unter wenn ich nach Hause komme, ganz energisch auf den Wassernapf stürzt (oft auch den draußen, der ja sowieso viel besser ist). 

Nun habe ich aber den Verdacht, dass sie aus irgendwelchen Gründen auch nicht an den Wassernapf geht, wenn sie alleine ist (Futternapf übrigens auch nicht). 

Wir können das im Moment zwar noch nicht beurteilen, wollen vielleicht mal eine Kamera aufstellen oder so, aber das wäre natürlich nicht so schön, wenn sie denn mal alleine bleiben muß. 

 

Hat jemand schon mal so ein Verhalten gehabt und kann sagen, woran das wohl liegt, bzw. wie man das wieder "abgewöhnen" kann? 

Ich meine, es ist mir schon klar, dass sie irgendwie denkt, dass wenn sie leckerchen bekommt, sie dann alleine sein muß. Wenn wir aber nicht im Aufbruch sind, nimmt sie es natürlich sofort. Es ist auch nicht so, dass sie ständig was bekommt. Von daher sollte die Verbindung ohnehin nicht "sicher" sein....

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Meine frisst auch nichts, wenn sie alleine ist.

 

Zum Wassernapf. Vielleicht könntest du einen anderen Napf, aus einem anderen Material an einen anderen Ort stellen.

Meine trinkt zb nur aus der Giesskanne

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Wenn ein Hund sich weigert, Wasser und Nahrung zu sich zu nehmen, kann das ein Anzeichen für Angst /Stress sein.

Macht das mit der Kamera. Achtet auf Zeichen von Angst und Stress (Hecheln, Unruhe, Wandern, Tür kratzen, das sog. "Stressgesicht", Winseln,...) 

 

Möglich, dass sie dabei ist, Trennungsangst zu entwickeln.

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Ich habe vor zwei Jahren einen kleinen Yorkymix - Rüden (damals 7) bekommen. Er mochte sehr ungern alleine zuhause bleiben. Es sind noch zwei andere Hunde da, oft ist auch noch mein Mann im Haus.

Er hat nie etwas zerstört oder so. Aber er entwickelte immer wieder neue Verhaltensweisen, die für mich zeigten, dass er nicht "verlassen" werden will.

Diese Verlustängste habe ich darauf geschoben, dass er immerhin vor uns zweimal sein Zuhause für ihn nicht vorhersehbar verloren hat.

 

Eine seiner Strategien war, das Leckerlie nicht zu nehmen, dass es immer für alle gab, bevor ich ging. Und sich im ersten Stock zu verstecken.

Ausserdem gab es da z.B. noch:

Verstecken unter einem Busch im Garten. Ich konnte ihn ja schlecht draußen lassen und es brauchte ewig viel Zeit, bis ich ihn dann wieder drinnen hatte.

Weigerung, das Haus nach dem morgentlichen Spaziergang zu betreten (danach ging ich dann). Ich musste ihn tragen.

 

Wir haben also das Alleinebleiben immer wieder geübt, es war aber schwierig, da er ja oft nicht wirklich alleine war, nur nicht von mir zurückgelassen werden wollte.

Es hat lange gedauert, ist auch nicht völlig weg. Aber er hat sich enger an meinen Mann angeschlossen, das hilft. Die wenigen Male, die er mit den anderen beiden Hunden alleine bleiben muss, versuchen wir so kurz wie möglich zu halten. Es lässt sich aber nicht ganz vermeiden.

 

Nach deinen Beschreibungen gehe ich auch bei deinem Hund davon aus, dass er erheblichen Stress hat, alleine zu bleiben. Wenn momentan dieser Stress (noch) nicht sich in Zerstörung/ Unsauberkeit zeigt, heisst das nicht, dass das nicht noch kommen knn. Es könnte sein, dass sich die Verlustängste ohne Hilfe nicht abbauen, sondern steigern. Und dann wird es echt schwer.

Da würde ich über eine Betreuung nachdenken oder das Alleinebleiben mehr üben - aber das war auch bei uns nicht einfach. Das normale Vorgehen wie bei einem Welpen bringt in diesen Fällen nicht viel. Da sitzt ja der Hund nicht hinter der Tür und jammert, sondern entzieht sich ganz, bzw. verweigert sich.

Mir hat es immer weh getan, ihn zurückzulassen, weil er dann zwar nachweislich ruhig war, aber definitiv nicht wie die anderen beiden entspannte. Er schlief nicht, sondern wartete.

 

 

 

 

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Bei meiner Vorigen Hündin war das auch so, sie hat immer erst getrunken wenn ich nach Hause kam.

Lange Jahre hatte sie nie Probleme mal kurz alleine zu bleiben, das hatte sich wohl aber irgendwann, unbemerkt von mir, verändert.

Ich hab mir damals ehrlich gesagt nicht sooo viel Gedanken gemacht, warum sie erst trinkt wenn ich wieder da war.

Als sie dann schon lange gestorben war, erzählten mir die Nachbarn, das sie ja soo geweint hätte wenn sie alleine war. Ich hab es

kaum glauben können und gedacht sie verwechseln das mit meiner neuen Hündin. Aber nein, eindeutig und klar kam raus, meine

Aenne hat geheult in meiner Abwesenheit und ich wußte von nichts. :(

Das tat mir so sehr leid für sie. Zum Glück mußte sie nur sehr selten und kurz alleine bleiben, trotzdem hätte ich ihr das erspart,

wenn ich es gewußt hätte.

Und SirRiddick nimmt sein Kauteil auch nicht wenn er mal kurz alleine sein muß und er hat auch tatsächlich Stress mit dem alleine sein.

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Also im Moment macht sie eigentlich nicht viel Eindruck, dass sie nicht alleine bleiben kann. Ich bin jetzt z.B. im Haus und der Hund liegt irgendwo draußen auf dem Grundstück. Wenn ich nach Hause komme, rennt sie an mir vorbei nach draußen. Wenn ich ihr folge, freut sie sich und begrüsst mich. Sie kennt auch unsere Tagesabläufe. So weiß sie z.B. schon sehr gut, wenn ich die Arbeitshose anziehe, oder ich das Leergut und/oder Einkaufstaschen an die Tür stelle, sie nicht mit darf. Meistens legt sie sich dann schon von alleine auf's Sofa. 

Sie kann auch gut alleine Spielen. Wenn ich mal raus gucke sehe ich schon mal, wie sie auf irgendwelchen Stöckern rumkaut oder wie wild um die Büsche oder ums Haus fetzt. Das ist wohl ein Zeichen dafür, dass sie selber gut Stress abbauen kann. 

Im Moment haben wir noch keine Probleme, dass sie irgendwie mäkelig wird. 

Wir haben in der Nachbarschaft nun eine "Hundefreundschaft" aufgebaut und wollen im nächsten Schritt versuchen, dass der Hund beim jeweils anderen bleiben kann. Wir haben beide eingezäunte Grundstücke und da können die Hunde miteinander spielen oder sich aus dem Weg gehen. 

Wir müssen nur noch herausfinden, wie man sowas am besten angeht, damit sie nicht plötzlich irgendwelche "Aussetzungsängste" entwickelt. 

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