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Hundeforum Der Hund
leegio16

Hund isst nichts

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Der Verdauungstrakt hat sich "schon" nicht verändert.

https://www.wuff.eu/wp/gene-und-umwelt-ein-erfolgreiches-team/

Da ist die Studie vermerkt, die herausfand, dass Amylase 4-30mal beim Hund codiert ist, während sie beim Wolf nur zweifach vorliegt.

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Danke.

 

Da sind wir uns ja mal einig,

Dass sich nach 40 000 Jahren der Domestikation ein Enzym etwas verändert hat,

um die Essensreste der Zweibeiner einen Hauch besser aufschlüsseln zu können,

zeugt für mich nicht, wie man lesen kann auch für andere nicht, von einer einschneidenden

Veränderung der caniden Verdauung.

 

Der Verdauungsapparat des Hundes bleibt, bis auf ein modifizierstes Enzym, der eines Wolfes.

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Genetisch ist das allerdings schon beachtlich.

Nochmal die veröffentlichte Studie http://www.nature.com/nature/journal/vaop/ncurrent/full/nature11837.html

und von dieser Seite zitiert

https://www.lumpi4.de/wolf-evolution-ernaehrung-hunden-veraendert-15471512/

Zitat

Insgesamt wurden beim Hund 30 Kopien des Gens für Amylase entdeckt, dem Protein, das die Aufspaltung von Stärke im Verdauungstrakt beginnt. Wölfe verfügen dagegen nur über zwei dieser Gene, eines auf jedem Chromosom. Eine bestimmte Variante des Gens für Maltase-Glukoamylase, ein Enzym, das für den weiteren Abbau der Stärke notwendig ist, fanden die Wissenschaftler sogar ausschließlich im Genom der untersuchten Hunde. Das durch diese Variante kodierte Enzym wurde in einer vergleichbaren Ausprägung bisher lediglich bei Pflanzenfressern wie Hasen und Kühen oder Allesfressern wie der Ratte gefunden – nie jedoch bei Fleischfressern.

 

Je nachdem wie sehr ein Hund genetisch angepasst ist, also wieviele Codierungen sein Genom aufweist, kann er stärkelastige Ernährung besser verdauen.

Bei einem Welpen mus man wegen des Skelettwachstums drauf achten nicht zuviel Eiweiss aber auch nicht zuviel Energieanteile zu füttern.

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Also laut Dr. Gansloßer gibt es bis zur 16. (?) Woche eine Futterprägungsphase. Was der Welpe in der Zeit kennen gelernt hat wird er später problemloser fressen. Das heißt nicht, daß man Kraut und Rüben füttern sollte, aber er sollte schon Naß- und Trockenfutter, roh und gekocht kennenlernen. Und auch verschiedene Marken. 

Zum einen, damit er nicht mäkelig wird, zum andern damit der Verdauungsapperst lernt daß es unterschiedliches Futter gibt. Ihm zu Folge beugt das Unverträglichkeiten vor.  Er hat dazu auch irgendwelche Studien angebracht, die weiß ich aber so nicht. 

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Irgendwo hatte ich mal gelesen, dass es Probleme mit dem Calcium-Phosphor-Verhältnis geben kann, wenn man zuviel gemischt füttert, weil im Trockenfutter z.B. relativ viel Ca enthalten ist, da die ebenfalls enthaltenen Phytinsäuren im Getreide die Ca Aufnahme hemmen. Spielt im Wachstum eine größere Rolle und habe ich da z.B. gefunden

http://www.tierklinik-marienberg.de/Femurkopfnekrose.pdf

Bei der Hündin normalisierte sich der Blutkalziumwert nachdem einheitlicher gefüttert wurde.

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