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Hundeforum Der Hund
Mango22002

Abstände zwischen dem Gassi gehen

Empfohlene Beiträge

Hallo, 

 

Wir haben seit Samstag einen kleinen Mischling hund über den Tierschutzverein. Ich hab schon einiges gelesen, aber zu dem Thema gibt es ja doch sehr viele  Unterschiedliche Meinungen und dennoch wollte ich hier mal nach Rat fragen. Bzgl meiner Kinder war ein Austausch in Foren immer gut, warum also nicht auch beim Hund. 

Mäxx ist Samstag bei uns eingezogen und hat zunächst nur in die Wohnung Gemacht. Man hat gemerk, dass ihn der Park vor der Tür noch nicht geheuer ist und alles noch zu aufregend riecht. Kaum zu Hause zurück, hat er dort gemacht. Nun haben wir ihn soweit, dass er sich im Park wohl. Fühlt und dort auch macht. Heute morgen nach der Nacht waren aber zwei Häufchen dennoch im Flur (letzte Runde um 22:30h und erste heute morgen 7h). Sollten wir noch später oder noch früher mit ihm gehen? Noch später habe ich Sorge ihm das zu gewöhnen, denn ich möchte irgendwann wieder Teilzeit arbeiten und dann bin ich abends platt. Früher gehen wäre möglich. Tagsüber schafft er es auch nur 2 Std sauber zu sein, dann macht er in die Wohnung. Er ist bereits 3 1/2 Jahre alt und sollte doch eigentlich länger aushalten oder erwarte ich da einfach zu viel, weil noch alles neu für ihn ist? Ich weiss natürlich auch, dass er in Spanien sowas gar nicht kannte und auf der Straße oder Zwinger gemacht hat. Aber die pflege Stelle sagte er sei stubenrein. Er fühlt sich sonst scheinbar wohl. Spielt, frisst, trinkt und kuschelt. 

 

Was könnt ihr bzgl. Sauberkeitserziehung für Tipps geben und wie bekommen wir die Abstände zwischen den Gassi Runden gestreckt (auch in Hinblick meiner Teilzeit Arbeit wäre das super). 

 

 

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Mach es zuerst wie bei einem Welpen: nach jedem Schlafen, Spielen, Fressen Pipi machen nicht vergessen 🙂

Die Abstände werden dann von selber länger wenn sich das eingespielt hat. 

 

Wie viele Haufen macht er denn am Tag? Vielleicht hat er auch noch Anpassungsprobleme an anderes Futter?

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Ich habe mit diesem Problem zwar selbst keine Erfahrung, aber ich würde zunächst mal so häufig mit ihm raus gehen, wie er es braucht. Da du geschrieben hast, früher als 7 Uhr zum ersten Mal raus gehen sei kein Problem, würde ich das probieren. Wenn das klappt, die Zeiten ganz langsam strecken. Immer versuchen im grünen Bereich für den Hund zu bleiben, so dass keine Malheure mehr im Haus passieren. 

Es kann leicht sein - sofern es keine körperlichen, also gesundheitlichen Gründe gibt - dass er einfach noch zu aufgeregt in der für ihn neuen Situation ist. Trinkt er viel? Auch das kann durch die Aufregung bedingt sein, und wenn viel rein geht, muss halt auch viel wieder raus. 😉

Da er, wie du schreibst, von einer Pflegestelle kommt, sollte er das Leben in einer Wohnung ja an sich schon kennen, da sollte die Umstellung in überschaubarer Zeit eigentlich möglich sein. Mach dir auf jeden Fall keine Gedanken darüber, dass du die Gassizeiten, die du jetzt während der Eingewöhnungsphase einführst, für immer beibehalten musst. Wenn sich das einspielt, kannst du sowohl die Nachtruhe als auch die Zeit zwischen den Gassigängen tagsüber auf ein normales Maß ausdehnen. Vorausgesetzt, wie gesagt, der Hund ist gesund.

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Ich danke euch schon mal für eure Antworten. Er ist tierärztliche komplett durchgeschecht, sollte also gesund sein. Dann werden wir einfach erstmal den 2 Stunden Rhythmus beibehalten und morgen früh stelle ich den Wecker mal ne Stunde früher. Und dann versuchen wir es nächste Woche langsam zu Strecken. 

 

Bzgl Futter bin ich auch noch unsicher. Uns wurde von der pflege Stelle ein trocken Futter von Lidl genannt, das verschmäht er hier aber total. Jetzt hab ich erstmal das Nass futter von dort geholt. Würde aber gerne auf hochwertiges Futter umsteigen. Aber wie ich merke ist auch das kein einfaches Thema :D 

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Oft weiss man nicht, was besser ist - es könnte auch so sein:

durch das Rausgehen alle zwei Stunden kommt der Hund nie wirklich zur Ruhe, draussen hat er eh noch mehr Stress. Alles ist neu, ungewohnt, drinnen wie draussen.

Dieser Stress äussert sich auch in seiner Unsauberkeit. Das hat nichts mit "Nichteinhaltenkönnen" zu tun.

 

Ich würde versuchen ALLES runterzufahren und zu reduzieren. Drinnen wie draussen.

Drinnen über Stunden Ruhe für den Hund, kein Spielen, keine Kinder. Draussen vielleicht alle 4 Stunden nur bis zur nächsten Ecke, viel schauen lassen, keine weiteren Spaziergänge, nichts Neues.

Unsauberkeiten drinnen erstmal immer nur kommentarlos wegmachen. Es kann auch sein, dass er erstmal gar nicht gewohnt ist, sich ausserhalb von Räumen und auf Gras zu lösen, das dauert bei Zwingerhunden meist länger.

 

Er wird noch sehr überfordert sein. Habt einfach Geduld.

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vor 17 Minuten schrieb gatil:

Oft weiss man nicht, was besser ist - es könnte auch so sein:

durch das Rausgehen alle zwei Stunden kommt der Hund nie wirklich zur Ruhe, draussen hat er eh noch mehr Stress. Alles ist neu, ungewohnt, drinnen wie draussen.

Dieser Stress äussert sich auch in seiner Unsauberkeit. Das hat nichts mit "Nichteinhaltenkönnen" zu tun.

 

Ich würde versuchen ALLES runterzufahren und zu reduzieren. Drinnen wie draussen.

Drinnen über Stunden Ruhe für den Hund, kein Spielen, keine Kinder. Draussen vielleicht alle 4 Stunden nur bis zur nächsten Ecke, viel schauen lassen, keine weiteren Spaziergänge, nichts Neues.

Unsauberkeiten drinnen erstmal immer nur kommentarlos wegmachen. Es kann auch sein, dass er erstmal gar nicht gewohnt ist, sich ausserhalb von Räumen und auf Gras zu lösen, das dauert bei Zwingerhunden meist länger.

 

Er wird noch sehr überfordert sein. Habt einfach Geduld.

Danke. Die ersten zwei Tage habe ich das auch so gemacht, das wir nur zu einer kleinen Stelle im Park sind. Dann hat er andere Hunde getroffen und war plötzlich so entspannt, dass er draußen gemacht hat. Daraufhin sind wir ein Stück weite rum Park gegangen. Beim. Nächsten Spaziergang noch ein Stückchen. Wir gehen mittlerweile eine kleine Runde, immer die gleiche. Zu Hause ist es schwierig.. Hier sind nun mal 3 Kinder, 2 davon sehr klein.. Wobei er das auch aus der Pflege Station kennt. 

 

Wie meinst du das mit alle 4 Stunden raus? Wenn er nach 2 Stunden in die Wohnung macht, mache ich es natürlich wortlos weg. Aber danach gehe ich Gassi. Wenn er pipi macht muss ja nicht noch den Haufen abwarten und umgekehrt... 

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@Mango22002

Ich würde versuchen, insgesamt deutlich mehr Ruhe in den Tag des Hundes zu bringen. 

Wenn er drinnen sich gelöst hat, muss er doch nicht gleich schon wieder. Er soll raus, wenn die Chance gross ist, dass er wirklich muss. Wenn er gerade hat, macht es weniger Sinn.

Daher würde ich eher seltener rausgehen. 

 

Drinnen mit den Kindern- du schreibst, er kennt es von der Pflegestelle, das bedeutet aber nicht, dass es ihn nicht stresst. Es ist doch alles neu, natürlich stresst ihn das.

Da könntest du ihn vielleicht etwas mehr abschirmen?

 

Wenn du ein Gefühl hast, wo es für ihn entspannend  ist, könnte man das ja ausbauen, Spiel mit Artgenossen dient ja dann evtl. auch dem Stressabbau.

 

Ansonsten bin ich eher bei einem neuen Hund für "weniger ist mehr/besser".

 

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Ehrlich gesagt, wenn es sich gezeigt hat, dass er nach 2 Stunden schon rein macht, sehe ich keinen großen Sinn darin, nicht alle 2, sondern nur alle 4 Stunden zu gehen. Das würde ja bedeuten, er macht immer abwechselnd drinnen und draußen. Das scheint mir nicht förderlich zu sein, damit er möglichst schnell lernt, nicht drinnen zu machen. Ich würde versuchen, diesen Unfällen zuvor zu kommen. Muss ja nicht jedes Mal gleich ein langer oder aufregender Spaziergang werden. Einfach die Möglichkeit, sich draußen zu lösen. 

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Ich meinte Unsauberkeit aus Stress, nicht weil er nach zwei Stunden dringend muss. 

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